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	<title>Gustav Heyse - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-03T18:42:22Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gustav_Heyse&amp;diff=766792&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Thorstn11: Links verbessert</title>
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		<updated>2025-09-24T01:45:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Links verbessert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gustav Ferdinand Heyse&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[26. März]] [[1809]] in [[Nordhausen]]; † [[4. April]] [[1883]] in [[Aschersleben]]) war ein deutscher Lehrer, [[Numismatiker]], [[Regionalgeschichte|Regionalhistoriker]] und [[Autograph]]ensammler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gustav Heyse war der jüngste Sohn von [[Johann Christian August Heyse]], damals bereits ein bekannter Wörterbuch- und Grammatikautor, Rektor des Gymnasiums und Direktor der höheren Töchterschule in Nordhausen. Heyse besuchte zunächst das nordhäuser Gymnasium, danach die Gewerbe- und Handelsschule in [[Magdeburg]]. Im Jahr 1823 verließ er die Schule und begann eine Ausbildung im Bergbauwesen, die ihn nach [[Ilsenburg (Harz)|Ilsenburg]], [[Clausthal-Zellerfeld]], [[Göttingen]] und [[Berlin]] führte. Eine halbjährige Bildungsreise durch Sachsen, Österreich, Italien, Schweiz, Bayern und ein Studienaufenthalt in den schlesischen Berg- und Hüttenwerken schlossen sich an. Ab Ostern 1830 studierte er in Göttingen&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Verzeichnis der Studirenden&amp;#039;&amp;#039; Göttingen 1831, [https://gdz.sub.uni-goettingen.de/id/PPN658956760_1831_SS?tify=%7B%22pages%22%3A%5B14%5D%2C%22view%22%3A%22info%22%7D S. 8].&amp;lt;/ref&amp;gt; und Berlin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1836 bis 1868 wirkte er in [[Aschersleben]] als Lehrer (1842 Oberlehrer, 1859 Professor) für Mathematik und Naturwissenschaften an der höheren Bürgerschule. 1867 bekam er von seinen Schülern am Gymnasium Stephaneum ein übergroßes Fotoalbum geschenkt, das die ältesten Ansichten der Stadt Aschersleben beinhaltet und bis heute im Depot des Museums Aschersleben aufbewahrt wird.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Amtsblatt Stadt Aschersleben Nr. 187 vom 3. März 2018 ([https://www.aschersleben.de/index.php?object=tx,3666.3.1&amp;amp;ModID=6&amp;amp;FID=3666.706.1 digital]).&amp;lt;/ref&amp;gt; Heyse zählte zu den ersten Mitgliedern im [[Harz-Verein für Geschichte und Altertumskunde]].&amp;lt;ref&amp;gt;dort als Dr. phil. geführt: &amp;#039;&amp;#039;Zeitschrift des Harz-Vereins für Geschichte und Alterthumskunde,&amp;#039;&amp;#039; Band 1, 1868, [https://zs.thulb.uni-jena.de/rsc/viewer/jportal_derivate_00211767/Zeitschrift_Harz-Vereins_Altertum_1868_01_0022.tif S. XVII].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der unverheiratete und kinderlose Heyse führte das Fremdwörterbuch seines Vaters fort,&amp;lt;ref&amp;gt;Dabei hatte er mit Raubdrucken zu kämpfen: &amp;#039;&amp;#039;Erklärung, die neuen Ausgaben von Heyseʼs Fremdwörterbuch betreffend.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Bonner Zeitung&amp;#039;&amp;#039; vom 28. November 1871 ( Nr. 330), [https://zeitpunkt.nrw/ulbbn/periodical/zoom/2745939 Erstes Blatt].&amp;lt;/ref&amp;gt; schrieb an der Heyseschen Familienchronik, sammelte Münzen, Bergwerksmarken, Fossilien, Autographen sowie Literatur über den [[Harz (Mittelgebirge)|Harz]]. Seine &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Brockenreisen&amp;#039;&amp;#039; gilt auch heute noch als Standardwerk.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
=== Wörterbücher ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Dr. Joh. Christ. Aug. Heyse’s allgemeines verdeutschendes und erklärendes Fremdwörterbuch mit Bezeichnung der Aussprache und Betonung der Wörter nebst genauer Angabe ihrer Abstammung und Bildung.&amp;#039;&amp;#039; 14. Ausgabe. Neu bearbeitet, vielfach berichtigt und vermehrt von Gustav Heyse und Wilhelm Wittich. Hahn, Hannover 1870. [https://www.digitale-sammlungen.de/view/bsb11697048?page=5 Digitalisat].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Regionalgeschichtliches ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ueber den Muschelkalk und seine Versteinerungen in der Gegend von Aschersleben.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Einladungsschrift zur öffentlichen Prüfung der Schüler der höheren Bürgerschule zu Aschersleben.&amp;#039;&amp;#039; 1843, [https://www.google.de/books/edition/Ueber_den_Muschelkalk_und_seine_Verstein/2XcrAAAAYAAJ?gbpv=1&amp;amp;pg=PA3 S. 3–17].