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	<title>Gustav Maass - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;08Linus: +ND</title>
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		<updated>2025-10-10T21:40:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;+ND&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Bild:Maass, gustav.gif|mini|Gustav Maass]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gustav Friedrich Hermann Maass&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[2. Dezember]] [[1830]] in [[Brandenburg an der Havel]]; † [[28. April]] [[1901]] in [[Altenhausen]]) war ein deutscher [[Botaniker]] und [[Heimatforscher]]. Sein offizielles [[Autorenkürzel der Botaniker und Mykologen|botanisches Autorenkürzel]] lautet „{{Person|G.Maass}}“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Maass wurde als Sohn eines Lehrers geboren. Er besuchte zunächst ein [[Gymnasium]] in Brandenburg und nahm dann eine Lehre als [[Kunstgärtner|Kunst-]] und [[Handelsgärtner]] auf. Um 1848 war er in [[Hundisburg]] als Gärtnergehilfe bei [[Hermann von Nathusius]] tätig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er schlug dann jedoch zunächst eine militärische Laufbahn ein und wurde [[Artillerist]] bei der &amp;#039;&amp;#039;3. Brandenburgischen Artillerie-Brigade&amp;#039;&amp;#039;. 1855 wurde er [[Feuerwerker]], 1860 [[Oberfeuerwerker]]. Insgesamt versah er zwölfeinhalb Jahre seinen Militärdienst. Er wurde als Lehrer an der Brigadeschule in [[Magdeburg]], aber auch als Assistent beim [[Brigadestab]] in [[Berlin]] eingesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Ende seiner Militärzeit nahm er 1862 eine Stellung als Büroleiter der &amp;#039;&amp;#039;Magdeburgischen Land-Feuer-Societät&amp;#039;&amp;#039; in Altenhausen an. Diese Position behielt er bis zu seinem Tode bei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende 1866 gehörte er neben [[Albert Bölte]] und [[Maximilian Wahnschaffe]] zu den Gründern des in [[Walbeck (Oebisfelde-Weferlingen)|Walbeck]] gegründeten [[Aller Verein]]s, dessen Vorsitz er von 1874 bis 1896 innehatte. Innerhalb dieses Vereins unternahm Maass umfangreiche Forschungen zur regionalen Flora im Gebiet von [[Ohre]] und [[Aller]]. Mit den befreundeten Botanikern [[Paul Ascherson]] und Ludwig Schneider führte er umfangreiche Exkursionen durch. Die Arbeitsergebnis wurden veröffentlicht, waren Gegenstand von Vorträgen und flossen in das Werk Schneiders &amp;#039;&amp;#039;Flora von Magdeburg&amp;#039;&amp;#039; (1877) ein. Ab den 80er Jahren des 19. Jahrhunderts trat als weiterer Arbeitsschwerpunkt noch die [[Urgeschichte|Ur-]] und [[Frühgeschichte]] des Gebiets hinzu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den botanischen Forschungen galt das Hauptinteresse der Arten der Gattung der [[Brombeeren]] (&amp;#039;&amp;#039;Rubus&amp;#039;&amp;#039;). Auf diesem Gebiet gelangte er zu überregionaler, sogar internationaler Beachtung. In einem Waldgebiet im Höhenzug bei [[Bebertal|Alvensleben]] entdeckte Maass mehrere bis dahin unbekannte Brombeerarten. Die [[Blaugrüne Brombeere]] (&amp;#039;&amp;#039;Rubus glaucovirens&amp;#039;&amp;#039;) trägt ihm zu Ehren den Namen &amp;#039;&amp;#039;Rubus Maassii&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Maass arbeitete mit [[Wilhelm Fockes]] zusammen und stellte diesem Informationen und Materialien für dessen 1877 erschienenes Werk &amp;#039;&amp;#039;Synopsis Ruborum Germaniae – Die deutsche Brombeere&amp;#039;&amp;#039; zur Verfügung. Auch mit anderen Forschern, so dem Dänen [[Otto Gelert]] stand Maass in Kontakt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Rahmen der geschichtlichen Forschungen erschloss und kartografierte Maass prähistorische Denkmäler, wie zum Beispiel [[Hünengrab|Hünengräber]], und alte untergegangene Dorf- und Burganlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die von ihm bei Exkursionen geborgenen Fundstücke botanischer oder historischer Prägung gelangten zur Sammlung des Aller Vereins. Nach seinem Abschied als Vereinsvorsitzender ernannte ihn der Verein zum Ehrenvorsitzenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;Rubus glaucovirens. Eine neue Magdeburgische Brombeere&amp;#039;&amp;#039;, in Abhandlungen des Botanischen Vereins der Provinz Brandenburg, 162ff., 1870&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;Die Wüstungen des Kreises Neuhaldensleben&amp;#039;&amp;#039;, 1899&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Guido Heinrich, Karl Schlimme: &amp;#039;&amp;#039;Maass, Gustav.&amp;#039;&amp;#039; In: Guido Heinrich, Gunter Schandera (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Magdeburger Biographisches Lexikon]] 19. und 20. Jahrhundert. Biographisches Lexikon für die Landeshauptstadt Magdeburg und die Landkreise Bördekreis, Jerichower Land, Ohrekreis und Schönebeck.&amp;#039;&amp;#039; Scriptum, Magdeburg 2002, ISBN 3-933046-49-1.&lt;br /&gt;
* [[Martin Wiehle]]: &amp;#039;&amp;#039;Bördepersönlichkeiten. Biografisches Lexikon der Magdeburger Börde&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Beiträge zur Kulturgeschichte der Magdeburger Börde und ihrer Randgebiete.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 6). Dr. ziethen verlag, Oschersleben 2001, ISBN 3-935358-20-2.&lt;br /&gt;
* Nekrolog auf G. M., in: Wochenblatt für den Kreis Neuhaldensleben, Gardelegen und Wolmirstedt und den Amtsbezirk Calvörde vom 12. Juni 1901; Karl Schlimme, Drei Forscherpersönlichkeiten – in der Heimat, in der Welt – bei uns geboren, bei uns begraben …, in: Jb. des Kreismuseums Haldensleben 33, 1993, 26–39 (B).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{IPNI|G.Maass}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1335317325|VIAF=4676172126412903340002}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Maass, Gustav}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Botaniker (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Heimatforscher (Sachsen-Anhalt)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Brandenburg an der Havel)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1830]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1901]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Maass, Gustav&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Maass, Gustav Friedrich Hermann&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Botaniker und Heimatforscher&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=2. Dezember 1830&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Brandenburg an der Havel]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=28. April 1901&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Altenhausen]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;08Linus</name></author>
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