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	<title>Gustav Manker - Versionsgeschichte</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Gustav Manker.jpg|mini|hochkant=0.80|Gustav Manker als Direktor des [[Wiener Volkstheater]]s, 1974]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gustav Manker&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[29. März]] [[1913]] in [[Wien]]; † [[7. Juli]] [[1988]] ebenda) war ein österreichischer [[Regisseur]], [[Bühnenbildner]] und [[Theaterdirektor]]. Von 1968 bis 1979 war er der Direktor des [[Volkstheater (Wien)|Volkstheaters]] in Wien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
=== Vorkriegszeit ===&lt;br /&gt;
Manker besuchte das [[Stiftsgymnasium St. Paul]] im [[Kärnten|Kärntner]] [[Lavanttal]] und studierte dann von 1933 bis 1935 bei [[Max Reinhardt]] am [[Max Reinhardt Seminar]] in Wien Regie und Schauspiel sowie gleichzeitig Bühnenbild bei [[Alfred Roller]] und [[Oskar Strnad]]. In seiner Studienzeit wirkte er bei den [[Salzburger Festspiele]]n in Reinhardts Inszenierungen von &amp;#039;&amp;#039;[[Jedermann]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Faust. Eine Tragödie.|Faust]]&amp;#039;&amp;#039; mit. 1935 erhielt er sein erstes Engagement bei [[Ernst Lönner]] am Avantgardetheater „[[Kleines Theater in der Praterstraße|Kleinen Theater in der Praterstraße]]“ in Wien, wo er u.&amp;amp;nbsp;a. 1935 die österreichische Erstaufführung von [[Ödön von Horváth]]s &amp;#039;&amp;#039;[[Kasimir und Karoline]]&amp;#039;&amp;#039; ausstattete. 1937 arbeitete er bei [[Elias Jubal]] am [[Kellertheater]] „[[Theater für 49]]“ in Wien. Von 1936 bis 1938 war Manker Bühnenbildner und Schauspieler am Deutschen Stadttheater in [[Bielsko-Biała|Bielitz-Biala]] in [[Polen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zeit des Nationalsozialismus ===&lt;br /&gt;
1938 wurde Manker von [[Walter Bruno Iltz]] als Bühnenbildner ans [[Volkstheater (Wien)|Deutsche Volkstheater]] in Wien engagiert, an dem er mehr als vierzig Jahre arbeitete, ab 1942 auch als [[Regisseur]], danach als Ausstattungsleiter und Oberspielleiter, und von 1968 bis 1979 als dessen Direktor. Manker war die prägende Figur dieses Hauses, er inszenierte dort insgesamt 155 Stücke und entwarf für 207 Produktionen die Bühnenbilder.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Manker&amp;quot;&amp;gt;[[Paulus Manker]]: &amp;#039;&amp;#039;Der Theatermann Gustav Manker. Spurensuche.&amp;#039;&amp;#039; Amalthea, Wien 2010, ISBN 978-3-85002-738-0 [https://www.manker.at/ manker.at]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1938 entwarf Manker die Ausstattung zur Eröffnungspremiere von [[Friedrich Schiller]]s &amp;#039;&amp;#039;[[Die Räuber]]&amp;#039;&amp;#039; in der Regie des Intendanten [[Walter Bruno Iltz]]. Es folgten über vierzig weitere bis zur Schließung des Theaters im Zuge der allgemeinen Theatersperre 1944, darunter Klassiker wie &amp;#039;&amp;#039;[[Ein Sommernachtstraum]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Die Jungfrau von Orléans (Schiller)|Die Jungfrau von Orléans]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[König Ottokars Glück und Ende]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Der Richter von Zalamea]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Ein treuer Diener seines Herrn]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Maria Stuart (Drama)|Maria Stuart]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Hamlet]]&amp;#039;&amp;#039;, Tendenz- und NS-Historiendramen von [[Hans Rehberg]] und [[Otto Emmerich Groh]] bis zu Dramen von [[Ludwig Anzengruber]] (&amp;#039;&amp;#039;[[Der Meineidbauer]]&amp;#039;&amp;#039;), [[Richard Billinger]] (&amp;#039;&amp;#039;[[Der Gigant]]&amp;#039;&amp;#039;) und [[Karl