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	<title>Gustav Siewerth - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T00:51:48Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Aka: Halbgeviertstrich, Kleinkram</title>
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		<updated>2024-10-04T19:27:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Halbgeviertstrich, Kleinkram&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gustav Siewerth&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[28. Mai]] [[1903]] in [[Hofgeismar]]; † [[5. Oktober]] [[1963]] in [[Trient]], [[Italien]]) war ein [[Deutschland|deutscher]] [[Philosoph]] und [[Pädagoge]]. Gustav Siewerth galt als Experte für das Leben und Werk von Thomas von Aquin und versuchte einen pädagogischen Brückenschlag hin zu seinen Lehrern [[Martin Honecker (Philosoph)|Martin Honecker]] und [[Martin Heidegger]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Nach seinem Abitur am [[Frankfurt am Main|Frankfurter]] [[Lessing-Gymnasium (Frankfurt)|Lessing-Gymnasium]] 1922 studierte er zunächst [[Philosophie]] und [[Psychologie]] an der [[Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main|Universität Frankfurt]]. 1924 erreichte er sein „[[Philosophicum]]“ am [[Theologische Fakultät Fulda|Theologischen Seminar Fulda]]. Von 1926 bis 1930 studierte er an der [[Albert-Ludwigs-Universität Freiburg]] bei [[Martin Honecker (Philosoph)|Martin Honecker]], [[Martin Heidegger]] und [[Edmund Husserl]] Philosophie sowie [[Kunstgeschichte]] und [[Geschichte]]. Zu seinen [[Kommilitone]]n gehörten bei Professor Honecker zeitweilig [[Max Müller (Philosoph)|Max Müller]], [[Eugen Seiterich]] und [[Karl Rahner]]. 1930 wurde er zum Dr. phil. mit der Promotionsschrift &amp;#039;&amp;#039;Die [[Metaphysik]] der Erkenntnis nach [[Thomas von Aquin]]&amp;#039;&amp;#039; in Freiburg [[Promotion (Doktor)|promoviert]]. Nach einem Forschungsauftrag der [[Deutsche Forschungsgemeinschaft |Forschungsgemeinschaft der deutschen Wissenschaft]] über die Thematik „Der Gottesgedanke in der Entwicklung des jüngeren Hegel“ erhielt Gustav Siewerth 1932 die Habilitationsgenehmigung der Universität in Frankfurt am Main. 1933 scheiterten seine [[Habilitation]] und seine [[Berufung (Amt)|Berufung]] als [[Professur|Professor]] am [[Lyceum Hosianum]] in [[Braniewo|Braunsberg]] aufgrund der politischen Verhältnisse des Jahres 1933. Schließlich habilitierte sich Gustav Siewerth 1937 doch noch mit der Habilitationsschrift &amp;#039;&amp;#039;Die Apriorität der Erkenntnis als Einheitsgrund der philosophischen Systematik nach Thomas von Aquin&amp;#039;&amp;#039; an der [[Albert-Ludwigs-Universität Freiburg|Universität Freiburg]]. Trotzdem wurde ihm die Übertragung einer Dozentur verweigert. Auch die Übernahme eines Schriftleiterpostens wurde ihm nicht zugesprochen. Aus politischen Gründen war ihm eine weitere Universitätslaufbahn versagt worden. Seine [[innere Emigration]] überbrückte er im [[Drittes Reich|Dritten Reich]] mit einer Industrietätigkeit beim Drahtverband in [[Düsseldorf]] und bei den Düsseldorfer [[Mannesmannröhren-Werke]]n.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gustav Siewerth wurde 1945 – nach Genehmigung durch die Militärregierung – zum Professor für Philosophie und Pädagogik sowie zum Direktor an der [[Pädagogische Hochschule Rheinland|Pädagogischen Hochschule Rheinland]], Abteilung Aachen, berufen, die später im Verlauf der Angliederung der verschiedenen Pädagogischen Hochschulen an die wissenschaftlichen Hochschulen des Landes Nordrhein-Westfalen mit Wirkung vom 1. April 1980 in die [[RWTH Aachen]] überführt wurde. Seine philosophische Weltanschauung –&amp;amp;nbsp;eine Art [[Christliche Metaphysik]]&amp;amp;nbsp;– war von den Ideen [[Thomas von Aquin| Thomas von Aquins]], die er in Hinblick auf Martin Heidegger und in seinem Frühwerk auch auf [[Georg Wilhelm Friedrich Hegel|Hegel]] erweitern wollte, inspiriert. 1961 wurde Gustav Siewerth Gründungsrektor und Professor für Pädagogik der [[Pädagogische Hochschule Freiburg|Pädagogischen Hochschule Freiburg im Breisgau]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siewerth starb am 5. Oktober 1963 während einer Konferenz der [[Görres-Gesellschaft]] in [[Trient]]; er wurde auf dem [[Friedhof Bergäcker]] in Freiburg-[[Littenweiler]] bestattet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Metaphysik der Erkenntnis nach Thomas von Aquin.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 1: &amp;#039;&amp;#039;Die sinnliche Erkenntnis&amp;#039;&amp;#039;. Oldenbourg, München 1933 (= Dissertation Universität Freiburg) (später: Reihe Libelli, Bd. 173, Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt 1968).