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	<title>Gustav Robert Oexle - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-25T08:56:27Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gustav_Robert_Oexle&amp;diff=1651781&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Dk1909: Klammern korrigiert</title>
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		<updated>2026-04-14T06:33:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Klammern korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:OexleGustavRobert.jpg|mini|Gustav Robert Oexle]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gustav Robert Oexle&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[2. Oktober]] [[1889]] in [[Sipplingen]]; † [[25. April]] [[1945]] in [[Nußdorf (Überlingen)|Nußdorf]]) war ein deutscher Parteifunktionär der ([[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
=== Frühes Leben ===&lt;br /&gt;
Oexle wurde als Sohn eines Tagelöhners in Sipplingen, in der Nähe von [[Überlingen]] am Bodensee, geboren und schon als Schüler ein [[Vollwaise]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur | Autor=Rudolf Beck  u.&amp;amp;nbsp;a.| Titel= Nußdorf im 925. Jahr. Ein Lesebuch |Verlag= MEC Service | Ort=Überlingen | Datum=2017| ISBN=978-3-9815861-1-4 | Seiten=269}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach dem Besuch der [[Volksschule]] verdiente Oexle von 1904 bis 1909 seinen Lebensunterhalt als Fabrikarbeiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1909 trat Oexle in die [[Kaiserliche Marine]] ein. In den folgenden Jahren diente er auf dem [[Linienschiff|Großlinienschiff]] &amp;#039;&amp;#039;[[Nassau (Schiff, 1909)|Nassau]]&amp;#039;&amp;#039; und dem [[Kleiner Kreuzer|Kleinen Kreuzer]] &amp;#039;&amp;#039;[[Augsburg (Schiff, 1910)|Augsburg]]&amp;#039;&amp;#039; sowie an der [[Schiffsartillerieschule]] in [[Sønderborg|Sonderburg]]. Von April 1913 bis zum 8. Dezember 1914 nahm Oexle als Geschützführer und Rollenschreiber auf dem Kleinen Kreuzer &amp;#039;&amp;#039;[[Leipzig (Schiff, 1906)|Leipzig]]&amp;#039;&amp;#039; an der Weltreise dieses Schiffs teil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erster Weltkrieg ===&lt;br /&gt;
Wenige Monate nach dem Ausbruch des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]] nahm Oexle Ende 1914 auf der &amp;#039;&amp;#039;Leipzig&amp;#039;&amp;#039; mit dem [[Ostasiengeschwader]] unter [[Vizeadmiral]] [[Maximilian von Spee|Graf Spee]] am [[Seegefecht bei den Falklandinseln]] teil. Er überlebte die Vernichtung des Geschwaders, weil er von den [[Vereinigtes Königreich|Briten]] vor dem Ertrinken gerettet wurde, und war dann bis 1916 als [[Kriegsgefangener]] in einem englischen Lager.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seiner Entlassung aus der Gefangenschaft amtierte Oexle von 1916 bis 1917 als deutscher [[Internierungslager|Internierungsortschef]] in der [[Schweiz]]. Im Verlauf des Jahres 1917 kehrte Oexle nach Deutschland zurück, wo er eine Anstellung im Personalbüro der 2. Matrosen-Division fand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis zum Ende des Ersten Weltkrieges erhielt Oexle die folgenden Auszeichnungen: Das [[Eisernes Kreuz|Eiserne Kreuz]] beider Klassen, das [[Königlicher Hausorden von Hohenzollern|Ehrenkreuz des Königlichen Hausordens von Hohenzollern]] mit Schwerten, das [[Verdienstkreuz für Kriegshilfe (Preußen)|Preußische Verdienstkreuz für Kriegshilfe]], die fünfzehnjährige [[Dienstauszeichnung]] und das [[Verwundetenabzeichen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weimarer Republik ===&lt;br /&gt;
