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	<title>Gustav III. - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Agnete am 29. März 2026 um 21:53 Uhr</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:King Gustav III of Sweden (Lorens Pasch d.y.) - Nationalmuseum - 19407.tif|mini|Gustav III. von Schweden, 1777&amp;lt;br /&amp;gt; [[Datei:Autograf, Gustaf III, Nordisk familjebok.png|zentriert|120px|class=notpageimage|Unterschrift Gustavs&amp;amp;nbsp;III. von Schweden]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gustav III.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* {{JULGREGDATUM|24|1|1746|Link=1}} in [[Stockholm]]; † [[29. März]] [[1792]] ebenda), aus dem Herzoghaus [[Schleswig-Holstein-Gottorf]], war von 1771 bis 1792 [[König von Schweden|König]] von [[Schweden]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Jugend, Erziehung und Neigung ==&lt;br /&gt;
Gustav&amp;amp;nbsp;III. wurde am 24. Januar 1746 als ältester Sohn des späteren schwedischen Königs [[Adolf Friedrich (Schweden)|Adolf Friedrich]] und dessen Gemahlin [[Luise Ulrike von Preußen]], einer Schwester [[Friedrich II. (Preußen)|Friedrichs&amp;amp;nbsp;II.]], geboren. Seine Ausbilder waren der Graf [[Carl Gustaf Tessin]] und der General [[Carl Fredrik Scheffer|Scheffer]]. Er soll als Jugendlicher intelligent, beredsam, freundlich, ehrgeizig und voller Tatendrang gewesen sein, aber auch ohne Ernst, Ausdauer und Mäßigung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er war sehr den schönen Künsten zugetan. Die bald von ihm betriebene Gründung der [[Königliche Oper (Stockholm)|Königlichen Oper]] &amp;#039;&amp;#039;(Kungliga Operan)&amp;#039;&amp;#039; bzw. des sogenannten Königlichen Theaters &amp;#039;&amp;#039;(Kungliga Teatern),&amp;#039;&amp;#039; d.&amp;amp;nbsp;h. die Gründung einer eigenen –&amp;amp;nbsp;schwedischen&amp;amp;nbsp;– Theatertruppe im Jahre 1773, war und blieb kulturhistorisch für Schweden ein bedeutsamer Schritt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Putsch gegen den Adel ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Carl Gustav Pilo - The Coronation of King Gustav III of Sweden. Uncompleted - Google Art Project.jpg|mini|hochkant=1.5|Krönung Gustavs&amp;amp;nbsp;III. von Schweden in der [[Nikolaikirche (Stockholm)|St. Nicolai-Kirche zu Stockholm]], gemalt von [[Carl Gustaf Pilo]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als sein Vater am 12. Februar 1771 starb, befand sich Gustav in [[Paris]]. Dort unterschrieb er eine ihm vom Reichsrat vorgelegte Verpflichtung auf die bestehende Verfassung. Zugleich sicherte er sich die Unterstützung des französischen Königs beim bevorstehenden [[Schwedischer Ständereichstag|Ständereichstag]]. [[Ludwig&amp;amp;nbsp;XV.]] riet ihm allerdings zu einer Aussöhnung der gegnerischen Parteien und einer kooperativen Regierung des Landes mit ihrer beider Unterstützung. Bereits als [[Kronprinz]] hatte Gustav die wachsende Polarisierung zwischen dem [[Schwedischer Adel|Adel]] und den Nichtadligen im Ständereichstag beobachtet. Zunächst versuchte er&amp;amp;nbsp;– im Sinne des französischen Königs&amp;amp;nbsp;–, die getrennten Parteien zu versöhnen, und unterschrieb deshalb die neue Versicherungsakte vom 5. März 1772, die im Wesentlichen die königliche Gewalt einschränkte. Letztlich entschloss er sich allerdings zum Sturz der [[Oligarchie|Adelsoligarchie]], mit dem er sich paradoxerweise gerade die Unterstützung der Adelspartei langfristig sichern wollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grundlegend für diese Entscheidung war die Auffassung, dass die Politik der großen Parteien der „Freiheitszeit“ die Herrschaft des Adels und die [[Feudalismus|Feudalordnung]] gefährdeten. Gustav betrachtete den Hass der Nichtadligen gegen den Adel letztlich als Gefahr für den Fortbestand der [[Monarchie]]. In einem Fragment gebliebenen Manuskript über seinen Entschluss zum [[Putsch|Staatsstreich]] 1772 schrieb der König, die politische Entwicklung sei immer gefährlicher geworden und vom Geist des Hasses der Bürgerlichen gegen den Adel geprägt, der im Grunde auf die völlige Zerstörung der Staatsordnung und die Liquidierung des Adels gerichtet sei.&amp;lt;ref&amp;gt;Zitiert nach Findeisen, S. 15.&amp;lt;/ref&amp;gt; Später schrieb er in einem Brief, sein Staatsstreich von 1772 habe bezweckt, den Adel als tragende Stütze seiner Monarchie zu erhalten.&amp;lt;ref&amp;gt;Geijer, Teil I, S. 119 und Teil II, S. 70.