Schönherr]] (&amp;#039;&amp;#039;[[Glaube und Heimat (Drama)|Glaube und Heimat]]&amp;#039;&amp;#039;) sowie österreichische Klassiker wie Johann Nestroys &amp;#039;&amp;#039;[[Der Zerrissene]]&amp;#039;&amp;#039; und [[Ferdinand Raimund]]s &amp;#039;&amp;#039;[[Der Bauer als Millionär]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Der Diamant des Geisterkönigs]]&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Helmut Schwarz, Gestaltung und Gestalter des modernen Bühnenbildes: Judtmann, Manker, Meinecke (Dissertation, Wien 1950)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diese Jahre fielen erste Arbeiten mit den Regisseuren [[Leon Epp]] und [[Günther Haenel]], die zu Mankers wichtigsten künstlerischen Partnern werden sollten. Aufführungen wie [[G.B. Shaw]]s &amp;#039;&amp;#039;[[Die heilige Johanna]]&amp;#039;&amp;#039; (1943) und Ferdinand Raimunds &amp;#039;&amp;#039;Der Diamant des Geisterkönigs&amp;#039;&amp;#039; (1944), beide in der Regie von Günther Haenel und in Bühnenbildern von Manker formulierten für aufmerksame Zuschauer einen erkennbaren theatralischen Widerstand. Die Arbeit an der „heiligen Johanna“ bedeutete für Manker einen entscheidenden Schritt zur Erreichung eines modernen Theaterstils. Er verzichtete auf jegliche Illusion und schuf eine völlig abstrakte Szenerie. Die Darstellung der Johanna durch die erst 19-jährige [[Inge Konradi]] wurde allgemein gerühmt, das puristische Bühnenbild Mankers aber wurde vom &amp;#039;&amp;#039;[[Völkischer Beobachter|Völkischen Beobachter]]&amp;#039;&amp;#039; angegriffen, da es nicht konform ging mit dem NS-Anspruch nach totaler Illusion.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Manker&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei &amp;#039;&amp;#039;[[Der Diamant des Geisterkönigs]]&amp;#039;&amp;#039; kam es 1944 zu einer deutlichen Demonstration theatralischen Widerstandes: Nikolaus Haenels Inszenierung von Raimunds &amp;#039;&amp;#039;[[Zaubermärchen]]&amp;#039;&amp;#039; siedelte das „Land der Wahrheit“ stilistisch im Nazi-Deutschland der Gegenwart an, Mankers Bühnenbild parodierte die monumentale NS-Ästhetik mit Statuen im Stile [[Arno Breker]]s, ironisierte auch den deutschen [[Reichsadler]], der dem Publikum sein Hinterteil zuwendete, und paraphrasierte das Symbol des [[Kraft durch Freude|Kraft-durch-Freude]]-Rades am Eingang zum Palast des Königs. Die Kostüme waren Anlehnungen an die [[Hitlerjugend]] und den [[Bund Deutscher Mädel]] (BDM), die Tochter des Königs und ihre Freundinnen traten mit Mittelscheitel und langen blonden Zöpfen als BDM-Mädchen auf. [[Karl Kalwoda]], der Darsteller des König Veritatius, sprach in abgehackten Sätzen und lieferte in Gestik und Haltung eine Hitler-[[Parodie]]. Für die Ballonfahrt aus dem Land der Wahrheit wurde am Ende der Szene der beziehungsreiche Satz „Die Zukunft liegt in der Luft!“ hinzugefügt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Volkstheater&amp;quot;&amp;gt;1&amp;#039;&amp;#039;00 Jahre Volkstheater. Theater, Zeit, Geschichte.&amp;#039;&amp;#039; Jugend und Volk, Wien 1989, ISBN 3-224-10713-8.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben seiner Arbeit am Deutschen Volkstheater, an dem er ab 1942 aufgrund der Kriegssituation der einzige Bühnenbildner war, entwarf Manker auch Bühnenbilder für die Komödie in der Johannesgasse unter der Direktion von Leon Epp und die [[Exl-Bühne]] sowie für die [[Wiener Kammerspiele]], das [[Bürgertheater]] und das [[Renaissancetheater Wien|Renaissancetheater]]. Mankers erste Regiearbeit war im Dezember 1942 &amp;#039;&amp;#039;[[Der getreue Johannes]]&amp;#039;&amp;#039; von Walter Hans Boese nach den [[Gebrüder Grimm|Gebrüdern Grimm]], eine Aufführung des Deutschen Volkstheaters in der „Komödie“ in der Johannesgasse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Intervention der [[Widerstand gegen den Nationalsozialismus|Widerstandsgruppe]] „Hornik“ wurde Manker vor dem Kriegsdienst bewahrt und lernte im [[Luftschutzkeller]] den jungen [[Helmut Qualtinger]] kennen, mit dem ihn eine künstlerische Lebensfreundschaft verband.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachkriegszeit ===&lt;br /&gt;