In den ersten Nachkriegsmonaten – November 1918 bis zum 1. März 1920 – stand Oexle der Hauptregistratur des Seemännischen Personalamts der [[Marinestation der Nordsee]] vor. 1919 nahm er außerdem an den [[Freikorps]]kämpfen in [[Wilhelmshaven]] teil. 1919/1920 besuchte Oexle zusätzlich dazu die Militäranwärterschule, die er mit bestandenem Anwärterexamen für den mittleren Eisenbahn-, Zoll- und Verwaltungsdienst verließ.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1920 wurde Oexle als Verwaltungsassistent in das Badische Bezirksamt in [[Überlingen]] aufgenommen. Ab 1921 gehörte Oexle auch der &amp;#039;&amp;#039;Organisation Damm&amp;#039;&amp;#039; bis zu deren Auflösung im Jahr 1929 an und wurde 1922 aufgrund seiner Aktivitäten in diesem rechtsextremen Freikorps aus dem Bezirksamt entlassen. Er wohnte ab diesem Zeitpunkt bis zu seinem Freitod im Jahr 1945 bei der Familie Lang, die eine Pension in Nussdorf führte und später eine Anlaufstelle für Anhänger der NSDAP wurde. Er wurde in der Familie Lang bald als einen „Pflegesohn“ angesehen und blieb immer eng verbunden mit der älteren, ledigen Tochter der Familie.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur | Autor=Rudolf Beck  u.&amp;amp;nbsp;a.| Titel= Nußdorf im 925. Jahr. Ein Lesebuch |Verlag= MEC Service | Ort=Überlingen | Datum=2017| ISBN=978-3-9815861-1-4 | Seiten=274}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Margarete Lang wurde in Überlingen später [[NS-Frauenschaft|Kreisfrauenschaftsleiterin]] und starb 1944 bei einem vom NS-Kreisleiter [[Ernst Bäckert]] verursachten Autounfall, woraufhin Oexle innerhalb der NS-Bürokratie durchsetzte, dass es zu einem ordentlichen Gerichtsverfahren kam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1922 war Oexle [[Ratsschreiber]] der Gemeinde Nußdorf am Bodensee. Zum 1. Mai 1930 trat er der NSDAP bei (Mitgliedsnummer 245.740)&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/31131530&amp;lt;/ref&amp;gt; und war Mitbegründer der ersten [[NSDAP-Ortsgruppe]] im Bezirk Überlingen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur | Autor=Rudolf Beck  u.&amp;amp;nbsp;a.| Titel= Nußdorf im 925. Jahr. Ein Lesebuch |Verlag= MEC Service | Ort=Überlingen | Datum=2017| ISBN=978-3-9815861-1-4 | Seiten=271}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Schon ab 1930 war er NSDAP-[[Ortsgruppenleiter]], von 1930 bis 1934 NSDAP-Kreisleiter und [[Reichsredner|Gauredner]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== NS-Zeit ===&lt;br /&gt;
Nach der nationalsozialistischen „[[Machtergreifung]]“ Anfang 1933 wurde Oexle zunächst Mitglied des [[Landtag der Republik Baden|Badischen Landtags]], dem er bis zur Auflösung dieser Körperschaft im Herbst desselben Jahres angehörte. Seit dem 15. Oktober 1933 fungierte Oexle als Parteifunktionär und wurde NSDAP-Gebietsinspekteur für das Gebiet I ([[Bayern]] / [[Württemberg]] / [[Baden (Land)|Baden]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oexle wurde zusammen mit den übrigen fünf Gebietsinspekteuren im Frühjahr 1934 in den Stab von [[Rudolf Heß]] integriert und galt damit fortan als „Beauftragter der Parteileitung“.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Am 6. März 1934 trat er die Kreisleitung an [[Alfons Hafen]] ab und am 4. September 1934 zog Oexle im Nachrückverfahren für den verstorbenen Abgeordneten [[Otto Maier (Politiker)|Otto Maier]] in den [[Reichstag (Zeit des Nationalsozialismus)|Reichstag]] ein, in dem er bis zum Ende der NS-Herrschaft im Frühjahr 1945 den Wahlkreis 31 (Württemberg) vertrat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Frühjahr 1936 erlosch der Auftrag der sechs „Beauftragten der Parteileitung“ und Oexle wurde als einziger im Stab Heß als sogenannter „Sonderbeauftragter der Parteileitung“ übernommen, nachdem sich [[Martin Bormann]] für ihn eingesetzt hatte. Als Bormann am 12. Mai 1941 von Hitler zum Leiter der Parteikanzlei ernannt wurde, war er fortan oberster Vorgesetzter Oexles. Dieser war jetzt „Sonderbeauftragter der Parteikanzlei“ und mit fester Besoldung angestellt. Eine seiner Aufgaben war es, die Tagungen der Gaupinspekteure einzuberufen, die ihm als „Reichsinspekteur“ damit faktisch unterstellt waren. Am 30. Januar 1939 wurde ihm das „Goldene Parteiabzeichen“ verliehen.&amp;lt;ref&amp;gt;Walter Hutter: &amp;#039;&amp;#039;Gustav Robert Oexle: Der Aufstieg vom „Dienstbuben“ zum Leiter einer Außenstelle der Parteileitung.