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	<title>Gustav Heckenast - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-12T21:54:38Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gustav_Heckenast&amp;diff=1053647&amp;oldid=prev</id>
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		<updated>2025-10-09T05:54:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Bild:Heckenast Portrait.jpg|mini|Gustav Heckenast]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gustav Heckenast&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, {{huS|Gusztáv Heckenast}} (* [[2. September]] [[1811]] in [[Košice|Kaschau]], [[Königreich Ungarn]]; † [[12. April]] [[1878]] in [[Bratislava|Preßburg]], [[Österreich-Ungarn]]) war ein [[Transleithanien|ungarischer]] Buchhändler und [[Verlag|Verleger]] deutscher Herkunft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Gustav Heckenast wurde als Sohn des evangelisch-lutherischen Pfarrers Michael Heckenast&amp;lt;ref&amp;gt;Michael Johann Heckenast (* 14. Juni 1774 in [[Sopron|Ödenburg]], [[Königreich Ungarn]], † 19. Juni 1849 in [[Pest (Stadt)|Pest]], Königreich Ungarn) war Schriftsteller und Pastor der Deutschen Evangelischen Kirchengemeinde A.B. in Kaschau.&amp;lt;/ref&amp;gt; und seiner Ehefrau Rosina Karolina geb. Petz in Kaschau ([[Ungarische Sprache|ung.]] Kassa) geboren. Seine ersten Schuljahre verbrachte er in Kaschau und anschließend im Evangelischen Lyzeum von [[Prešov|Eperjes]]. Er sollte ursprünglich den [[Apotheker]]beruf erlernen, wechselte jedoch bald in den Buchhandel. 1826 kam er in die Buchhandlung seines Schwiegervaters [[Otto Wigand]] nach [[Pest (Stadt)|Pest]]. Die Familienbeziehungen der Familien Wigand und Heckenast waren eng verwoben. Gustav Heckenast war in erster Ehe mit Otto Wiegands Tochter Ottilia Karolina geb. Wigand (* 6. August 1828 in Pest, † 5. März 1901 in [[Berlin]], [[Deutsches Reich]]) verheiratet. Diese  Ehe wurde 1846 geschlossen (und später geschieden). Ottos Bruder [[Georg Wigand]] heiratete Heckenasts ältere Schwester Karolina Wilma geb. Heckenast (* 8. März 1808 in Kaschau, † 5. Dezember 1892).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Otto Wigand wegen Problemen mit der Zensur nach [[Deutschland]] zurückkehren musste (Wigand war 1833 nach [[Leipzig]] geflohen, um einer Verurteilung wegen „Verbreitung anti-österreichischer Schriften“ zu entgehen) übernahm Heckenast 1834 dessen Verlag samt Buchhandlung in Pest. Heckenast wurde Mitglied des [[Börsenverein der Deutschen Buchhändler zu Leipzig|Börsenvereins der Deutschen Buchhändler]] in Leipzig, wodurch er Kontakte zu vielen Buchhändlern in ganz [[Europa]] aufnehmen konnte, was für sein Geschäft von großem Nutzen war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1840 begann eine Zusammenarbeit mit dem Preßburger Buchdrucker [[Buchdrucker-Dynastie Landerer|Ludwig Landerer]]. Mit ihm gründete er 1841 die  Firma &amp;#039;&amp;#039;Landerer &amp;amp; Heckenast&amp;#039;&amp;#039; in Pest. Im Jahre 1848 wurden bei &amp;#039;&amp;#039;Landerer &amp;amp; Heckenast&amp;#039;&amp;#039; die „Zwölf Punkte“, Forderungen der revolutionären ungarischen Jugend und das von [[Sándor Petőfi]] verfasste „Nationallied“ (ung. &amp;#039;&amp;#039;Nemzeti dal&amp;#039;&amp;#039;) gedruckt. Es war der Anfang der [[Ungarische Revolution 1848/1849|Ungarischen Revolution]] (und des Freiheitskampfes) der Jahre 1848/49. Nach Niederschlagung der Revolution musste sich die Firma für diese Tat vor Gericht verantworten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tod seines Geschäftspartners Ludwig Landerer im Jahre 1854 führte Heckenast den Verlag und die Druckerei in Übereinstimmung mit den Erben alleine weiter, die inzwischen zur bedeutendsten Druckerei im gesamten Königreich geworden war. Im Jahre 1863 übernahm er das Unternehmen ganz. Danach übergab er die Pester Buchhandlung und Druckerei an Carl Edelmann, um sich ausschließlich dem Verlag zu widmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem frühen Tode seiner zweiten Ehefrau Teréz Lővészy (* 1821, † 1856), die er 1856 heiratete und die noch im selben Jahr starb, heiratete Heckenast im Jahre 1858 seine dritte Ehefrau, die Schriftstellerin [[Helene von Beniczky-Bajza|Helene von Bajza]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;Zsuzsa Török, S. 382 (siehe  Weblinks)&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie war die Tochter des bekannten ungarischen Dichters und Schriftstellers [[József Bajza]] und Nichte von [[Mihály Vörösmarty|Mihály Vörörsmarty]]. Aus dieser Ehe gingen zwei Kinder hervor: die Tochter Ilona (* 1859) und der Sohn Aladár (* 1861)&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;. Diese Ehe endete 1862 in Scheidung&amp;lt;ref&amp;gt;Im Jahre 1863 heiratete Helene Bajza den Politiker und Reichstagsabgeordneten Ferenc Beniczky (* 1833, † 1905). &amp;lt;/ref&amp;gt;. Nach der Scheidung heiratete er Stefánia Jurenák de Sulz (* 1841, † 1932). Aus dieser Ehe ging die Tochter Mária Heckenast (* 1870, † 1936) hervor. &lt;br /&gt;
[[Datei:Heckenast Verlag außen.jpg|miniatur|Verlagshaus und Druckerei von Heckenast in Pest im Jahre 1863 ]]&lt;br /&gt;