Im Mai 1945 wurde Manker kurzfristig Mitglied der [[Kommunistische Partei Österreichs|kommunistischen Partei]]. Erste Arbeiten am Theater waren die Bühnenbilder für die Erstaufführung der vier letzten, apokalyptischen Szenen &amp;#039;&amp;#039;Die letzte Nacht&amp;#039;&amp;#039;, dem Epilog zur Tragödie &amp;#039;&amp;#039;[[Die letzten Tage der Menschheit]]&amp;#039;&amp;#039; von [[Karl Kraus]]. In der Direktionszeit [[Günther Haenel]]s am [[Volkstheater (Wien)|Volkstheater]] stattete Manker u.&amp;amp;nbsp;a. den [[Theaterskandal]] &amp;#039;&amp;#039;Haben&amp;#039;&amp;#039; von [[Julius Hay]] aus, [[Anatoli Lunatscharski]]s &amp;#039;&amp;#039;Der befreite Don Quijote&amp;#039;&amp;#039;, [[Jean Anouilh]]s &amp;#039;&amp;#039;Antigone&amp;#039;&amp;#039;, [[Eugene O’Neill]]s &amp;#039;&amp;#039;Verwirrung der Jugend&amp;#039;&amp;#039; (mit dem jungen [[Oskar Werner]]) – meist in der Regie Günther Haenels. Zugleich arbeitete er an Leon Epps &amp;#039;&amp;#039;Die Insel&amp;#039;&amp;#039;, an den [[Wiener Kammerspiele|Kammerspielen]] (Erstaufführungen von [[Franz Werfel]]s &amp;#039;&amp;#039;[[Jacobowsky und der Oberst (Bühnenstück)|Jacobowsky und der Oberst]]&amp;#039;&amp;#039;, 1946, und von [[Jean-Paul Sartre]]s &amp;#039;&amp;#039;[[Die Fliegen]]&amp;#039;&amp;#039;), 1948 am Bürgertheater, an der Renaissance-Bühne und am [[Theater in der Josefstadt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit [[Ben Jonson]]s &amp;#039;&amp;#039;[[Volpone (Ben Jonson)|Volpone]]&amp;#039;&amp;#039; begann im Januar 1946 Mankers eigentliche Regiekarriere.&amp;lt;ref&amp;gt;Andrea Huemer (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Gustav Manker. Begleitheft zur Gedächtnisausstellung 1998.&amp;#039;&amp;#039; Eigenverlag Volkstheater, Wien 1998.&amp;lt;/ref&amp;gt; Es folgten [[J. B. Priestley]]s &amp;#039;&amp;#039;Gefährliche Wahrheit&amp;#039;&amp;#039; und [[Ferdinand Bruckner]]s &amp;#039;&amp;#039;Heroische Komödie&amp;#039;&amp;#039;. 1947 inszenierte Manker am [[Wiener Volkstheater]] sein erstes Stück von Johann Nestroy, &amp;#039;&amp;#039;Kampl&amp;#039;&amp;#039; mit Karl Skraup.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nestroy, von dem er insgesamt 43 Stücke inszenierte, wurde zum bestimmenden Autor seines Lebens. Mit seinen Aufführungen gelang es Manker, einen neuen Nestroy-Stil zu entwickeln, der den Stücken – auch hinsichtlich der Ausstattung – jede [[biedermeier]]liche Färbung nahm, diesen vielmehr intellektuell zugespitzt präsentierte, auf Bearbeitungen und Zusätze verzichtete.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Volkstheater&amp;quot; /&amp;gt; 1948 inszenierte Manker, erstmals auch im eigenen Bühnenbild, Nestroys &amp;#039;&amp;#039;[[Zu ebener Erde und erster Stock]]&amp;#039;&amp;#039;; eine Arbeitsweise, der er lange Jahre treu blieb. Es folgte &amp;#039;&amp;#039;[[Der Talisman]]&amp;#039;&amp;#039; (1951, mit [[Hans Putz]] und [[Inge Konradi]]) sowie &amp;#039;&amp;#039;[[Der Bauer als Millionär]]&amp;#039;&amp;#039; (1948) und &amp;#039;&amp;#039;[[Der Verschwender]]&amp;#039;&amp;#039; (1949) von Ferdinand Raimund, jeweils mit [[Paul Hörbiger]] in der Hauptrolle und in der Choreographie von [[Rosalia Chladek]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1948 wechselte Günther Haenel an die neu gegründete [[Neues Theater in der Scala|Scala]]. Manker konnte deren Angebot nicht folgen und blieb am Volkstheater, wo es im Dezember 1948 bei der Erstaufführung von [[Ödön von Horváth]]s &amp;#039;&amp;#039;[[Geschichten aus dem Wiener Wald]]&amp;#039;&amp;#039; zu einem der größten [[Theaterskandal]]e der Nachkriegszeit kam.