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	<title>Gustav Hasselbach - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gustav_Hasselbach&amp;diff=112637&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Tom Rheker: Komma und jemanden für etwas gewinnen</title>
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		<updated>2026-04-15T18:04:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Komma und jemanden für etwas gewinnen&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt den Oberbürgermeister von Magdeburg; zu dem gleichnamigen Finanzbeamten (1818–1898) siehe: [[Gustav Hasselbach (Finanzbeamter)]].}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Carl Gustav Friedrich Hasselbach.jpg|miniatur|Gustav Hasselbach.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Carl Gustav Friedrich Hasselbach&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[21. März]] [[1809]] in [[Stettin]]; † [[21. April]] [[1882]] in [[Magdeburg]]) war Geheimer Regierungsrat, Kommunalpolitiker und über 30 Jahre (Ober)bürgermeister der Stadt Magdeburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Er war der Sohn des preußischen Justizrates Gustav Hasselbach (* 1778; † 1818) und der Charlotte geb. Cober († 1823). Hasselbach besuchte zunächst in Stettin die Schule und studierte dann in [[Göttingen]] und [[Berlin]] Rechts- und Kameralwissenschaften. 1830 trat er in den preußischen Staatsdienst ein. 1836 kam er als stellvertretender [[Departementsdomänrat]] nach Magdeburg. 1839 wurde er zum [[Regierungsrat (Deutschland)|Regierungsrat]] ernannt und nach [[Gussew|Gumbinnen]] versetzt. Nach einer kurzzeitigen erneuten Tätigkeit in Magdeburg im Jahr 1842 wurde er in das königliche [[Hausministerium]] versetzt. Nach seiner Ernennung zum [[Oberregierungsrat]] wurde er Abteilungsdirigent in [[Minden]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1850 war er Abgeordneter im Volkshaus des [[Erfurter Unionsparlament]]s. Am 20. August 1851 wurde er zum ersten Bürgermeister in Magdeburg gewählt. Dieser Wahl waren heftigste politische Auseinandersetzungen vorausgegangen. 1848 hatte der letzte Oberbürgermeister [[August Wilhelm Francke]] sein Amt wegen der Auseinandersetzungen in der [[Deutsche Revolution 1848/1849|Revolution 1848]] niedergelegt. Magdeburg verfügte seit drei Jahren über keinen Oberbürgermeister. In der Stadtverordnetenversammlung bestand eine starke liberale Mehrheit. Möglicher liberaler Kandidat war [[Hans Victor von Unruh|Victor von Unruh]]. Da ein Oberbürgermeister jedoch durch die Krone bestätigt werden musste, bestand, im Ergebnis der gescheiterten Revolution 1848/1849, keine Aussicht einen liberalen Oberbürgermeister durchzusetzen. Dies um so mehr, da in der Stadt eine starke freireligiöse Gemeinde unter [[Leberecht Uhlich]] bestand, die von der Regierung als politische Gefahr gesehen wurde. Dem konservativen und königstreuen Hasselbach wurde daher auch die Bekämpfung dieser Gemeinde aufgegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hasselbach zeigte sich jedoch gegenüber der Stadtverordnetenversammlung kompromissfähig und sorgte damit für eine deutliche Beruhigung der politischen Situation in Magdeburg. Anlässlich einer Grundsteinlegung für einen Umbau des Augustinerklosters im Oktober 1853 gelang es Hasselbach, den [[König von Preußen]] [[Friedrich Wilhelm IV.]] für einen Besuch der Stadt zu gewinnen. Der König hatte seit dem Erstarken der [[Freie Gemeinde|Freien Gemeinde]] 1848 die Stadt gemieden. Nach diesem Besuch wurde der ausgesprochen konservative Hasselbach zum Oberbürgermeister ernannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In die Amtszeit Hasselbachs fiel die Entwicklung der Stadt zu einer modernen Industrie- und Großstadt. Es wurden diverse wichtige Modernisierungen eingeleitet. Der Bau des Wasserwerkes Buckau, die Regelung der Abwasserfrage, Gasbeleuchtung und Straßenpflasterung erfolgten. 1862 wurde eine neue [[Liste der Elbbrücken|Strombrücke]] über die [[Elbe]] eingeweiht.&lt;br /&gt;
