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	<title>Gustav Siegfried 1 - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T00:11:57Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gustav_Siegfried_1&amp;diff=1582705&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;MwykMlaut: Begründung für das Ende des Senders</title>
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		<updated>2026-04-14T13:21:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Begründung für das Ende des Senders&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gustav Siegfried 1&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war der [[Deckname]] eines in deutscher Sprache agierenden britischen [[Rundfunkpropaganda im Zweiten Weltkrieg|Propagandasenders]], der vom [[Political Warfare Executive]] (PWE) betrieben wurde. Neben dem [[Soldatensender Calais]] und dem [[Deutscher Kurzwellensender Atlantik|Kurzwellensender Atlantik]] zählt er zu den bekanntesten [[Geheimsender]]n des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]], der mit der Methode der [[Psychologische Kriegsführung|psychologischen Kriegsführung]] arbeitete. Für die Hörerschaft war nicht sicher, ob es sich um einen &amp;#039;&amp;#039;Feindsender&amp;#039;&amp;#039; handelte, dessen Hören als sogenanntes [[Verordnung über außerordentliche Rundfunkmaßnahmen|Rundfunkverbrechen]] mit Strafe bedroht war oder um eine von Deutschland aus operierende Rundfunkstation (→black propaganda).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Name ==&lt;br /&gt;
Die Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Gustav Siegfried 1&amp;#039;&amp;#039; stand laut dem Zeitzeugen und Beteiligten [[Frank Lynder]] für &amp;#039;&amp;#039;Geheimsender 1&amp;#039;&amp;#039;. Zum Teil wird er von &amp;#039;&amp;#039;G. S. I. = German Secret I.&amp;#039;&amp;#039; abgeleitet, gemäß dem Muster der Berliner Planquadrate für die Luftwarnung. Manche Berliner nannten den Sender &amp;#039;&amp;#039;Scheiß-Gustav&amp;#039;&amp;#039;, weil Fäkalworte in den Meldungen, Berichten und Kommentaren häufig benutzt wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Paul Bourdin |Titel=Wie tot ist Sefton Delmer? |Sammelwerk=Wochenzeitung Die Zeit 1954 |Nummer=13 |Verlag=Zeit-Verlag Gerd Buccerius |Ort=Hamburg |Datum=1954-04-01 |ISBN=}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Laut des verantwortlichen Leiters des Senders, [[Sefton Delmer]], kursierten noch weitere von GS1 abgeleitete Namen: „&amp;#039;&amp;#039;Geheimsender&amp;#039;&amp;#039;“, „&amp;#039;&amp;#039;Generalstab&amp;#039;&amp;#039;“ 1 oder „&amp;#039;&amp;#039;Gurkensalat&amp;#039;&amp;#039;“ 1.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.zdf.de/dokumentation/zur-person/sefton-delmer-zeitgeschichte-archiv-zur-person-gaus-100.html |titel=Sefton Delmer – Augenzeuge und Kritiker |werk=zdf.de |datum=1963-09-04 |abruf=2024-02-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Senderhistorie ==&lt;br /&gt;
Mit Beginn des [[Deutsch-Sowjetischer Krieg|Angriffs der Deutschen Wehrmacht auf Russland]] und des seither für Deutschland bestehenden Mehrfrontenkriegs entstand die Notwendigkeit, die britische Rundfunkstrategie zu überarbeiten. Dies führte zu der Idee, Propaganda-Aktivitäten auszuweiten und über Rundfunkaktionen Verwirrung beim deutschen Gegner auszulösen. Die der Wahrhaftigkeit verpflichteten [[Londoner Rundfunk|Programme der BBC]] waren dazu ungeeignet. So wurde Sefton Delmer beauftragt, ein Konzept für eine irreführende Rundfunkstrategie zu erstellen, wie sie Goebbels auf der Gegenseite über die [[Germany Calling|von ihm betriebenen Radiostationen]] bereits seit Jahren praktizierte. Erstes Ergebnis war die Gründung von Gustav Siegfried Eins. Die Rundfunkstation befand sich auf einem Gutshof in der Grafschaft Bedfordshire. Sie sendete vom 23.