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	<title>Gustav Pfizer - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-29T23:24:02Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gustav_Pfizer&amp;diff=1073396&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Hardenacke: /* Literatur */ + wikilink</title>
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		<updated>2025-09-24T16:59:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur: &lt;/span&gt; + wikilink&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Gustav Pfizer, Porträt.jpg|mini|Porträt von Gustav Pfizer [[Datei:Signatur Gustav Pfizer.PNG|rahmenlos|zentriert|128px|klasse=skin-invert-image]]]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gustav Pfizer&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[29. Juli]] [[1807]] in [[Stuttgart]]; † [[19. Juli]] [[1890]] ebenda) war ein deutscher Autor und Übersetzer und seit 1838 Redakteur des &amp;#039;&amp;#039;[[Morgenblatt für gebildete Stände|Morgenblatts für gebildete Stände]]&amp;#039;&amp;#039;. Er ist der [[Schwäbische Dichterschule|Schwäbischen Dichterschule]] zuzurechnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Pfizer stammte aus einer Juristenfamilie; sein Vater war Direktor des [[Oberlandesgericht Stuttgart|Stuttgarter Obertribunals]], sein älterer Bruder [[Paul Pfizer]] wurde Kultusminister und ein einflussreicher Publizist. Pfizer besuchte in Stuttgart ein Gymnasium und wechselte dann an das theologische Seminar in [[Blaubeuren]]. Er studierte 1825 bis 1830 in [[Tübingen]] Theologie und Philosophie, wo er 1825 Mitglied der [[Burschenschaft Germania Tübingen]] wurde. Dann arbeitete er als Repetent am Tübinger Stift und wurde 1846 Literaturlehrer an einem Stuttgarter Gymnasium. In dieser Position verblieb er bis 1872. 1849 wurde er außerdem Mitglied der [[Württembergische Landstände|Ersten Verfassungrevidierenden Landesversammlung]] [[Königreich Württemberg|Württembergs]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seinem Tod 1890 wurde Gustav Pfizer auf dem Stuttgarter Pragfriedhof beigesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Urenkel war der langjährige [[Ulm]]er Oberbürgermeister [[Theodor Pfizer]] (1904–1992).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriftstellerische Tätigkeit ==&lt;br /&gt;
1831 kam sein erster Gedichtband in Stuttgart heraus; dieser Gedichtband gilt als die erste Veröffentlichung Pfizers. Auch 1835 veröffentlichte er, nach einer Italienreise, &amp;#039;&amp;#039;Gedichte von Gustav Pfizer&amp;#039;&amp;#039; im Verlag von Paul Reff in Stuttgart; um 1850 kam ein weiterer Gedichtband in Meyers Groschen-Bibliothek der Klassiker für alle Stände (Band 252) heraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pfizer profitierte von der Vorliebe seiner Zeit für ausländische Autoren und wurde deshalb von seinem Zeitgenossen Gutzkow als &amp;#039;&amp;#039;Übersetzungsmaschiene&amp;#039;&amp;#039; [sic!] diffamiert. Ab 1836 gehörte er zur Redaktion der Blätter zur Kunde der Literatur des Auslandes. 1835 bis 1839 übersetzte er die Werke [[George Gordon Byron|Lord Byrons]]; 1840 erschien seine Übersetzung von [[Edward Bulwer-Lytton, 1. Baron Lytton|Edward Bulwer Lyttons]] &amp;#039;&amp;#039;Pelham&amp;#039;&amp;#039;, 1841 kamen unter anderem seine Übersetzungen von Bulwer Lyttons Romanen &amp;#039;&amp;#039;Clifford&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Rienzi, der letzte Tribun&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Alice&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Nacht und Morgen&amp;#039;&amp;#039; heraus. Die deutsche Ausgabe der Werke Bulwer Lyttons, an der Pfizer in großem Umfang beteiligt war, umfasste schließlich 150 Bände. 1842 wurde seine Übersetzung von [[James Fenimore Cooper]]s &amp;#039;&amp;#039;Wildtöter&amp;#039;&amp;#039; gedruckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Zusammenarbeit mit [[Julius Schnorr von Carolsfeld]] entstand der Band &amp;#039;&amp;#039;Die Nibelungen&amp;#039;&amp;#039;, der 1843 herauskam und in neuerer Zeit wieder aufgelegt wurde. In den Jahren 1848 und 1849 verfasste Pfizer mindestens zwei Flugschriften: &amp;#039;&amp;#039;Weder jetzt das Direktorium, noch das Habsburg’sche Kaiserthum später!&amp;#039;&amp;#039; (1849) und &amp;#039;&amp;#039;Die Linke in Frankfurt und ihr Märzverein. Veröffentlichung des Vaterländischen Vereins zu Stuttgart&amp;#039;&amp;#039; (1848). Zu seinen Spätwerken gehört &amp;#039;&amp;#039;Gereimte Räthsel aus dem Deutschen Reich&amp;#039;&amp;#039;; diese Sammlung teils politischer, teils eher scherzhafter Texte entstand in den Jahren 1871 bis 1876. Seinen pädagogischen Neigungen entsprechend schrieb er mehrere Werke für die Jugend: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte Alexanders des Großen&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Griechen für die reifere Jugend&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Martin Luthers Leben&amp;#039;&amp;#039;. Ferner veröffentlichte er die Abhandlung &amp;#039;&amp;#039;Schillers Lebensgenius und Dichterschicksale&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Grabstein Gustav Pfizer, Pragfriedhof Stuttgart, 20190428.jpg|mini|Grabstein auf dem Stuttgarter Pragfriedhof]]&lt;br /&gt;
