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	<title>Gustav Krukenberg - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Lubitsch2 am 23. November 2025 um 00:45 Uhr</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gustav Krukenberg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[8. März]] [[1888]] in [[Bonn]]; † [[23. Oktober]] [[1980]] in [[Bad Godesberg]]) war ein deutscher Jurist und General im Rang eines [[SS-Brigadeführer]]s und [[Generalmajor]]s der [[Waffen-SS]]. Zuletzt war er Kommandeur der [[11. SS-Freiwilligen-Panzergrenadier-Division „Nordland“]] während der [[Schlacht um Berlin]] im April 1945.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Er wurde in [[Bonn]] als Sohn des Hochschulprofessors [[Georg Krukenberg]] und der [[Elsbeth Krukenberg-Conze]], Tochter des Archäologen [[Alexander Conze]], geboren. 1907 trat er als [[Fähnrich]] in das [[Deutsches Heer (Deutsches Kaiserreich)|Deutsche Heer]] ein. An der [[Albert-Ludwigs-Universität Freiburg]] studierte er Rechtswissenschaft. 1909 wurde er im [[Corps Hasso-Borussia Freiburg]] [[Reception (Corps)|recipiert]].&amp;lt;ref&amp;gt;Kösener Corpslisten 1930, 32/274.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1911 wurde er zum [[Dr. iur.]] promoviert.&amp;lt;ref&amp;gt;Dissertation: &amp;#039;&amp;#039;Die Haftung des Reichsmilitärfiskus&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt;   Im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] diente er als [[Ordonnanzoffizier|Ordonnanz]] und [[Adjutant]], bevor er schließlich 1918 nach der Absolvierung des [[Generalstabslehrgang Sedan|Generalstabslehrganges Sedan]] zum [[Hauptmann (Offizier)|Hauptmann]] befördert wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Ersten Weltkrieg arbeitete Krukenberg als Privatsekretär im [[Auswärtiges Amt|Außenministerium]] und war in der Industrie, als Mitglied der Geschäftsführung im [[Reichsverband der Deutschen Industrie]], tätig. Im Jahre 1926 eröffnete Krukenberg in Paris das Büro des [[Deutsch-Französisches Studienkomitee|Deutsch-Französischen Studienkomitees]], welches sich deutsch-französischen Elitenbegegnungen aus Wirtschaft, Geisteswissenschaft, Verwaltung und Publizistik widmete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er war Mitglied der [[Gesellschaft zum Studium des Faschismus]]. Zum 1. April 1932 trat er in die [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] ein ([[Liste von NSDAP-Parteimitgliedsnummern|Mitgliedsnummer]] 1.067.635)&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/23640454&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Thierry Tixier: &amp;#039;&amp;#039;Allgemeine-SS, Polizei et Waffen-SS Officiers, sous-officiers et Soldats: Biographics. Volume&amp;amp;nbsp;2: SS-Brigadeführer.&amp;#039;&amp;#039; Dezember 2016, ISBN 978-1-326-54867-4, S.&amp;amp;nbsp;1944.&amp;lt;/ref&amp;gt; und war nach Hitlers [[Machtergreifung]] im [[Reichsministerium für Volksaufklärung und Propaganda|Propagandaministerium]] als Rundfunkkommissar tätig. 1932/33 gehörte er der [[Sturmabteilung|SA]] an, seit dem 30. Mai 1933 war er Mitglied der [[Schutzstaffel|SS]] (SS-Nummer 116.685).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Ausbruch des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] diente er als [[Major]] im [[Generalstab]] in den Niederlanden und ab 1941 in [[Paris]]. 1943 wurde er [[Chef des Stabes]] der [[Wirtschaftsinspektion]] Mitte in Weißrussland, bevor er im Dezember dieses Jahres im Rang eines [[SS-Obersturmbannführer]]s in die [[Waffen-SS]] überführt wurde. Im Januar 1944 wurde er Chef des Stabes des [[V. SS-Gebirgskorps]] und bald zum [[SS-Standartenführer]] und dann zum [[SS-Oberführer]] befördert. Ab Mai 1944 diente er wiederum als Chef des Stabes beim [[VI. SS-Freiwilligen-Armeekorps (lettisches)]] und ab Juli 1944 als Befehlshaber der Waffen-SS im [[Reichskommissariat Ostland]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund seiner Erfahrungen in Paris und seiner Kenntnisse der französischen Sprache wurde Krukenberg im September 1944 unter Beförderung zum SS-Brigadeführer zum Inspekteur der französischen Verbände der Waffen-SS ernannt. In dieser Funktion beaufsichtigte er die Aufstellung der [[33. Waffen-Grenadier-Division der SS „Charlemagne“]], welche zum Großteil aus französischen Kollaborateuren bestand. Im April 1945 brach er trotz heftiger Kämpfe und zahlreicher Verluste nach [[Berlin]] durch. Nach dem Zusammenschluss mit der [[11. SS-Freiwilligen-Panzergrenadier-Division „Nordland“]] verlieh er am 29. April 1945 eines der letzten [[Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes|Ritterkreuze des Eisernen Kreuzes]] an den französischen [[Unterscharführer]] Eugène Vaulot (1923–1945).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Kapitulation hielt sich Krukenberg kurze Zeit in [[Berlin-Dahlem]] versteckt, stellte sich am 12. Mai 1945 der sowjetischen Besatzungsbehörde in [[Berlin-Steglitz]] und war bis 1956 in sowjetischer Gefangenschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus der Gefangenschaft zurückgekehrt, engagierte sich Krukenberg im [[Verband der Heimkehrer, Kriegsgefangenen und Vermisstenangehörigen Deutschlands|Verband der Heimkehrer]], wobei er sich wieder in seinem Sinn für eine deutsch-französische Verständigung einsetzte. Er war zugleich Redakteur beim [[Stifterverband für die deutsche Wissenschaft]].&lt;br /&gt;
