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	<title>Gustav Schaumann (Offizier) - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gustav_Schaumann_(Offizier)&amp;diff=2296922&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;YMS: Sprache</title>
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		<updated>2025-10-19T08:14:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sprache&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:HL Damals – Schaumann.jpg|mini|Major Schaumann]]&lt;br /&gt;
[[Datei:HL Damals – WS Schaumann.jpg|mini|Lübecker Wohnsitz]]&lt;br /&gt;
[[Datei:HL Damals – Liebesgaben.jpg|mini|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Lübecker Liebesgaben-Abordnung beim Stabe der Brigade-Ersatz-Bataillons 81&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;: (von links nach rechts) Lt. Meier (Adjutant), [[Cay Diedrich Lienau|Senator Lienau]], [[Theodor Melior|Gen.-Lt. Melior]], Rud. Köhn, &amp;#039;&amp;#039;Major Schaumann&amp;#039;&amp;#039;, Oberltn. Lorenz]]&lt;br /&gt;
[[Datei:EF – Gustav Schaumann.jpg|mini|Gustav Schaumann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gustav Friedrich August Georg Schaumann&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[8. September]] [[1853]] in [[Sulingen]] in [[Provinz Hannover|Hannover]]; † [[14. September]] [[1918]] in [[Berlin]]) war ein preußischer [[Oberst]] im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
=== Herkunft ===&lt;br /&gt;
Gustav Schaumann wurde in Sulingen in Hannover geboren. Sein Vater war [[Königreich Hannover|hannoverscher]] später [[Königreich Preußen|preußischer]] [[Offizier]]. Seine Schulzeit verbrachte er im [[Domgymnasium Verden|Gymnasium]] in [[Verden (Aller)|Verden]] an der [[Aller]], im [[Kadettenanstalt|Kadettenkorps]] in [[Schloss Plön#Kadettenanstalt und „Napola“|Plön]] und schließlich in [[Kadettenhaus Neubau (Berlin)|Lichterfelde]]. Dort vollendete er 1870 die [[Jahrgangsstufe|Prima]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Militärlaufbahn ===&lt;br /&gt;
Mit abgeschlossener Prima wurde er 17-jährig als [[Charakter (Titel)|charakterisierter]] [[Portepee]]-Fähnrich dem [[Infanterie-Regiment „Graf Bose“ (1. Thüringisches) Nr. 31|1. Thüringischen Infanterie-Regiment Nr. 31]] der [[Preußische Armee|Preußischen Armee]] in [[Erfurt]] überwiesen. Während des [[Deutsch-Französischer Krieg|Krieges gegen Frankreich]] wurde Schaumann bei dem Ausfallgefecht von [[Épinay-sur-Seine|Épinay]] verwundet und an dessen Anschluss mit dem [[Eisernes Kreuz|Eisernen Kreuz]] II. Klasse&amp;lt;ref&amp;gt;siehe auch Regimentsgeschichte, S. 356 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; ausgezeichnet. Durch die [[Kabinettsorder|A. K. O.]] wurde er am 14. Dezember 1870 zum etatmäßigen Portepeefähnrich und am 4. April 1871 zum [[Leutnant|Sekondeleutnant]] befördert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Ende des Krieges bekam sein [[Regiment]] [[Bezirk Altona|Altona]] als neuen [[Garnison]]sort zugewiesen. Von 1881 bis 1884 absolvierte Schaumann zur weiteren Ausbildung die [[Preußische Kriegsakademie|Kriegsakademie]] in [[Berlin]]. Im Sommer 1898 wurde Schaumann unter der [[Beförderung (Rang)|Beförderung]] zum [[Major]] in das [[4. Schlesisches Infanterie-Regiment Nr. 157|Infanterie-Regiment Nr. 157]] nach [[Brzeg|Brieg]] in [[Provinz Schlesien|Schlesien]] versetzt und zum [[Bataillon]]skommandeur ernannt. Von seinem Kommando wurde er 1900 in Genehmigung seines Abschiedsgesuches entbunden und mit der gesetzlichen [[Pension (Altersversorgung)|Pension]] zur [[z. D. (Militärsprache)|Disposition]] gestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Lübeck ===&lt;br /&gt;
