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	<title>Gustav Rose - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gustav_Rose&amp;diff=732862&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;HubertSt: &amp;nbsp; wo sinnvoll eingesetzt, Pronomina durch Namen ersetzt, wo sinnvoll</title>
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		<updated>2026-01-18T13:08:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;  wo sinnvoll eingesetzt, Pronomina durch Namen ersetzt, wo sinnvoll&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Gustav Rose.jpg|mini|Gustav Rose]]&lt;br /&gt;
[[Datei:G.v. Rath Nachruf 1874 auf G. Rose.pdf|mini|Nachruf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gustav Rose&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[18. März]] [[1798]] in [[Berlin]]; † [[15. Juli]] [[1873]] ebenda) war ein deutscher [[Mineraloge]]. Er entstammte einer [[Rose (Gelehrtenfamilie)|märkischen Kaufmanns- und Gelehrtenfamilie]], war Sohn von [[Valentin Rose der Jüngere|Valentin Rose dem Jüngeren]] und Bruder von [[Heinrich Rose]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gustav Rose wurde wie sein Bruder [[Heinrich Rose]] nach dem Tode seines Vaters 1807 von dem Chemiker [[Martin Heinrich Klaproth]] erzogen. 1815 kämpfte Rose in den Befreiungskriegen gegen Napoleon und ging dann in die Bergmannslehre in einer Eisenerzgrube in [[Tarnowitz]], die er aus Gesundheitsgründen abbrach. Er studierte bei [[Christian Samuel Weiss]] in Berlin Mineralogie und wurde in Abwesenheit 1820 in Kiel promoviert mit einer Arbeit über [[Titanit]]. 1821 ging er nach Stockholm, um bei [[Berzelius]] die Methoden der Mineralanalyse zu erlernen. 1822 wurde er Kustos der Mineraliensammlung der Universität Breslau und 1826 Professor für [[Mineralogie]] an der [[Humboldt-Universität zu Berlin|Universität Berlin]] als Nachfolger seines Lehrers. 1856 übernahm er zusätzlich die Leitung des [[Museum für Naturkunde (Berlin)|Mineralogischen Museums]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 16.&amp;amp;nbsp;Oktober 1860 erhielt er die medizinische Ehrendoktorwürde der Berliner Universität.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammen mit [[Christian Gottfried Ehrenberg]] gehörte Rose zu den Begleitern [[Alexander von Humboldt]]s bei der [[Russland]]expedition 1829 bis zum Altai und zum Kaspischen Meer. Spätere Reisen unternahm er mit [[Eilhard Mitscherlich]] zu den Vulkanen Italiens (1850) und der Liparischen Inseln, danach auch zu den erloschenen Vulkanen Südfrankreichs (1852).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In etwa 125 Veröffentlichungen befasste sich Rose mit allen Gebieten der damaligen Mineralogie. Seine genauen [[Goniometer|goniometrische]] Messungen an Kristallen ermöglichten die Entdeckung des Phänomens der [[Isomorphie (Kristall)|Isomorphie]] durch Mitscherlich. Er entdeckte viele neue Mineralarten wie den [[Altait]], [[Anorthit]], [[Cancrinit]], [[Hessit]], [[Perowskit]] und [[Zinkenit]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{NDB|22|44|45|Rose, Gustav|Hans-Werner Schütt|116609036}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Er untersuchte den Zusammenhang von Kristallform und physikalischen Eigenschaften ([[Pyroelektrizität|Pyro-]] und [[Thermoelektrizität]]) und studierte die mineralogische Einordnung des [[Quarz]]es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch das Studium der Berliner [[Meteorit]]ensammlung und deren Ordnung kam er zu einem neuen System der Meteorite, die von [[Aristides Brezina]] und [[Gustav Tschermak]] ausgebaut und nach allen dreien benannt wurde. Es wird im Wesentlichen noch heute benutzt. Rose benannte die silikatischen Kügelchen in den Steinmeteoriten als [[Chondren]] und die sie enthaltenden Meteorite als [[Chondrit]]e. Für eine Untergruppe führte er den Namen [[kohlige Chondrite]] ein. Er unterteilte die [[Stein-Eisen-Meteorit]]e in [[Pallasit]]e und [[Mesosiderit]]e. Er prägte die Begriffe [[Achondrit|Howardit]] und [[Achondrit|Eukrit]] für Untergruppen der Steinmeteorite.&amp;lt;ref&amp;gt;J. G. Burke: &amp;#039;&amp;#039;Cosmic Debris, Meteorites in History.