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	<title>Gustav Hoch - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-05T22:10:59Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gustav_Hoch&amp;diff=573570&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Wurgl: BKL in PD aufgelöst</title>
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		<updated>2025-06-20T05:36:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;BKL in PD aufgelöst&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:HochGustav.jpg|mini|Gustav Hoch]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gustav Hoch&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[10. Januar]] [[1862]] in [[Wartosław|Neubrück]], [[Kreis Samter]], [[Provinz Posen]]; † [[4. Oktober]] [[1942]] im [[Ghetto Theresienstadt]]) war ein deutscher Politiker der [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Beruf ==&lt;br /&gt;
Nach der Realschule absolvierte Hoch zunächst eine Kaufmännische Lehre in [[Danzig]]. Anschließend besuchte er das Gymnasium in [[Słupsk|Stolp]], wo er im Jahr 1885 das Abitur ablegte. Im selben Jahr nahm er ein Studium der [[Staatswissenschaft]] an der [[Humboldt-Universität zu Berlin|Universität zu Berlin]] auf, das er nach dem Militärdienst (1886/87) in [[Albertus-Universität Königsberg|Königsberg]] fortsetzte und 1890 an der [[Universität Zürich]] beendete. Anschließend war er als Schriftsteller und als Redakteur der [[Volksstimme (Frankfurt)|Frankfurter Volksstimme]] in [[Frankfurt am Main]] tätig. Im Jahr 1895 zog er nach [[Hanau]], wo er ein Buch- und Tabakwarengeschäft betrieb und in den Jahren 1903 bis 1919 als [[Arbeitersekretariat|Arbeitersekretär]] tätig war. Nebenberuflich war er bis 1916 Redakteur des Gewerkschaftsblattes &amp;#039;&amp;#039;Dachdecker-Zeitung&amp;#039;&amp;#039;. Er schrieb auch für die sozialdemokratische Frauenzeitschrift &amp;#039;&amp;#039;[[Die Gleichheit]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der „[[Machtergreifung]]“ der [[Nationalsozialisten]] befand sich Hoch von Juni bis Dezember 1933 aus politischen Gründen in „[[Schutzhaft]]“. Später wurde er wegen seiner jüdischen Abstammung – er war aus der jüdischen Gemeinde ausgetreten – zur [[Zwangsarbeit in der Zeit des Nationalsozialismus|Zwangsarbeit]] verpflichtet. Ab 1940 lebte Hoch in einem jüdischen Altersheim in Berlin. Am 21. Juli 1942 wurde er in das KZ Theresienstadt [[Deportation von Juden aus Deutschland|deportiert]], wo er im Oktober 1942 umkam.&amp;lt;ref name=&amp;quot;MdR&amp;quot;&amp;gt;Martin Schumacher (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;M.d.R. Die Reichstagsabgeordneten der Weimarer Republik in der Zeit des Nationalsozialismus. Politische Verfolgung, Emigration und Ausbürgerung 1933–1945&amp;#039;&amp;#039;, Droste-Verlag, Düsseldorf 1991, ISBN 3-7700-5162-9, S. 287.&amp;lt;/ref&amp;gt; Hoch war verheiratet und hatte zwei Söhne; sein älterer Sohn Gustav war Arzt, er wurde gemeinsam mit seiner Frau Hanna, geb. Gottschalk, die ebenfalls Ärztin war, und den beiden gemeinsamen Söhnen ins [[Warschauer Ghetto]] deportiert und schließlich in [[Majdanek]] ermordet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|text=gedenkkultur-dessau-rosslau.de: Gedenkkultur Dessau: Gustav Hoch junior |url=https://gedenkkultur-dessau-rosslau.de/biographien/hoch-gustav |wayback=20171026001818 }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Hoch zweiter Sohn [[Fritz Hoch|Fritz]] war nach dem Zweiten Weltkrieg der erste Regierungspräsident des [[Regierungsbezirk Kassel|Regierungsbezirks Kassel]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Partei ==&lt;br /&gt;
Hoch trat im Jahr 1888 der – damals illegalen – SPD bei. Gemeinsam mit dem späteren Reichstagsabgeordneten [[Friedrich Brühne]] gründete er 1890 den SPD-Ortsverband [[Bad Homburg vor der Höhe]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abgeordneter ==&lt;br /&gt;