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Thomismus als Identitätssystem.&amp;#039;&amp;#039; Schulte-Bulmke, Frankfurt am Main 1939 (2. Aufl. 1961).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Apriorität der menschlichen Erkenntnis nach Thomas von Aquin&amp;#039;&amp;#039;. In: Symposion, Bd. 1 (1949), S. 95–167 (= Habilitationsschrift Universität Freiburg).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Wagnis und Bewahrung. Zur metaphysischen Begründung des erzieherischen Auftrages.&amp;#039;&amp;#039; Schwann, Düsseldorf 1958 (2. Aufl. 1964).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das Schicksal der Metaphysik von Thomas zu Heidegger&amp;#039;&amp;#039; (= Sammlung Horizonte, Bd. 6). Johannes Verlag, Einsiedeln 1959 (Neuauflage: Johannes, Freiburg im Breisgau 2003, ISBN 3-89411-382-0).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Philosophie der Sprache&amp;#039;&amp;#039; (= Sammlung Horizonte, Bd. 9). Johannes Verlag, Einsiedeln 1962.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Metaphysik der Kindheit&amp;#039;&amp;#039; (= Sammlung Horizonte, Bd. 3). 2. Aufl. Johannes Verlag, Einsiedeln 1962.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Grundfragen der Philosophie im Horizont der Seinsdifferenz. Gesammelte Aufsätze zur Philosophie&amp;#039;&amp;#039;. Schwann, Düsseldorf 1963.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Hinführung zur exemplarischen Lehre. Aufsätze und Beispiele&amp;#039;&amp;#039;. Herder, Freiburg im Breisgau 1965.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Gesammelte Werke&amp;#039;&amp;#039; (Bd. 1 – Bd. 6 c). Patmos-Verlag, Düsseldorf/Verlag Gustav Siewerth-Gesellschaft, Konstanz 1971–2018).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Franz Pöggeler]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Innerlichkeit und Erziehung. In Memoriam Gustav Siewerth. Zum Gespräch zwischen Pädagogik, Philosophie und Theologie&amp;#039;&amp;#039;, Herder-Verlag, Freiburg im Breisgau 1964.&lt;br /&gt;
* {{NDB|24|394|395|Siewerth, Gustav Franz|Michael Schulz|118797131}}&lt;br /&gt;
* {{BBKL|archiveurl=https://web.archive.org/web/20070629123802/http://www.bautz.de/bbkl/s/siewerth_g.shtml |band=15|spalten=1281-1297|autor=Johannes Schaber|artikel=Siewerth, Gustav}}&lt;br /&gt;
* Jan Bentz: &amp;#039;&amp;#039;Das Sein und die Geschichte des Seins bei Gustav Siewerth&amp;#039;&amp;#039;, [[Patrimonium-Verlag]], Aachen 2018, ISBN 978-3-86417-112-3.&lt;br /&gt;
* Ladenthin, Volker: Die Vermessenheit des Messens. Gustav Siewerths Kritik funktionalistischer Bildungstheorien. In: Schulz, Michael (Hg.) Menschenbild und Humanisierende Bildung. Zur philosophischen Pädagogik Gustav Siewerths. 2016 S. 129–160, ISBN 978-3-938885-06-2&lt;br /&gt;
* Jan Bentz: &amp;#039;&amp;#039;Das Sein und die Geschichte des Seins bei Gustav Siewerth&amp;#039;&amp;#039;. Patrimonium-Verlag, Aachen 2019, ISBN 978-3-86417-112-3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
Siewerths Schülerin [[Alma von Stockhausen]] gründete 1988 die nach ihm benannte [[Gustav-Siewerth-Akademie]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118797131}}&lt;br /&gt;
* [http://www.gustav-siewerth.de Gustav-Siewerth-Gesellschaft]&lt;br /&gt;
* [http://www.ub.uni-freiburg.de/referate/02/siewerth/siewerthbibliographie.html Bibliographie auf der Website der Uni Freiburg]&lt;br /&gt;
* [http://www.ub.uni-freiburg.de/referate/02/siewerth/siewerthvita.html Lebenslauf auf der Website der Uni Freiburg]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118797131|LCCN=n/80/138431|VIAF=36931281}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Siewerth, Gustav}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erziehungswissenschaftler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pädagoge (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Philosoph (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (PH Rheinland, Abteilung Aachen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Albert-Ludwigs-Universität Freiburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1903]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1963]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Siewerth, Gustav&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Philosoph und Pädagoge&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=28. Mai 1903&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Hofgeismar]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=5. Oktober 1963&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Trient]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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