&amp;amp;nbsp;Mai 1941 bis 18.&amp;amp;nbsp;November 1943 auf [[Kurzwelle]]. Insgesamt wurden 693 Sendungen in deutscher Sprache ausgestrahlt. Der Sender gab sich als Organ einer deutschen [[Widerstand gegen den Nationalsozialismus|Widerstandsgruppe]], einer „patriotischen Opposition“ aus.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://jugend1918-1945.de/portal/jugend/lexikon.aspx?typ=lexikonID&amp;amp;id=4530&amp;amp;iframe=true |titel=Soldatensender Gustav Siegfried Eins |werk=Jugend! Deutschland 1918–1945 |hrsg=Stadt Köln, Amt für Presse und Öffentlichkeitsarbeit |sprache=de |abruf=2023-12-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Hörerschaft wurde der Eindruck vermittelt, die private Sendung einer Geheimorganisation innerhalb der deutschen Wehrmacht mitzuhören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv B 145 Bild-F005102-0003, Lager Friedland, britischer Journalist Sefton Delmer.jpg|mini|hochkant|Journalist Sefton Delmer]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sendeschema ==&lt;br /&gt;
Erkennungszeichen der immer sieben Minuten langen Tarnsendungen, die auf Kurzwelle im 30-Meter-Band ausgestrahlt wurden, war die von Frank Lynder gesprochene Ansage: „Es spricht der Chef“. Im Jargon eines Gardeoffiziers gab sich daraufhin dieser Chef, gesprochen von [[Peter Seckelmann]], als Oberhaupt einer Verschwörergruppe der Wehrmacht aus, die den Anschein erweckte, Führer und Vaterland die Treue zu halten, aber die Misswirtschaft der [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] bekämpfte, Geheimnisse aus dem [[Führerhauptquartier]] ausplauderte, Lageberichte aus zerbombten Städten der Heimat verbreitete und Analysen zur militärischen Lage zum Besten gab. Weitere Themen waren [[Korruption]], [[Vetternwirtschaft]] und Klüngel im &amp;#039;&amp;#039;[[Drittes Reich|Dritten Reich]]&amp;#039;&amp;#039;. Wahre oder erfundene Sensationen, Skandale und erotische Fehltritte von Größen der [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] und der [[Schutzstaffel|SS]] wurden in burschikosem Sprach-Duktus vorgetragen, der sich an der Sprechweise des im Feld kämpfenden Landsers orientierte. Zielgruppe war die kämpfende Truppe der [[Wehrmacht|Deutschen Wehrmacht]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Abend des 23. Mai 1941 meldete sich &amp;#039;&amp;#039;Gustav Siegfried eins&amp;#039;&amp;#039; zum ersten Mal. Der »Chef« äußerte sich an diesem Tag über den gerade nach England geflogenen Führer-Stellvertreter [[Rudolf Heß|Rudolf Hess]]:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=Ich muss mich gegen eine Stinklüge verwahren, die einige von den Speichelleckern im Führerhauptquartier in Umlauf gesetzt haben. Die Lüge, dass diese Nulpe auf Befehl des Führers nach Großbritannien geflogen sei. So was kommt überhaupt nicht in Frage. Niemals hätte der Führer einem Mann, der unsere Aufmarschpläne so genau kennt, gestattet, sich ins feindliche Ausland zu begeben. &lt;br /&gt;
 |Autor=Der Spiegel 44/1962&lt;br /&gt;
 |Quelle=Sefton Delmer: Der Chef vom Chef&lt;br /&gt;
