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	<title>Gustav Kleikamp - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Falkmart am 27. September 2024 um 17:14 Uhr</title>
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		<updated>2024-09-27T17:14:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Gustav Kleikamp.png|mini|Gustav Kleikamp (1939)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gustav Kleikamp&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[8. März]] [[1896]] in [[Widuchowa|Fiddichow]]; † [[13. September]] [[1952]] in [[Mülheim an der Ruhr]]) war ein deutscher [[Vizeadmiral]] im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Gustav Kleikamp war ein Sohn des Arztes Karl Kleikamp und dessen Ehefrau Anna, geborene Kletzin. Sein älterer Bruder war der spätere Jurist und [[SPD]]-Politiker [[Karl Kleikamp]] (1894–1952).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kaiserliche Marine und Erster Weltkrieg ===&lt;br /&gt;
Er trat am 1. April 1913 als [[Seekadett]] in die [[Kaiserliche Marine]] ein und erhielt seine seemännische Grundausbildung auf dem [[Großer Kreuzer|Großen Kreuzer]] &amp;#039;&amp;#039;[[Vineta (Schiff, 1899)|Vineta]]&amp;#039;&amp;#039;. Vom 1. April 1914 bis zum Ausbruch des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieges]] war er zur Offiziersausbildung an der [[Marineschule Mürwik]], wo er am 3. April 1914 zum [[Fähnrich zur See]] befördert wurde. Mit Kriegsausbruch wurde er als Funkoffizier auf den [[Schlachtkreuzer]] &amp;#039;&amp;#039;[[Derfflinger (Schiff, 1914)|Derfflinger]]&amp;#039;&amp;#039; versetzt. Auf diesem Schiff nahm er an allen Unternehmungen der I.&amp;amp;nbsp;Aufklärungsgruppe, dem [[Gefecht auf der Doggerbank]] und der [[Skagerrakschlacht]] teil. Ab März 1918 erhielt der am 18. September 1915 zum [[Leutnant zur See]] beförderte Kleikamp eine Ausbildung an der [[U-Boot|U-Boot-Schule]], nach deren Abschluss er als [[Wachoffizier]] auf das in [[Kiel]] als [[Schulschiff|Schulboot]] dienende [[U-Boot]] &amp;#039;&amp;#039;[[U 9 (U-Boot, 1910)|U 9]]&amp;#039;&amp;#039; versetzt wurde. Ab Oktober 1918 diente er als Schriftoffizier im Stab der [[U-Kreuzer-Flottille]]. Für sein Wirken während des Krieges hatte er beide Klassen des [[Eisernes Kreuz|Eisernen Kreuzes]] sowie das Hamburger [[Hanseatenkreuz]] erhalten.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Reichswehrministerium]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Rangliste des Deutschen Reichsmarine.&amp;#039;&amp;#039; Mittler &amp;amp; Sohn, Berlin 1929, S. 45.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Reichsmarine ===&lt;br /&gt;
Nach dem Ersten Weltkrieg war Kleikamp zeitweilig Mitglied des Freikorps [[Marine-Brigade Ehrhardt]], dem er bis August 1920 angehörte. In dieser Zeit wurde er am 7. Januar 1920 zunächst ohne [[Offizierspatent|Patent]] zum [[Oberleutnant zur See]] befördert. Die [[Offizierspatent|Patentierung]] erfolgte am 14. Mai 1921 mit [[Rangdienstalter]] vom 7.&amp;amp;nbsp;Januar 1920. Vom 1. Juli bis zum 30. September 1920 stand er zur Verfügung des [[Befehlshaber der Seestreitkräfte Nordsee|Befehlshabers der Seestreitkräfte Nordsee]] (BSN). Dann wurde er Funk- und [[Wachoffizier]] auf dem [[Kleiner Kreuzer|Kleinen Kreuzer]] &amp;#039;&amp;#039;[[Hamburg (Schiff, 1904)|Hamburg]]&amp;#039;&amp;#039;, ab 4. Dezember 1921 auf dem [[Linienschiff]] &amp;#039;&amp;#039;[[Braunschweig (Schiff, 1904)|Braunschweig]]&amp;#039;&amp;#039;. Am 1. Oktober 1922 wurde er als [[Kommandant]] auf das [[Minenabwehrfahrzeug#Minensuchboote|Minensuchboot]] &amp;#039;&amp;#039;M 133&amp;#039;&amp;#039; versetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom 1. Oktober 1923 bis September 1926 war er Lehrer an der [[Nachrichtenschule (Flensburg-Mürwik)|Torpedo- und Nachrichtenschule]] in [[Flensburg]]-[[Mürwik]]; in dieser Dienststellung wurde er am 1. Februar 1925 zum [[Kapitänleutnant]] befördert. Am 24. September 1926 erfolgte seine Versetzung als Wach- und [[Rollenoffizier]] auf das Linienschiff &amp;#039;&amp;#039;[[Hannover (Schiff, 1907)|Hannover]]&amp;#039;&amp;#039; und am 2. März 1927 in gleicher Funktion auf das Linienschiff &amp;#039;&amp;#039;[[Schlesien (Schiff)|Schlesien]]&amp;#039;&amp;#039;. Vom 28. September 1928 bis zum 5. Januar 1930 diente er als Ausbildungsoffizier auf dem [[Leichter Kreuzer|Leichten Kreuzer]] &amp;#039;&amp;#039;[[Emden (Schiff, 1925)|Emden]]&amp;#039;&amp;#039;. Nach einer fünfwöchigen Unterbrechung zur Verfügung des Chefs der [[Marinestation der Nordsee]] wurde Kleikamp am 11. Februar 1930 zum Leiter der [[Nachrichtenmittelversuchsanstalt]] ernannt. Am 1. Oktober 1932 erfolgte seine Beförderung zum [[Korvettenkapitän]] und drei Tage später seine Ernennung zum Marineverbindungsoffizier beim [[Wehrkreis I (Königsberg)#Wehrkreiskommando I|Wehrkreiskommando I]] in [[Königsberg (Preußen)|Königsberg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kriegsmarine und Zweiter Weltkrieg ===&lt;br /&gt;
Vom 23. Juli 1933 bis zum 26. September 1935 war Kleikamp 4. Admiralstabsoffizier beim [[Flottenkommando (Kriegsmarine)|Flottenkommando]], dann bis Mai 1937 [[Erster Offizier (Deutsche Marine)|Erster Offizier]] auf der &amp;#039;&amp;#039;[[Schleswig-Holstein (Schiff, 1908)|Schleswig-Holstein]]&amp;#039;&amp;#039;. In dieser Dienststellung wurde er am 1. Oktober 1936 zum [[Fregattenkapitän]] befördert. Am 1. Juni 1937 wurde er als Leiter der Gruppe Technisches Nachrichtenwesen in das Marinewaffenamt des [[Oberkommando der Marine|OKM]] versetzt, wo er am 1. April 1938 zum [[Kapitän zur See]] befördert und zum Chef der Abteilung Technisches Nachrichtenwesen ernannt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 26. April 1939 wurde Kleikamp Kommandant des Linienschiffs &amp;#039;&amp;#039;Schleswig-Holstein&amp;#039;&amp;#039;. Mit ihr lief er am 25. August 1939 in den [[Danziger Hafen]] ein und eröffnete am 1. September mit dem Beschuss der [[Westerplatte]] den Zweiten Weltkrieg. Beim [[Unternehmen Weserübung]], der Besetzung von [[Dänemark]] und [[Norwegen]], war die &amp;#039;&amp;#039;Schleswig-Holstein&amp;#039;&amp;#039; [[Flaggschiff]] der von Kleikamp befehligten [[Beteiligte deutsche Schiffe des Unternehmens Weserübung#Kriegsschiffgruppe 7 Nyborg / Korsör|Kriegsschiffsgruppe 7]], die am frühen Morgen des 9. April 1940 die dänischen Häfen [[Nyborg]] auf [[Fünen]] und [[Korsør]] auf [[Seeland (Dänemark)|Seeland]] besetzte.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.wlb-stuttgart.de/seekrieg/40-04.htm&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 29. August 1940 erfolgte Kleikamps Ernennung zum Chef der Seebefehlsstelle Calais und designierten Chef der „Transportflotte C“ für das [[Unternehmen Seelöwe]], die geplante aber nie durchgeführte [[Invasion (Militär)|Invasion]] [[Großbritannien (Insel)|Großbritanniens]]. Die Transportflotte C sollte [[Hastings]] und die Küste östlich von Hastings anlaufen. Nachdem die Invasion Mitte Oktober auf frühestens das Frühjahr 1941 verschoben worden war, wurde Kleikamp am 28. Oktober 1940 zur Verfügung des OKM gestellt und am 31. Dezember 1940 zum