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	<title>Gustav Jaenecke - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-09T16:44:48Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gustav_Jaenecke&amp;diff=401454&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Herr Lehrer, ich weiß was!: Kleinkram</title>
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		<updated>2025-08-22T19:17:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kleinkram&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Gustav Jaenecke, Christian Boussus, 1932.jpg|mini|Gustav Jaenecke (links) und Christian Boussus 1932 in Roland Garros]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Gedenktafel Marlene-Dietrich-Platz 1 (Tierg) Gustav Jaenecke.jpg|mini|[[Gedenktafel]] am Haus, Marlene-Dietrich-Platz&amp;amp;nbsp;1, in [[Berlin-Tiergarten]]]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gustav „Justav“ Jaenecke&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[22. Mai]] [[1908]] in [[Berlin-Charlottenburg|Charlottenburg]]; † [[30. Mai]] [[1985]] in [[Bonn]]) war ein [[Deutschland|deutscher]] [[Eishockey]]- und [[Tennis]]spieler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Eishockey ==&lt;br /&gt;
Von 1923 bis 1944 spielte er beim [[Berliner Schlittschuhclub]], wobei er 1944 auch in der [[Kriegsspielgemeinschaft]] des &amp;#039;&amp;#039;BSchC&amp;#039;&amp;#039; mit dem [[SC Brandenburg|SC Brandenburg Berlin]] aktiv war. Der ausgebildete Bankkaufmann galt als einer der ersten Eishockeystars in Deutschland und begann seine Karriere bereits 1915 im Nachwuchs des BSchC. 1925 stieg er als Reservist in die erste Mannschaft des Schlittschuhclubs auf. Er wurde aber erst 1927, nach einer sehr guten Leistung bei den Europameisterschaften in Wien, Stammspieler. Zwischen 1926 und 1937 wurde er mit Berlin neunmal Deutscher Meister und gewann zweimal (1926 und 1928) den [[Spengler Cup]]. 1944 errang er seine zehnte Meisterschaft mit der KSG Berliner SC/SC Brandenburg. Er spielte zwar hauptsächlich als linker Außenstürmer, wurde aber auch als Verteidiger eingesetzt und blieb oftmals über die volle Spielzeit auf dem Eis. Aufgrund seiner Fähigkeiten galt er zu dieser Zeit als einer der besten Spieler Europas, was auch von den Kanadiern anerkannt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] zog er 1946 nach [[Garmisch-Partenkirchen]] um und schloss sich dem dort heimischen [[SC Riessersee]] an. Mit diesem gewann er in den Jahren 1947, 1948 und 1950 seine Meistertitel 11–13, so dass er heute noch der Eishockeyspieler mit den meisten deutschen Meistertiteln ist. Er trainierte auch den Nachwuchs des SC Riessersee. 1951 beendete er seine aktive Karriere.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[Deutsche Eishockeynationalmannschaft|Nationalmannschaft]] spielte er von 1928 bis 1939 und erzielte während dieser Zeit ein Viertel aller Tore. Er konnte mit Deutschland zwei Mal die [[Eishockey-Europameisterschaft|Europameisterschaft]] gewinnen sowie mehrere Medaillen bei den [[Eishockey-Weltmeisterschaft|Weltmeisterschaften]] und auch die Bronzemedaille bei den [[Olympische Winterspiele 1932/Eishockey|Olympischen Winterspielen 1932]] in [[Lake Placid]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den [[Deutscher Meister (Eishockey)|Deutschen Meistertitel]] holte er&lt;br /&gt;
* mit dem &amp;#039;&amp;#039;BSchC&amp;#039;&amp;#039; 1926, 1928 bis 1933, 1936 und 1937&lt;br /&gt;
* mit der &amp;#039;&amp;#039;KSG BschC/SC Brandenburg&amp;#039;&amp;#039; 1944&lt;br /&gt;
