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	<title>Gustav II. Adolph Fintelmann - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Müllt-Renner: /* Leben und Wirken */ Link auf BKL ersetzt</title>
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		<updated>2026-04-26T13:54:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben und Wirken: &lt;/span&gt; Link auf BKL ersetzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gustav Adolph Fintelmann&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[22. Juni]] [[1846]] auf der [[Pfaueninsel]] bei Potsdam; † [[7. September]] [[1918]] in [[Potsdam]]) war ein preußischer Hofgartendirektor und gleichzeitig Direktor an der „Königlichen Gärtnerlehranstalt am Wildpark bei Potsdam“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
Der aus einer Gärtnerdynastie stammende Gustav Adolph Fintelmann war der Sohn des Hofgärtners auf der Pfaueninsel [[Gustav I. Adolph Fintelmann|Gustav Adolph Fintelmann]], eigentlich Adolph Gustav Fintelmann&amp;lt;ref name=&amp;quot;Preußisch Grün 309&amp;quot;&amp;gt;SPSG: &amp;#039;&amp;#039;Preußisch Grün&amp;#039;&amp;#039;, S. 309.&amp;lt;/ref&amp;gt; und der Eulalia, geborene Trippel. Der Familientradition folgend erlernte er den Gärtnerberuf und absolvierte seine Ausbildung von 1864 bis 1865 bei dem [[Handelsgärtner]] [[Wilhelm Lauche]] in [[Wildpark-West|Wildpark]] bei Potsdam und anschließend bis 1867 an der [[Königliche Gärtnerlehranstalt am Wildpark bei Potsdam|Königlichen Gärtnerlehranstalt am Wildpark bei Potsdam]]. Nach dem Militärdienst als [[Einjährig-Freiwilliger]] 1867/68 arbeitete Fintelmann wenige Monate als [[Geselle|Gehilfe]] im Revier seines Vaters auf der Pfaueninsel und war von 1868 bis 1869 im Garten der [[Villa Borsig (Moabit)|Villa Borsig]] in [[Berlin-Moabit|Moabit]] tätig. Nach seinen 1869/70 abgelegten Prüfungen zum Obergehilfen ging er auf [[Wanderjahre|Wanderschaft]], die ihn nach Nord- und Westdeutschland sowie in das [[Flandern|flämische]] [[Gent]] führte, wo er sich bei dem Botaniker und Gärtner [[Louis Van Houtte|Louis Benoît Van Houtte]] weiterbildete. Seine Teilnahme am [[Deutsch-Französischer Krieg|Deutsch-Französischen Krieg]] 1870/71 unterbrach die Reise, die er nach Ende des Krieges durch England, Schottland, Holland, Belgien, Frankreich und Süddeutschland fortsetzte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1873 war Gustav Fintelmann mit dem Obergehilfen und späteren Hofgartendirektor [[Hermann Walter (Hofgartendirektor)|Hermann Walter]] auf der fünften [[Weltausstellung 1873|Weltausstellung]] in Wien als Gartentechniker beschäftigt, wo der „Städtische Gartendirektor zu Berlin“ [[Johann Heinrich Gustav Meyer|Gustav Meyer]] den preußischen Garten entworfen hatte,&amp;lt;ref&amp;gt;Clemens Alexander Wimmer in: SPSG: &amp;#039;&amp;#039;Preußisch Grün&amp;#039;&amp;#039;, S. 89.&amp;lt;/ref&amp;gt; von 1874 bis circa 1875 als Obergehilfe im [[Neuer Garten Potsdam|Neuen Garten]], Potsdam, bis 1880 im [[Schloss Charlottenburg#Schlossgarten|Schlossgarten Charlottenburg]], Berlin und bis 1884 als Hofgärtner in Vertretung von Hermann Walter in dessen Revier [[Marlygarten]], im Ostteil der [[Sanssouci#Park Sanssouci|Parkanlage Sanssouci]]. Zudem war er für den Garten der [[Villa Liegnitz]] zuständig. Neben diesen Aufgaben übernahm Fintelmann ein Lehramt an der „Königlichen Gärtner-Lehranstalt zu Schöneberg und Potsdam“, wo er von 1879 bis 1884 im Fach [[Gartenkunst|Landschaftsgärtnerei]] unterrichtete&amp;lt;ref&amp;gt;Theodor Echtermeyer: &amp;#039;&amp;#039;Die Königliche Gärtner-Lehranstalt am Wildpark bei Potsdam 1824–1899&amp;#039;&amp;#039;, Berlin 1899, S. 215.&amp;lt;/ref&amp;gt; und wurde 1884 [[Freimaurerei|Freimaurer]] in der Johannisloge „Teutonia zur Weisheit“ in Potsdam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als nach dem [[Deutscher Krieg|Deutschen Krieg]] 1866 das [[Königreich Hannover]] und das [[Kurfürstentum Hessen]] von Preußen annektiert wurden, fielen auch die Gartenanlagen unter preußische Verwaltung. 