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Wolfgang Proske]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Täter, Helfer, Trittbrettfahrer.&amp;#039;&amp;#039; Band 5: &amp;#039;&amp;#039;NS-Belastete aus dem Bodenseeraum.&amp;#039;&amp;#039; Kugelberg, Gerstetten 2016, ISBN 978-3-945893-04-3, S. 146 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als am 25. April 1945 die französischen Streitkräfte in Überlingen einmarschierten, beging Oexle in Nußdorf [[Suizid]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 7. November 1949 wurde Oexle posthum [[Entnazifizierung|entnazifiziert]] und von der Konstanzer Spruchkammer in die Gruppe der „Minderbelasteten“ eingereiht.&amp;lt;ref&amp;gt;Walter Hutter: &amp;#039;&amp;#039;Gustav Robert Oexle: Der Aufstieg vom „Dienstbuben“ zum Leiter einer Außenstelle der Parteileitung.&amp;#039;&amp;#039; In: Wolfgang Proske (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Täter, Helfer, Trittbrettfahrer.&amp;#039;&amp;#039; Band 5: &amp;#039;&amp;#039;NS-Belastete aus dem Bodenseeraum.&amp;#039;&amp;#039; Kugelberg, Gerstetten 2016, ISBN 978-3-945893-04-3, S. 150.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Walter Hutter: &amp;#039;&amp;#039;Ein ehrgeiziger, aufwärts strebender und überzeugter Nationalsozialist: Gustav Robert Oexle – Kreisleiter in Überlingen vom 30. September 1930 bis 6. März 1934.&amp;#039;&amp;#039; In: Walter Hutter: &amp;#039;&amp;#039;Stützpfeiler der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft in der Provinz. Die acht NS-Kreisleiter von Überlingen 1930-1945.&amp;#039;&amp;#039; UVK Verlagsgesellschaft, Konstanz, 2020, S. 23–138. ISBN 978-3-86764-863-9.&lt;br /&gt;
* Walter Hutter: &amp;#039;&amp;#039;Gustav Robert Oexle.&amp;#039;&amp;#039; In: Rudolf Beck et al.: &amp;#039;&amp;#039;Nussdorf im 925. Jahr ein Lesebuch.&amp;#039;&amp;#039; MEC Service, Überlingen 2017, S. 269–274. ISBN 3-9815861-1-5.&lt;br /&gt;
* Walter Hutter: &amp;#039;&amp;#039;Gustav Robert Oexle: Der Aufstieg vom „Dienstbuben“ zum Leiter einer Außenstelle der Parteileitung.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Wolfgang Proske]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Täter, Helfer, Trittbrettfahrer.&amp;#039;&amp;#039; Band 5: &amp;#039;&amp;#039;NS-Belastete aus dem Bodenseeraum.&amp;#039;&amp;#039; Kugelberg, Gerstetten 2016, ISBN 978-3-945893-04-3, S. 139–150.&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|3887411161}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{ReichstagDB|130529060}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=130529060|VIAF=13419681}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Oexle, Gustav Robert}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landtagsabgeordneter (Republik Baden)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reichstagsabgeordneter (Deutsches Reich, 1933–1945)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärperson (Kaiserliche Marine)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Ersten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Inhaber des Fürstlichen Hausordens von Hohenzollern (III. Klasse)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Freikorps-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kreisleiter (NSDAP)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SA-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Überlingen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1889]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1945]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Oexle, Gustav Robert&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker (NSDAP), MdR&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=2. Oktober 1889&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Sipplingen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=25. April 1945&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Nußdorf (Überlingen)|Nußdorf]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Dk1909</name></author>
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