 |ref=&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;quot;https://magazin.spiegel.de/EpubDelivery/spiegel/pdf/45124288&amp;quot; 16.12.2023&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erklärungen des »Chefs« wurden durch eine Vorspannmusik angekündigt, die vor jeder Ausstrahlung des Tarnsenders als Erkennungssignal geklimpert wurde: Die Anschlusstakte des Deutschlandsender-Pausenzeichens &amp;#039;&amp;#039;[[Üb’ immer Treu und Redlichkeit|Üb&amp;#039; immer Treu und Redlichkeit.]]&amp;#039;&amp;#039;..., nämlich &amp;#039;&amp;#039;...bis an dein kühles Grab&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wahre Absicht seiner Sendungen wurde durch den »Chef« absichtsvoll verschleiert. Objekte seiner inszenierten Wutausbrüche waren zum Beispiel »Parteibonzen«, die sich auf Kosten der deutschen Kriegswirtschaft Vorteile ergaunert hätten. Oder der »Chef« erregte sich lautstark über Textilien-Hamsterkäufe von wohlinformierten Frauen hoher Parteifunktionäre zu Beginn des Russlandfeldzuges. Dies sollte – angesichts des dringenden Truppenbedarfs im Osten zu Beginn des [[Deutsch-Sowjetischer Krieg|Russlandfeldzuges]] – bei den Hörern im Deutschen Reich einen Run auf die Kleidergeschäfte auslösen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Überliefert ist, dass im Herbst 1941 das britische [[Foreign, Commonwealth and Development Office|Foreign Office]] vom amerikanischen [[Außenministerium der Vereinigten Staaten|State Department]] den Bericht eines US-Militärattachés aus Berlin bekam, in dem es hieß, die Spannung zwischen NSDAP und Deutscher Wehrmacht hätte außerordentlich zugenommen. Die Wehrmacht sei so weit gegangen, einen Kurzwellensender zu installieren, über den ein namenloser »Chef« täglich heftige Angriffe gegen bestimmte Dienststellen der NSDAP führe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine vom Sender lancierte Meldung über den italienischen Botschafter in Deutschland [[Dino Alfieri]] ging wie folgt über den Sender: Ein deutscher Offizier, dessen Name und Dienstgrad benannt wurde, sei unvermutet von der Ostfront auf Urlaub in die Heimat gekommen und habe in seiner Berliner Wohnung (Straße und Hausnummer waren angegeben) seine Frau [[in flagranti]] mit Alfieri ertappt. „Der Kamerad zog seine Pistole und hätte den Makkaronifresser niedergeknallt, wenn der Feigling nicht auf die Knie gefallen wäre“, so erregte sich der »Chef«. Immerhin hätte der Kamerad den Jämmerling windelweich geschlagen, in seinen Wagen gepackt und bei der italienischen Botschaft abgeliefert. Als Alfieri später, wie lange vorgesehen, nach Rom abreiste, bestätigte er damit für alle Hörer von &amp;#039;&amp;#039;Gustav Siegfried Eins&amp;#039;&amp;#039; indirekt die frei erfundene Erzählung des »Chefs«.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Senderleitung ==&lt;br /&gt;
Der Programmverantwortliche war Sefton Delmer, ein in Deutschland geborener britischer Journalist und seit 1928 prominenter Korrespondent des [[Daily Express]]. Beim [[Überfall auf Polen]] und im [[Westfeldzug|Frankreichfeldzug]] war er dessen [[Kriegsberichterstatter]]. Von 1941 bis 1945 organisierte und leitete er im Auftrag des [[Foreign Office]] die britische Kriegspropaganda den [[Achsenmächte]]n gegenüber. Wie Delmer ausführt, hatten er und sein Team bei ihrer Arbeit völlige Freiheit:&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=Wenn wir, um wie echte Nazis zu klingen, Churchill einen betrunkenen, plattfüßigen, Zigarre rauchenden Juden nennen wollten, dann konnten wir es tun – und taten es auch.&lt;br /&gt;
 |Autor=Der Spiegel 11/1966&lt;br /&gt;
 |Quelle=Führers fünfte Funkkolonne&lt;br /&gt;
 |ref=&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;quot;https://www.spiegel.de/kultur/fuehrers-fuenfte-funkkolonne-a-b313cbf2-0002-0001-0000-000046265951&amp;quot; 17.12.2023&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hördokument ==&lt;br /&gt;