* mit dem &amp;#039;&amp;#039;SCR&amp;#039;&amp;#039; 1947, 1948, 1950&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eishockey-Weltmeisterschaften:&lt;br /&gt;
* [[Olympische Winterspiele 1928/Eishockey|1928]] (10.)&lt;br /&gt;
* [[Eishockey-Weltmeisterschaft 1930|1930]] (Silbermedaille)&lt;br /&gt;
* [[Olympische Winterspiele 1932/Eishockey|1932]] (Bronzemedaille)&lt;br /&gt;
* [[Eishockey-Weltmeisterschaft 1933|1933]] (5.)&lt;br /&gt;
* [[Eishockey-Weltmeisterschaft 1934|1934]] (Bronzemedaille)&lt;br /&gt;
* [[Eishockey-Weltmeisterschaft 1935|1935]] (9.)&lt;br /&gt;
* [[Olympische Winterspiele 1936/Eishockey|1936]] (5.)&lt;br /&gt;
* [[Eishockey-Weltmeisterschaft 1937|1937]] (4.)&lt;br /&gt;
* [[Eishockey-Weltmeisterschaft 1938|1938]] (4.)&lt;br /&gt;
* [[Eishockey-Weltmeisterschaft 1939|1939]] (5.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eishockey-Europameisterschaften:&lt;br /&gt;
* [[Eishockey-Europameisterschaft 1927|1927]] (Bronzemedaille)&lt;br /&gt;
* [[Olympische Winterspiele 1928/Eishockey|1928]] (9.)&lt;br /&gt;
* [[Eishockey-Europameisterschaft 1929|1929]] (8.)&lt;br /&gt;
* [[Eishockey-Weltmeisterschaft 1930|1930]] (Goldmedaille)&lt;br /&gt;
* [[Eishockey-Europameisterschaft 1932|1932]] (4.)&lt;br /&gt;
* [[Eishockey-Weltmeisterschaft 1933|1933]] (Bronzemedaille)&lt;br /&gt;
* [[Eishockey-Weltmeisterschaft 1934|1934]] (Goldmedaille)&lt;br /&gt;
* [[Eishockey-Weltmeisterschaft 1935|1935]] (8.)&lt;br /&gt;
* [[Olympische Winterspiele 1936/Eishockey|1936]] (Bronzemedaille)&lt;br /&gt;
* [[Eishockey-Weltmeisterschaft 1937|1937]] (Bronzemedaille)&lt;br /&gt;
* [[Eishockey-Weltmeisterschaft 1938|1938]] (Bronzemedaille)&lt;br /&gt;
* [[Eishockey-Weltmeisterschaft 1939|1939]] (Bronzemedaille)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Olympische Winterspiele:&lt;br /&gt;
* [[Olympische Winterspiele 1928/Eishockey|1928]] 10.&lt;br /&gt;
* [[Olympische Winterspiele 1932/Eishockey|1932]] Bronzemedaille&lt;br /&gt;
* [[Olympische Winterspiele 1936/Eishockey|1936]] 5.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tennis ==&lt;br /&gt;
Neben seiner Eishockeykarriere spielte er auch Tennis, vor dem Ersten Weltkrieg bei den [[Zehlendorfer Wespen]], danach beim &amp;#039;&amp;#039;BSchC&amp;#039;&amp;#039;. 1932 wurde er Deutscher Tennismeister und kam zu fünf Einsätzen im [[Deutsche Davis-Cup-Mannschaft|Davis-Cup-Team]] (Gegner: Italien, Japan, Ägypten). Zeitweise spielte er auch als Doppelpartner des dreifachen Wimbledonfinalisten [[Gottfried von Cramm]], mit dem er befreundet war. Dessen erste Ehefrau Lisa, die 1937 seine Freundin wurde, heiratete er 1939. Die Ehe wurde 1947 geschieden. Wegen einer beim Eishockey erlittenen Knieverletzung musste er vorzeitig seine Tenniskarriere beenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nach der Sportkarriere ==&lt;br /&gt;
Nach Beendigung seiner Sportkarrieren wurde er Spielbankdirektor in [[Bad Neuenahr]]. Dort lernte er auch seine zweite Ehefrau kennen. 1970 initiierte er in Berlin einen Förderverein für den Schlittschuh-Club, dessen Vorsitzender er war.&lt;br /&gt;
1975 wurde er Hauptgesellschafter der [[Spielbank Berlin]] im Europacenter. Gustav Jaenecke wurde auf dem Friedhof von [[Bad Neuenahr]] beerdigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Trivia ==&lt;br /&gt;
Jaenecke war nie Mitglied der NSDAP und wurde auch nicht zur Wehrmacht eingezogen, da er als Geschäftsführer seiner Schuhfabrik als unabkömmlich galt. Die Fabrik wurde aber im Krieg zerstört und später in [[Volkseigentum]] überführt, da sie im Ostteil Berlins lag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