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ebenso wie die Gleichheitsforderungen der nichtadligen Stände bedrohte allerdings das Streben des Adels nach uneingeschränkter Herrschaft die Königsherrschaft. Gustav sah sich folglich in einem entscheidenden Kampf um den Fortbestand der Monarchie, den er sowohl gegen seine [[Aristokratie|aristokratischen]] Gegner als auch gegen die demokratischen Bestrebungen, die „alles umstürzen wollten“, führen musste.&amp;lt;ref&amp;gt;Gejer, Teil I, S. 202.&amp;lt;/ref&amp;gt; Deren Diskussionen kreisten dabei bereits hauptsächlich um die Einführung der Demokratie.&amp;lt;ref&amp;gt;Hallesvik, S. 31–34.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 19. August 1772 setzte Gustav die führenden Mitglieder der Adelspartei fest und ließ sich von den übrigen Mitgliedern des Ständereichstags [[Schwedische Verfassung von 1772|eine neue Verfassung]] bestätigen. Darin wurde der [[Reichsrat (Schweden)|Reichsrat]] als nunmehr lediglich beratendes Organ definiert. Gustav behielt sich selbst das alleinige Recht für Friedensschluss und Begnadigung vor, ebenso die Besetzung der höchsten Staatsämter und die Erhebung in den Adelsstand. Er verpflichtete sich, das Land nach den Gesetzen zu regieren, ordnete an, dass niemand ohne [[Urteil (Recht)|gerichtliches Urteil]] bestraft werden dürfe, und schaffte Sondergerichte ab. Auch verpflichtete er sich, keinen Angriffskrieg ohne Zustimmung des Reichstags zu beginnen. Das Ziel dieser Verfassung war es, durch Schwächung des Adels die Forderungen der nichtadligen Stände gleichsam ins Leere laufen zu lassen.&amp;lt;ref&amp;gt;Findeisen, S. 16.&amp;lt;/ref&amp;gt; Als ideale Zielvorstellung des Monarchen erscheint die Einheit eines populären Königtums mit einem königsergebenen Volk.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Neuer Glanz ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Gustav III by Alexander Roslin - no frame (Nationalmuseum, 15330).png|mini|hochkant|links|Gustav III. von Schweden, 1777, gemalt von [[Alexander Roslin]]]]&lt;br /&gt;
Gustav machte von der großen Gewalt, die ihm nun zu Gebote stand, anfangs einen klugen Gebrauch. Durch seine Bemühungen erhob sich der schwedische Handel zu neuer Blüte, und auch der Gewerbefleiß stieg mit dem hergestellten Umlauf des baren Geldes. Der König richtete sein Augenmerk vornehmlich auf die Verbesserung der äußeren Lage des [[Bauernstand|Bauernstandes]], auf das Medizinalwesen, auf die Errichtung von [[Arbeitshaus|Arbeits-]], [[Waisenhaus|Waisenhäusern]] und [[Krankenhaus|Spitälern]]. Er förderte das Bergbauwesen, Kanal- und Schleusenbauten, ordnete das [[Öffentliche Finanzen|Finanzwesen]], errichtete eine [[Diskont]]kompanie ([[Girobank]]) und gab den Handel in [[Marstrand]] frei. Auch der Ackerbau erfreute sich seiner besonderen Fürsorge. Er schaffte die [[Folter]] ab und führte die [[Pressefreiheit]] ein. Er war gegen die [[Todesstrafe]] und führte 1778 ein Gesetz ein, das sie dem König vorbehielt. Er verhängte sie nie, was ihm scharfe Kritik wegen übertriebener Milde bei Sittlichkeitsdelikten einbrachte, da insbesondere die Ausübung der [[Homosexualität]] mit der Todesstrafe belegt zu werden pflegte. Er wurde verdächtigt, selbst homosexuell zu sein,&amp;lt;ref&amp;gt;Göran Söderström, Eva Borgström (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Sympatiens Hemlighetsfulla Makt: Stockholms Homosexuella 1860–1960&amp;#039;&amp;#039;. Stockholm 1999, ISBN 91-7031-095-5.&amp;lt;/ref&amp;gt; was sich allerdings nicht belegen lässt.&amp;lt;ref&amp;gt;Erik Lönnroth: &amp;#039;&amp;#039;Den stora rollen. Kung Gustaf III spelad av honom själv.&amp;#039;&amp;#039; Bokförlaget Atlantis, 2008.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im April 1786 gründete er nach französischem Muster die [[Schwedische Akademie]]. Er förderte die Künste und berief viele Künstler an seinen Hof, darunter den Bildhauer [[Johan Tobias Sergel]], den Dichter-Sänger [[Carl Michael Bellman]] und den Komponisten [[Joseph Martin Kraus]] sowie die Literaten [[Johan Henrik Kellgren]] und [[Carl Gustaf af Leopold]]. 1788 sorgte er für die Trennung von Oper und Theater in Stockholm, die bis dahin im [[Königliche Oper (Stockholm)|Königlichen Theater]] vereint waren, indem er das [[Königliches Dramatisches Theater|Königliche Dramatische Theater]], seitdem Schwedens Nationalbühne, errichten ließ. Im Norden der Hauptstadt, am See [[Brunnsviken]], ließ er einen Park im [[Englischer Landschaftsgarten|englischen Stil]] anlegen, den [[Hagapark]]. Er gründete Tammerfors, das heutige [[Tampere]] in Südwestfinnland, und [[Östersund]] in [[Jämtland]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gustav war der erste Herrscher, der die neu gegründeten[[Vereinigte Staaten|Vereinigten Staaten von Amerika]] anerkannte.