1884 erfolgte die Berufung Fintelmanns als Hofgärtner nach Hannover in den [[Herrenhäuser Gärten#Georgengarten|Georgengarten]]&amp;lt;ref&amp;gt;Marieanne von König: &amp;#039;&amp;#039;Herrenhausen. Die Königlichen Gärten in Hannover&amp;#039;&amp;#039;. Wallstein Verlag, Göttingen 2006, S. 233, S. 277.&amp;lt;/ref&amp;gt; und von 1891 bis 1898 nach [[Bad Wilhelmshöhe|Wilhelmshöhe]] in den dortigen [[Bergpark Wilhelmshöhe|Bergpark]]. Über seine Tätigkeit in Hannover berichtete der Städtische Obergärtner aus [[Berlin-Alt-Treptow|Treptow]], [[Carl Hampel (Gartenarchitekt)|Carl Hampel]], 1890 in der „Zeitschrift für bildende Gartenkunst“: &amp;#039;&amp;#039;In dem Königlichen Hofgärtner G. Fintelmann hat der Garten den Mann erhalten, welcher die überwuchernden Gehölze auf das richtige Maß zurückführte, uns Fernblicke dabei öffnete und dadurch dem Garten die projectirte Scenerie gab. Das Durchschlagen der Gruppen, um die verschiedensten Scenerien zu erhalten, um die große Fontaine im Herrenhäuser Garten in der Tiefe zwischen den Gehölzen zur Geltung kommen zu lassen, um die Bilder der umliegenden Landschaft in den Garten mit hineingezogen zu haben, dies Alles ist erst ein Verdienst dieses Gartenkünstlers&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Carl Hampel: &amp;#039;&amp;#039;Die Königlichen Gärten zu Herrenhausen bei Hannover. Der Georgengarten&amp;#039;&amp;#039;, in: Zeitschrift für bildende Gartenkunst, 1, 1890, S. 356 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1896 erhielt er den Titel Garteninspektor und 1897 Hofgarteninspektor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Juni 1898 wurde Gustav Fintelmann als Hofgartendirektor nach Potsdam berufen. Mit diesem Amt war gleichzeitig die Direktorenstelle an der „Königlichen Gärtnerlehranstalt am Wildpark bei Potsdam“ verbunden, die er bis zur Verlegung der Anstalt nach [[Berlin-Dahlem]] im Oktober 1903 innehatte und in Dahlem formal bis zur Amtsübergabe an den bis dahin stellvertretenden Direktor [[Theodor Echtermeyer]] am 8. Februar 1909.&amp;lt;ref&amp;gt;Wimmer, in: SPSG: &amp;#039;&amp;#039;Preußisch Grün&amp;#039;&amp;#039;, S. 162.&amp;lt;/ref&amp;gt; Fintelmann gestaltete Gartenanlagen in Brandenburg, Böhmen, am [[Murtensee]] in der Schweiz und am [[Residenzschloss Posen]]. In Potsdam entwarf er Pläne für die 1902 bis 1908 durchgeführte Umgestaltung des Geländes zwischen dem [[Orangerieschloss (Potsdam)|Orangerieschloss]] und dem westlich liegenden [[Belvedere auf dem Klausberg]], mit deren Leitung sein Schüler Obergärtner [[Georg Potente]] 1904 beauftragt wurde und das wegen dessen gärtnerischer Leistung heute „Potentestück“ genannt wird. Außerdem führte Fintelmann unterhalb des Belvederes zwischen 1903 und 1906 Erweiterungen und Modernisierungen an den Obst- und Gemüsetreibereien aus, übernahm 1903 die Umgestaltung des [[Luisenplatz (Potsdam)|Luisenplatzes]], nachdem eine Fontäne gegen ein Kaiser-Friedrich-Denkmal ausgetauscht wurde und legte ab 1907 für Prinz [[Eitel Friedrich von Preußen]] den Park der [[Villa Ingenheim]] an. 1911 bat Fintelmann aus gesundheitlichen Gründen um seine Pensionierung, da er unter starker Schwerhörigkeit litt. Am 1. Oktober des Jahres ging er in den Ruhestand und verstarb 1918 72-jährig in Potsdam, wo er auf dem [[Neuer Friedhof Potsdam|Neuen Friedhof]] seine letzte Ruhe fand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Familie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Potsdam Neuer Friedhof asv2023-08 img2 Gustav Fintelmann.jpg|mini|Grabstein Fintelmanns in Potsdam]]&lt;br /&gt;