Schaumann setzte sich in der [[Lübeck|Freie und Hansestadt Lübeck]] zur Ruhe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 11. November 1900 vermeldeten ihn die [[Lübeckische Blätter|Lübeckischen Blätter]] als neues Mitglied in der [[Gesellschaft zur Beförderung gemeinnütziger Tätigkeit]].&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Gesellschaft zur Beförderung gemeinnütziger Tätigkeit.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Lübeckische Blätter.&amp;#039;&amp;#039; Jg. 42, Ausgabe Nr. 46 vom 11. November 1918.&amp;lt;/ref&amp;gt; Hier hielt er am 19. März 1901 einen Vortrag: &amp;#039;&amp;#039;War es im Sommer 1806 Napoleons Absicht, den Krieg gegen Preußen herbeizuführen?&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Gesellschaft zur Beförderung gemeinnütziger Tätigkeit – Veranstaltung vom 19. März 1901.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Lübeckische Blätter.&amp;#039;&amp;#039; Jg. 43, Ausgabe Nr. 12 vom 24. März 1911.&amp;lt;/ref&amp;gt; In der Ausgabe vom 30. Dezember 1900 wurde er als Neumitglied der [[Geographische Gesellschaft zu Lübeck|Geographischen Gesellschaft]] vermerkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Lübecker [[Zeughaus (Lübeck)|Museum für Völkerkunde]] wählte ihn am 27. Februar 1906 zu seinem [[Vorstand|Vorsteher]].&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Gesellschaft zur Beförderung gemeinnütziger Tätigkeit.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Lübeckische Blätter.&amp;#039;&amp;#039; Jg. 48, Ausgabe Nr. 9 vom 4. März 1906.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erster Weltkrieg ===&lt;br /&gt;
Bei Ausbruch des Ersten Weltkriegs meldete sich Schaumann trotz seines fortgeschrittenen Alters und wurde Kommandant des Lübeckischen [[Landsturm]]bataillons zum [[Oberkommando der Küstenverteidigung|Küstenschutz]] in [[Lütjenburg]]. Auf seinen Wunsch, wieder an die Front zu kommen, wurde ihm Ende September das Kommando des 81. Brigade-Ersatz-Bataillons übertragen. Dieses focht zunächst in [[Lothringen]] u.&amp;amp;nbsp;a. in der [[Schlacht vor Nancy]]. Dann wurde es der [[4. Armee (Deutsches Kaiserreich)|4. Armee]] unterstellt und war im Umfeld [[Belagerung von Antwerpen (1914)|Festung Antwerpen]] tätig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Gefechten in [[Flandern]] bei [[Lombardsijde|Lombardzyde]] zeichnete es sich im Oktober 1914 aus und erhielt das Eiserne Kreuz I. Klasse.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Major Gustav Schaumann.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Von Lübecks Türmen.&amp;#039;&amp;#039; Jg. 25, Ausgabe Nr. 3 von Sonnabend, den 16. Januar 1915.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Winter 1914/15 lag sein Bataillon bei [[Diksmuide]] in [[Stellung (Militär)|Stellung]], kämpfte in der [[Erste Flandernschlacht|Ersten Flandernschlacht]] und nahm am [[Weihnachtsfrieden (Erster Weltkrieg)|Weihnachtsfrieden]] teil. Durch eine Verwundung zeitweilig außer Gefecht gesetzt, kehrte der Bataillonsführer Anfang Dezember zu seinem [[Bataillon]] zurück.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Lübecker General-Anzeiger&amp;#039;&amp;#039;; Ausgabe vom 3. Dezember 1914, Rubrik: Lokales&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Auflösung der Brigade wurde aus dem „Bataillon Schaumann“ in Verbindung mit den Brigade-Ersatz-Bataillonen 33, 34 und 35 am 9. Juli 1915 zum Infanterie-Regiment Nr. 362 in der 13. Ersatz-Infanterie-Brigade formiert&amp;lt;ref&amp;gt;[[Jürgen Kraus (Historiker)|Jürgen Kraus]]: Handbuch der Verbände und Truppen des deutschen Heeres 1914 bis 1918&amp;lt;/ref&amp;gt; und kämpfte in der [[Zweite Flandernschlacht|Zweiten Flandernschlacht]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als [[Oberstleutnant]] ist er im Jahre 1916 zum [[Kommandeur]] des Reserve-Infanterie-Regiments Nr. 361 ernannt worden. Dieses wurde im Oktober in der [[Schlacht an der Somme]] eingesetzt, kehrte zurück nach Flandern, um nach Beendigung der Sommeschlacht zu [[Stellungskrieg|Stellungskämpfen]] an die [[Somme]] zurückzukehren. Nach seinem zweiten Einsatz an der Somme wurde Schaumann mit dem Ritterkreuz des [[Königlicher Hausorden von Hohenzollern|Königlichen Hausordens von Hohenzollern]] mit Schwertern sowie dem [[Hanseatenkreuz|Lübeckischen Hanseatenkreuz]] ausgezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Einsätzen an der [[Siegfriedstellung|Siegfriedfront]] sowie in der [[Schlacht bei Arras (1917)|Frühjahrsschlacht bei Arras]] wurde sein Regiment an die [[Ostfront (Erster Weltkrieg)|Ostfront]] nach [[Galizien]] verlegt. Zwischen der [[Narajiwka|Narajówka]] und der [[Ceniowka]], oder [[Narajiwka (Begriffsklärung)|Narajowka]] und [[Solota Lypa|Złota Lipa]], nahm das Regiment an der [[Schlacht bei Breschany]] teil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:LübA - Sonderdepesche.jpg|mini|Sonderdepesche vom 9. Februar 1918]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einer vorübergehenden Unterbrechung im Juni 1917 folgte eine längere Erholung zu Hause bis Anfang 1918. Dort hielt er als Mitglied der [[Gesellschaft zur Beförderung gemeinnütziger Tätigkeit|Gemeinnützigen]] auf deren Stiftungsfest im November einen Vortrag über seine Erlebnisse an der Front.