[[File:Krukenberggrab.jpg|mini|hochkant=1.15|Grab des Ehepaars Krukenberg auf dem [[Kessenicher Bergfriedhof]] in Bonn]]&lt;br /&gt;
Der Historiker [[Werner Conze]] ist sein Cousin, der Historiker [[Peter Schöttler]] sein Enkel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
* [[Eisernes Kreuz]] (1914) II. und I. Klasse&lt;br /&gt;
* Wiederholungsspange II. und I. Klasse&lt;br /&gt;
* [[Kriegsverdienstkreuz (1939)]] II. und I. Klasse mit Schwertern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste der SS-Führer im Generalsrang#SS-Brigadeführer]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Antony Beevor]]: &amp;#039;&amp;#039;Berlin 1945. Das Ende&amp;#039;&amp;#039;. Goldmann, München 2005, ISBN 3-442-15313-1.&lt;br /&gt;
* [[Hans Manfred Bock]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Französische Kultur im Berlin der Weimarer Republik. Kultureller Austausch und diplomatische Beziehungen&amp;#039;&amp;#039;. Narr, Tübingen 2005, ISBN 3-8233-6181-3.&lt;br /&gt;
* Robert Forbes: &amp;#039;&amp;#039;For Europe: The French Volunteers of the Waffen-SS.&amp;#039;&amp;#039; Stackpole, 2010. ISBN 0-8117-3581-8.&lt;br /&gt;
* Maria Keipert (Red.): &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Handbuch des deutschen Auswärtigen Dienstes 1871–1945.&amp;#039;&amp;#039; Herausgegeben vom Auswärtigen Amt, Historischer Dienst. Band 2: Gerhard Keiper, Martin Kröger: &amp;#039;&amp;#039;G–K.&amp;#039;&amp;#039; Schöningh, Paderborn u. a. 2005, ISBN 3-506-71841-X.&lt;br /&gt;
* [[Janusz Piekałkiewicz]]: &amp;#039;&amp;#039;Der Zweite Weltkrieg&amp;#039;&amp;#039;. Econ, Düsseldorf und Wien 1985, ISBN 3-430-17479-1.&lt;br /&gt;
* [[Peter Schöttler]]: Dreierlei Kollaboration. Europa-Konzepte und deutsch-französische Verständigung – am Beispiel der Karriere von SS-Brigadeführer Gustav Krukenberg, in: &amp;#039;&amp;#039;Zeithistorische Forschungen / Studies in Contemporary History&amp;#039;&amp;#039;, 9 (2012), 3, S. 365–386 [https://zeithistorische-forschungen.de/16126041-Schoettler-3-2012#pgfId-1038042 Volltext]. Mit Materialien aus dem Nachlass, den Schöttler als Enkel verwaltet.&amp;lt;ref&amp;gt;Das dort &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;nicht&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; mehr verlinkte Tondokument &amp;quot;Anm. 53: Von dieser Rede im besetzten Charkow existiert eine leicht zugängliche Tonaufnahme...&amp;quot;: [https://archive.org/details/19430324HeinrichHimmlerRedeVorSSFuehrernImUniversitaetsgebaeudeVonCharkow60m46s findet sich jetzt hier], [[Heinrich Himmler]]: Rede vor SS-Führern im Universitätsgebäude von [[Charkow]], 24. März 1943. Auch bei [https://commons.wikimedia.org/wiki/File:1943-03-24_-_Heinrich_Himmler_-_Rede_vor_SS-Fuehrern_im_Universitaetsgebaeude_von_Charkow_60m_46s.ogg Wikimedia]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|13777933X}}&lt;br /&gt;
* [https://ns-reichsministerien.de/2019/08/09/gustav-krukenberg/ Kurzbiografie] – [https://ns-reichsministerien.de/ Projekt „Beamte nationalsozialistischer Reichsministerien“]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=13777933X|VIAF=81917780}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Krukenberg, Gustav}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SS-Brigadeführer und Generalmajor der Waffen-SS]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person der NS-Propaganda]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (deutsche Besetzung Frankreichs 1940–1945)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SS-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SA-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Ersten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Eisernen Kreuzes I. Klasse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Corpsstudent (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1888]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1980]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Krukenberg, Gustav&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Beamter und General der Waffen-SS&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=8. März 1888&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Bonn]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=23. Oktober 1980&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Bad Godesberg]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Lubitsch2</name></author>
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