* 1984: [[Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland|Verdienstkreuz am Bande]] der Bundesrepublik Deutschland&lt;br /&gt;
* 1998: Aufnahme in die [[IIHF Hall of Fame]]&lt;br /&gt;
* 2008: Aufnahme in die [[Hall of Fame des deutschen Sports]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Gustav Jaenecke: &amp;#039;&amp;#039;Jagd hinter dem Puck. Eishockey – herzhaft und humorvoll.&amp;#039;&amp;#039; Union Deutsche Verlags-Gesellschaft, Stuttgart 1939.&lt;br /&gt;
* Sven Crefeld: &amp;#039;&amp;#039;Gustav Jaenecke. Idol auf dem Eis.&amp;#039;&amp;#039; Sutton, Erfurt 2008, ISBN 978-3-86680-245-2.&lt;br /&gt;
* Steffen Karas: &amp;#039;&amp;#039;100 Jahre Eishockey in Berlin. Faszination durch Tradition.&amp;#039;&amp;#039; I. P. Verlag Jeske/Mader, Berlin 2008, ISBN 978-3-931624-57-6, S. 65–74.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{ITF|m|10003704}}&lt;br /&gt;
* {{DavisCup|800171176}}&lt;br /&gt;
* {{Hall of Fame des deutschen Sports}}&lt;br /&gt;
*  Eduard Hoffmann: [https://www.deutschlandfunkkultur.de/der-star-des-schlittschuhklubs.932.de.html?dram:article_id=130083 Radiofeature über Gustav Jaenecke.] [[Deutschlandradio]] Kultur.&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|126678057}}&lt;br /&gt;
* {{Olympedia|87431}}&lt;br /&gt;
* {{Deutsche Biographie |GND=126678057 |Name=Jaenecke, Gustav |NDB-online=1 |Autor=[[Stefan Jordan (Historiker)|Stefan Jordan]] |Datum=2023-07-01}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=126678057|VIAF=3472698}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Jaenecke, Gustav}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Eishockeynationalspieler (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Hockey Hall of Fame Deutschland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher Meister (Eishockey)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Olympiateilnehmer (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Teilnehmer der Olympischen Winterspiele 1928]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Teilnehmer der Olympischen Winterspiele 1932]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Teilnehmer der Olympischen Winterspiele 1936]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Davis-Cup-Spieler (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Hall of Fame des deutschen Sports]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der IIHF Hall of Fame]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Bundesverdienstkreuzes am Bande]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Eishockeyspieler (SC Riessersee)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Eishockeyspieler (Berliner Schlittschuhclub)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1908]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1985]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Jaenecke, Gustav&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Justav&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Eishockey- und Tennisspieler&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=22. Mai 1908&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Berlin-Charlottenburg|Charlottenburg]], Deutschland&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=30. Mai 1985&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Bonn]], Deutschland&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Herr Lehrer, ich weiß was!</name></author>
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