Wichtigstes Projekt war jedoch die Stadterweiterung. Magdeburg war Festungsstadt und daher in seiner Ausdehnung eng durch den Festungsgürtel begrenzt. Die Entwicklung zur modernen Großstadt machte jedoch eine Erweiterung erforderlich. Ansiedlungen von Industriebetrieben war innerhalb der Stadt praktisch nicht möglich und erfolgten daher in den Vororten, insbesondere in [[Magdeburg-Buckau|Buckau]]. 1867 wurde  zunächst [[Sudenburg]] eingemeindet. 1871 gelang es Magdeburg, große Teile des [[Festung Magdeburg|Festungsgeländes]] im Westen und Süden der Stadt, insgesamt 54 Hektar, zu erwerben, wofür Kredite aufgenommen wurden. Die so gewonnenen Gebiete (im Westen bis Bahnhofstraße, im Süden bis zum heutigen Hasselbachplatz) wurden bis 1885 bebaut. Es entstanden private Gebäude aber auch städtische Einrichtungen, wie Schulen, das Stadttheater und die Wache der Berufsfeuerwehr, die zum Teil bis heute erhalten sind. 1874 wurde auf diesem Gelände ein neuer zentraler Bahnhof errichtet, der Magdeburg wieder eine große Bedeutung für den Eisenbahnverkehr gab. Mit der Erweiterung war die Einschnürung der Stadt durchbrochen. Magdeburg entwickelte sich zur Industriestadt. Es entstanden die großen Maschinenfabriken [[Rudolf Ernst Wolf|Rudolf Wolf]]; [[Hermann Gruson]] und [[Schäffer &amp;amp; Budenberg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hasselbach war Mitglied im [[Provinziallandtag der Provinz Sachsen]] und wurde dort 1875 stellvertretender Vorsitzender. Politisch blieb Hasselbach konservativ und gehörte diversen Organisationen konservativer und klerikaler Ausrichtung an. So verweigerte er für die Durchführung einer Trauerfeier für den Ehrenbürger Leberecht Uhlich die Bereitstellung des Rathaussaales. Er bekämpfte mit staatlichen Mitteln die entstehende [[Sozialdemokratie]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1881 wurde Hasselbach, zu seinem 30-jährigen Dienstjubiläum, [[Liste der Ehrenbürger von Magdeburg|Ehrenbürger]] der Stadt und schied aus dem Amt. Kurze Zeit später verstarb er.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die preußische Offizier [[Richard von Hasselbach]] (* 1841; † 1894), nobilitiert am 21. Juni 1875 Bad Ems, und der Landrat [[Oskar von Hasselbach]] waren seine Söhne. Geheiratet hatte Hasselbach am 30. Mai 1837 in Stettin Augusta Erémat (* 6. September 1818 in Stettin; † 25. Januar 1904 in Magdeburg). Der SS-Arzt [[Hanskarl von Hasselbach]] ist sein Urenkel.&amp;lt;ref&amp;gt;Siehe: Internet Archive: &amp;#039;&amp;#039;Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Adeligen Häuser. Alter Adel und Briefadel. 1921&amp;#039;&amp;#039;. Fünfzehnter Jahrgang, Justus Perthes, Gotha 1920, [S. 317.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Grab Gustav Hasselbach.jpg|mini|Grab Gustav Hasselbach]]&lt;br /&gt;
Im November 1890 setzte die Stadt Magdeburg ihm am südlichsten Punkt der durch ihn erreichten Stadterweiterung, dem heutigen [[Hasselbachplatz]], mit dem [[Hasselbach-Brunnen]] ein Denkmal. Wegen der zunehmenden Verkehrsbelastung des Hasselbachplatzes wurde das Denkmal 1927 auf den [[Magdeburger Straßen/H|Haydnplatz]] umgesetzt. Nach Hasselbach wurde im Erweiterungsgebiet außerdem eine Straße ([[Magdeburger Straßen/H|Hasselbachstraße]]) in der Nähe des [[Hauptbahnhof Magdeburg|Hauptbahnhofs]] benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Grab von Hasselbach befindet sich auf dem [[Südfriedhof (Magdeburg)|Südfriedhof Magdeburg]] in einem Rondell mit den Gräbern des Oberbürgermeisters [[Friedrich Bötticher]] sowie der Ehrenbürger [[Conrad Listemann]] und [[Otto Duvigneau]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Jochen Lengemann]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Deutsche Parlament (Erfurter Unionsparlament) von 1850. Ein Handbuch: Mitglieder, Amtsträger, Lebensdaten, Fraktionen&amp;#039;&amp;#039;, in: &amp;#039;&amp;#039;Veröffentlichungen der Historischen Kommission für Thüringen.&amp;#039;&amp;#039; Große Reihe Band 6, Urban &amp;amp; Fischer, Jena/München 2000, S. 156–157. ISBN 3-437-31128-X.&lt;br /&gt;
