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	<title>Gustav Sobottka - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gustav_Sobottka&amp;diff=520428&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Koschi73: /* Leben */</title>
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		<updated>2026-03-18T05:37:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gustav Sobottka&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (*&amp;amp;nbsp;[[12. Juli]]&amp;amp;nbsp;[[1886]] in [[Pisz|Turowen]], [[Landkreis Johannisburg]], [[Ostpreußen]]; †&amp;amp;nbsp;[[6. März]]&amp;amp;nbsp;[[1953]] in [[Ost-Berlin]]) war ein deutscher [[Politiker]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Gustav Sobottka war ein Sohn des Landarbeiterehepaares Adam und Auguste Sobottka. Die Familie siedelte 1895 nach [[Röhlinghausen]] (heute südwestlichster Stadtteil von [[Herne]]) im [[Ruhrgebiet]] über. Die Sobottkas gehörten den streng religiösen „[[Pietismus|Muckern]]“ an. 1901 wurde Gustav konfirmiert und begann im gleichen Jahr die Arbeit im Bergbau. 1909 heiratete er die Dienstmagd Henriette (Jettchen) Schantowski. Das Paar bekam eine Tochter und zwei Söhne. Von August 1914 bis November 1918 nahm Gustav Sobottka am [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] teil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1910 trat Sobottka in die [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]] ein; seine Frau folgte ihm 1912. Später wurde er Mitbegründer der [[Unabhängige Sozialdemokratische Partei Deutschlands|Unabhängigen Sozialdemokratischen Partei Deutschlands]] und trat Ende 1920 der [[Kommunistische Partei Deutschlands|Kommunistischen Partei Deutschlands]] bei. Daneben war Sobottka Gründungsmitglied und Leiter der &amp;#039;&amp;#039;Gruppe Bergbau&amp;#039;&amp;#039; in der KPD-nahen Gewerkschaft [[Union der Hand- und Kopfarbeiter]], deren Überführung in den [[Allgemeiner Deutscher Gewerkschaftsbund|ADGB]] er sich 1925 zunächst widersetzte, dann aber gemeinsam mit [[Anton Jadasch]] bewerkstelligte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1921 bis 1932 war er Abgeordneter der KPD im [[Preußischer Landtag|Preußischen Landtag]] sowie Leiter der Industriegruppe Bergbau beim [[Zentralkomitee|ZK]] der KPD. Nach seinem Ausschluss aus dem [[Freie Gewerkschaften (Deutschland)|freigewerkschaftlichen]] Bergarbeiterverband 1928 gehörte er 1929 zu den Gründern und Leitungsmitgliedern der [[Revolutionäre Gewerkschafts-Opposition|RGO]]. 1930 wurde er Generalsekretär der &amp;#039;&amp;#039;Miners’ International Federation&amp;#039;&amp;#039; (Internationaler Verband der Bergarbeiter&amp;lt;ref&amp;gt;Chronik zur MIF [http://www.vijfeeuwenmigratie.nl/miners-international-federation-archives hier]&amp;lt;/ref&amp;gt;). Er wurde nicht mehr als Kandidat für die [[Preußischer Landtag#Endphase der Weimarer Republik|preußische Landtagswahl am 24. April 1932]] aufgestellt und übernahm eine Aufgabe im Apparat der [[Rote Hilfe Deutschlands|Roten Hilfe]]. Nach der [[Machtübernahme]] der [[NSDAP]] arbeitete er zunächst im Untergrund, dann im [[Saargebiet]] sowie in Paris. Im Frühjahr 1935 beorderte ihn die [[Rote Gewerkschafts-Internationale]] nach Moskau. Gegen Ende 1935 gelangten auch Jettchen Sobottka und der jüngste Sohn Gustav über Paris in die Sowjetunion. Im April 1937 wurde er im Deutschen Reich ausgebürgert.&amp;lt;ref&amp;gt;Michael Hepp (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die Ausbürgerung deutscher Staatsangehöriger 1933–45 nach den im Reichsanzeiger veröffentlichten Listen. Band 1: Listen in chronologischer Reihenfolge&amp;#039;&amp;#039;. Saur, München 1985, S. 13&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der ältere Sohn Bernhard blieb in Deutschland. Er war zeitweise im Konzentrationslager und starb, auch an den Folgen der Haft, im Sommer 1945. Gustav junior machte in Moskau zunächst eine Ausbildung.  