Aus seinem Privatleben ist bekannt, dass er drei Ehen einging. 1876 heiratete Fintelmann Anna Böger, die Tochter eines Oberlehrers aus [[Chojna|Königsberg]] in der [[Neumark (Landschaft)|Neumark]], (o.&amp;amp;nbsp;J.) Georgine Voigt, die Tochter eines Bauführers aus Hannover und 1892 Anna Seydel, die Tochter des Berliner Oberbürgermeisters [[Karl Theodor Seydel]]. Von seinen drei Kindern heiratete die 1879 in [[Berlin-Charlottenburg|Charlottenburg]] geborene Katharina, auch Käthe, den 1898 in den [[Park Babelsberg]] berufenen Hofgärtner und späteren Garteninspektor [[Kurt Nietner]], aus der Gärtnerfamilie [[Nietner (Gärtnerfamilie)|Nietner]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Preußisch Grün 309&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
[[Fintelmann (Gärtnerfamilie)|Stammtafel der Gärtnerfamilie Fintelmann]] (Auszug)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Publikationen ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Cultur der Chrysanthemum&amp;#039;&amp;#039;, in: Der Deutsche Garten, 1, 1878.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Cultur der Poinsettia pulcherrima&amp;#039;&amp;#039;, in: Der Deutsche Garten, 1, 1881.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Haupt-Eingang des Parkes von Sanssouci&amp;#039;&amp;#039;, in: Garten-Zeitung. Monatsschrift für Gärtner und Gartenfreunde, 1, 1882.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die kgl. Gärtner-Lehranstalt zu Sanssouci bei Potsdam&amp;#039;&amp;#039;, in: Deutsche Gärtnerzeitung, 7, 1883.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das Jühlke-Jubiläum&amp;#039;&amp;#039;, in: Deutsche Gärtnerzeitung, 8, 1884.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Mitteilungen über Poinsettia pulcherrima&amp;#039;&amp;#039;, in: Deutsche Gärtnerzeitung, 8, 1884.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Weintreibhäuser am Drachenberg zu Sanssouci&amp;#039;&amp;#039;. In: Möller’s Deutsche Gärtner-Zeitung, 18, 1903.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Kaiser Wilhelm II. und die Gartenkunst&amp;#039;&amp;#039;, in: [[Gartenflora]], 55, 1906.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Aus dem Parke von Sanssouci&amp;#039;&amp;#039;, in: Gartenflora, 55, 1906.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{NDB|5|167||Fintelmann, Gustav|Wilhelm Schalt|135989302}}&lt;br /&gt;
* Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Preußisch Grün. Hofgärtner in Brandenburg-Preußen&amp;#039;&amp;#039;. Henschel Verlag, Potsdam 2004, ISBN 3-89487-489-9&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=135989302|VIAF=80410488}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Fintelmann, Gustav 02 Adolph}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gärtner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Freimaurer (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Deutsch-Französischen Krieg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Freimaurer (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Freimaurer (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Gärtnerfamilie Fintelmann|Gustav 02 Adolph]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1846]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1918]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Fintelmann, Gustav II. Adolph&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Fintelmann, Gustav II. Adolf; Fintelmann, Gustav II.&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Hofgartendirektor &lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=22. Juni 1846&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Pfaueninsel]] bei [[Potsdam]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=7. September 1918&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Potsdam]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Müllt-Renner</name></author>
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