&amp;lt;ref&amp;gt;Oskar Maurus Fontana, 75 Jahre Volkstheater. Weg und Entwicklung (Wien 1964)&amp;lt;/ref&amp;gt; Die wichtigsten Regie-Arbeiten Mankers in dieser Zeit waren 1949 [[Jacques Offenbach]]s &amp;#039;&amp;#039;[[Die schöne Helena]]&amp;#039;&amp;#039; in einer [[Wiener Dialekt]]fassung (mit [[Christl Mardayn]], [[Fritz Imhoff]], [[Inge Konradi]] und Karl Skraup in einem [[Surrealismus|surrealistischen]] Bühnenbild von [[Stephan Hlawa]]), 1951 [[Georg Kaiser]]s &amp;#039;&amp;#039;Napoleon in New Orleans&amp;#039;&amp;#039;, die Erstaufführung von [[Albert Camus]]’ &amp;#039;&amp;#039;[[Die Gerechten]]&amp;#039;&amp;#039;, [[Vicky Baum]]s &amp;#039;&amp;#039;[[Menschen im Hotel]]&amp;#039;&amp;#039; sowie 1952 [[Franz Werfel]]s &amp;#039;&amp;#039;Juarez und Maximilian&amp;#039;&amp;#039;, meist im eigenen Bühnenbild.&amp;lt;ref&amp;gt;Margit Konschill, Gustav Manker und das Wiener Volkstheater (Diplomarbeit, Wien 1999)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Direktion Leon Epp ===&lt;br /&gt;
Während der Direktion von Leon Epp (1952–1968) war Manker der entscheidende Regisseur am [[Wiener Volkstheater]], Chefbühnenbildner und Oberspielleiter.&amp;lt;ref&amp;gt;Karin Breitenecker, Es muss gewagt werden. Die Direktion Leon Epp (Diplomarbeit, Wien 1991)&amp;lt;/ref&amp;gt; Besonders Schillers &amp;#039;&amp;#039;[[Die Räuber]]&amp;#039;&amp;#039; waren auf einer zweigeteilten Simultanbühne in Regie und Bühnenbild von Manker 1959 bahnbrechend.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Volkstheater&amp;quot; /&amp;gt; 1963 wagte sich das Volkstheater mit &amp;#039;&amp;#039;[[Mutter Courage und ihre Kinder]]&amp;#039;&amp;#039; an ein Stück von [[Bertolt Brecht]], nachdem dieser vor dem Hintergrund des [[Kalter Krieg|Kalten Krieges]] in Österreich durch den so genannten [[Brecht-Boykott]] zuvor unaufgeführt geblieben war. Die Presse sprach von der „Blockadebrecher“-Premiere am 23. Februar 1963&amp;lt;ref&amp;gt;[[Ernst Lothar]]: Kritik zu [[Bertolt Brecht]]s &amp;#039;&amp;#039;[[Der kaukasische Kreidekreis]]&amp;#039;&amp;#039; im [[Express (österreichische Zeitung)|Express]] am 27. April 1964.&amp;lt;/ref&amp;gt; mit [[Dorothea Neff]], [[Fritz Muliar]] und [[Ulrich Wildgruber]] unter der Regie von Manker, der in Folge auch &amp;#039;&amp;#039;[[Der kaukasische Kreidekreis]]&amp;#039;&amp;#039; (1964, mit seiner Frau [[Hilde Sochor]]), &amp;#039;&amp;#039;[[Die heilige Johanna der Schlachthöfe]]&amp;#039;&amp;#039; (1965) und &amp;#039;&amp;#039;[[Der gute Mensch von Sezuan]]&amp;#039;&amp;#039; (1968) inszenierte und damit ein Umdenken in Bezug an Brechts Stücke auf österreichischen Bühnen in Gang setzte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wichtige Inszenierungen Mankers in dieser Zeit waren die Erstaufführungen von [[Albert Camus]]’ &amp;#039;&amp;#039;Der Belagerungszustand&amp;#039;&amp;#039; (1953), &amp;#039;&amp;#039;[[Ein Dorf ohne Männer]]&amp;#039;&amp;#039; von [[Ödön von Horváth]] (1954), &amp;#039;&amp;#039;Der Eismann kommt&amp;#039;&amp;#039; von [[Eugene O’Neill]] (1955) und &amp;#039;&amp;#039;[[Die Chinesische Mauer]]&amp;#039;&amp;#039; von [[Max Frisch]] (1956), &amp;#039;&amp;#039;Sonnenfinsternis&amp;#039;&amp;#039; von Sidney Kingsley (nach dem Roman von [[Arthur Koestler]], 1957), &amp;#039;&amp;#039;Der Teufel und der liebe Gott&amp;#039;&amp;#039; von [[Jean-Paul Sartre]], die Erstaufführung von &amp;#039;&amp;#039;[[Blick zurück im Zorn]]&amp;#039;&amp;#039; von [[John James Osborne|John Osborne]] (1958), die