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	<title>Gustav Spitzner - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gustav_Spitzner&amp;diff=1840633&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Sokrates 399: Typografie, Kleinigkeiten.</title>
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		<updated>2026-03-21T10:40:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Typografie, Kleinigkeiten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gustav Friedrich Adolph Spitzner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[17. Oktober]] [[1803]] in [[Stolpen]]; † [[15. Oktober]] [[1870]] in [[Dresden]]) war ein [[Königreich Sachsen|königlich-sächsischer]] [[Beamtentum|Beamter]]. 1849 gehörte er dem [[Sächsischer Landtag (1831–1918)|sächsischen Landtag]] an.&lt;br /&gt;
[[Datei:Gustav Friedrich Adolf (1803 - 1870).jpg|mini|Gustav Spitzner]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gustav Spitzner wurde am 21. Oktober 1803 in der [[Stolpen#Kultur und Sehenswürdigkeiten|evangelisch-lutherischen Stadtkirche]] von Stolpen getauft. Seine Eltern waren der [[Jurist]] und spätere Oberrechnungsrat Esaias Spitzner (1768–1841) und dessen erste Ehefrau Wilhelmine geb. Bein (1778–1813). Um 1818/19 verzog die Familie, bedingt durch eine berufliche Veränderung des Vaters, der in zweiter Ehe mit Caroline Juliane von der Ahée geb. Schöne verheiratet war, von Stolpen nach Dresden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Besuch der [[Kreuzschule]] in Dresden [[Immatrikulation|immatrikulierte]] sich Spitzner am 18. Oktober 1821 an der juristischen Fakultät der [[Universität Leipzig]] und folgte damit einer in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts begründeten akademischen Familientradition. Als ausgebildeter Jurist war er in Dresden zunächst als [[Advokat]] (1830) und sodann ab 1832 als verbeamteter Kommissionsrat tätig. Die auf Grund des „Gesetzes über Ablösungen und Gemeinheitstheilungen“ vom 17. März 1832 im Zuge der [[Bauernbefreiung]] errichtete königlich-sächsische Generalkommission für [[Ablösungsrecht (historisch)|Ablösungen]] und [[Gemeinheitsteilung]]en war eine „aus vier Räthen, von welchen zwei Juristen und zwei Oekonomen sein müssen, und einem Präsidenten bestehende, den Specialcommissionen vorgesetzte Behörde“. Als solche gehörte sie zum Geschäftskreis des neu entstandenen [[Innenministerium|Ministeriums des Innern]], dem sie nachgeordnet war. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1857 wurde Gustav Spitzner, dem im Juli 1849 die Leitung der Generalkommission unter gleichzeitiger Ernennung zum [[Geheimer Rat|Geheimen Regierungsrat]] übertragen worden war, zum Direktor der Spezialbehörde bestellt. Die Tätigkeit für die Generalkommission, die 1861 ihren Sitz „[[An der Frauenkirche (Dresden)|an der Frauenkirche]] Nr. 12 im [[Coselpalais|Polizeihause]]“ hatte,&amp;lt;ref name=&amp;quot;Adressbuch&amp;quot; /&amp;gt; war seine Lebensaufgabe, jedoch verlor die Behörde in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts zunehmend an praktischer Bedeutung. Als umfassend gebildeter Jurist nahm Spitzner in Beiträgen für Fachzeitschriften auch zu scheidungsverfahrensrechtlichen und [[kirchenrecht]]lichen Fragen Stellung. Seine nachgelassene [[wissenschaftliche Bibliothek]] stand im Sommer 1871 in [[Leipzig]] zur öffentlichen Versteigerung an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politische Betätigung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum [[Bildungsbürgertum]] der Stadt Dresden zählend, gehörte der freiberufliche Advokat Spitzner im Dezember 1830 vorübergehend der „Organisations-Commision“ für die örtliche Kommunalgarde und 1849 als Abgeordneter des Wahlkreises 74 ([[Pirnaische Vorstadt]] und [[Seevorstadt]]) der II. Kammer des 4. ordentlichen sächsischen Landtages an.