<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Gustav_Knepper</id>
	<title>Gustav Knepper - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Gustav_Knepper"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gustav_Knepper&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-04T10:37:58Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gustav_Knepper&amp;diff=771459&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;FreiTU-ST: Link erg.</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gustav_Knepper&amp;diff=771459&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-07-23T16:51:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Link erg.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Gustav Knepper mit Kriegsverdienstkreuz.jpg|mini|Gustav Knepper mit Kriegsverdienstkreuz]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gustav Knepper&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[25. März]] [[1870]] in [[Herbede|Westherbede]]; † [[19. Oktober]] [[1951]] in [[Essen-Bredeney]]) war ein deutscher [[Bergbau]]-[[Manager (Wirtschaft)|Manager]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Friedhof Bredeney, Gustav Knepper.jpg|mini|Familiengrab auf dem [[Friedhof Bredeney]]]]&lt;br /&gt;
Gustav Knepper wurde als Drittes von elf Kindern eines [[Steiger (Bergbau)|Steigers]] in Westherbede geboren und besuchte dort die [[Volksschule]]. Mit 14&amp;amp;nbsp;Jahren begann er als Berglehrling auf der [[Zeche Alte Haase|Zeche Blankenburg]]. 1894 besuchte er zunächst die Bergvorschule in [[Sprockhövel]] und noch im gleichen Jahr die [[Bergschule Bochum]]. In dieser Zeit arbeitete er auf der [[Zeche Vereinigte Präsident]] in [[Bochum]] zunächst als [[Hauer (Bergbau)|Hauer]], dann als Hilfssteiger. Seine Abschlussprüfung auf der Bergschule schloss er 1897 mit &amp;#039;&amp;#039;sehr gut&amp;#039;&amp;#039; ab und wechselte 1899 zur [[Zeche Carl]] nach [[Altenessen]], um dort als Reviersteiger zu arbeiten. Zwei Jahre später war er Obersteiger und stellvertretender [[Grubenverwalter]] auf der [[Zeche Steingatt]] in [[Burgaltendorf]], wechselte dann zur [[Zeche Julius-Philipp]] in Bochum-[[Wiemelhausen]], auf der er Betriebsführer wurde. Von 1928 bis 1946 war er Vorsitzender des Stromausschusses der späteren [[Gesellschaft für Stromwirtschaft]]. Ab dem 1.&amp;amp;nbsp;April 1903 war er Angestellter des Unternehmers [[Hugo Stinnes]]. 1905 leitete er die Reorganisation der [[Deutsch-Luxemburgische Bergwerks- und Hütten-AG|Deutsch-Luxemburgischen Bergwerks- und Hütten-AG]] und wurde 1910 deren Vorstandsmitglied.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Gründung der &amp;#039;&amp;#039;[[Vereinigte Stahlwerke]] AG&amp;#039;&amp;#039; 1926 war er zunächst Leiter des Bergbaubereichs mit 41 Förderanlagen und rund 80.000 Beschäftigten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Knepper war als dritter Stellvertreter von [[Albert Vögler]] zuständig für die „Kohlenseite“ der Vereinigten Stahlwerke und gehörte zu dessen privaten Jagdgefährten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;luxbacher&amp;quot;&amp;gt;Günter Luxbacher: &amp;#039;&amp;#039;Kohle-Öl-Benzin&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Helmut Maier (Wissenschaftshistoriker)|Helmut Maier]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Gemeinschaftsforschung, Bevollmächtigte und der Wissenstransfer. Die Rolle der Kaiser-Wilhelm-Gesellschaft im System kriegsrelevanter Forschung des Nationalsozialismus&amp;#039;&amp;#039;. Göttingen 2007, S. 476.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zudem war Knepper stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender der Vereinigte Stahlwerke AG und der Gelsenkirchener Stahlwerke&amp;amp;nbsp;AG sowie Mitglied in den Aufsichtsräten mehrerer Montangesellschaften, darunter die [[Dortmund]]er [[Hoesch AG]]. Auch in unterschiedlichen Gemeinschaftsorganen des Ruhrbergbaus arbeitete er mit und übte eine führende Tätigkeit in der Wasserwirtschaft des Ruhrgebiets aus.&lt;br /&gt;