Uraufführung von [[Franz Grillparzer]]s &amp;#039;&amp;#039;Blanka von Kastilien&amp;#039;&amp;#039; (1959), &amp;#039;&amp;#039;Dantons Tod&amp;#039;&amp;#039; von Georg Büchner (1960), &amp;#039;&amp;#039;Troilus und Cressida&amp;#039;&amp;#039; von William Shakespeare (mit [[Michael Heltau]] und [[Elfriede Irrall]]) sowie ein [[Frank Wedekind|Frank-Wedekind]]-Zyklus mit &amp;#039;&amp;#039;Lulu&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Frühlings Erwachen]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Musik&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Der Marquis von Keith&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;König Nicolo&amp;#039;&amp;#039; sowie Ferdinand Bruckners &amp;#039;&amp;#039;Die Verbrecher&amp;#039;&amp;#039; (1963) auf einer 7-geteilten Simultanbühne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben seiner Arbeit am Volkstheater fand Manker auch Zeit, mit [[Berthold Viertel]] am [[Burgtheater|Burg-]] und [[Akademietheater (Wien)|Akademietheater]] zu arbeiten, sowie am [[Theater in der Josefstadt]] und an den [[Wiener Kammerspiele|Kammerspielen]] zu inszenieren. Als Theaterdirektor entdeckte er Anfang der 1970er Jahre mit [[Wolfgang Bauer (Schriftsteller)|Wolfgang Bauer]] und [[Peter Turrini]] eine neue Generation österreichischer Dramatiker. Manker inszenierte mit Vorliebe Stücke des [[Alt-Wiener Volkstheater]]s, die durch das organische Zusammenwirken seiner Bühnenbilder und seiner Regie einen neuen Aufführungsstil für dieses Genre prägten. Legendär sind seine [[Johann Nestroy|Nestroy]]-Aufführungen mit Protagonisten wie [[Karl Skraup]], [[Hans Putz]], [[Walter Kohut]], [[Fritz Muliar]], [[Karl Paryla]], [[Heinz Petters]] und [[Helmut Qualtinger]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besonders die österreichischen Volksstücke von Johann Nestroy, Ferdinand Raimund und [[Ludwig Anzengruber]] waren Manker ein Anliegen, für das er mit Karl Skraup, Hans Putz, [[Hugo Gottschlich]], Fritz Muliar, [[Walter Kohut]], [[Kurt Sowinetz]] und Hilde Sochor ein erstklassiges Ensemble zur Verfügung hatte. Manker inszenierte auch viele unbekannte Stücke von Nestroy, wie &amp;#039;&amp;#039;Eine Wohnung ist zu vermieten in Stadt, eine Wohnung ist zu verlassen in Vorstadt, eine Wohnung mit Garten ist zu haben in Hietzing&amp;#039;&amp;#039; (1962) mit Qualtinger, &amp;#039;&amp;#039;Liebesg&amp;#039;schichten und Heiratssachen&amp;#039;&amp;#039; (1964), &amp;#039;&amp;#039;[[Das Haus der Temperamente]]&amp;#039;&amp;#039; (1965, mit Karl Paryla), und &amp;#039;&amp;#039;[[Zu ebener Erde und erster Stock]]&amp;#039;&amp;#039; (1967, mit Heinz Petters).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die österreichische Moderne von [[Arthur Schnitzler|Schnitzler]] bis [[Ödön von Horváth|Horváth]], Ferdinand Bruckner und [[Ferenc Molnár]] sowie die Uraufführung von Helmut Qualtingers &amp;#039;&amp;#039;Die Hinrichtung&amp;#039;&amp;#039; (1965) lagen in Mankers Händen. Außerdem war Qualtinger in Dostojewskis &amp;#039;&amp;#039;Schuld und Sühne&amp;#039;&amp;#039; als Untersuchungsrichter und als Zauberkönig in Horváths &amp;#039;&amp;#039;[[Geschichten aus dem Wiener Wald]]&amp;#039;&amp;#039; (1968) zu sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Direktor des Volkstheaters ===&lt;br /&gt;