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wahl 1849&amp;quot; /&amp;gt; Ferner war er Mitglied der Dresdner Montagsgesellschaft, in der sich politisch und künstlerisch Interessierte zwangslos trafen, im Verein selbständiger Künstler und 1848/49 Vorstandsmitglied des [[Liberalismus|liberalen]] Deutschen Vereins zu Dresden, als dessen Kandidat er in den Landtag einzog. Am 7. Juni 1852 wurde der [[Verwaltungsrecht|Verwaltungsjurist]] – wie schon sein Vater – mit dem Ritterkreuz des königlich-sächsischen [[Zivilverdienstorden (Sachsen)|Zivilverdienstordens]] dekoriert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Familie ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gustav Spitzner war zweimal verheiratet. Aus der am 9. Juli 1830 in der [[Kreuzkirche (Dresden)|Kreuzkirche]] geschlossenen Ehe mit Emma Schmaltz (* 9. Juli 1811 in Dresden; † 29. Juni 1847 in Dresden), Tochter des [[Stadtrichter]]s Carl Adolph Schmaltz und Nichte des Theologen [[Moritz Ferdinand Schmaltz]], gingen drei Söhne und vier Töchter hervor, darunter [[Carl Spitzner]] und Emma Spitzner (* 7. Juli 1836, † 14. September 1873 in Dresden), die Mutter des Dresdner [[Dermatologie|Dermatologen]] [[Johannes Werther]]. Spitzners am 16. Juli 1851 in [[Lichtenberg/Erzgeb.]] eingegangene zweite Ehe mit Marie Therese Rublack (* 2. Mai 1823 in Dresden; † 24. April 1896 in [[Radebeul]]), ältester Tochter des Dresdner [[Hofrat]]es und Arztes Johann Friedrich Wilhelm Rublack, blieb kinderlos.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Über den Urtheilstil in Ehescheidungsverfahren.&amp;#039;&amp;#039; In: Zeitschrift für Rechtspflege und Verwaltung zunächst für das Königreich Sachsen, Neue Folge, Verlag von [[Christian Bernhard Tauchnitz]], Bd. 22, Leipzig 1861, S. 129 ff.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ueber die Entsagungsfrage bei Taufhandlungen.&amp;#039;&amp;#039; In: Zeitschrift für Rechtspflege und Verwaltung zunächst für das Königreich Sachsen, Neue Folge, Verlag von Christian Bernhard Tauchnitz, Bd. 24, Leipzig 1863, S. 1 ff. ({{Google Buch |BuchID=vpUYAAAAYAAJ |Seite=1 |Linktext=Digitalisat}}).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Zur Gemeintheilungsfrage.&amp;#039;&amp;#039; In: Zeitschrift für Verwaltungs-Praxis und Gesetzgebung zunächst für das Königreich Sachsen, Roßbergsche Buchhandlung, Bd. 6, Leipzig 1867, S. 1 ff. ({{Google Buch |BuchID=wUYZAAAAYAAJ |Seite=1 |Linktext=Digitalisat}}).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Hans Carl Florian von Nostitz Drzewiecki: &amp;#039;&amp;#039;Die Communalgarden des Königreichs Sachsen in ihrer Entstehung, gesetzlichen Begründung, Organisirung und gegenwärtigen Gestalt.&amp;#039;&amp;#039; Gärtner’sche Buchdruckerei, Dresden 1832, S. 39 ({{Google Buch |BuchID=QXkAAAAAcAAJ |SeitenID=PP3 |Linktext=Digitalisat}}).&lt;br /&gt;
* Heinrich Graichen: &amp;#039;&amp;#039;Handbuch über Ablösungen, Gemeinheitstheilungen und Grundstückenzusammenlegung. Eine übersichtliche Zusammenstellung der über die Regulierung der gutsherrlich-bäuerlichen Verhältnisse im Königreiche Sachsen geltenden Gesetze, Verordnungen, Bekanntmachungen und Instructionen.&amp;#039;&amp;#039; Böhme, Leipzig 1842 ([http://dlib-pr.mpier.mpg.de/mfer-cgi/kleioc/0010MFER/exec/books/%2251233%22 dlib-pr.mpier.mpg.de]), abgerufen am 14. Mai 2011&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Mittheilungen über die Verhandlungen des ordentlichen Landtags im Königreiche Sachsen während des Jahres 1849. Zweite Kammer.&amp;#039;&amp;#039; [[Benedictus Gotthelf Teubner]], Dresden 1849 ([https://landtagsprotokolle.sachsendigital.de/protokolle/ansicht/20028248Z/1/ landtagsprotokolle.sachsendigital.de]), abgerufen am 6. März 2011&lt;br /&gt;