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wieder zurück an der [[Kriegsschauplatz|Front]] kam er als [[Kriegs-Etappenwesen|Etappenkomandeur]] in den [[Ostfront (Erster Weltkrieg)|Osten]]. Zuerst nach [[Zweite Polnische Republik|Polen]], dann in die [[Ukrainische Volksrepublik|Ukraine]]. Ende Mai erkrankte Schaumann. Als sich sein [[Befinden]] verschlimmerte, folgten kurze [[Aufenthalt]]e in den [[Lazarett]]en von [[Kaunas|Kowno]] und [[Kowel]]. Von hier kam er in das [[Diakonissenhaus|Elisabeth-Krankenhaus Berlin]]. Dort wurden eine [[Ermüdung (Physiologie)|völlige Erschöpfung]] und ein Aufgebrauchtsein des [[Herz]]ens konstatiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Schaumann am 4. September 1918 verstarb, wurde er auf dem [[Ehrenfriedhof (Lübeck)|Ehrenfriedhof]] in Lübeck beigesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Familie ===&lt;br /&gt;
Die Tochter des [[Rittmeister]]s Hanssen heiratete Schaumann 1877 in [[Kiel]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Frau betätigte sich aktiv im [[Vorstand]] des [[Frauenverein]]s in [[Lübeck-St. Jürgen|St. Jürgen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Gustav Schaumann.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Vaterstädtische Blätter.&amp;#039;&amp;#039; Nr. 1, Ausgabe vom 13. Oktober 1918, S. 3–4.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Major Gustav Schaumann.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Von Lübecks Türmen.&amp;#039;&amp;#039; Jg. 25, Ausgabe Nr. 3 von Sonnabend, den 16. Januar 1915.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Oberst Gustav Schaumann †.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Lübeckische Anzeigen]].&amp;#039;&amp;#039; vom 5. September 1918.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Oberst Gustav Schaumann †.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Lübeckische Blätter]].&amp;#039;&amp;#039; Jg. 60, Ausgabe Nr. 37 vom 15. September 1918.&lt;br /&gt;
* Max Gottschalck, Hans v. Ahlefeld: [https://daten.digitale-sammlungen.de/~db/bsb00004010/images/index.html?id=00004010&amp;amp;fip=yztsewqxdsydenewqeayafsdrxdsydeayaenen&amp;amp;no=3&amp;amp;seite=1 &amp;#039;&amp;#039;Geschichte des 1. Thüringischen Infanterie-Regiments Nr. 31.&amp;#039;&amp;#039;] Berlin 1894.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Gustav Schaumann (military officer)|Gustav Schaumann}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1028233280|VIAF=287010054}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Schaumann, Gustav}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Oberst (Preußen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Befehlshaber im Ersten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Absolvent der Preußischen Kriegsakademie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ritter des Königlichen Hausordens von Hohenzollern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Hanseatenkreuzes (Lübeck)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Eisernen Kreuzes I. Klasse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Infanterist (Preußen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Lübeck)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1853]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1918]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Schaumann, Gustav&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Schaumann, Gustav Friedrich August Georg (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=preußischer Oberst im Ersten Weltkrieg&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=8. September 1853&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Sulingen]], [[Provinz Hannover|Hannover]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=14. September 1918&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;YMS</name></author>
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