1968 übernahm Gustav Manker nach dem Unfalltod von Leon Epp die Direktion des Volkstheaters. Zu den Marksteinen seiner Direktion gehörte vor allem die Entdeckung junger österreichischer Dramatiker. Im Jahr 1969 hatte &amp;#039;&amp;#039;Change&amp;#039;&amp;#039; von [[Wolfgang Bauer (Schriftsteller)|Wolfgang Bauer]] Premiere und 1971 dessen &amp;#039;&amp;#039;Silvester oder das Massaker im Hotel Sacher&amp;#039;&amp;#039; (mit Qualtinger) in der Regie von [[Bernd Fischerauer]], 1971 wurde &amp;#039;&amp;#039;[[Rozznjogd]]&amp;#039;&amp;#039; von Peter Turrini uraufgeführt und danach auch dessen Stücke &amp;#039;&amp;#039;Sauschlachten&amp;#039;&amp;#039; (1972), &amp;#039;&amp;#039;Der tollste Tag&amp;#039;&amp;#039; (1973) und &amp;#039;&amp;#039;Die Wirtin&amp;#039;&amp;#039; (1975). Weitere junge Autoren waren [[Gerhard Roth (Autor)|Gerhard Roth]] (&amp;#039;&amp;#039;Lichtenberg&amp;#039;&amp;#039;, 1974), [[Wilhelm Pevny]] (&amp;#039;&amp;#039;Sprintorgasmik&amp;#039;&amp;#039;), [[Herwig Seeböck]] (&amp;#039;&amp;#039;Haushalt oder Die Sandhasen&amp;#039;&amp;#039;), [[Wilhelm Pellert]] (&amp;#039;&amp;#039;[[Jesus von Ottakring]]&amp;#039;&amp;#039;, 1974), [[Walter Wippersberg]] (&amp;#039;&amp;#039;Was haben vom Leben&amp;#039;&amp;#039;, 1976), Harald Sommer (&amp;#039;&amp;#039;Ich betone, daß ich nicht das geringste an der Regierung auszusetzen habe&amp;#039;&amp;#039;), [[Winfried Bruckner]] (&amp;#039;&amp;#039;Vergewaltigt am Abend&amp;#039;&amp;#039;, 1978) und [[Helmut Zenker]] (&amp;#039;&amp;#039;Wahnsinnig glücklich&amp;#039;&amp;#039;, 1976).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manker legte generell ein großes Augenmerk auf die Pflege österreichischer Literatur, von Raimund bis [[Ludwig Anzengruber|Anzengruber]], von [[Arthur Schnitzler|Schnitzler]] bis Horváth, Csokor, [[Karl Schönherr]], [[Lernet-Holenia]], [[Anton Wildgans|Wildgans]], [[Herzmanovsky-Orlando]], Ferdinand Bruckner und [[Hermann Bahr]], dessen Stücke &amp;#039;&amp;#039;[[Das Konzert (Bahr)|Das Konzert]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Wienerinnen&amp;#039;&amp;#039; zu Publikumsrennern wurden. 1971 kam es sogar zur Uraufführung eines nachgelassenen Stückes von Arthur Schnitzler, &amp;#039;&amp;#039;[[Zug der Schatten]]&amp;#039;&amp;#039;, nachdem schon ein Zyklus dessen früher Werke &amp;#039;&amp;#039;Freiwild&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Das Märchen&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Anatol&amp;#039;&amp;#039; aufgeführt worden war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mankers ambitionierte Klassikerpflege umfasste [[Grillparzer]] ebenso wie Shakespeare – 1970 kam es zur Erstaufführung von [[William Shakespeare]]s &amp;#039;&amp;#039;Hamlet 163&amp;#039;&amp;#039; mit [[Michael Heltau]] – und gipfelte in [[Richard Beer-Hofmann]]s Einrichtung von &amp;#039;&amp;#039;[[Goethes Faust]] I und II&amp;#039;&amp;#039; an einem Abend. Helmut Qualtinger trat weiterhin unter der Direktion Manker des Öfteren auf, so etwa 1969 in &amp;#039;&amp;#039;[[Der Talisman]]&amp;#039;&amp;#039; von Johann Nestroy.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Legendär waren Mankers jährliche Nestroy-Inszenierungen, die neben viel gespielten Stücken auch Unbekanntes ausgruben und mit einem eingespielten „Nestroy-Ensemble“ (bestehend aus Heinz Petters, [[Herbert Propst]], [[Rudolf Strobl (Schauspieler)|Rudolf Strobl]], [[Walter Langer (Schauspieler)|Walter Langer]], Hilde Sochor, [[Dolores Schmidinger]] und [[Brigitte Swoboda]]) durch seinen speziellen Stil („Nestroy pur“) zu Publikumshits wurden: &amp;#039;&amp;#039;[[Der Talisman]]&amp;#039;&amp;#039; (1969), &amp;#039;&amp;#039;[[Heimliches Geld, heimliche Liebe]]&amp;#039;&amp;#039; (1972), &amp;#039;&amp;#039;[[Das Gewürzkrämerkleeblatt]]&amp;#039;&amp;#039; (1972), &amp;#039;&amp;#039;[[Gegen Torheit gibt es kein Mittel]]&amp;#039;&amp;#039; (1973), &amp;#039;&amp;#039;[[Umsonst!]]&amp;#039;&amp;#039; (1974), &amp;#039;&amp;#039;[[Einen Jux will er sich machen]]&amp;#039;&amp;#039; (1976), &amp;#039;&amp;#039;[[Der böse Geist Lumpazivagabundus|Lumpazivagabundus]]&amp;#039;&amp;#039; (1977), &amp;#039;&amp;#039;[[Höllenangst]]&amp;#039;&amp;#039; (1977), &amp;#039;&amp;#039;[[Frühere Verhältnisse]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Die schlimmen Buben in der Schule]]&amp;#039;&amp;#039; (1978).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Andere Engagements ===&lt;br /&gt;
