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	<title>Gustav Kafka - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T16:22:14Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<updated>2025-10-30T12:59:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;form&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gustav Kafka&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[23. Juli]] [[1883]] in [[Wien]]; † [[12. Februar]] [[1953]] in [[Veitshöchheim]] bei [[Würzburg]]) war ein deutscher Philosoph und Psychologe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Nach dem Studium ab 1902 in Wien, Göttingen und Leipzig erfolgte 1906 an der [[Universität Leipzig]] die Promotion in Philosophie (&amp;#039;&amp;#039;Über das Ansteigen der Tonerregung&amp;#039;&amp;#039;) bei [[Wilhelm Wundt]]. In München schloss sich 1911 die Habilitation an (&amp;#039;&amp;#039;Versuch einer kritischen Darstellung der neueren Anschauungen über das Ichproblem&amp;#039;&amp;#039;, 1910) und 1915 wurde er außerordentlicher Professor. Kafka erhielt dort 1919 einen Lehrauftrag über „angewandte Psychologie, hauptsächlich zur Unterweisung in den Methoden der Berufseignungsprüfung“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. April 1923 folgte die Berufung als ordentlicher Professor für Philosophie und Pädagogik an die [[Technische Universität Dresden|TH Dresden]]. In den Folgejahren hielt er vermehrt Vorlesungen und außerdem Praktika für die Lehrerausbildung. Nach der Gründung des Instituts für Philosophie, Psychologie und Pädagogik wurde Kafka 1928 dessen Mitdirektor. Im Wintersemester 1929/30 erhielt er eine Gastprofessur an der [[Johns Hopkins University]], Baltimore Md, USA.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus Protest gegen die Judenverfolgung in Deutschland und gegen den Ausschluss jüdischer Kollegen aus der [[Deutsche Gesellschaft für Psychologie|Deutschen Gesellschaft für Psychologie]] erwirkte er 1934 seine Emeritierung. Während des [[Drittes Reich|„Dritten Reichs“]] schrieb er wissenschaftliche Arbeiten nur noch als Privatmann. In dieser Zeit war er zahlreichen Repressalien ausgesetzt, wie man sie in den „Tagebüchern“ seines Dresdner Kollegen [[Victor Klemperer]] (&amp;#039;&amp;#039;Ich will Zeugnis ablegen bis zum letzten&amp;#039;&amp;#039;) nachlesen kann. Sein 1949 erschienenes Buch &amp;#039;&amp;#039;Was sind Rassen?&amp;#039;&amp;#039;, an dem er in der [[Zeit des Nationalsozialismus]] im Verborgenen gearbeitet hatte, stellt einen Versuch dar, die nationalsozialistischen [[Rassentheorien]] wissenschaftlich zu widerlegen. Erst in der Nachkriegszeit erschienen, stieß das Werk allerdings nur auf geringes Interesse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben den Professoren [[Hans Gehrig|Gehrig]] und [[Victor Klemperer|Klemperer]], erhielt auch Kafka bereits im Jahr 1945 eine Zusage zur Wiedereinstellung an die TH Dresden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1947 erhielt Kafka eine Berufung an die [[Julius-Maximilians-Universität Würzburg|Universität Würzburg]] auf den Lehrstuhl für Philosophie und Psychologie, wo er mit [[Hans Meyer (Philosoph)|Hans Meyer]] Vorstand des Philosophischen Seminars und alleiniger Vorstand des Psychologischen Instituts war, an welchem [[Wilhelm Josef Revers]] zunächst als Kafkas Assistent wirkte.&amp;lt;ref&amp;gt;Julius-Maximilians-Universität Würzburg: &amp;#039;&amp;#039;Vorlesungs-Verzeichnis für das Sommer-Halbjahr 1948.&amp;#039;&amp;#039; Universitätsdruckerei H. Stürtz, Würzburg 1948, S. 12 und 17.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahr 1952 wurde Kafka dort emeritiert. 1948 war er Wiedergründer der [[Deutsche Gesellschaft für Psychologie|Deutschen Gesellschaft für Psychologie]] in der amerikanischen Besatzungszone und ab 1951 bis zu seinem Tod Anfang 1953 Vorsitzender der 1949 wiedervereinigten Gesellschaft in den Westzonen bzw. der BRD.