&amp;lt;ref&amp;gt;Anna Klerkäng, Roy T. Haverkamp: &amp;#039;&amp;#039;Sweden – America’s First Friend&amp;#039;&amp;#039;, Örebro/Stockholm 1958.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1784 erwarb er von [[Ludwig XVI.]] als Ausgleich für rückständige Hilfsgelder und das Handelsrecht Frankreichs in [[Göteborg]] die Insel [[Saint-Barthélemy (Insel)|Barthélemy]] in den [[Kleine Antillen|Kleinen Antillen]], auf der er einen [[Zollfreigebiet|Freihafen]] errichten ließ. Schon seit längerem hatte er ein [[Schwedische Kolonialgeschichte|schwedisches Kolonialreich]] im Sinn. Vor allem aber nutzte er seine karibische Erwerbung für den [[Sklavenhandel]]. So erteilte er der [[Schwedische Westindien-Kompanie|Schwedischen Westindien-Kompanie]] das Privileg für den Handel zwischen Schweden und Saint-Barthélemy und für den Sklavenhandel von Afrika aus. Zusammen mit schwedischen Unternehmern gründete er daneben in der Karibik eine [[Aktiengesellschaft]] für den Sklavenhandel. Er organisierte auch Sklavenexpeditionen in Afrika, deren Opfer in den Freihafen auf Saint-Barthélemy transportiert und unter anderem nach [[Havanna]] weiterverkauft wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. die Parlamentsanträge [https://www.riksdagen.se/sv/dokument-lagar/dokument/motion/sverige-och-slavhandeln-over-atlanten_GP02U220 2001/02:U220 „Sverige och slavhandeln över Atlanten“] sowie [http://www.riksdagen.se/sv/Dokument-Lagar/Forslag/Motioner/Sverige-och-slavhandeln_GU02U213/ 2006/07:U213 „Sverige och slavhandeln“] (Texte auf Schwedisch).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehrere Missernten, die 1780 einsetzten, verdüsterten die Stimmung im Lande. Die Fortsetzung seiner Reformen wurde durch den [[Reichsrat (Schweden)|Reichsrat]] behindert, der in der Annahme, dass der König eine absolute und uneingeschränkte Gewalt anstrebe, die Ausweitung seiner Befugnisse blockierte. Im Reichsrat wurde die Kritik an den Maßnahmen des Königs immer lauter. Nach dem Rückzug seines vorsichtigen Außenministers [[Ulrik Schäffer]] 1783 übernahm er dessen Wirkungskreis selbst. Die früheren Berater wurden gegen neue Personen ausgewechselt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der schwedisch-russische Krieg ===&lt;br /&gt;
[[Datei:1746 Gustav.JPG|mini|hochkant|König Gustav&amp;amp;nbsp;III. von Schweden (um 1785)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gustav plante, [[Norwegen]] zu erobern, doch die erbetene Unterstützung [[Russisches Kaiserreich|Russlands]] verweigerte ihm seine Cousine Zarin [[Katharina&amp;amp;nbsp;II.]], so dass der Plan fallengelassen werden musste. Seitdem sah er in Russland seinen ärgsten Feind und suchte nach einer Gelegenheit, es anzugreifen. Inzwischen wurde die Opposition im Reichsrat auch bei den nichtadligen Ständen aufgrund vieler Fehlentscheidungen, des [[Ämterkauf|Ämterkaufs]], der Ausweitung der [[Staatsverschuldung]] ohne Zustimmung des Reichsrates, der [[Nepotismus|Günstlingswirtschaft]] und der aggressiven Russlandpolitik immer stärker. An ihrer Spitze stand der Führer der Adelspartei, [[Fredrik Axel von Fersen|Axel von Fersen d.&amp;amp;nbsp;Ä.]] Auf dem Reichstag von 1786 lehnte der Reichstag nahezu alle Vorlagen des Königs zur Behebung der Finanznot ab. Gustav suchte den Ausweg in einem [[Russisch-Schwedischer Krieg (1788–1790)|Krieg]]. Ende Juni 1788 ließ er, ohne ausländische Mächte zu informieren, ohne Unterstützung [[Dänemark|Dänemarks]] und ohne [[Kriegserklärung]], seine Truppen unter dem Vorwand eines von ihm selbst inszenierten Grenzkonfliktes in Russland einmarschieren. Sein Plan, [[Sankt Petersburg|St. Petersburg]] zu überrumpeln, scheiterte, da es seiner Flotte in der Schlacht bei Hogland nicht gelang, die [[Kaiserlich Russische Marine|russische Flotte]] zu vernichten. Die Schlacht ging unentschieden aus, weil der an sich überlegenen [[Schwedische Marine|schwedischen Flotte]] die Munition ausging. Sie zog sich danach nach [[Suomenlinna|Sveaborg]] zurück. Die russische Flotte konnte es als Erfolg verbuchen, die Landung schwedischer Truppen vereitelt zu haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die Eroberung der Grenzfestung [[Hamina|Frederikshamn]] missglückte. Die Obersten mehrerer schwedischer und finnischer Regimenter weigerten sich zu stürmen; Offiziere und Adel erklärten sich am 12. August 1788 gegen den Krieg mit Russland und schlossen eigenmächtig einen Waffenstillstand. Aufgrund eines Beistandspaktes zwischen Dänemark und Russland von 1773 trat Dänemark in den Krieg, den sogenannten „[[Russisch-Schwedischer Krieg (1788–1790)|Theaterkrieg]]“, gegen Schweden ein. Das gab Gustav die Möglichkeit, an den [[Patriotismus]] der Bevölkerung zu appellieren. So erhielt er bei den [[Dalarna|Dalekarliern]] und in [[Värmland]] Hilfe. Die Dänen drangen bis Göteborg vor, wurden aber hier von Gustav zurückgeschlagen, worauf durch die Vermittlung [[Königreich Großbritannien|Englands]] und [[Königreich Preußen|Preußens]] ein Friede zustande kam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verfassungsreform und Friedensschluss ===&lt;br /&gt;