&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Streifzüge durch die Literatur des Harzes.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Einladungsschrift zur öffentlichen Prüfung der Schüler der Höheren Bürgerschule zu Aschersleben.&amp;#039;&amp;#039; 1854, S. 3–18 (Wiederabdruck in: Gustav Heyse: &amp;#039;&amp;#039;Beiträge zur Kenntniss des Harzes, seiner Geschichte, Literatur und seines Münzwesens. Eine Reihe von Abhandlungen.&amp;#039;&amp;#039; Heft 1. Beyer, Aschersleben 1857, S. 1–48, und in: 2., sehr vermehrte Ausgabe. Schnock, Aschersleben u.&amp;amp;nbsp;a. 1874, S. 1–51).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Beiträge zur Kenntniss des Harzes, seiner Geschichte, Literatur und seines Münzwesens. Eine Reihe von Abhandlungen.&amp;#039;&amp;#039; Heft 1. Beyer, Aschersleben 1857 ([https://www.digitale-sammlungen.de/view/bsb10019496?page=5 Digitalisat]; 2., sehr vermehrte Ausgabe. Schnock, Aschersleben u.&amp;amp;nbsp;a. 1874, [https://publikationsserver.tu-braunschweig.de/receive/dbbs_mods_00028863 Digitalisat]).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Zur Geschichte und Statistik der Realschule zu Aschersleben. Ein Rückblick auf dreissig Jahre.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Jahresbericht der Realschule Erster Ordnung zu Aschersleben.&amp;#039;&amp;#039; 1866, {{ZDB|890954-4}}, [http://digital.ub.uni-duesseldorf.de/ulbdsp/periodical/pageview/3717585 S. 1–33].&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Zur Geschichte der Brockenreisen. Nebst einem Anhange: Uebersicht der Brocken-Literatur.&amp;#039;&amp;#039; 4., vermehrte Ausgabe. Schnock, Aschersleben u.&amp;amp;nbsp;a. 1875 ([https://www.digitale-sammlungen.de/view/bsb11248420?page=5 Digitalisat]; davor unselbständig erschienen).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Andreasmünzen des Harzes.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Zeitschrift des Harz-Vereins für Geschichte und Altertumskunde.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 4, 1871, {{ZDB|214078-0}}, S. 413–418 ([https://zs.thulb.uni-jena.de/receive/jportal_jparticle_00253701 Digitalisat]; Wiederabdruck mit Zusätzen in: Gustav Heyse: &amp;#039;&amp;#039;Beiträge zur Kenntniss des Harzes, seiner Geschichte, Literatur und seines Münzwesens. Eine Reihe von Abhandlungen.&amp;#039;&amp;#039; 2., sehr vermehrte Ausgabe. Schnock, Aschersleben u.&amp;amp;nbsp;a. 1874, S. 146–150).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sonstiges ===&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Gedichte.&amp;#039;&amp;#039; Buchdruckerei des Waisenhauses, Halle (Saale) 1885 (als Manuskript für Freunde gedruckt).&lt;br /&gt;
* postum erschienen: &amp;#039;&amp;#039;J. C. A. Heyse’s Lebenslauf.&amp;#039;&amp;#039; Verfasst von seinem Sohne. Aus dem Familienarchiv abgeschrieben und zum Teil vervollständigt von Theodor W. J. Heyse. Eberhardt, Nordhausen 1908.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Anne-Françoise Ehrhard: &amp;#039;&amp;#039;Die Grammatik von Johann Christian Heyse. Kontinuität und Wandel im Verhältnis von Allgemeiner Grammatik und Schulgrammatik (1814‒1914).&amp;#039;&amp;#039; 1998. ISBN 3-11-014624-X. (S. 67f.)&lt;br /&gt;
* Wolf-Dieter Ostermann: &amp;#039;&amp;#039;Gustav Heyse.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Lebensbilder aus Harz und Börde.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 1, 1999, {{ZDB|2007231-4}}, S. 67–74.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.stadtmagazin-nordhausen.de/nachrichten/6.html Gustav Heyse und Nordhausen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=11679562X|VIAF=45063232}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Heyse, Gustav}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lexikograf]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Numismatiker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autographensammler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Nordhausen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1809]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1883]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Heyse, Gustav&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Heyse, Gustav Ferdinand&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Lehrer, Numismatiker, Regionalhistoriker und Autographensammler&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=26. März 1809&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Nordhausen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=4. April 1883&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Aschersleben]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Thorstn11</name></author>
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