Im Februar 1938, während der Zeit des [[Großer Terror (Sowjetunion)|Großen Terrors]], wurde er dort als Mitglied einer angeblichen Hitlerjugend-Organisation verhaftet. Er starb im September 1940 in der Haft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1945 kehrte Gustav Sobottka, der im Zusammenhang mit der Verhaftung seines Sohnes zeitweilig seine Gewerkschaftsarbeit hatte aufgeben müssen, aus der Sowjetunion in die [[Sowjetische Besatzungszone]] als Leiter einer KPD-Gruppe für [[Mecklenburg#Nach 1945|Mecklenburg]], der &amp;#039;&amp;#039;Untergruppe Sobottka&amp;#039;&amp;#039; der [[Gruppe Ulbricht]] zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1947 bis 1948 war er Präsident der [[Deutsche Zentralverwaltung für Brennstoffindustrie|Deutschen Zentralverwaltung für Brennstoffindustrie]],&amp;lt;ref&amp;gt;Seine persönliche Sekretärin war [[Elli Barczatis]]. Barczatis wurde 1955 wegen Spionage verurteilt und [[Todesstrafe#SBZ und DDR|hingerichtet]].&amp;lt;/ref&amp;gt; von 1949 bis 1951 war er im [[Ministerrat der DDR|Ministerium für Schwerindustrie]] der [[DDR]] Leiter der Hauptverwaltung Kohle.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Karl Wilhelm Fricke]], [[Roger Engelmann]] (1998): &amp;#039;&amp;#039;Konzentrierte Schläge: Staatssicherheitsaktionen und politische Prozesse in der DDR 1953-1956&amp;#039;&amp;#039;, S. 183 ([https://books.google.de/books?id=comSAgAAQBAJ&amp;amp;pg=PA183 online])&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Berlin Friedrichsfelde Zentralfriedhof, Gedenkstätte der Sozialisten (Urnenwand) - Sobottka.jpg|mini|hochkant|Grabstätte]]&lt;br /&gt;
Gustav Sobottka starb nach seiner Ehrenpensionierung als „[[Verdienter Bergmann der Deutschen Demokratischen Republik|Verdienter Bergmann der DDR]]“ am 6. März 1953 in Berlin, angeblich soll er vor Freude über [[Josef Stalin|Stalins]] Tod einen Herzschlag erlitten haben.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Ilko-Sascha Kowalczuk]] (2023): &amp;#039;&amp;#039;Walter Ulbricht. Der deutsche Kommunist (1893-1945)&amp;#039;&amp;#039;, S. 650&amp;lt;/ref&amp;gt; Seine Urne wurde in der &amp;#039;&amp;#039;[[Gedenkstätte der Sozialisten]]&amp;#039;&amp;#039; auf dem [[Zentralfriedhof Friedrichsfelde]] in [[Bezirk Lichtenberg|Berlin-Lichtenberg]] beigesetzt. Die Rehabilitierung des Sohnes Gustav im Jahre 1956, einer Phase der [[Entstalinisierung#DDR|Entstalinisierung]], erlebte nur noch Jettchen Sobottka.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
* Ehrenpension als [[Verfolgter des Naziregimes|Kämpfer gegen den Faschismus]]&lt;br /&gt;
* [[Verdienter Bergmann der Deutschen Demokratischen Republik|Verdienter Bergmann der DDR]]&lt;br /&gt;
* Nach Gustav Sobottka war der [[Volkseigener Betrieb|VEB]] Braunkohlenwerk in [[Röblingen]] benannt, außerdem zahlreiche Straßen und Schulen in der DDR. In [[Zeitz]] gibt es auch heute noch die &amp;#039;&amp;#039;Gustav-Sobottka-Straße&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
* Auch mehrere Truppenteile der [[Nationale Volksarmee|NVA]] besaßen den Ehrennamen „Gustav Sobottka“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{WWW-DDR|id=gustav-sobottka|lemma=Sobottka, Gustav|autor=[[Peter Erler]], [[Helmut Müller-Enbergs]]|band=2|idNum=3321}}&lt;br /&gt;
* [[Hermann Weber (Historiker, 1928)|Hermann Weber]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Wandlung des deutschen Kommunismus. Die Stalinisierung der KPD in der Weimarer Republik. Band 2&amp;#039;&amp;#039;. Frankfurt/Main 1969, S. 308 (Kurzbiographie).&lt;br /&gt;