Die Rebellion der Offiziere vor Fredrikshamn brach mangels ausreichender Unterstützung durch Russland zusammen. Der König ließ die Offiziere arrestieren und rief im Dezember 1788 den Reichsrat zusammen, der im Februar 1789 zusammentrat. Die Adelsopposition versuchte zu verhindern, dass der Reichsrat dem König finanzielle Unterstützung gewährte. Gustav ließ die Führer der Adelspartei verhaften und setzte mit Hilfe der übrigen Stände eine neue Verfassung, die „Vereinigungs- und Sicherheitsakte“, durch, welche die alte Verfassung von 1772 teilweise änderte. So erhielt er das Recht, auch ohne Einwilligung der Stände einen Krieg zu beginnen, und die unbedingte Verfügung über die Staatseinkünfte, während der Bürgerstand Zugang zu den meisten Ämtern erhielt und den Adligen beim Grunderwerb gleichgestellt wurde. Das Recht des Reichsrates, [[Initiativrecht|Gesetze vorzuschlagen]], wurde beseitigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Johan Tietrich Schoultz målning Slaget vid Svensksund.jpg|mini|hochkant=1.2|Schlacht bei Svensksund 9. Juli 1790]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gustav setzte hierauf den Krieg mit Russland mit Nachdruck, doch mit wenig Geschick fort. Dieser verlief zuerst trotz einiger Erfolge seiner Küstenwachflotte, die aus Segel- und Ruderschiffen bestand, unglücklich; erst am 3. Juli 1790 gelang es Gustav, mit der in [[Wyborg|Viborg]] eingeschlossenen Flotte die feindliche Blockade zu durchbrechen und sechs Tage darauf, als der russische Admiral [[Karl Heinrich von Nassau-Siegen]] die [[Schärenflotte]] im Svensksund bei [[Kotka]] angriff, ihn vollständig zu schlagen. Der hierauf am 14. August 1790 in Värälä am [[Kymijoki]] geschlossene [[Frieden von Värälä|Friede]] stellte den Besitzstand vor dem Krieg wieder her; Gustav schloss sogar 1791 einen Freundschaftsvertrag mit Russland, um zusammen mit ihm sowie mit Preußen und [[Erzherzogtum Österreich|Österreich]] die [[französische Revolution]] niederzuschlagen. In ihr sah er die Keimzelle für die Beseitigung der Monarchien in Europa.&amp;lt;ref&amp;gt;Lönnroth S. 259.&amp;lt;/ref&amp;gt; Er war über seinen Gesandten in Paris, [[Hans Axel von Fersen]], maßgeblich am Fluchtversuch von König [[Ludwig&amp;amp;nbsp;XVI.]] beteiligt. Einen Reichstag zu [[Gävle]] im Januar und Februar 1792, der die schon aufgewandten und noch zu bestreitenden immensen Kriegskosten aufbringen sollte, musste Gustav entlassen, ohne seinen Wunsch erfüllt zu sehen. Gleichzeitig studierte er die englische Verfassung und dachte an eine ähnliche Verfassung für Schweden.&amp;lt;ref&amp;gt;Lönnroth S. 267 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; Er plante für 1793 erneut einen Feldzug gegen Norwegen und wollte danach eine neue Verfassung mit einem Oberhaus einführen: Es sollte aus 40 Adligen und den Bischöfen bestehen, das Unterhaus aber aus frei gewählten Vertretern, gleich welchen Standes.&amp;lt;ref&amp;gt;Hennings S. 354.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Verfassungskonflikt in Schweden war nicht ein Konflikt zwischen Adel und Bürgertum, sondern ein Konflikt, der dem Widerstand des Adels gegen die Reformen des Königs entsprang, die dieser zur Rettung des Adelsstandes für notwendig hielt.&amp;lt;ref&amp;gt;Findeisen S. 25.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kunst und Kultur ==&lt;br /&gt;
König Gustav&amp;amp;nbsp;III. war dem Theater und der Literatur sehr zugetan. Als die Geburtsstunde des schwedischen Theaters schlechthin wird der Beginn der Aufführungen unter Gustav&amp;amp;nbsp;III. im &amp;#039;&amp;#039;Bollhuset&amp;#039;&amp;#039; am 18. Januar 1773 gesehen. Es wurde damals schlicht &amp;#039;&amp;#039;Königliches Theater&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039;(Kungliga Teatern)&amp;#039;&amp;#039; genannt. Der König bemühte sich, eine schwedische Künstlertruppe zu schaffen, die nötigenfalls von etablierten ausländischen Künstlern ausgebildet werden sollte. Dies bezog sich zum einen auf die Oper, d.&amp;amp;nbsp;h. das Sängerensemble und das Orchester, die Königliche [[Staatskapelle|Hofkapelle]] &amp;#039;&amp;#039;(Kungliga Hovkapellet)&amp;#039;&amp;#039;, zum anderen auf das Ballettensemble.