<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Gustav_Schimpff</id>
	<title>Gustav Schimpff - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Gustav_Schimpff"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gustav_Schimpff&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-03T19:09:41Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gustav_Schimpff&amp;diff=2660719&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Phzh: Form, typo</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gustav_Schimpff&amp;diff=2660719&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-01-09T02:12:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Form, typo&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gustav Schimpff&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[24. September]] [[1871]] in [[Berlin]]; † [[20. November]] [[1919]] in [[Aachen]]) war ein deutscher Eisenbahn-[[Bauingenieur]], preußischer [[Baubeamter]] und [[Hochschullehrer]] an der [[RWTH Aachen|Technischen Hochschule Aachen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werdegang ==&lt;br /&gt;
Gustav Schimpff wuchs in Berlin als Sohn eines Kaufmanns unweit der 1875 fertiggestellten [[Warschauer Brücke]] über die [[Niederschlesisch-Märkische Eisenbahn]] auf. Die von dem ausgedehnten Bahngelände ausgehende Faszination prägte schon als Kind seine weitere Entwicklung, und er begann diese Anlagen im Modell nachzubauen. Nach dem Besuch des Leibniz-Gymnasiums in Berlin und einer einjährigen Zeit als Bau-[[Eleve]] beim Bau der [[Bahnstrecke Coburg–Bad Rodach|Nebenbahn Coburg-Rodach]] begann er im Jahr 1891 ein Studium des Eisenbahnwesens an der [[Technische Universität Berlin#Geschichte|Technischen Hochschule (Berlin-)Charlottenburg]]. Dort legte er 1896 die erste [[Staatsexamen|Staatsprüfung]] ab und trat als &amp;#039;&amp;#039;Regierungsbauführer&amp;#039;&amp;#039; in den [[Vorbereitungsdienst]] ein, in dem er bei der [[Königliche Eisenbahndirektion Berlin|Königlichen Eisenbahndirektion Berlin]] an der Planung der elektrischen Hochbahn&amp;lt;!--Die Berliner Hoch- und Untergrundbahn fiel jedoch nicht in die Planungshoheit der staatlichen Eisenbahndirektion, was ist hier konkret gemeint?--&amp;gt; mitarbeitete; nebenamtlich war er [[wissenschaftlicher Assistent]] bei [[Adolf Goering]] an dessen Lehrstuhl für Bahnhofsanlagen und Eisenbahnbau an der Technischen Hochschule Charlottenburg. 1899 bestand er die zweite Staatsprüfung mit Auszeichnung und wurde anschließend zum &amp;#039;&amp;#039;Regierungsbaumeister&amp;#039;&amp;#039; ([[Assessor]]) im Eisenbahnbaufach ernannt. Seine Ausarbeitung einer &amp;#039;&amp;#039;Nord-Süd-Bahn&amp;#039;&amp;#039; für Berlin wurde 1899 mit dem &amp;#039;&amp;#039;[[Schinkelpreis]]&amp;#039;&amp;#039; des [[Architekten- und Ingenieur-Verein zu Berlin|Architekten-Vereins zu Berlin (AVB)]] ausgezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gustav Schimpff fand nach seiner Übernahme in den Staatseisenbahndienst (im Bereich des preußischen [[Ministerium der öffentlichen Arbeiten|Ministeriums der öffentlichen Arbeiten]]) bei der königlichen [[Reichsbahndirektion Hamburg|Eisenbahndirektion Altona]] große Entfaltungsmöglichkeiten. Während der dortigen Dienstzeit fertigte er Entwürfe zu größeren Bahnhofsbauten an und wirkte an der [[Elektrifizierung]] der Hamburger Stadtbahn von [[Hamburg-Altonaer Stadt- und Vorortbahn|Blankenese nach Ohlsdorf]] mit, die am 29. Januar 1908 in Betrieb genommen wurde. Zu Beginn des Jahres 1906 erhielt er in Altona die Beförderung zum &amp;#039;&amp;#039;Eisenbahn-Bau- und Betriebs-[[Inspektor]]&amp;#039;&amp;#039;. In dieser Zeit heiratete Schimpff eine Tochter seines damaligen Vorgesetzten [[Rudolf Otto Caesar]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem frühen Tod von [[Friedrich Dircksen]] im März 1907 wurde Schimpff zur [[Eisenbahndirektion Köln]] versetzt, um (unter [[Fritz Beermann]]) die [[Bauleitung]] der [[Hohenzollernbrücke (Köln)|Hohenzollernbrücke]] zu übernehmen. Zum April 1909 folgte die Versetzung als Vorstand des &amp;#039;&amp;#039;Eisenbahnbetriebsamts 7&amp;#039;&amp;#039; am [[Potsdamer Bahnhof]] in Berlin. Diese Stellung musste er jedoch wegen eines Augenleidens nach einem halben Jahr aufgeben und wechselte in das [[Preußische Staatseisenbahnen#Eisenbahnzentralamt|Eisenbahnzentralamt]]. 