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	<title>Gustav Richard Neumann - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-02T06:27:12Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gustav_Richard_Neumann&amp;diff=291736&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Richard Lenzen: →Einzelnachweis hinzugefügt...</title>
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		<updated>2024-10-15T09:27:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;→Einzelnachweis hinzugefügt...&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gustav Richard Ludwig Neumann&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[15. Dezember]] [[1838]] in [[Gleiwitz]]; † [[16. Februar]] [[1881]] in Allenberg, [[Landkreis Wehlau|Kreis Wehlau]]/Ostpreußen) war ein [[Deutschland|deutscher]] [[Schach]]spieler.&amp;lt;ref&amp;gt;Manfred van Fondern: &amp;#039;&amp;#039;Lexikon für Schachfreunde.&amp;#039;&amp;#039; Verlag C. J. Bucher, Luzern/Frankfurt am Main 1980, S. 195–196.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Gustav Richard Ludwig Neumann.jpg|right|thumb|Neumann in den 1860er Jahren]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Laufbahn als Schachspieler ==&lt;br /&gt;
Neumann kam im [[Schlesien|schlesischen]] Gleiwitz als Sohn eines Druckers 1838 zur Welt. Sein schachliches Talent zeigte sich bereits im Alter von zehn Jahren. Nach dem [[Abitur]] ermöglichte ihm seine Familie ab 1860 ein [[Studium]] der [[Medizin]] in [[Berlin]], doch widmete er sich, kaum in Berlin angekommen, überwiegend dem Schachspiel. Er schloss sein Studium nie ab, diente aber im [[Deutscher Krieg|Preußisch-Österreichischen Krieg]] 1866 als Feldunterarzt.&amp;lt;ref&amp;gt;Michael Negele: [http://www.schachbund.de/news/gustav-richard-ludwig-neumann.html Gustav Richard Ludwig Neumann], Deutscher Schachbund, 15. Dezember 2015&amp;lt;/ref&amp;gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gustav Neumann, heute beinahe vergessen, war zu seiner Zeit einer der stärksten und berühmtesten Schachmeister. In seiner Berliner Zeit, den 1860er Jahren, maß er sich mit den besten deutschen Spielern. [[Adolf Anderssen]] akzeptierte ihn während seiner alljährlichen Berlinbesuche gerne als Gegner. Im Jahr 1865 gewann er das Turnier der [[Berliner Schachgesellschaft]] mit dem Resultat von +34 =0 −0. Im gleichen Jahr siegte er beim [[Liste der deutschen Meisterschaften im Schach#Kongresse des Westdeutschen Schachbundes (WDSB) 1861–1880|Westdeutschen Schachkongress]] in [[Elberfeld]] in allen drei Partien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein erstes [[Liste der bedeutendsten Schachturniere|internationales Turnier]] spielte Neumann in [[Paris]] 1867 (4. Platz) und galt seitdem als einer der besten Spieler [[Europa]]s. Im selben Jahr siegte Neumann im schottischen [[Dundee]] (Zweiter wurde [[Wilhelm Steinitz]]). Neumann übernahm in Berlin im Jahr 1864 die Redaktion der [[Neue Berliner Schachzeitung|Neuen Berliner Schachzeitung]] und beteiligte sich rege auf publizistischem Gebiet. Seine in den folgenden Jahren erschienenen Schachbücher waren ausgesprochen beliebt und wurden in zahlreiche Sprachen übersetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1869 entschloss er sich, nach Paris überzusiedeln, um dort sein Studium zu beenden. Doch dazu sollte es nicht mehr kommen. Neumann erlitt im Dezember 1869 einen [[Nervenzusammenbruch]] und wurde in eine Pariser [[Nervenheilanstalt]] eingewiesen. Im März 1870 gelang ihm, dank der Hilfe von Freunden, die Rückkehr nach Deutschland, doch blieb die Nervenerkrankung bestehen, und bis zum Ende seines Lebens standen ihm noch viele Schmerzen und Klinikaufenthalte bevor. Er nahm aber weiterhin, soweit ihm seine Krankheit dies erlaubte, an Schachturnieren teil: 1870 wurde er in [[Baden-Baden]] Dritter (er besiegte [[Adolf Anderssen]] 2:0). Sein letztes Turnier spielte er 1872 in [[Hamburg-Altona|Altona]], wo er den zweiten Preis errang. Die Krankheit wurde nun übermächtig, und er musste das Schachspielen aufgeben. Er starb, nur 42-jährig, 1881 in Allenberg. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gustav Neumanns höchste [[historische Elo-Zahl]] betrug 2742. Diese erreichte er im Oktober 1867. Von Dezember 1868 bis Mai 1870 lag er auf Platz eins der nachträglich berechneten Weltrangliste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorschlag einer Remisregel ==&lt;br /&gt;
Im Turnier zu [[Baden-Baden]] 1870 verlor Neumann in der 10. Runde mit den weißen Steinen eine „ewige Partie“, die bei 124 Zügen über zwölf Stunden dauerte. Sein Gegner [[Wilhelm Steinitz]] bediente sich dabei vom 19. bis zum 29. Zug sowie vom 34. bis zum 40. Zug und vom 87. bis 101. Zug ständiger [[Zugwiederholung]]en. Neumann äußerte sich später in der „[[Deutsche Schachzeitung|Deutschen Schachzeitung]]“ wie folgt dazu:  „(...) so bringe ich, zur Vermeidung eines mehrmals im Badener Turnier eingetretenen Falles, in Vorschlag, dass nach dreimaliger Wiederholung desselben Zuges von beiden Seiten, jeder Spieler das Recht habe, die Partie als unentschieden abzubrechen.“&amp;lt;ref&amp;gt;Deutsche Schachzeitung, Mai 1871, S. 151.&amp;lt;/ref&amp;gt; In leicht modifizierter Form wurde diese Regel eines [[Remis]] durch Zugwiederholung später im Turnierschach üblich und wird bis heute beibehalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
* [http://books.google.de/books?id=ykVAAAAAYAAJ&amp;amp;printsec=frontcover &amp;#039;&amp;#039;Die neueste Theorie und Praxis des Schachspiels seit dem Schachcongresse zu New-York i.&amp;amp;nbsp;J.&amp;amp;nbsp;1857&amp;#039;&amp;#039;], Julius Springer, Berlin 1865 (mit [[Berthold Suhle]])&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Leitfaden für Anfänger im Schachspiel&amp;#039;&amp;#039;, Julius Springer, Berlin 1865 (weitere Auflagen 1874 und 1879, zuletzt bearbeitet von [[Antonius van der Linde]])&lt;br /&gt;
* [http://books.google.de/books?id=pEhAAAAAYAAJ&amp;amp;printsec=frontcover &amp;#039;&amp;#039;A. Anderssens Schachpartieen (sic) aus den Jahren 1864 und 1865&amp;#039;&amp;#039;], Julius Springer, Berlin 1866&lt;br /&gt;
* [http://books.google.de/books?id=hGFAAAAAYAAJ&amp;amp;pg=PP7&amp;amp;dq &amp;#039;&amp;#039;Das Schachspiel und seine Abarten&amp;#039;&amp;#039;], Julius Springer, Berlin 1867&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Chessgames|16012}}&lt;br /&gt;
* [http://chessmetrics.com/cm/CM2/PlayerProfile.asp?Params=199510SSSSS3S092184000000111000000000000010100 Die Entwicklung seiner historischen Elo-Zahl] (englisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=139441972|LCCN=no/97/48800|VIAF=56217934}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Neumann, Gustav}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schachspieler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schachspieler (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1838]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1881]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Neumann, Gustav Richard&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Neumann, Gustav Richard Ludwig (vollständiger Name); Neumann, Gustav&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Schachspieler&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=15. Dezember 1838&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Gleiwitz]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=16. Februar 1881&lt;br /&gt;
|STERBEORT=Allenberg, [[Landkreis Wehlau]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Richard Lenzen</name></author>
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