&amp;lt;ref&amp;gt;Leif Landen: &amp;#039;&amp;#039;Gustaf III.&amp;#039;&amp;#039; Stockholm 2004, ISBN 91-46-21000-8.&amp;lt;/ref&amp;gt; Neben den Opern- und Ballettaufführungen wurden auch Schauspiele aufgeführt. Die Schaffung eines schwedischen Theaterensembles bedeutete einerseits, dass der König nicht mehr auf reisende Künstlergruppen angewiesen war, zum anderen hatte dies mittel- und langfristig zur Folge, dass in Schweden eine eigene, selbständige Theaterkultur heranreifte, die bis heute in Musiktheater, Schauspiel und Film wirksam ist. Das im Auftrag seiner Mutter errichtete [[Schlosstheater Drottningholm]] ließ auch Gustav&amp;amp;nbsp;III. regelmäßig bespielen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Operan GustavIII 1880.jpg|mini|hochkant=1.2|Das erste, von Gustav&amp;amp;nbsp;III. erbaute Königliche Opernhaus (Aufnahme um 1880)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gustav förderte besonders die Oper und ließ erstmals 1775 ein Opernhaus am Stockholmer Gustav-Adolf-Platz &amp;#039;&amp;#039;(Gustav Adolfs Torg)&amp;#039;&amp;#039; nach Plänen des Architekten [[Carl Fredrik Adelcrantz]] errichten. Gustavs Opernhaus befand sich bis zum Ende des 19. Jahrhunderts in unmittelbarer Nähe des [[Stockholmer Schloss|Königlichen Schlosses Stockholm]]; die Brücke &amp;#039;&amp;#039;[[Norrbro]]&amp;#039;&amp;#039; verband sie über den Fluss &amp;#039;&amp;#039;Norrström&amp;#039;&amp;#039; miteinander. Bei der Einweihung am 30. September 1782 wurde die schwedische Oper &amp;#039;&amp;#039;Cora och Alonzo&amp;#039;&amp;#039; von [[Johann Gottlieb Naumann]] aufgeführt. Die Ära unter Gustav&amp;amp;nbsp;III. wird in der Geschichte der schwedischen Oper heute gemeinhin als &amp;#039;&amp;#039;gustavianische Oper&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;Richard Engländer: &amp;#039;&amp;#039;Joseph Martin Kraus und die Gustavianische Oper&amp;#039;&amp;#039;. Uppsala 1943&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Anna Amalie Abert: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Oper.&amp;#039;&amp;#039; ISBN 3-476-01261-1, S. 417.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach 15 Jahren gründete Gustav 1788 zusätzlich das &amp;#039;&amp;#039;[[Königliches Dramatisches Theater|Königliche Dramatische Theater]]&amp;#039;&amp;#039; als eine Abspaltung vom bereits bestehenden &amp;#039;&amp;#039;Königlichen Theater&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Kungliga Teatern&amp;#039;&amp;#039;) an einem hinter dem Opernhaus am &amp;#039;&amp;#039;[[Kungsträdgården]]&amp;#039;&amp;#039; gelegenen eigenen Spielort, um Musik- und Sprechtheater räumlich zu trennen. Seitdem wurden Schauspiele nur noch im &amp;#039;&amp;#039;Königlichen Dramatischen Theater&amp;#039;&amp;#039; aufgeführt, während das &amp;#039;&amp;#039;Königliche Theater&amp;#039;&amp;#039; ein reines Ballett- und Opernhaus wurde; es heißt seit 1997 &amp;#039;&amp;#039;[[Königliche Oper (Stockholm)|Königliche Oper]]&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Kungliga Operan&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gustav&amp;amp;nbsp;III. war nicht nur ein Freund der Wissenschaft und des Theaters, sondern auch selbst ein begabter Schriftsteller. Er schrieb in schwedischer Sprache mehrere [[Elegie]]n und Schauspiele (deutsch von Eichel, Leipzig 1843). Seine Gedächtnisrede auf [[Lennart Torstensson]], die er anonym der schwedischen Akademie überreichte, wurde mit dem ersten Preis gekrönt. Im Jahre 1780 wurde Gustav&amp;amp;nbsp;III. [[Freimaurerei|Freimaurer]] in der [[Großloge|Großen Loge von Schweden]]. Er war als &amp;#039;&amp;#039;Vicarius Salomonis&amp;#039;&amp;#039; Oberhaupt dieses Ordens.&amp;lt;ref&amp;gt;Wm. R. Denslow: &amp;#039;&amp;#039;10,000 Famous Freemasons&amp;#039;&amp;#039;. Missouri Lodge of Research, St. Louis MO 1958.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gewaltsamer Tod ==&lt;br /&gt;