Im [[Deutsches Rundfunkarchiv|deutschen Rundfunkarchiv]] ist der Mitschnitt einer Sendung von Gustav Siegfried Eins erhalten, der im Juli 1943 entstand, als [[Operation Husky|alliierte Truppen in Italien gelandet waren]]. Dieser wurde von Sarkowicz als Audio-Aufnahme veröffentlicht.&amp;lt;ref&amp;gt;Hans Sarkowicz: &amp;#039;&amp;#039;Geheime Sender. Der Rundfunk im Widerstand gegen Hitler&amp;#039;&amp;#039;. Der Hörverlag, München 2016, Hörbuch, Track 109.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
Als wesentliche Quellen dienten Delmer und seinem Team Themen, die aus heimlichen Abhöraktionen in Kriegsgefangenenlagern herausdestilliert wurden, wo deutsche Soldaten interniert waren, die in derber Landsersprache eigentümliche Begebenheiten aus dem Dienstalltag kommunizierten, die oft im Zusammenhang mit abweichendem Verhalten von Figuren aus der Führung von SS und Partei standen. Der Zugriff auf sexologische Studien aus dem Institut von [[Magnus Hirschfeld]] half bei der Einordnung und Deutung solcher Verhaltensweisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rezeption und Wirkung ==&lt;br /&gt;
Mit seiner deftigen Sprache, die vor allem ein kleinbürgerliches Publikum, aber auch Soldaten der Wehrmacht erreichen sollte, wurde „Gustav Siegfried Eins“ zum bekanntesten Schwarzsender des Zweiten Weltkriegs&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Hans Sarkowicz |url=https://www.boehsar.de/aktuelles/geheime-sender/ |titel=Geheime Sender |werk=boehsar.de |hrsg=Heiner Boehncke, Hans Sarkowicz |sprache=de |abruf=2024-01-31}}&amp;lt;/ref&amp;gt;, über den auch in den internen Lage-Analysen der SS regelmäßig berichtet wurde. 1944 gaben mehr als die Hälfte der befragten deutschen Kriegsgefangenen in England an, von dem Sender gehört zu haben.&amp;lt;ref&amp;gt;Conrad Pütter: &amp;#039;&amp;#039;Rundfunk gegen das &amp;quot;Dritte Reich&amp;quot;. Ein Handbuch&amp;#039;&amp;#039;. K.G Saur Verlag, München, London, New York, Oxford, Paris 1986, ISBN 3-598-10470-7, S. 113.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beendigung der Sendertätigkeit ==&lt;br /&gt;
Im Herbst 1943 hielt man britischerseits eine Neuausrichtung der schwarzen Propaganda für angebracht, da sich die Kriegslage zuungunsten Deutschlands gewandelt hatte und nunmehr SS und Wehrmacht zur Zielscheibe propagandistischer Irreführung werden sollten. Entsprechend arrangierte Sefton Delmer die im Rundfunk vor angeschaltetem Mikrophon ablaufende, vorgebliche Erschießung des »Chefs«. „Hab ich dich endlich erwischt, du Schweinehund“, bekam die Hörerschaft zu hören, ehe inszenierte Schüsse durch den Äther klangen und der »Chef« offenkundig ins Jenseits befördert wurde, da Schergen der Gestapo ihn aufgespürt und mitten in einer Live-Sendung exekutiert hätten. Dann brach die Sendung abrupt ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allerdings passierte ein Missgeschick: Nach der »Erschießung« wurde eine Stunde später (Das Motto des Programms war: Wir senden „immer sieben Minuten vor voll.“) die Szene noch ein zweites Mal ausgestrahlt, da der diensthabende Ton-Ingenieur des Deutschen nicht mächtig war und die Tonspule ein zweites Mal auflegte. Die Legende vom Ende des »Chefs« hatte er nicht mitbekommen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://magazin.spiegel.de/EpubDelivery/spiegel/pdf/45124288 |titel=Zeitgeschichte: Sefton Delmer, der Chef vom Chef |werk=Der Spiegel Nr. 44, 1962 |hrsg=Rudolf Augstein |datum=1962-10 |sprache=de |abruf=2023-12-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die unmittelbare Nachfolge von &amp;#039;&amp;#039;Gustav Siegfried eins&amp;#039;&amp;#039; trat kurz darauf die starke Mittelwellenstation [[Soldatensender Calais]] an, die ein vollständiges Tarnprogramm mit Sport, Nachrichten, Unterhaltungssendungen, Ausschnitten aus Führer-Reden und Musik ausstrahlte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Christian Zentner]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Der Zweite Weltkrieg. Ein Lexikon.&amp;#039;&amp;#039; Tosa, Wien 2003, ISBN 3-85492-818-1.&lt;br /&gt;