Auch als Kritiker betätigte sich Pfizer. 1837 schrieb er die Betrachtung &amp;#039;&amp;#039;Uhland und Rückert&amp;#039;&amp;#039;, und vor allem mit der Absage an [[Heinrich Heine]] in der Deutschen Vierteljahresschrift zog er sich dessen Zorn zu.&lt;br /&gt;
In seinem [[Schwabenspiegel]] übte Heine, der mit dem schwäbischen Dichterkreis überhaupt verfeindet war, 1838 herbe Kritik an Pfizer, den er, wie auch in seinem Tierepos &amp;#039;&amp;#039;[[Atta Troll]]&amp;#039;&amp;#039;, als unfähigen Anfänger darstellte. Er verglich ihn hier mit einer &amp;#039;&amp;#039;reflektierenden Fledermaus&amp;#039;&amp;#039; und wünschte sich, ihm den Henkersdienst erweisen zu können:&lt;br /&gt;
: &amp;#039;&amp;#039;Solle ich je imstande sein, ihm einen Liebesdienst zu erweisen, so werde ich ihn gewiss nicht lange zappeln lassen.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DDB|Person|118973630}}&lt;br /&gt;
* [http://www.heinrich-heine-denkmal.de/heine-texte/schwaben.shtml Heines Schwabenspiegel]&lt;br /&gt;
* [https://www.kurt-oesterle.de/pdf/heine-dichterschule.pdf Die Fehde mit Heine] (PDF; 33&amp;amp;nbsp;kB)&lt;br /&gt;
* [http://www.projects.ex.ac.uk/gutzkow/Abtei1/DDtUebeE.htm Lebensdaten und Übersetzertätigkeit]&lt;br /&gt;
* [https://archive.org/search.php?query=Gustav%20Pfizer Gustav Pfizer] im Internet Archive&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Gustav Pfizer: &amp;#039;&amp;#039;Die deutsche Einheit und der Preußenhaß. Ein politisches Bekenntniß allen Urtheilsfähigen und Vorurtheilsfreien.&amp;#039;&amp;#039; Neff, Stuttgart 1849 ({{DTAW|pfizer_einheit_1849}}).&lt;br /&gt;
* Helge Dvorak: &amp;#039;&amp;#039;[[Biographisches Lexikon der Deutschen Burschenschaft]].&amp;#039;&amp;#039; Band I: &amp;#039;&amp;#039;Politiker.&amp;#039;&amp;#039; Teilband 4: &amp;#039;&amp;#039;M–Q.&amp;#039;&amp;#039; Winter, Heidelberg 2000, ISBN 3-8253-1118-X, S. 313–314.&lt;br /&gt;
* [[Bruno Frank]]: &amp;#039;&amp;#039;Gustav Pfizers Dichtungen.&amp;#039;&amp;#039; Tübingen 1912 (Dissertation).&lt;br /&gt;
* [[Helmuth Mojem]] (Bearb.): &amp;#039;&amp;#039;Ludwig Uhland, Das Stylisticum.&amp;#039;&amp;#039; Band 2: &amp;#039;&amp;#039;Die Beiträger. Biographien und Dokumente.&amp;#039;&amp;#039; Wallstein, Göttingen 2022, ISBN 978-3-8353-5146-2, S. 605–708.&lt;br /&gt;
* Paul Pasig: &amp;#039;&amp;#039;Gustav Pfizer. Zum 100jährigen Geburtstage des schwäbischen Lyrikers (29. Juli)&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Innsbrucker Nachrichten&amp;#039;&amp;#039; 54/171, 29. Juli 1907, S. 1 f.&lt;br /&gt;
* [[Frank Raberg]]: &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Handbuch der württembergischen Landtagsabgeordneten 1815–1933.&amp;#039;&amp;#039; Kohlhammer, Stuttgart 2001, ISBN 3-17-016604-2, S. 659.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118973630|LCCN=no2002059116|VIAF=811912}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Pfizer, Gustav}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landtagsabgeordneter (Württemberg, Zweite Kammer)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lutherischer Geistlicher (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burschenschafter (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Übersetzer aus dem Englischen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Übersetzer ins Deutsche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Deutsch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lyrik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Herausgeber]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Journalist (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schriftsteller (Stuttgart)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Württemberger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1807]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1890]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Pfizer, Gustav&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Schriftsteller und Herausgeber&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=29. Juli 1807&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Stuttgart]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=19. Juli 1890&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Stuttgart]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Hardenacke</name></author>
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