Manker inszenierte auch bei den [[Salzburger Festspiele]]n (&amp;#039;&amp;#039;Der Unbestechliche&amp;#039;&amp;#039;) und den [[Bregenzer Festspiele]]n, am [[Schauspielhaus Zürich]], in der [[Theater Basel|Komödie Basel]], am [[Residenztheater München]] (Johann Nestroys &amp;#039;&amp;#039;[[Der Zerrissene]]&amp;#039;&amp;#039; mit [[Walter Schmidinger (Schauspieler)|Walter Schmidinger]]), am [[Theater am Kurfürstendamm]] Berlin, dem [[Thalia Theater (Hamburg)|Thalia Theater]] Hamburg (&amp;#039;&amp;#039;[[Das Haus der Temperamente]]&amp;#039;&amp;#039;), dem [[Württembergisches Staatstheater Stuttgart|Württembergischen Staatstheater Stuttgart]], den [[Jagsthausen|Burgfestspielen Jagsthausen]] oder den [[Luisenburg-Festspiele]]n in [[Wunsiedel]] sowie am [[Theater in der Josefstadt]] (u.&amp;amp;nbsp;a. Schillers &amp;#039;&amp;#039;[[Don Karlos (Schiller)|Don Karlos]]&amp;#039;&amp;#039;), am Wiener [[Akademietheater (Wien)|Akademietheater]], an der [[Wiener Volksoper]] ([[Giuseppe Verdi]]s &amp;#039;&amp;#039;[[I masnadieri]]&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er entdeckte und förderte Schauspieler wie [[Otto Schenk]], [[Ulrich Wildgruber]], [[Fritz Muliar]], [[Michael Heltau]], [[Heinz Petters]], [[Walter Langer (Schauspieler)|Walter Langer]], [[Karlheinz Hackl]], [[Dolores Schmidinger]], [[Kitty Speiser]], [[Brigitte Swoboda]], [[Herwig Seeböck]], [[Franz Morak]] und [[Almut Zilcher]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rezeption und Würdigung ==&lt;br /&gt;
Manker war ein {{&amp;quot;|von der Schauspielkunst faszinierter, vom Theater nahezu manisch Besessener, beseelt mit intellektueller Neugier, introvertiert, scheu, emphatisch und exaltiert}} ([[Der Standard]], 31. Dezember 2010), ein {{&amp;quot;|Renaissance-Mensch des Theaters}} ([[Fritz Muliar]]), voll {{&amp;quot;|Können und Vision}} ([[Michael Heltau]]) und in den Augen des Autors [[Peter Turrini]] eine {{&amp;quot;|merkwürdige Mischung zwischen einem Repräsentanten des öffentlichen Theaters und einem Stierler und Aufmümpfer und Störer}}, der als Theaterdirektor {{&amp;quot;|andere stören ließ&amp;amp;nbsp;– oder der die Störerei zuließ}}. Über das Theater sagte Manker: {{&amp;quot;|Es ist das Höchste, was es gibt, großartiges Theater zu machen. Das Jämmerlichste, wenn es schlecht ist}}.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Manker&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 8. Dezember 2006 wurde im Volkstheater ein Porträt Mankers von [[Johannes Grützke]] enthüllt. Am 17. März 2013 fand zu seinem 100. Geburtstag eine [[Matinee]] im Wiener Volkstheater statt, an der Dolores Schmidinger, Hilde Sochor, [[Brigitte Swoboda]], [[Karlheinz Hackl]], Michael Heltau, [[Walter Langer (Schauspieler)|Walter Langer]], [[Paulus Manker]], Peter Turrini und [[Andrea Eckert]] mitwirkten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Familie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Friedhof Weidling Grab B 1583 Manker Sochor 01.jpg|mini|hochkant|Grab von Gustav Manker und seiner Ehefrau Hilde Sochor]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gustav Manker war der Sohn des Ingenieurs Josef Manker von Lerchenstein und der Ludmilla Flesch von Brunningen, einer Cousine des Schriftstellers [[Hans Flesch-Brunningen]] und einer Verwandten der Malerin [[Luma von Flesch-Brunningen]]. Die Familie Manker wurde 1865 in Gestalt des k.k. Regierungsrats Johann Manker mit dem Prädikat &amp;#039;&amp;#039;von Lerchenstein&amp;#039;&amp;#039; in den österreichischen [[Adel]]sstand erhoben. Mankers Großmutter entstammte der Familie [[Kaler|Kaler zu Lanzenheim]]. Ein Onkel, Vinzenz Gustav Anton Flesch von Brunningen, war Architekt, dessen erstes Gebäude war 1904 das Schwarzspanierhaus im 9. Wiener Bezirk, der Nachfolgebau von [[Ludwig van Beethoven]]s Sterbehaus, in dem 1903 der jüdische Philosoph [[Otto Weininger]] Selbstmord beging. Luma von Flesch-Brunningen war eine Malerin der Wiener und Münchner Schule, Werke ihrer Hand wurden 1902 im [[Münchner Glaspalast]] ausgestellt und auch vom Kaiser von Österreich erworben. Mankers Onkel Hofrat Gustav Ritter von Manker war bis 1935 Sicherheitsdirektor der [[Wiener Staatsoper]] und dadurch Chefdisponent des monatlichen Spielplans und der allabendlichen Besetzungen, die dann der Genehmigung des Direktors, zunächst [[Franz Schalk]] und [[Richard Strauss]], dann [[Clemens Krauss (Dirigent)|Clemens Krauss]] und [[Felix Weingartner]], unterlagen. Er versorgte den Schüler Gustav Manker regelmäßig mit Freikarten für [[Burgtheater]] und Staatsoper.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gustav Manker war mit der Schauspielerin [[Marianne Schönauer]] von 1945 bis 1947 verheiratet. Ab 1956 war er mit der Schauspielerin [[Hilde Sochor]] verheiratet und ist Vater der Schauspielerin [[Katharina Scholz-Manker]] (* 1956), des Schauspielers und Regisseurs [[Paulus Manker]] (* 1958) und der Ärztin Magdalena Manker (* 1967). Das Grab von Gustav Manker und Hilde Sochor befindet sich auf dem [[Weidlinger Friedhof]] bei Wien.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.pfarre-weidling.at/uploads/friedhof/Friedhofsbuch.pdf |titel=Friedhofsbuch der Pfarre Weidling |hrsg=Pfarre Weidling |datum=2018-12-25 |abruf=2020-03-22 |format=PDF |archiv-datum=2020-03-22 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20200322204211/https://www.pfarre-weidling.at/uploads/friedhof/Friedhofsbuch.pdf |offline=ja |archiv-bot=2025-06-07 15:10:59 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Paulus Manker]]: &amp;#039;&amp;#039;Der Theatermann Gustav Manker. Spurensuche.&amp;#039;&amp;#039; Amalthea, Wien 2010, ISBN 978-3-85002-738-0.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;100 Jahre Volkstheater. Theater. Zeit. Geschichte.&amp;#039;&amp;#039; Jugend und Volk, Wien-München 1989, ISBN 978-3-224-10713-7.&lt;br /&gt;
* Andreas Kloner: &amp;#039;&amp;#039;Gustav Manker. Der Theatervater.&amp;#039;&amp;#039; ORF-Radiofeature 2013, 48 Min.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=138278547|LCCN=n/92/64130|VIAF=60740390}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Manker, Gustav}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bühnenbildner (Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Theaterregisseur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Theaterintendant]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger der Kainz-Medaille]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Karl-Skraup-Preisträger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Johann-Nestroy-Ringträger der Stadt Wien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreicher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1913]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1988]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Manker, Gustav&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=österreichischer Bühnenbildner, Regisseur und Theaterdirektor&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=29. März 1913&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Wien]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=7. Juli 1988&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Wien]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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