=== Der Maskenball ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Gustav III. von Schweden, Totenmaske.JPG|mini|hochkant=.8|[[Totenmaske]] Gustavs&amp;amp;nbsp;III.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Indessen hatte sich unter dem Adel eine Verschwörung gegen das Leben des Königs gebildet, deren Hauptanstifter der General [[Carl Fredrik Pechlin|Karl Fredrik Pechlin]] war. Die Grafen [[Adolph Ribbing]] und [[Clas Fredrik Horn]] sowie [[Jacob Johan Anckarström]] schlossen sich der Verschwörung an, entwickelten den Mordplan und entschieden durch das Los, wer den König ermorden sollte. Außerdem beteiligt waren die Adligen Jacob und Johan von Engeström, Carl Pontus Lillehorn und [[Ture Johan Bielke]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Los fiel auf Anckarström. Ein Maskenball in der Königlichen Oper in der Nacht vom 16. zum 17. März 1792 wurde für den Mord ausersehen. Carl Pontus Lillehorn, der von dem Mordplan erfahren hatte, war ein alter Freund Gustavs&amp;amp;nbsp;III. Er schickte dem König eine Warnung und riet ihm vom Besuch des Maskenballs ab. Gustav&amp;amp;nbsp;III. schlug die Warnung jedoch in den Wind und erschien in Begleitung seines [[Adjutant]]en [[Hans Henrik von Essen|Hans Henrik Graf von Essen]]. Als er den Saal betrat, wurde er von einer Menge maskierter Personen umringt. Anckarström fand dann die Gelegenheit, auf den König zu schießen. Der Schuss bestand aus Schrot und traf links vom dritten [[Lendenwirbel]]. Gustav starb an den Folgen der Schusswunde fast zwei Wochen später am 29. März 1792. Vorher setzte er noch für seinen unmündigen Sohn [[Gustav IV. Adolf (Schweden)|Gustav IV. Adolf]] eine Regentschaft ein. König Gustav&amp;amp;nbsp;III. liegt in der Stockholmer [[Riddarholmskyrkan]] begraben. Nach dem Anschlag floh Lillehorn nach [[Bonn]], wo er unter dem Namen Berg von Bergheim bis zu seinem Tod lebte und auf dem [[Alter Friedhof Bonn|Alten Friedhof]] begraben liegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Hofkomponist [[Joseph Martin Kraus]] schrieb auf Gustavs Tod seine Sinfonie c-Moll „[[Symphonie funèbre]]“; sie wurde am Tage der Aufbahrung in der Riddarsholmkirche, dem 13. April 1792, aufgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachleben ===&lt;br /&gt;
Nach König Gustav wurde durch [[Carl von Linné]] 1775 die Pflanzengattung &amp;#039;&amp;#039;Gustavia&amp;#039;&amp;#039; aus der Familie der [[Topffruchtbaumgewächse]] (Lecythidaceae) benannt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Burkhardt_2018&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gustavs sämtliche Papiere wurden auf seinen Befehl hin in Kisten verschlossen, die in der [[Carolina Rediviva|Universitätsbibliothek]] zu [[Uppsala]] aufbewahrt und erst nach 50 Jahren durch einen König seines Geschlechts geöffnet werden sollten. Diese Eröffnung fand am 29. März 1842 statt. [[Erik Gustaf Geijer]] veröffentlichte diese Papiere.&amp;lt;ref&amp;gt;Uppsala 1843–45; deutsch von Crepplin, drei Bände, Hamburg 1843–46.&amp;lt;/ref&amp;gt; Eine Sammlung seiner &amp;#039;&amp;#039;Œuvres politiques, littéraires et dramatiques&amp;#039;&amp;#039; gab Dechaux heraus.&amp;lt;ref&amp;gt;Fünf Bände, Paris 1805; deutsch im Auszug von Rühs, drei Bände, Berlin 1805–1808; schwedisch, sechs Bände, Stockholm 1806–1812.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das tragische Ende des Königs lieferte [[Eugène Scribe]] den Stoff zu einem [[Libretto|Opernlibretto]], das von [[Daniel-François-Esprit Auber|Auber]] im Jahr 1833 in der Oper &amp;#039;&amp;#039;[[Gustave&amp;amp;nbsp;III. ou Le bal masqué]]&amp;#039;&amp;#039; (dt. &amp;#039;&amp;#039;Gustav oder der Maskenball&amp;#039;&amp;#039;) vertont wurde und auch [[Giuseppe Verdi|Verdis]] &amp;#039;&amp;#039;[[Un ballo in maschera]]&amp;#039;&amp;#039; (1859, dt. &amp;#039;&amp;#039;Ein Maskenball&amp;#039;&amp;#039;) zugrunde liegt. Verdis Oper wurde am 17. Februar 1859 am Teatro Apollo in Rom uraufgeführt. Die Namen der Handelnden und der Ort der Handlung mussten aber verfremdet werden, da nach den Forderungen der Zensur in den damaligen [[Liste der historischen Staaten in Italien|italienischen Staaten]] die im Land vorhandene Freiheitsbewegung nicht mit dem Handlungsstoff der Oper in Verbindung gebracht werden durfte. Daher musste die Handlung nach [[Boston]] verlegt werden, und die politischen Hintergründe wurden ebenfalls getilgt.&amp;lt;ref&amp;gt;Johannes Jansen: &amp;#039;&amp;#039;Giuseppe Verdi&amp;#039;&amp;#039; dtv portrait. ISBN 3-423-31042-1&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Attentat auf Gustav III. ist auch Gegenstand des 1834 erschienenen Werkes &amp;#039;&amp;#039;Drottningens juvelsmycke&amp;#039;&amp;#039; (dt. &amp;#039;&amp;#039;Das Geschmeide der Königin&amp;#039;&amp;#039;) des schwedischen Schriftstellers [[Carl Jonas Love Almqvist]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Familie ==&lt;br /&gt;
Gustav III. heiratete 1766 [[Sophie Magdalene von Dänemark|Sophie von Dänemark]], mit der er zwei Söhne hatte:&lt;br /&gt;
* [[Gustav IV. Adolf (Schweden)|Gustav&amp;amp;nbsp;IV. Adolf]] (1778–1837), König von Schweden, und&lt;br /&gt;