Knepper war Gründungsvorstand der [[Gesellschaft für Stromwirtschaft]] in der Ruhrtalstadt Mülheim, die bis zur Gründung der Energiebörsen Strom- und Gasverträge für industrielle Großabnehmer bündelte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er war Aufsichtsratsvorsitzender der [[Ruhrchemie]] und Verwaltungsratsmitglied des [[Kaiser-Wilhelm-Gesellschaft|Kaiser-Wilhelm-Institut]]s für Kohlenforschung.&amp;lt;ref name=&amp;quot;luxbacher&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Walther Funk]] sagte im [[Nürnberger Prozess gegen die Hauptkriegsverbrecher]] aus, dass Knepper schon vor 1933 direkter Anhänger des [[Nationalsozialismus]] war.&amp;lt;ref&amp;gt;Nürnberger Dokument EC-440, Statement Funk vom 28. Juni 1945. Zitiert nach: Office of the United States Chief of Counsel For Prosecution of Axis Criminality (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Nazi Conspiracy and Aggression&amp;#039;&amp;#039;. Supplement  A, Washington 1946. ([http://www.loc.gov/rr/frd/Military_Law/pdf/NT_Nazi-Suppl-A.pdf online]; PDF; 27,0&amp;amp;nbsp;MB)&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Dezember 1931 lud er [[Hans von Loewenstein zu Loewenstein]] zu einer Aussprache von [[Gregor Strasser]] mit Vertretern des Bergbaus in kleinem Kreise ein.&amp;lt;ref&amp;gt;Karsten Heinz Schönbach: &amp;#039;&amp;#039;Die deutschen Konzerne und der Nationalsozialismus 1926–1943.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 2015, S. 138.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Drittes Reich ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Artikel in der Deutschen Allgemeinen Zeitung 01.jpg|mini|Der Artikel aus der Deutschen Allgemeinen Zeitung berichtet über die Verleihung des Kriegsverdienstkreuzes an Gustav Knepper.]]&lt;br /&gt;
Im Zuge einer Reorganisation der Vereinigten Stahlwerke wurden die Bergbaubetriebe zum 1. Januar 1934 als (neue) [[Gelsenkirchener Bergwerks-AG]] ausgegliedert, wobei Knepper bis zu seinem Eintritt in den [[Ruhestand]] 1942 als Vorstandsvorsitzender amtierte; sein Nachfolger wurde [[Otto Springorum]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[BASF Schwarzheide|Hydrierwerk Schwarzheide]] entstand 1935 maßgeblich durch seine Bemühungen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;luxbacher&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In seiner Zeit als Vorstandsvorsitzender mussten Tausende Menschen für die Gelsenkirchener Bergwerks-AG Zwangsarbeit verrichten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.gelsenzentrum.de/gelsenberg_lager.htm |titel=GELSENZENTRUM Gelsenkirchen - Außenlager des KZ Buchenwald in Gelsenkirchen: Das Gelsenberglager |abruf=2021-04-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt; In dieser Funktion erhielt Knepper 1944 das [[Kriegsverdienstkreuz (1939)|Kriegsverdienstkreuz]] (siehe Bild).&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] wurde Knepper am 5.&amp;amp;nbsp;September 1945 von den [[Alliierte]]n interniert, nach Aufenthalten in Recklinghausen, Staumühle und dem Zuchthaus Nenndorf kam er im August 1946 allerdings wieder frei und kehrte in sein ausgeplündertes Essener Heim zurück.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Walter Bacmeister |Titel=Gustav Knepper. Das Lebensbild eines großen Bergmanns |Ort=Essen-Rüttenscheid |Datum=1950 |Seiten=40f.}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gustav Knepper verstarb im Alter von 82 Jahren und wurde auf dem [[Friedhof Bredeney]] in Essen beigesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
