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	<title>Gustav Kromrey - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T16:04:42Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gustav_Kromrey&amp;diff=1637452&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Invisigoth67: typo</title>
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		<updated>2024-11-03T17:15:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;typo&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gustav Adolph Kromrey&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[11. Mai]] [[1847]] in [[Berlin]]&amp;lt;ref&amp;gt;Taufregister Domgemeinde Berlin, Nr. 304/1847&amp;lt;/ref&amp;gt;; † [[24. November]] [[1909]] in [[Berlin-Charlottenburg|Charlottenburg bei Berlin]]&amp;lt;ref&amp;gt;Standesamt Charlottenburg II, Sterberegister Nr. 846/1909. Landesarchiv Berlin.&amp;lt;/ref&amp;gt;) war ein deutscher [[Unternehmer]], der auf den Strecken der [[Preußische Staatseisenbahnen|preußischen Staatseisenbahnen]] vor dem [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] [[Speisewagen]] betrieb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Gustav Kromrey war preußischer Eisenbahnbeamter des mittleren Dienstes, bevor er die Bewirtschaftung von [[Speisewagen]] der preußischen Staatseisenbahnen als Pächter übernahm und 1895 ein eigenes Unternehmen gründete. Er ließ als erster deutscher Privatmann auf seine Rechnung Speisewagen bauen: 1895 drei, 1898 zunächst drei weitere; seinen Betrieb führte er als [[Offene Handelsgesellschaft]] (OHG) unter dem Namen &amp;#039;&amp;#039;Deutscher Eisenbahn-Speisewagen-Betrieb G.&amp;amp;nbsp;Kromrey&amp;#039;&amp;#039; mit Sitz in [[Berlin-Charlottenburg|Charlottenburg]]; nach der Jahrhundertwende wurde der Unternehmensname durch den Zusatz &amp;#039;&amp;#039;&amp;amp; Söhne&amp;#039;&amp;#039; erweitert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Mühl50&amp;quot;&amp;gt;Albert Mühl: &amp;#039;&amp;#039;Speisewagen in Deutschland&amp;#039;&amp;#039;, 1994, S. 50.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahre 1909 waren dies laut &amp;#039;&amp;#039;Berliner Adreßbuch&amp;#039;&amp;#039; drei der vier Söhne, nämlich &amp;#039;&amp;#039;Max&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Hans&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Gustav Kromrey jun.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Kromrey im November 1909 in Charlottenburg starb, war er ein hochgeachteter Bürger dieser Stadt; er hinterließ ein Vermögen von etwa drei Millionen Mark.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Mühl50&amp;quot; /&amp;gt; Auf dem evangelischen [[Luisenfriedhof II#Gräber bekannter Persönlichkeiten|Luisenfriedhof&amp;amp;nbsp;II]] (Westend) wurde er beerdigt, erhielt dort ein kunsthistorisch bemerkenswertes [[Secession|(sezessionistisches)]] Grabmal von [[Gustav Goerke]]; er zählt noch heute zu den bekannten Persönlichkeiten, die auf diesem Friedhof bestattet sind. Sein Grabmal gilt als sehenswürdig.&amp;lt;ref&amp;gt;Hans-Jürgen Mende: &amp;#039;&amp;#039;Lexikon Berliner Grabstätten&amp;#039;&amp;#039;, 2006, S. 220.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kromreys Unternehmen und dessen weitere Entwicklung ==&lt;br /&gt;
Schnellzüge mit den Kromreyschen Speisewagen wurden grundsätzlich ab Charlottenburg ([[Berliner Stadtbahn]]) eingesetzt; Heimat-/Zugbildungsbahnhof war der [[Bahnhof Berlin-Grunewald|Bahnhof Grunewald]]; einzelne Wagen waren in [[Breslau Hauptbahnhof|Breslau Hbf.]] beheimatet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Mühl50&amp;quot; /&amp;gt; (Benutzt werden hier &amp;#039;&amp;#039;zeitgenössische&amp;#039;&amp;#039; deutsche Ortsnamen.) Der erste Kurslauf war Berlin – [[Breslau]] – [[Bohumín|Oderberg (Österreichisch Schlesien)]]. Spätere Kurse hatten als Ziele [[Tschernjachowsk|Insterburg]], [[Tschernyschewskoje|Eydtkuhnen]], [[Königsberg (Preußen)]], [[Tczew|Dirschau]], [[Mysłowice|Myslowitz]] und generell Grenzbahnhöfe zu östlichen und südöstlichen Nachbarn des damaligen Deutschland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Unternehmen florierte über den Tod seines Gründers hinaus und expandierte weiter. Konzessionen, private [[Speisewagen]] in staatlichen Eisenbahnzügen mitfahren zu lassen und gastronomisch zu betreiben, wurden seitens deutscher Eisenbahnverwaltungen jedoch nicht über das Rechnungsjahr 1916/17 hinaus erteilt, auf unbestimmte Zeit abgeschlossene Verträge wurden gekündigt. Die Ende 1916 gegründete Mitteleuropäische Schlaf- und Speisewagen Aktiengesellschaft ([[Mitropa]]) erhielt ein rechtliches [[Monopol]] zum Betrieb von Speise- und Schlafwagen in [[Deutschland]] und [[Österreich-Ungarn]]. Das Unternehmen G.