* [[Mathias Tullner]]: &amp;#039;&amp;#039;Hasselbach, Carl Gustav Friedrich.&amp;#039;&amp;#039; In: Guido Heinrich, Gunter Schandera (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Magdeburger Biographisches Lexikon]] 19. und 20. Jahrhundert. Biographisches Lexikon für die Landeshauptstadt Magdeburg und die Landkreise Bördekreis, Jerichower Land, Ohrekreis und Schönebeck.&amp;#039;&amp;#039; Scriptum, Magdeburg 2002. ISBN 3-933046-49-1. ([{{MBL|ID=0624|Linktext=nein}} Artikel online]).&lt;br /&gt;
* [[Martin Wiehle]]: &amp;#039;&amp;#039;Magdeburger Persönlichkeiten.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. durch den Magistrat der Stadt Magdeburg, Dezernat Kultur. imPuls Verlag, Magdeburg 1993. ISBN 3-910146-06-6.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Gothaischer Hofkalender|Gothaisches Genealogisches Taschenbuch]] der Briefadeligen Häuser 1907&amp;#039;&amp;#039;. Erster Jahrgang, Justus Perthes, Gotha 1906, [https://digital.ub.uni-duesseldorf.de/periodical/pageview/1198556 S. 275.]&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;GGT/B (Briefadel). 1907&amp;#039;&amp;#039;. Gotha 1906.: Redaktion und Druck jeweils immer im Vorjahr.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weitere Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Magdeburger Burgermeister&amp;#039;&amp;#039;. in: [https://www.magdeburg.de/B%C3%BCrger-Stadt/index.php?La=1&amp;amp;object=tx,37.5814.1 &amp;#039;&amp;#039;Veröffentlichungen des Stadtarchivs Magdeburg&amp;#039;&amp;#039;], Hrsg. Stadtarchiv Magdeburg, Magdeburg 1992.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Magdeburgischen Zeitung&amp;#039;&amp;#039;. Nachruf. 21. April 1882.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Magdeburger Wochenschau&amp;#039;&amp;#039;. 3. April 1877.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.magdeburg.de/index.php?ModID=7&amp;amp;FID=37.3450.1&amp;amp;object=tx%7C37.3450.1 Carl Gustav Friedrich Hasselbach, geb. 21. März 1809 in Stettin; gest. 21. April 1882 in Magdeburg, in: &amp;#039;&amp;#039;Ehrenbürger der Ottostadt Magdeburg&amp;#039;&amp;#039;], Maren Ballerstedt im Auftrag der Landeshauptstadt Magdeburg (Mit Portrait).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Oberbürgermeister von Magdeburg}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=13683678X|LCCN=no/2009/35433|VIAF=81115819}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Hasselbach, Gustav}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrenbürger von Magdeburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Preußischen Herrenhauses]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Volkshauses des Erfurter Unionsparlaments]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Provinziallandtages der Provinz Sachsen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bürgermeister (Magdeburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geheimer Regierungsrat]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Stettin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1809]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1882]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Hasselbach, Gustav&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Hasselbach, Karl Gustav Friedrich; Hasselbach, Carl Gustav Friedrich&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=Geheimer Regierungsrat, Kommunalpolitiker und über 30 Jahre (Ober)bürgermeister der Stadt Magdeburg&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=21. März 1809&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Stettin]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=21. April 1882&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Magdeburg]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Tom Rheker</name></author>
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