&amp;#039;&amp;#039; University of California Press, 1986.&amp;lt;/ref&amp;gt; Er war einer der Pioniere der [[Petrographie|petrographischen]] Untersuchung an [[Dünnschliff]]en und beschrieb als erster das Gestein [[Listwänit]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gustav Rose war Mitglied der [[Gesellschaft Deutscher Naturforscher und Ärzte]]&amp;lt;ref&amp;gt;[https://archive.org/stream/amtlicherbericht33gese#page/n35/mode/2up Mitglieder der Gesellschaft Deutscher Naturforscher und Ärzte 1857]&amp;lt;/ref&amp;gt; und 1848 Gründungsmitglied der [[Deutsche Gesellschaft für Geowissenschaften|Deutschen Gesellschaft für Geowissenschaften]] und neben [[Heinrich Ernst Beyrich]], [[Julius Ewald]] und [[Heinrich Girard]] deren erster Schriftführer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Grabstätte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:St.-Marien- und St.-Nicolai-Friedhof Pankow Okt. 2016 - 14.jpg|mini|Grabstein, St. Marien- und St. Nikolai-Friedhof&amp;amp;nbsp;I in [[Berlin-Prenzlauer Berg]]]]&lt;br /&gt;
Gustav Rose starb 1873 mit 70 Jahren in Berlin. Sein Grab befindet sich auf dem [[St.-Marien- und St.&amp;amp;nbsp;Nikolai-Friedhof&amp;amp;nbsp;I]] im Berliner Ortsteil [[Berlin-Prenzlauer Berg|Prenzlauer Berg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nachkommen ==&lt;br /&gt;
Gustav Roses Sohn [[Valentin Rose (Philologe)|Valentin Rose]] war Philologe und Bibliothekar, sein Sohn [[Edmund Rose]] Chirurg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schüler ==&lt;br /&gt;
Zu Gustav Roses Schülern zählen [[Carl Rammelsberg]], [[Gerhard vom Rath]], [[Paul von Groth]], [[Ferdinand von Richthofen]], [[Emanuel Kayser]] und [[Christian Friedrich Martin Websky]], der 1874 seine Nachfolge als Professor für Mineralogie antrat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
Rose war seit 1834 Mitglied der [[Königlich-Preußische Akademie der Wissenschaften|Königlich-Preußischen Akademie der Wissenschaften]] in Berlin, auswärtiges Mitglied der [[Akademie der Wissenschaften zu Göttingen]] (1856)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle| url=https://adw-goe.de/mitglieder/personendetails/person/gustav-rose/| titel=Mitglieder: Gustav Rose| hrsg=Niedersächsische Akademie der Wissenschaften zu Göttingen| zugriff=2025-12-25}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und der [[Bayerische Akademie der Wissenschaften|Bayerischen Akademie der Wissenschaften]] (1873),&amp;lt;ref&amp;gt;{{BAdW|2608 |Name=Gustav Rose |Kommentar=mit einem Link zum Nachruf von [[Franz von Kobell]] |Datum=25. Dezember 2025}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Mitglied der [[Leopoldina]] (1860) sowie seit 1825 Fellow der [[Royal Society of Edinburgh]],&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle| url=https://rse.org.uk/wp-content/uploads/2021/07/RSE-Fellows-BiographicalIndex-2.pdf| titel=Fellows Directory. Biographical Index: Former RSE Fellows 1783–2002, Part Two | hrsg=Royal Society of Edinburgh| zugriff=2022-08-27| format=PDF-Datei}}&amp;lt;/ref&amp;gt; seit 1829 korrespondierendes Mitglied der [[Russische Akademie der Wissenschaften|Russischen Akademie der Wissenschaften]] in [[Sankt Petersburg]] und seit 1832 der [[Académie des sciences]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle| url=https://www.academie-sciences.fr/fr/Liste-des-membres-depuis-la-creation-de-l-Academie-des-sciences/les-membres-du-passe-dont-le-nom-commence-par-r.html| titel=Verzeichnis der Mitglieder seit 1666: Buchstabe R| hrsg=Académie des sciences| zugriff=2020-02-23| sprache=fr}}&amp;lt;/ref&amp;gt; in Paris.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1871 erhielt er den Orden [[Pour le Mérite]] für Wissenschaften und Künste und den [[Bayerischer Maximiliansorden für Wissenschaft und Kunst|Bayerischen Maximiliansorden für Wissenschaft und Kunst]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein 1824 von [[Armand Lévy (Mineraloge)|Armand Lévy]] beschriebenes, neues Mineral erhielt ihm zu Ehren den Namen [[Roselith]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Elemente der Krystallographie.