&amp;amp;nbsp;Kromrey &amp;amp; Söhne ging –&amp;amp;nbsp;wie auch vier andere, später gegründete private deutsche Speisewagenunternehmen&amp;amp;nbsp;– faktisch in der Mitropa auf; diese erwarb zu einem für sie günstigen Preis&amp;lt;ref&amp;gt;Albert Mühl: &amp;#039;&amp;#039;Speisewagen in Deutschland&amp;#039;&amp;#039;, 1994, S. 121.&amp;lt;/ref&amp;gt; zum 1. März 1917 die Wagen des Unternehmens Kromrey samt Ausstattung und übernahm auch Mitarbeiter.&amp;lt;ref&amp;gt;Walther Brandt: &amp;#039;&amp;#039;Schlaf- und Speisewagen der Eisenbahn&amp;#039;&amp;#039;, 1968, S. 34.&amp;lt;/ref&amp;gt; Zwischen Gustav Kromreys Tod und der Übernahme des Unternehmens durch die Mitropa war die &amp;#039;&amp;#039;Zahl der Wagen&amp;#039;&amp;#039; der OHG von 14 auf 27 gewachsen.&amp;lt;ref&amp;gt;Albert Mühl: &amp;#039;&amp;#039;Speisewagen in Deutschland&amp;#039;&amp;#039;, 1994, S. 129 und 120.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Unternehmen wurde dann aufgelöst. Ausgangspunkt der Mitropa-Gründung war ein &amp;#039;&amp;#039;der damaligen Zeit&amp;#039;&amp;#039; entsprechender politischer Wille der Reichsregierung, für bestimmte Serviceleistungen für die Eisenbahn ein neues &amp;#039;&amp;#039;nationales&amp;#039;&amp;#039; Unternehmen vorzusehen und die [[Compagnie Internationale des Wagons-Lits|Internationale Schlafwagengesellschaft]] –&amp;amp;nbsp;mit Unternehmenssitz in [[Brüssel]]&amp;amp;nbsp;– aus Deutschland und Österreich-Ungarn zu verdrängen. 1919 legte die [[Weimarer Verfassung]] (Artikel 89&amp;amp;nbsp;ff.) fest, Eisenbahnen seien grundsätzlich in das Eigentum des Deutschen Reiches zu überführen; das verstärkte den weiteren staatlichen Einfluss auf die Mitropa.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bedeutung ==&lt;br /&gt;
Gustav Kromrey war Pionier in der Branche der Speisewagengesellschaften Deutschlands. Sein Speisewagenbetrieb bewirtschaftete den Speisewagen im Hofzug des [[Deutscher Kaiser|Deutschen Kaisers]], Königs von [[Preußen]]. Er bzw. sein Betrieb führte die Bezeichnung &amp;quot;[[Hoflieferant]]&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;Albert Mühl: &amp;#039;&amp;#039;Speisewagen in Deutschland&amp;#039;&amp;#039;, 1994, S. 54 und 55.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Übrigen bedienten die Wagenläufe des Kromreyschen Betriebs weitgehend die östlichen Landesteile [[Preußen]]s sowie Sachsen. Das Unternehmen bestand gut 20 Jahre lang. Bemerkenswert ist Gustav Kromreys Initiative bei der Zusammenarbeit mit staatlichen Eisenbahnverwaltungen, für die sich ein willkommenes „[[Outsourcing]]“ ergab: nicht nur beim &amp;#039;&amp;#039;Betrieb&amp;#039;&amp;#039;, sondern auch beim &amp;#039;&amp;#039;Bau&amp;#039;&amp;#039; von Speisewagen; Stichwort: Einzug der [[Marktwirtschaft]] in das Speisewagengeschäft. Albert Mühl über die drei von Kromrey 1895 in Auftrag gegebenen und gelieferten Wagen: „Es sind dies die ersten deutschen privateigenen Speisewagen gewesen und sie standen am Anfang der Entwicklung einer neuen Ära des Speisewagenbetriebs, wie er sich schon Jahre später endgültig gestalten wird: die Bewirtschaftung der Reisezüge durch private Unternehmer und Unternehmen mit eigenen Speisewagen.“&amp;lt;ref&amp;gt;Albert Mühl: &amp;#039;&amp;#039;Speisewagen in Deutschland&amp;#039;&amp;#039;, 1994, S. 30.&amp;lt;/ref&amp;gt; Zum Anfangsbestand an Speisewagen der [[Mitropa]] trugen die Kromreyschen Wagen gut 10 Prozent bei.&amp;lt;ref&amp;gt;Albert Mühl: &amp;#039;&amp;#039;Speisewagen in Deutschland&amp;#039;&amp;#039;, 1994, S. 120.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Walther Brandt: &amp;#039;&amp;#039;Schlaf- und Speisewagen der Eisenbahn. Ihre Entwicklung und Geschichte&amp;#039;&amp;#039;. Franckh, Stuttgart 1968.&lt;br /&gt;
* Albert Mühl: &amp;#039;&amp;#039;Speisewagen in Deutschland&amp;#039;&amp;#039;. EK-Verlag, Freiburg 1994, ISBN 3-88255-675-7.&lt;br /&gt;
* Hans-Jürgen Mende: &amp;#039;&amp;#039;Lexikon Berliner Grabstätten&amp;#039;&amp;#039;. Haude &amp;amp; Spener, Berlin 2006, ISBN 3-7759-0476-X.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Kromrey, Gustav}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Königlich Preußischer Hoflieferant]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmer (Schienenverkehr)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmer (Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1847]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1909]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Kromrey, Gustav&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Kromrey, Gustav Adolph (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Unternehmer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=11. Mai 1847&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=24. November 1909&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin-Charlottenburg|Charlottenburg bei Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Invisigoth67</name></author>
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