* [[Julius Petzholdt]] (Hg.): &amp;#039;&amp;#039;Neuer Anzeiger für Bibliographie und Bibliothekwissenschaft. Jahrgang 1870&amp;#039;&amp;#039;. G. Schönfeld’s Verlagsbuchhandlung (C. A. Werner), Dresden 1870, S. 244.&lt;br /&gt;
* Erich Weise (Hg.): &amp;#039;&amp;#039;Familienchronik des Geschlechtes Spitzner.&amp;#039;&amp;#039; Druck und Verlag von C. Heinrich, Dresden 1936, S. 45, 48 f. und 53 f.&lt;br /&gt;
* Nils Brübach: &amp;#039;&amp;#039;Behördengeschichte und Zuständigkeit [des sächsischen Ministeriums des Innern].&amp;#039;&amp;#039; Sächsisches Hauptstaatsarchiv Dresden, Dresden 2006 ([https://www.archiv.sachsen.de/archiv/bestand.jsp?oid=02.03.03.01&amp;amp;bestandid=10736#einleitung archiv.sachsen.de], abgerufen am 24. September 2019).&lt;br /&gt;
* [[Dirk Hempel (Literaturwissenschaftler)|Dirk Hempel]]: &amp;#039;&amp;#039;Literarische Vereine in Dresden. Kulturelle Praxis und politische Orientierung des Bürgertums im 19. Jahrhundert.&amp;#039;&amp;#039; [[Max Niemeyer Verlag]], Tübingen 2008, S. 89, 92, 104, 106 und 113 ([https://books.google.de/books?id=y_FRAWda18wC&amp;amp;printsec=frontcover&amp;amp;hl=de#v=onepage&amp;amp;q&amp;amp;f=false Digitalisat] in der Google-Buchsuche).&lt;br /&gt;
* Albert Spitzner-Jahn: &amp;#039;&amp;#039;Die Vogtländer Familie Spitzner.&amp;#039;&amp;#039; Selbstverlag, 2. Aufl., Kamp-Lintfort 2011, S. 158&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fußnoten ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Adressbuch&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Adress- und Geschäftshandbuch der Königlichen Haupt- und Residenzstadt Dresden für das Jahr 1861. II. Abtheilung. Geschäftshandbuch.&amp;#039;&amp;#039; Druck von Liepsch und Reichardt, Dresden o.&amp;amp;nbsp;J., S. 40 ({{Google Buch |BuchID=r1YAAAAAcAAJ |SeitenID=RA2-PA40 |Hervorhebung=&amp;quot;Königl. General-Commission für Ablösungen und Gemeinheitstheilungen&amp;quot; |Linktext=Digitalisat}}).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wahl 1849&amp;quot;&amp;gt;Deutsche Allgemeine Zeitung Nr. 365 vom 30. Dezember 1848, S. 4666 ({{Google Buch |BuchID=-CRJAAAAcAAJ |SeitenID=RA6-PP18 |Hervorhebung=&amp;quot;Folgendes sind die bis heute bekannt gewordenen 46 Wahlen&amp;quot; &amp;quot;Commissionsrath Spitzner in Dresden&amp;quot; |Linktext=Digitalisat}}).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GNDfehlt=ja|GNDCheck=2019-09-24}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Spitzner, Gustav}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Dresden)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Beamter (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verwaltungsjurist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rechtsanwalt (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Zweiten Kammer der Ständeversammlung des Königreichs Sachsen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ritter I. Klasse des Sächsischen Zivilverdienstordens]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politiker (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1803]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1870]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Spitzner, Gustav&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Spitzner, Gustav Friedrich Adolph (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=königlich-sächsischer Beamter&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=17. Oktober 1803&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Stolpen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=15. Oktober 1870&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Dresden]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Sokrates 399</name></author>
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