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus seiner ersten Heirat hatte er zwei Söhne ([[Gustav Eduard Kafka|Gustav Eduard]], *&amp;amp;nbsp;4.&amp;amp;nbsp;Februar 1907 in München; † 17.&amp;amp;nbsp;Januar 1974 in Graz, Jurist und Politikwissenschaftler, und Stefan *&amp;amp;nbsp;1908; † 8.&amp;amp;nbsp;März 2002 in Rechtmehring). Seine Ehefrau starb 1924 vor der Übersiedlung nach Dresden. Aus einer zweiten Heirat 1925 entstammt eine Tochter (Maria Theresia, *&amp;amp;nbsp;1926 in Dresden; † 30. August 2022 in München). Die Familie wurde im Februar 1945 in Dresden ausgebombt und ist 1947 nach Veitshöchheim gezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Einführung in die [[Tierpsychologie]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Aristoteles]]&amp;#039;&amp;#039;, 1922&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Geschichtsphilosophie der Philosophiegeschichte&amp;#039;&amp;#039;, 1933&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Naturgesetz, Freiheit und Wunder&amp;#039;&amp;#039;, 1940&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Was sind Rassen?&amp;#039;&amp;#039;, 1949&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Freiheit und Anarchie&amp;#039;&amp;#039;, 1949&lt;br /&gt;
* Herausgeber: „[[Geschichte der Philosophie in Einzeldarstellungen]]“, 1921–1933&lt;br /&gt;
* Herausgeber: „[[Handbuch der Vergleichenden Psychologie]]“, ab 1922; sein Beitrag darin „Tierpsychologie“&lt;br /&gt;
* Mitherausgeber (mit [[Viktor Emil von Gebsattel|V. E. von Gebsattel]]): „Jahrbuch für Psychologie und Psychotherapie“, 1952&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Zum Gedenken an Prof. Dr. Gustav Kafka&amp;#039;&amp;#039;, in: &amp;#039;&amp;#039;Jahrbuch für Psychologie und Psychotherapie&amp;#039;&amp;#039;, 1. Jg. (1952/1953), S. 370–512; darin: [[Géza Révész|Geza Révész]]: &amp;#039;&amp;#039;In Memoriam Gustav Kafka&amp;#039;&amp;#039; (S. 373–375) und [[Philipp Lersch]]: &amp;#039;&amp;#039;Gustav Kafka zum Gedächtnis&amp;#039;&amp;#039; (S. 375–376)&lt;br /&gt;
* {{NDB|11|15|16|Kafka, Gustav|Wilhelm Arnold|116016825}}&lt;br /&gt;
* Frank Schirmer: &amp;#039;&amp;#039;Gustav Kafkas Beitrag zur psychologischen Forschung und Ausbildung an der Technischen Hochschule Dresden in der Zeit von 1923 bis 1934&amp;#039;&amp;#039;, in: &amp;#039;&amp;#039;Psychologie und Geschichte&amp;#039;&amp;#039;, 2. Jg., 1990, Heft 2, S. 70–76 [http://journals.zpid.de/index.php/PuG/article/view/71/110 zpid.de].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|116016825}}&lt;br /&gt;
* [http://www.peoples.ru/science/psihology/kafka/ Kurzbiografie] (russisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=116016825|LCCN=no/2009/192455|VIAF=112344620}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Kafka, Gustav}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Ludwig-Maximilians-Universität München)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Technische Universität Dresden)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Julius-Maximilians-Universität Würzburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Psychologe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreichischer Emigrant in Deutschland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1883]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1953]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Kafka, Gustav&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Psychologe, Professor für Psychologie&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=23. Juli 1883&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Wien]], Österreich&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=12. Februar 1953&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Veitshöchheim]] bei Würzburg&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Invisigoth67</name></author>
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