Chef der Militärischen Amtsgruppe im Hauptamt Kriegsschiffbau des OKM ernannt. In dieser Dienststellung wurde er am 1. April 1942 zum [[Konteradmiral]] befördert. Am 4. März 1943 wurde er [[Kommandierender Admiral in den Niederlanden]] und am 1. Oktober 1943 [[Vizeadmiral]]. In dieser Stellung wurde Kleikamp am 14. Oktober 1944 mit dem [[Deutsches Kreuz|Deutschen Kreuz]] in Gold ausgezeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Klaus D. Patzwall]], [[Veit Scherzer]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Deutsche Kreuz 1941–1945.&amp;#039;&amp;#039; Band II: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte und Inhaber.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Klaus D. Patzwall, Norderstedt 2001, ISBN 3-931533-45-X, S. 231.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ab 1. Januar 1945 stand er zur Verfügung des [[Marineoberkommando#Marineoberkommando der Nordsee (MOK Nord)|Marineoberkommandos Nord]], bis er am 15. März 1945 zum [[Küstenbefehlshaber Deutsche Bucht]] ernannt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachkriegszeit ===&lt;br /&gt;
Bei Kriegsende kam Kleikamp in [[Vereinigtes Königreich|britische]] [[Kriegsgefangenschaft]], aus der er am 18. April 1947 entlassen wurde. Infolge gesundheitlicher Probleme war er bis [[Ostern]] 1952 arbeitslos. Dann arbeitete er als kaufmännischer Angestellter in der Exportabteilung der [[Hugo Stinnes GmbH#Unternehmensgeschichte|Hugo Stinnes OHG]] in Mülheim an der Ruhr. Er starb am 13. September 1952.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Dermot Bradley]] (Hrsg.), Hans H. Hildebrand, Ernest Henriot: &amp;#039;&amp;#039;Deutschlands Admirale 1849–1945. Die militärischen Werdegänge der See-, Ingenieur-, Sanitäts-, Waffen- und Verwaltungsoffiziere im Admiralsrang.&amp;#039;&amp;#039; Band: &amp;#039;&amp;#039;H–O.&amp;#039;&amp;#039; Biblio Verlag, Osnabrück 1989, ISBN 3-7648-1499-3, S. 246–247.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Kleikamp, Gustav}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vizeadmiral (Kriegsmarine der Wehrmacht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Leutnant zur See (Kaiserliche Marine)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Freikorps-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Korvettenkapitän (Reichsmarine)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Minensuchboot-Kommandant (Reichsmarine)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Linienschiff-Kommandant (Kriegsmarine der Wehrmacht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Ersten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Zweiten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Deutschen Kreuzes in Gold]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Hanseatenkreuzes (Hamburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Eisernen Kreuzes I. Klasse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1896]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1952]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Kleikamp, Gustav&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Vizeadmiral im Zweiten Weltkrieg&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=8. März 1896&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Widuchowa|Fiddichow]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=13. September 1952&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Mülheim an der Ruhr]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Falkmart</name></author>
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