Viele Bücher aber auch Periodika und Zeitschriften der damaligen Zeit sind mit den Namen Heckenast verbunden: die von Heckenast gegründete und in Ungarn sehr beliebte Zeitschrift „Vasárnapi ujság“ („Sonntagszeitung“), der „[[Pesti hírlap]]“ („Pester Journal“), oder [[Mór Jókai|Maurus Jókais]] „Az Üstökös“ („Der Komet“).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heckenast verlegte Werke der wichtigsten ungarischen Autoren der damaligen Zeit: [[Miklós Jósika]], Maurus Jókai, [[József Eötvös]], sowie der Gebrüder [[Sándor Kisfaludy|Sándor]] und [[Károly Kisfaludy]]. Auch der Autor der [[Himnusz|ungarischen Nationalhymne]] [[Ferenc Kölcsey]] wurde bei ihm verlegt. Er verlegte jedoch auch Werke deutschsprachiger Autoren, z.&amp;amp;nbsp;B.: [[Betty Paoli]], [[Salomon Hermann Mosenthal]] und [[Johann Nepomuk Vogl]]. Mit untrüglichem Blick förderte er die bedeutendsten Schöpfungen der zeitgenössischen ungarischen aber auch deutschen Literatur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1841 war er Verleger von [[Adalbert Stifter]], zu dem er einen sehr freundschaftlichen Briefkontakt unterhielt. Es sind auch gegenseitige Besuche bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1869 an stand Heckenast auch zu [[Peter Rosegger]] in freundschaftlicher und geschäftlicher Beziehung. Ein Großteil von Rosenggers Werken jener Zeit wurde von Heckenast herausgegeben. Die Beziehungen dauerten bis zum Tod des Verlegers im Jahre 1878 an. Für Rosegger war Heckenast ein kluger Berater und väterlicher Freund der ihn auch in privaten Belangen unterstützte.&lt;br /&gt;
[[Datei:Cintorín pri Kozej bráne Hackenast 01.jpg|mini|Grabtafel am Gaistor-Friedhof]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1873 zog sich Heckenast aus dem Verlagswesen zurück. Er verkaufte seinen Verlag an die ungarische Franklin-Társulat (Franklin-Verein) in Budapest und übersiedelte nach Preßburg, wo er 1878 starb. Seine sterblichen Überreste wurden auf dem [[Gaistor-Friedhof (Bratislava)|Gaistor-Friedhof]] zu Preßburg beigesetzt. Mit seinem Tod fand auch die Blütezeit des deutschen Verlagswesens in Ungarn ihr Ende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{ÖBL|2|235|235|Heckenast Gustav, Verleger}}&lt;br /&gt;
* {{ADB|50|89|93|Heckenast, Gustav|[[Anton Schlossar]]|ADB:Heckenast, Gustav}}&lt;br /&gt;
* [[Preßburger Zeitung]], 12. und 13. April 1878 (auch online)&lt;br /&gt;
* [[Adalbert Hudak]] - Ladislaus Guszak: &amp;#039;&amp;#039;Gustav Heckenast&amp;#039;&amp;#039; in &amp;#039;&amp;#039;Karpatendeutsche Lebensbilder,&amp;#039;&amp;#039; S. 84ff, Erlangen 1971&lt;br /&gt;
* P. Rainer Rudolf, Eduard Ulreich: &amp;#039;&amp;#039;Karpatendeutsches Biographisches Lexikon.&amp;#039;&amp;#039; Arbeitsgemeinschaft der Karpatendeutschen aus der Slowakei, Stuttgart 1988, ISBN 3-927096-00-8, S. 124.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Peter Rosegger - Gustav Heckenast,&amp;#039;&amp;#039; Briefwechsel 1869 bis 1878 (herausgegeben von Karl Wagner und Werder Michler), Böhlau Verlag, Wien 2003,  ISBN 978-3-205-99482-4&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118709445}}&lt;br /&gt;
* Eva Offenthaler: &amp;#039;&amp;#039;[https://www.oeaw.ac.at/fileadmin/Institute/INZ/Bio_Archiv/bio_2011_09.htm Der „österreichisch-ungarische Buchhändler-Cavalier“ Gustav Heckenast]&amp;#039;&amp;#039; – Biographie des Monats September 2011 des Österreichischen Biographischen Lexikons (ÖBL) (online: https://www.oeaw.ac bio_2011_09;  abgerufen am 5. Oktober 2017)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Zsuzsa Török: &amp;#039;&amp;#039;Legtermékenyebb összes női iróink között  (ungarisch)&amp;#039;&amp;#039;  [https://epa.oszk.hu/02500/02518/00350/pdf/EPA02518_irodalomtortenet_2015-4_375-398.pdf]&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118709445|LCCN=n81004041|VIAF=76366600}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Heckenast, Gustav}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verleger (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Buchdrucker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Buchhändler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmer (Österreich-Ungarn)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmer (Kaisertum Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1811]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1878]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Heckenast, Gustav&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Heckenast, Gusztáv (ungarisch)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutsch-ungarischer Buchhändler und Verleger&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=2. September 1811&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Košice|Kaschau]], [[Königreich Ungarn]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=12. April 1878&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Bratislava|Preßburg]], [[Österreich-Ungarn]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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