Auf Vorstoß vom Gelsenzentrum,&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.gelsenzentrum.de/index.html gelsenzentrum.de]&amp;lt;/ref&amp;gt; einem gemeinnützigen Verein für regionale Kultur- und Zeitgeschichte, entschied sich die [[BP Gelsenkirchen|BP]] Gelsenkirchen die nach Knepper, [[Emil Kirdorf|Kirdorf]] und [[Albert Vögler|Vögler]] benannten Straßen umzubenennen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Jörn Stender |url=https://www.waz.de/staedte/gelsenkirchen/article7245081/werksstrassen-erinnern-an-kirdorf-co.html |titel=Werksstraßen erinnern an Kirdorf &amp;amp; Co. |werk=Westdeutsche Allgemeine Zeitung |hrsg=Funke Mediengruppe |datum=2012-10-30 |abruf=2025-05-01 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Unter anderem die Knepperstraße befand sich auf dem heutigen [[BP Gelsenkirchen|BP Werksgelände in Horst]], früher Terrain der [[Gelsenberg-Benzin AG]] und Außenlager sowie Zwangsarbeiterlager des [[KZ Buchenwald]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
* Benennung der &amp;#039;&amp;#039;Schachtanlage Gustav&amp;#039;&amp;#039; der [[Zeche Adolf von Hansemann]] in [[Mengede]]&lt;br /&gt;
* Benennung des [[Kraftwerk Gustav Knepper|Kraftwerks Gustav Knepper]] in [[Mengede]]&lt;br /&gt;
* Benennung des Gustav-Knepper-Wegs in [[Witten]] und der Knepperstraße in [[Bochum]]&lt;br /&gt;
* [[Ehrendoktor]]würde der [[Technische Universität Clausthal|Bergakademie Clausthal]] (1927)&lt;br /&gt;
* [[Ehrenbürger]]würde der [[Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität|Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{NDB|12|177|178|Knepper, Gustav|[[Evelyn Kroker]]|12864902X}}&lt;br /&gt;
* [[Fritz Pudor]]: &amp;#039;&amp;#039;Gustav Knepper.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Nekrologe aus dem Rheinisch-Westfälischen Industriegebiet, Jahrgang 1939/1951.&amp;#039;&amp;#039; Düsseldorf 1955.&lt;br /&gt;
* [[Walther Bacmeister (Verleger)|Walther Bacmeister]]: &amp;#039;&amp;#039;Gustav Knepper&amp;#039;&amp;#039;. Walter Bacmeister Verlag, Essen-Rüttenscheid 1955.&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Erwin Dickhoff |Hrsg=Stadt Essen–Historischer Verein für Stadt und Stift Essen |Titel=Essener Köpfe |Verlag=Klartext-Verlag |Ort=Essen |Datum=2015 |ISBN=978-3-8375-1231-1}}&lt;br /&gt;
* Georg W. Oesterdiekhoff, [[Hermann Strasser]]: &amp;#039;&amp;#039;Köpfe der Ruhr. 200 Jahre Industriegeschichte und Strukturwandel im Lichte von Biografien&amp;#039;&amp;#039;. [[Klartext Verlag]], Essen 2009, ISBN 978-3-8375-0036-3, S. 172–174.&lt;br /&gt;
* Günter Röhrig: &amp;#039;&amp;#039;Bergwerksdirektor Gustav Knepper (1870–1951). Eine biographische Skizze.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Jahrbuch des Vereins für Orts- und Heimatkunde in der Grafschaft Mark&amp;#039;&amp;#039;, Band 92 (1994), S. 269–272.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=12864902X|VIAF=72449733}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Knepper, Gustav}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Manager (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Bergbau)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bergbau (Ruhrgebiet)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wirtschaft und NSDAP bis 1933]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Ritterkreuzes des Kriegsverdienstkreuzes (1939)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrenbürger der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrendoktor der Technischen Universität Clausthal]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Manager (Montanindustrie)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Witten)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1870]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1951]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Knepper, Gustav&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Bergbau-Manager&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=25. März 1870&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Herbede|Westherbede]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=19. Oktober 1951&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Bredeney]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;FreiTU-ST</name></author>
	</entry>
</feed>