* {{NDB|24|521||Sobottka, Gustav|Hermann Weber|107493527}}&lt;br /&gt;
* Ursula Gustav Kliem: Raus! Raus! Raus! Familiengeschichte dreier verfolgter Generationen.epubli 2021, ISBN 978-3-7541-4948-5&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
|Hrsg=[[Hermann Weber (Historiker, 1928)|Hermann Weber]], [[Andreas Herbst]]&lt;br /&gt;
| Titel=Deutsche Kommunisten&lt;br /&gt;
| TitelErg=Biographisches Handbuch 1918 bis 1945&lt;br /&gt;
| Auflage = Zweite, überarbeitete und stark erweiterte&lt;br /&gt;
| Verlag=[[Karl Dietz Verlag]]&lt;br /&gt;
| Ort=Berlin&lt;br /&gt;
| Datum=2008&lt;br /&gt;
| ISBN=978-3-320-02130-6&lt;br /&gt;
| Online=[https://www.bundesstiftung-aufarbeitung.de/de/recherche/kataloge-datenbanken/biographische-datenbanken/gustav-sobottka Online]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Filme ==&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;Vom Geheimnis eines Revolutionärs – Nachdenken über Gustav Sobottka&amp;#039;&amp;#039;, Dokumentarfilm, 45 Minuten, Deutschland 1995, Regie: Hans-Dieter Rutsch, im Auftrag des WDR, Redaktion: Beate Schlanstein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|107493527}}&lt;br /&gt;
* Heinrich Lührig: [https://web.archive.org/web/20100105102018/http://www.4680wanne-eickel.de/205.html Ein Röhlinghauser Revolutionär Auf den Spuren von Gustav Sobottka]&lt;br /&gt;
* [https://www.bundesstiftung-aufarbeitung.de/de/recherche/kataloge-datenbanken/biographische-datenbanken/gustav-sobottka Sobottka, Gustav] Lebenslauf auf bundesstiftung-aufarbeitung.de&lt;br /&gt;
* [https://invenio.bundesarchiv.de/invenio/direktlink/90c80031-4426-422e-8e3b-b89775ae5249/ BArch NY 4008]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=107493527|LCCN=nr/99/39519|VIAF=42358619}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Sobottka, Gustav}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Roten Hilfe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:ADGB-Funktionär]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:RGO-Funktionär]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Nationalkomitee Freies Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Preußischen Landtags (Freistaat Preußen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:USPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Zentralkomitees der KPD]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verdienter Bergmann der DDR]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Herne)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher Emigrant in der Sowjetunion]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Emigrant aus dem Deutschen Reich zur Zeit des Nationalsozialismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Staatenloser]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DDR-Bürger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1886]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1953]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Sobottka, Gustav&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Sobottka, Gustave&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker (SPD, KPD)&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=12. Juli 1886&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Pisz|Turowen]] ([[Landkreis Johannisburg]], [[Ostpreußen]])&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=6. März 1953&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Ost-Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Koschi73</name></author>
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