In den Jahren 1902 bis 1908 und von 1910 bis 1919 war Hoch Stadtverordneter in Hanau. Bei der [[Reichstagswahl 1898]] gewann Hoch den [[Reichstagswahlkreis Regierungsbezirk Kassel 8]] (Hanau-Gelnhausen) und zog so erstmals in das Parlament des Kaiserreichs ein. 1903 verlor er das Mandat wieder, konnte sich aber bei der [[Reichstagswahl 1907]] im selben Wahlkreis erneut durchsetzen und gehörte dem Reichstag dann bis 1918 an. 1919/20 war er Mitglied der [[Weimarer Nationalversammlung]], anschließend war er bis 1928 [[Mitglied des Reichstages|Reichstagsabgeordneter]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Veröffentlichungen ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Worte und Thaten des arbeiterfreundlichen Zentrums. Ein Kapitel zum Nachdenken für Arbeiter.&amp;#039;&amp;#039; Buchhandlung Vorwärts, Berlin 1900.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Krankenversicherung der Reichsversicherungsordnung. Nach den Beschlüssen des Reichstags – ein Überblick über die wichtigsten Beschlüsse.&amp;#039;&amp;#039; Schnapper, Frankfurt am Main 1911.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Reichsversicherungsordnung nebst Einführungsgesetz mit Anmerkungen und Sachregister.&amp;#039;&amp;#039; Giebel, Berlin 1911.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Neue Steuern während des Krieges?&amp;#039;&amp;#039; Buchhandlung Vorwärts, Berlin 1916.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die internationale Regelung der Sozialversicherung.&amp;#039;&amp;#039; Verlagsgesellschaft des ADGB, Berlin 1930.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gedenken ==&lt;br /&gt;
[[Datei:SarahEwart-138.JPG|mini|Gedenktafeln am Reichstag]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Dessau,Stolperstein Museumskreuzung,Ehrenberg,Gottschalk,Hoch,Edelmuth,Hess.JPG|miniatur|Stolperstein für Gustav Hoch in Dessau-Roßlau an der Kreuzung Franzstraße/Askanische Straße (ganz rechts)]]&lt;br /&gt;
Nach Hoch ist die &amp;#039;&amp;#039;Gustav-Hoch-Straße&amp;#039;&amp;#039; in Hanau benannt. Seit 1992 erinnert in Berlin in der Nähe des [[Reichstagsgebäude|Reichstags]] eine der [[Denkmal zur Erinnerung an 96 von den Nationalsozialisten ermordete Reichstagsabgeordnete|96 Gedenktafeln für von den Nationalsozialisten ermordete Reichstagsabgeordnete]] an Hoch. Am 20. März 2015 wurde von dem letzten Wohnort Hochs in [[Dessau-Roßlau]] ein [[Stolpersteine|Stolperstein]] für ihn verlegt.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[http://www.mz-web.de/dessau-rosslau/aktion-in-dessau-weitere-stolpersteine-werden-verlegt-1561018 Aktion in Dessau: Weitere Stolpersteine werden verlegt].&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;mz-web.de.&amp;#039;&amp;#039; 13. März 2015. Abgerufen am 17. Oktober 2017.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|129972614}}&lt;br /&gt;
* {{ReichstagDB|129972614}}&lt;br /&gt;
* {{Biorabk|Gustav Hoch|1059}}&lt;br /&gt;
* {{LAGIS|ref=nein|DB=HBN|ID=129972614|titel=Hoch, Gustav|datum=2022-08-02}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Abgeordnete des Reichstagswahlkreises Regierungsbezirk Kassel 8}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=129972614|VIAF=74300612}}&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Hoch, Gustav}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reichstagsabgeordneter (Deutsches Kaiserreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Weimarer Nationalversammlung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reichstagsabgeordneter (Weimarer Republik)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Todesopfer im Ghetto Theresienstadt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person, für die in Sachsen-Anhalt ein Stolperstein verlegt wurde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Opfer des Holocaust]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1862]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1942]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Hoch, Gustav&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker (SPD), MdR&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=10. Januar 1862&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Wartosław|Neubrück]], [[Kreis Samter]], [[Provinz Posen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=4. Oktober 1942&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Ghetto Theresienstadt]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Wurgl</name></author>
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