* Karl Gustav (* 25. August 1782; † 23. März 1783), Herzog von Småland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gustavs Mutter unterstützte Gerüchte, dass er nicht der Vater seines ersten Sohnes und Erben sei. Es gab damals auch Gerüchte, dass Gustav homosexuell sei,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Who’s Who in gay and lesbian history: from antiquity to World War II |Hrsg=Robert Aldrich, Garry Wotherspoon |Auflage=2. ed |Verlag=Routledge |Ort=London |Datum=2002 |ISBN=978-0-415-15983-8 |Seiten=194 |Abruf=}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Virginia Rounding |Titel=Catherine the Great: Love, Sex, and Power |Verlag=St. Martin&amp;#039;s Griffin |Datum=2008 |Sprache=en |ISBN=978-0312378639 |Seiten=556}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Alex Hunnicutt |Titel=Gustav III, King of Sweden (1746-1792) |Sammelwerk=glbtqarchive |Online=http://www.glbtqarchive.com/ssh/gustav_III_S.pdf}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und in diesem Zusammenhang wurde auf die engen persönlichen Beziehungen hingewiesen, die er zu dreien seiner Höflinge, [[Hans Axel von Fersen|Graf Axel von Fersen]], [[Gustaf Mauritz Armfelt|Baron Gustav Armfelt]] und [[Johan Fredrik Aminoff (General)|Johan Fredrik Aminoff]] hatte. Auch seine Schwägerin [[Hedwig von Schleswig-Holstein-Gottorf|Charlotte]] deutete dies in ihrem berühmten Tagebuch an.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Hedvig Elisabeth Charlotta |Titel=Hedvig Elisabeth Charlottas dagbok / The Diaries of Hedvig Elizabeth Charlotte |Hrsg=Cecilia af Klercker |Band=1 |Verlag=P.A. Norstedt &amp;amp; Söners förlag |Ort=Stockholm |Datum=1920 |Seiten=196, 366f., 427 |Online=https://litteraturbanken.se/f%C3%B6rfattare/HedvigElisabetCharlotta/titlar/Dagbok1/sida/399/faksimil?show_search_work&amp;amp;hit_index=3&amp;amp;traff=w398_320&amp;amp;traffslut=w398_320&amp;amp;s_query=Armfelt&amp;amp;s_lbworkid=lb8207712&amp;amp;s_mediatype=faksimil&amp;amp;s_word_form_only}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorfahren ==&lt;br /&gt;
{{Ahnentafel-compact4&lt;br /&gt;
|1 =Gustav III. König von Schweden&lt;br /&gt;
|2 =[[Adolf Friedrich (Schweden)|Adolf Friedrich König von Schweden]] (1710–1771)&lt;br /&gt;
|3 =[[Luise Ulrike von Preußen]] (1720–1782)&lt;br /&gt;
|4 =[[Christian August von Schleswig-Holstein-Gottorf]] (1673–1726)&lt;br /&gt;
|5 =[[Albertina Friederike von Baden-Durlach]] (1682–1755)&lt;br /&gt;
|6 = [[Friedrich Wilhelm I. (Preußen)|Friedrich Wilhelm I. König in Preußen]] (1688–1740)&lt;br /&gt;
|7 =[[Sophie Dorothea von Hannover]] (1687–1757)&lt;br /&gt;
|8 = [[Christian Albrecht (Schleswig-Holstein-Gottorf)|Christian Albrecht von Schleswig-Holstein-Gottorf]] (1641–1695)&lt;br /&gt;
|9 =[[Friederike Amalie von Dänemark]] (1649–1704)&lt;br /&gt;
|10 = [[Friedrich VII. Magnus (Baden-Durlach)|Friedrich VII. Magnus von Baden-Durlach]] (1647–1709)&lt;br /&gt;
|11 =Augusta Marie von Schleswig-Holstein-Gottorf (1649–1728)&lt;br /&gt;
|12 =[[Friedrich I. (Preußen)|Friedrich I. König in Preußen]], (1657–1713)&lt;br /&gt;
|13 =[[Sophie Charlotte von Hannover]] (1668–1705)&lt;br /&gt;
|14 =[[Georg I. (Großbritannien)|Georg I. König von Großbritannien]] (1660–1727)&lt;br /&gt;
|15 =[[Sophie Dorothea von Braunschweig-Lüneburg]] (1666–1726)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Trivia ==&lt;br /&gt;
Gustav III. verurteilte einen Mörder dazu, täglich eine Tasse [[Kaffee]] zu trinken. Man war damals der Ansicht, dass Kaffee giftig sei. {{siehe auch|Kaffeeexperiment Gustavs&amp;amp;nbsp;III.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Ingrid Czaika: &amp;#039;&amp;#039;Gustav&amp;amp;nbsp;III. und Verdis „Maskenball“.&amp;#039;&amp;#039; Lit, Wien / Berlin / Münster 2008, ISBN 978-3-8258-1655-1 (= &amp;#039;&amp;#039;Musikwissenschaften&amp;#039;&amp;#039;, Band 13).&lt;br /&gt;
* Jörg-Peter Findeisen: &amp;#039;&amp;#039;Der aufgeklärte Absolutismus Gustavs III.&amp;#039;&amp;#039; Antrittsvorlesung. Friedrich-Schiller-Universität, Jena 1989 (= &amp;#039;&amp;#039;Ausgewählte Vorträge der Friedrich-Schiller-Universität Jena, Veröffentlichung der Friedrich-Schiller-Universität Jena&amp;#039;&amp;#039;).&amp;lt;!-- ohne ISBN --&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Eric Gustav Geijer: &amp;#039;&amp;#039;Des Königs Gustav&amp;amp;nbsp;III. nachgelassene und fünfzig Jahre nach seinem Todes geöffnete Papiere.&amp;#039;&amp;#039; Vier Bände, Hamburg 1843–1846.&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=[[Ronald D. Gerste]]&lt;br /&gt;
   |Titel=Der Zauberkönig&lt;br /&gt;
   |TitelErg=Gustav&amp;amp;nbsp;III. und Schwedens Goldene Zeit&lt;br /&gt;
   |Verlag=Steidl&lt;br /&gt;
   |Datum=1996&lt;br /&gt;
   |ISBN=3-88243-418-X}}&lt;br /&gt;