* Conrad Pütter: &amp;#039;&amp;#039;Rundfunk gegen das „Dritte Reich“. Deutsch-sprachige Rundfunkaktivitäten im Exil 1933–1945. Ein Handbuch&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Rundfunkstudien.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 3). Saur, München u. a. 1986, ISBN 3-598-10470-7.&lt;br /&gt;
* [[Erich Kästner]]: &amp;#039;&amp;#039;Das blaue Buch&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Marbacher Magazin.&amp;#039;&amp;#039; 111/112). Herausgegeben von Ulrich von Bülow und Silke Becker. Aus der Gabelsberger’schen Kurzschrift übertragen von Herbert Tauer. Deutsche Schillergesellschaft, Marbach am Neckar 2006, ISBN 3-937384-20-0, Eintrag vom 26.&amp;amp;nbsp;Juli 1941.&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Lagewunsch nicht sinnvoll, da Sendeort nie veröffentlicht wurde: &amp;#039;&amp;#039;While the place of transmission is never stated, G.S1 has always maintained a firm pretence of being a purely German station. In fact the &amp;quot;Chef&amp;quot; has frequently left the impression that he is somewhere on the German side of the Eastern Front and he has occasionally complained of jamming both by the enemy without and by the enemy within.&amp;#039;&amp;#039; in [http://www.psywar.org/delmer/8200/1001]&lt;br /&gt;
{{coordinate}}--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hörbuch ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Geheime Sender. Der Rundfunk im Widerstand gegen Hitler.&amp;#039;&amp;#039; Dhv [[Der Hörverlag]], München 2016, 8 CDs, 9h 42 Min. (582 Min.), ISBN 978-3-8445-2326-3, [https://www.buecher.de/shop/deutschland/geheime-sender-8-audio-cds/sarkowicz-hans/products_products/detail/prod_id/44941806/ Hörbeispiele] von [[buecher.de]], Besprechung:&amp;amp;nbsp;&amp;lt;ref&amp;gt;Wolfgang Schneider: &amp;#039;&amp;#039;[https://www.genios.de/dosearch?explicitSearch=true&amp;amp;q=%22Sprechen+in+finsteren+Zeiten%22+Sarkowicz&amp;amp;searchRestriction=&amp;amp;x=58&amp;amp;y=16&amp;amp;dbShortcut=%3A2%3AALLEQUELLENNEU-1_%3A2%3AALLEQUELLENNEU Sprechen in finsteren Zeiten.]&amp;#039;&amp;#039; In: [[FAZ]], 15.&amp;amp;nbsp;Oktober 2016, Artikelanfang, Seite L10; vgl. [https://www.randomhouse.de/Hoerbuch-Download/Geheime-Sender/Hans-Sarkowicz/der-Hoerverlag/e512555.rhd#info Verlagsangaben.]&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Soldatensender (Hörfunk)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliger Hörfunksender (Vereinigtes Königreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Britische Militärgeschichte (Zweiter Weltkrieg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nachrichtendienste im Zweiten Weltkrieg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Propaganda im Zweiten Weltkrieg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rundfunk im Zweiten Weltkrieg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gegründet 1941]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aufgelöst 1943]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sendestart 1941]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sendeschluss 1943]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutschsprachiges Medium]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;MwykMlaut</name></author>
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