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	<title>Gustav Reichardt - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gustav_Reichardt&amp;diff=940422&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Hardenacke: /* Literatur */ + wikilink</title>
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		<updated>2025-09-23T13:24:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur: &lt;/span&gt; + wikilink&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Bild:Gustav Reichardt.jpg|miniatur|hochkant|Gustav Reichardt]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Reichardt Gustav Grab.jpg|mini|Grab auf dem [[Südwestkirchhof Stahnsdorf]] (Block Alte Umbettung)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Heinrich Wilhelm Ludwig Gustav Reichardt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[13. November]] [[1797]] in [[Schmarsow (Kruckow)|Schmarsow]]; † [[19. Oktober]] [[1884]] in [[Berlin-Schöneberg|Schöneberg (bei Berlin)]]&amp;lt;ref&amp;gt;Standesamt Schöneberg (C): Sterbeurkunde [https://www.ancestry.de/sharing/28491852?mark=7b22746f6b656e223a223174596e376e322f34544c646c4c4f2b737462737559385831565939633272704d414d59726e6c78474b383d222c22746f6b656e5f76657273696f6e223a225632227d  Nr. 380/1884]. Alle gegenteiligen (Literatur-) Angaben sind falsch.&amp;lt;/ref&amp;gt;) war ein [[Deutschland|deutscher]] Musikpädagoge und [[Komponist]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Werk ==&lt;br /&gt;
Gustav Reichardt erhielt im Alter von fünf Jahren den ersten Musikunterricht von seinem Vater, dem vielseitig gebildeten Landpfarrer Georg Gustav Zacharias Reichardt (1766–1852). Im Alter von neun Jahren trat er bereits mit Violine und Klavierspiel auf. Von 1809 bis 1811 bekam er Musikunterricht in [[Neustrelitz]] und war Violinist in einer dortigen Kapelle. Ab 1811 besuchte er das Gymnasium und anschließend begann er an der [[Universität Greifswald]] ein Theologiestudium. Er wurde 1816/17 Mitglied der &amp;#039;&amp;#039;Berliner [[Burschenschaft]]&amp;#039;&amp;#039;. 1818 wechselte er an die Berliner Hochschule, entschied sich hier aber 1819 Musik zu studieren. Er wurde Schüler von [[Bernhard Klein]] in Musiktheorie und Komposition. Als Mitglied der [[Sing-Akademie zu Berlin]] (1819–1832) und der von ihm mitgegründeten [[Berliner Liedertafel]] erregte er Aufsehen durch seine gut geschulte Bassstimme. Er erlangte so Zugang in aristokratische Kreise bis hin zur königlichen Familie [[Friedrich Wilhelm III. (Preußen)|Friedrich Wilhelms III]]. Als beliebter Gesangslehrer unterrichtete er auch den späteren Kaiser [[Friedrich III. (Deutsches Reich)|Friedrich III.]], zu dessen Hochzeit 1858 er eine Festkantate komponierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Reichardt gehörte in den Anfängen zu den Mitarbeitern von [[Robert Schumann]]s 1834 begründeter &amp;#039;&amp;#039;[[Neue Zeitschrift für Musik|Neuer Zeitschrift für Musik]]&amp;#039;&amp;#039;. 1850 wurde er zum königlichen Musikdirektor ernannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In seinem Haus trafen regelmäßig Künstler wie [[Felix Mendelssohn Bartholdy]] und Musikinteressierte zusammen. 1825 vertonte er bei einem Besuch auf der [[Schneekoppe]] das Gedicht &amp;#039;&amp;#039;[[Des Deutschen Vaterland]]&amp;#039;&amp;#039; von [[Ernst Moritz Arndt]] und wurde damit über das preußische Berlin hinaus bekannt. Das Lied wurde eine der [[Hymne]]n der deutschen Einigungsbewegung.&lt;br /&gt;
[[Datei:Schmarsow Komponisten Gustav Reichardt Charles Voss.jpg|mini|hochkant|Inschriftentafel am Komponistendenkmal in Reichardts Geburtsort Schmarsow (Lebensdaten falsch!)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Reichardts Werk besteht überwiegend aus Gesangskompositionen, vorzugsweise für Männerchöre. 1871 veröffentlichte er unter dem Opus 36 sein letztes Werk, eine Nationalhymne mit dem Text von [[Friedrich Konrad Müller|Müller von der Werra]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gustav Reichardt starb 1884 im Alter von 86&amp;amp;nbsp;Jahren in Schöneberg bei Berlin und wurde auf dem [[Alter St.-Matthäus-Kirchhof Berlin|Alten St.-Matthäus-Kirchhof]] in [[Berlin-Schöneberg|Schöneberg]] beigesetzt. Im Zuge der von den Nationalsozialisten 1938/1939 durchgeführten Einebnungen auf dem Friedhof wurden Reichardts sterbliche Überreste auf den [[Südwestkirchhof Stahnsdorf]] bei Berlin umgebettet. Sein dortiges Grab ist erhalten geblieben.&amp;lt;ref&amp;gt;Hans-Jürgen Mende: &amp;#039;&amp;#039;Lexikon Berliner Grabstätten&amp;#039;&amp;#039;. Haude &amp;amp; Spener, Berlin 2006. S.&amp;amp;nbsp;307, 476.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{ADB|27|622|624|Reichardt, Gustav|[[Hans Michel Schletterer]]|ADB:Reichardt, Gustav}}&lt;br /&gt;
* {{Meyers Online|13|674}}&lt;br /&gt;
* Gero von Wilcke: &amp;#039;&amp;#039;Gustav Reichardt, Komponist der alten deutschen Nationalhymne (zu seinem 100. Todestag).&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Archiv für Sippenforschung.&amp;#039;&amp;#039; 51. Jahrgang, Heft 98, Juni 1985, S. 95–96 und 98&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Briefwechsel Robert und Clara Schumanns mit Korrespondenten in Berlin 1832 bis 1883&amp;#039;&amp;#039;, hrsg. von [[Klaus Martin Kopitz]], Eva Katharina Klein und [[Thomas Synofzik]] (= &amp;#039;&amp;#039;Schumann-Briefedition&amp;#039;&amp;#039;, Serie II, Band 17), Köln: Dohr 2015, S. 501–505, ISBN 978-3-86846-028-5&lt;br /&gt;
* Helge Dvorak: &amp;#039;&amp;#039;[[Biographisches Lexikon der Deutschen Burschenschaft]].&amp;#039;&amp;#039; Band II: &amp;#039;&amp;#039;Künstler.&amp;#039;&amp;#039; Winter, Heidelberg 2018, ISBN 978-3-8253-6813-5, S. 565–566.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{LBMV PPN|322958709}}&lt;br /&gt;
* {{DDB|Person|116397500}}&lt;br /&gt;
* {{IMSLP|id=Reichardt, Gustav}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=116397500|LCCN=n/2001/121465|VIAF=17972911}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Reichardt, Gustav}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Musiker (Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Komponist (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gesangspädagoge]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sänger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pseudonym]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burschenschafter (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1797]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1884]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person um Robert und Clara Schumann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Reichardt, Gustav&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Reichardt, Heinrich Wilhelm Ludwig Gustav (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Musikpädagoge und Komponist&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=13. November 1797&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Schmarsow (Kruckow)|Schmarsow]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=19. Oktober 1884&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin-Schöneberg|Schöneberg (bei Berlin)]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Hardenacke</name></author>
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