* S. Hallesvik: &amp;#039;&amp;#039;Axel von Fersen och gustaviansk politik 1771–1779.&amp;#039;&amp;#039; Göteborg 1977.&lt;br /&gt;
* Georg Mondwurf: &amp;#039;&amp;#039;Giuseppe Verdi und die Ästhetik der Befreiung&amp;#039;&amp;#039;. Lang, Frankfurt am Main u.&amp;amp;nbsp;a. 2002, ISBN 3-631-38400-9.&lt;br /&gt;
* B. Hennings: &amp;#039;&amp;#039;Ögonvittnen om Gustav III.&amp;#039;&amp;#039; [&amp;#039;&amp;#039;Augenzeugen um Gustav III.&amp;#039;&amp;#039;] Stockholm 1960.&lt;br /&gt;
* E. Lönnroth: &amp;#039;&amp;#039;Den stora rollen. Kung Gustav III spelad an honom själv.&amp;#039;&amp;#039; Stockholm 1986.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Carl Pontus Lillehorn.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Josef Niesen]]: &amp;#039;&amp;#039;Bonner Personenlexikon.&amp;#039;&amp;#039; 3., verbesserte und erweiterte Auflage. Bouvier, Bonn 2011, ISBN 978-3-416-03352-7.&lt;br /&gt;
* Johan Rosell: &amp;#039;&amp;#039;Gustav III&amp;#039;&amp;#039;. In: Robert Aldrich, Garry Wotherspoon (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Who’s Who in Gay &amp;amp; Lesbian History, from Antiquity to World War II.&amp;#039;&amp;#039; London / New York 2001, ISBN 0-415-15982-2.&lt;br /&gt;
* {{NordFamilje |Lemma=Gustaf III. |Auflage=2 |Band=10 |Spalte=671 |SpalteBis=679}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Högsta Domstolen|Titel=Protocoller hållne uti kongl. Maj:ts högste domstol eller justitie-revision med dertil hörande handlingar, rörande det å högstsalig hans May:t Konung Gustaf den III:dje, glorwyrdigst i åminnelse, föröfwade mord.|Verlag=Anders Zetterberg |Datum=1792}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Gustav III of Sweden|Gustav&amp;amp;nbsp;III. (Schweden)}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118543725|NAME=Gustav III.}}&lt;br /&gt;
* Michael Struck-Schloen: [https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/gustav-III-100.html &amp;#039;&amp;#039;24.01.1746 - Geburtstag des schwedischen Königs Gustav III&amp;#039;&amp;#039;] [[WDR]] [[ZeitZeichen (Hörfunksendung)|ZeitZeichen]] vom 24. Januar 2021. (Podcast)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Burkhardt_2018&amp;quot;&amp;gt;Lotte Burkhardt: &amp;#039;&amp;#039;Verzeichnis eponymischer Pflanzennamen – Erweiterte Edition.&amp;#039;&amp;#039; Teil I und II. [[Botanischer Garten und Botanisches Museum Berlin-Dahlem|Botanic Garden and Botanical Museum Berlin]], [[Freie Universität Berlin]], Berlin 2018, ISBN 978-3-946292-26-5 [[doi:10.3372/epolist2018]].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;	&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Folgenleiste|VORGÄNGER=[[Adolf Friedrich (Schweden)|Adolf Friedrich]]|NACHFOLGER=[[Gustav IV. Adolf (Schweden)|Gustav&amp;amp;nbsp;IV.]]|AMT=[[Liste der Könige von Schweden|König von Schweden]]|ZEIT=1771–1792}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118543725|LCCN=n80056900|VIAF=54138074}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Gustav 03 #Schweden}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gustav III. (Schweden)| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:König (Schweden)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Seraphinenordens]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Großkreuz des Wasaordens]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Freimaurer (Schweden)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Freimaurer (18. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Familienmitglied des Hauses Oldenburg (Ältere Linie Holstein-Gottorp)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrenmitglied der Russischen Akademie der Wissenschaften]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Adolf Friedrich (Schweden)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mordopfer (Königsmord)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schwede]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1746]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1792]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Gustav III.&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Gustaf III.&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=König von Schweden (1771–1792)&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=24. Januar 1746&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Stockholm]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=29. März 1792&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Stockholm]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Agnete</name></author>
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