&amp;#039;&amp;#039; E.S. Mittler, Berlin 1833. ({{Google Buch|BuchID=ouU4AAAAMAAJ |Linktext=Volltext}})&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Mineralogisch-geognostische Reise nach dem Ural, dem Altai und dem Kaspischen Meere.&amp;#039;&amp;#039; 2 Bände. Berlin, 1837–1842. (1. Band als {{DTAW|rose_ural01_1837}}, 2. Band als {{DTAW|rose_ural02_1842}})&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Über das Krystallisationssystem des Quarzes.&amp;#039;&amp;#039; Berlin, 1846. ([https://www.mineralogy.eu/bookarchive/r/Rose_1846.html Buchscan im Virtual Museum of the History of Mineralogy])&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das krystallo-chemische Mineralsystem.&amp;#039;&amp;#039; W. Engelmann, Leipzig 1852. ({{Google Buch|BuchID=_SA-AAAAcAAJ |Linktext=Volltext}})&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Über die heteromorphen Zustände der kohlensauren Kalkerde&amp;#039;&amp;#039;. 2 Bände. Berlin, 1856–59. ([https://digilib.bbaw.de/digilib/digilib.html?fn=silo10/Bibliothek.tiff/07-abh/1856/tif/&amp;amp;pn=0000030 Digitalisat Band 1]), ([https://digilib.bbaw.de/digilib/digilib.html?fn=silo10/Bibliothek.tiff/07-abh/1858/tif/&amp;amp;pn=0000097 Band 2])&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Beschreibung und Einteilung der Meteoriten auf Grund der Sammlung im Mineralogischen Museum zu Berlin.&amp;#039;&amp;#039; Akademie der Wissenschaften, Berlin 1864. ([https://books.google.de/books?id=BcdGAQAAMAAJ&amp;amp;printsec=frontcover&amp;amp;hl=de&amp;amp;source=gbs_ge_summary_r&amp;amp;cad=0#v=onepage&amp;amp;q&amp;amp;f=false Digitalisat])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{NDB|22|44|45|Rose, Gustav|[[Hans-Werner Schütt]]|116609036}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=116609036|LCCN=n/86/861555|VIAF=25358125}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Rose, Gustav}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mineraloge]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Humboldt-Universität zu Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kurator einer naturwissenschaftlichen Sammlung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Auswärtiges Mitglied der Royal Society]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Niedersächsischen Akademie der Wissenschaften zu Göttingen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Leopoldina (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Preußischen Akademie der Wissenschaften]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Bayerischen Akademie der Wissenschaften]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Ungarischen Akademie der Wissenschaften]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Royal Society of Edinburgh]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Korrespondierendes Mitglied der Russischen Akademie der Wissenschaften]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Korrespondierendes Mitglied der Académie des sciences]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrenmitglied des Physikalischen Vereins]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Gesellschaft Deutscher Naturforscher und Ärzte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrendoktor der Humboldt-Universität zu Berlin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wissenschaftlicher Mitarbeiter des Museums für Naturkunde Berlin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Pour le Mérite (Friedensklasse)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Bayerischen Maximiliansordens für Wissenschaft und Kunst]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Namensgeber für ein Mineral]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1798]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1873]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Rose, Gustav&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Mineraloge&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=18. März 1798&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=15. Juli 1873&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;HubertSt</name></author>
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