1911 wurde Schimpff an die Technische Hochschule Aachen [[Berufung (Amt)|berufen]], um dort in der Nachfolge von [[Ludwig Bräuler]] den &amp;#039;&amp;#039;Lehrstuhl für Eisenbahnwesen&amp;#039;&amp;#039; zu besetzen. Als [[ordentlicher Professor]] starb Gustav Schimpff 1919 in Aachen nach kurzer Krankheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schimpff unternahm verschiedene Studienreisen; so führte ihn die mit dem &amp;#039;&amp;#039;Schinkelpreis&amp;#039;&amp;#039; verknüpfte Reise zu Studien nach [[Nordamerika]], deren Ergebnisse er 1903 publizierte. Während seiner Tätigkeit in Altona unternahm er Studienreisen in die [[Schweiz]] und nach [[Norditalien]] „zur Erweiterung seiner Kenntnisse auf dem Gebiet elektrischer Zugbeförderung“.&amp;lt;ref&amp;gt;Max Grohnert: &amp;#039;&amp;#039;Gustav Schimpff †&amp;#039;&amp;#039;. (vergleiche &amp;#039;&amp;#039;Literatur&amp;#039;&amp;#039;)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirken ==&lt;br /&gt;
Gustav Schimpff trat neben seinen praktischen Arbeiten schon früh auch publizistisch hervor. Aus seiner Aachener Zeit ist insbesondere die Mitarbeit an der von [[Victor von Röll]] herausgegebenen [[Enzyklopädie des Eisenbahnwesens]] zu nennen. Darüber hinaus war er auch als [[Gutachter]] und Schiedsrichter gefragt, wobei sein besonderes Interesse dem (elektrifizierten) Ausbau der Stadt- und Vorortbahnen galt, sowie Fragen des Siedlungs- und Städtebaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemeinsam mit dem befreundeten [[Wilhelm Kübler]] errang Schimpff zudem Preise in zwei Wettbewerben (betreffend eine [[Freiburger Verkehrs AG|Straßenbahn]] in [[Freiburg im Breisgau]] und die Verbesserung des Betriebs auf der [[Wannseebahn]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Straßenbahn in den Vereinigten Staaten von Amerika.&amp;#039;&amp;#039; Julius Springer, Berlin 1903.&lt;br /&gt;
* Artikel in {{RöllEnzyklopädie}}&lt;br /&gt;
** {{RöllEnzyklopädie |Band=4 |Seiten=300–340 |Lemma=Empfangsgebäude |Autor=Gustav Schimpff |Typ=wl |kurz=ja}}&lt;br /&gt;
** {{RöllEnzyklopädie |Band=2 |Seiten=265–267 |Lemma=Beschilderungen von Bahnhöfen |Typ=wl |kurz=ja}}&lt;br /&gt;
** {{RöllEnzyklopädie |Band=3 |Seiten=446–448 |Lemma=Dübel |Typ=wl |kurz=ja}}&lt;br /&gt;
** {{RöllEnzyklopädie |Band=5 |Seiten=336–337 |Lemma=Gleisheber |Typ=wl |kurz=ja}}&lt;br /&gt;
** {{RöllEnzyklopädie |Band=5 |Seiten=344–349 |Lemma=Gleismesser |Typ=wl |kurz=ja}}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Erinnerungen an Dr.-Ing. Oder.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Verkehrstechnische Woche und Eisenbahntechnische Zeitschrift.&amp;#039;&amp;#039; 9. Jahrgang 1914, Nr. 12 (vom 19. Dezember 1914), S. 137–140. (u.&amp;amp;nbsp;a. über Reisen mit [[Moritz Oder]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Max Grohnert: &amp;#039;&amp;#039;Gustav Schimpff †.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Zentralblatt der Bauverwaltung]].&amp;#039;&amp;#039; 39. Jahrgang 1919, Nr. 105 (vom 27. Dezember 1919), S. 631 f.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.archiv.rwth-aachen.de/?page_id=1011 Ordinarienverzeichnis 1870–1970] auf &amp;#039;&amp;#039;www.archiv.rwth-aachen.de&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1157843638|LCCN=n90715625|VIAF=36084297}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Schimpff, Gustav}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauingenieur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (RWTH Aachen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Regierungsbaumeister]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1871]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1919]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Schimpff, Gustav&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Eisenbahn-Bauingenieur, preußischer Baubeamter und Hochschullehrer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=24. September 1871&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=20. November 1919&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Aachen]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Phzh</name></author>
	</entry>
</feed>