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	<title>Gustav Ortenau - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Invisigoth67: gr</title>
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		<updated>2024-03-14T09:30:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;gr&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gustav Ortenau&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[18. Mai]] [[1864]] in [[Fürth]]; † [[1950]] in [[Florenz]]) war deutscher [[Arzt]] jüdischer Abstammung. Er war [[Generalarzt|Generaloberarzt]] im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herkunft ==&lt;br /&gt;
Ortenau wurde in Fürth als Sohn des promovierten Notars Ignaz Ortenau geboren. Sein Vater war Vorsitzender der [[Israelitische Kultusgemeinde|Israelitischen Kultusgemeinde]] in Fürth und später in [[München]]. Er beriet den Prinzregenten [[Luitpold von Bayern]] in juristischen Fragen. 1890 erbte er den Pariser Schreibtisch [[Heinrich Heine]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Gustav Ortenau schloss 1882 das [[Wilhelmsgymnasium München]]&amp;lt;ref&amp;gt;Jahresbericht über das K. Wilhelms-Gymnasium zu München 1881/82.&amp;lt;/ref&amp;gt; ab und studierte anschließend Medizin an der [[Universität München]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1890 war Ortenau [[Lungenfacharzt]] in [[Bad Reichenhall]]. Im Jahr 1904 heiratete er die Kunstmalerin und Bildhauerin Adele Peiser-[[Lasker]] (1870–1970). Das Ehepaar hatte die Kinder Irma (1905–1956) und Erich (1912–1995).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Ersten Weltkrieg war Ortenau [[Kriegsfreiwilliger]] zuletzt im Range eines Generaloberarztes. Weiters besaß und leitete er ein Lungensanatorium in [[Nervi (Genua)|Nervi]] bei Genua. Ortenau erfreute sich großer Beliebtheit in Bad Reichenhall und konnte sich daher auch in den ersten Jahren der NS-Herrschaft in Bad Reichenhall halten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verfolgung während der NS-Zeit ==&lt;br /&gt;
Nachdem den jüdischen Ärzten am 1. Oktober 1938 die [[Approbationsordnung|Approbation]] entzogen worden war, emigrierte er im Mai 1939 mit seiner Frau nach [[Basel]] in die Schweiz. Sohn Erich gelang 1940 die Flucht nach [[Mandatsgebiet Palästina|Palästina]]. Nach Kriegsende lebte das verarmte Paar zunächst bei Irma in [[Rom]], der dort im Untergrund das Überleben gelang. Die Nichte [[Anita Lasker]] überlebte [[KZ Auschwitz|Auschwitz]] als Cellistin im &amp;#039;&amp;#039;Mädchenorchester&amp;#039;&amp;#039;. Viele Familienangehörige wurden ermordet. Ab 1950 lebte das Paar in [[Florenz]], wo Ortenau nach kurzer Zeit verstarb. Nachdem Irma 1956 verstorben war, zog Adele 1960 zu Erich ins [[Pasing]]er Haus der Tochter. Sie malte noch hundertjährig trotz Sehbehinderung. Die Ärztin und Psychotherapeutin Irma Ortenau war bereits 1947 nach München zurückgekehrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen und Widmungen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:REI Ortenaupark 01.jpg|mini|300px|Ortenaupark in Bad Reichenhall]]&lt;br /&gt;
Ortenau erhielt im Ersten Weltkrieg hohe Auszeichnungen. In Bad Reichenhall ist ihm der Ortenaupark gewidmet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stiftungen der Familie Ortenau ==&lt;br /&gt;
Erich Ortenau stiftete dem [[Israel Museum]] in Jerusalem das &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Zimmer&amp;#039;&amp;#039; u. a. mit dem Schreibtisch Heinrich Heines.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* Josef Wysocki: &amp;#039;&amp;#039;Leben im Berchtesgadener Land 1800–1990.&amp;#039;&amp;#039; 1991, S. 269–271.&lt;br /&gt;
* Monika Ebert: &amp;#039;&amp;#039;Zwischen Anerkennung und Ächtung: Medizinerinnen der Ludwig-Maximilians-Universität in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts.&amp;#039;&amp;#039; VDS, 2003, ISBN 3-87707-619-X, S. 196ff.&lt;br /&gt;
* Gudrun Koppers-Weck: &amp;#039;&amp;#039;Die Ortenaus in Pasing.&amp;#039;&amp;#039; In: Gudrun Azar u. a.: &amp;#039;&amp;#039;Ins Licht gerückt – Jüdische Lebenswege im Münchner Westen.&amp;#039;&amp;#039; Utz, München 2008, ISBN 978-3-8316-0787-7, S. 241 ff.&lt;br /&gt;
* Susanna Schrafstetter: &amp;#039;&amp;#039;Flucht und Versteck: Untergetauchte Juden in München – Verfolgungserfahrung und Nachkriegsalltag.&amp;#039;&amp;#039; Wallstein, 2015, ISBN 978-3-8353-1736-9.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=127917489|VIAF=18260440}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Ortenau, Gustav}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pneumologe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärarzt (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Bad Reichenhall)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mediziner (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mediziner (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1864]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1950]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Ortenau, Gustav&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Generaloberarzt, Lungenfacharzt&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=18. Mai 1864&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Fürth]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=1950&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Florenz]]}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Invisigoth67</name></author>
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