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	<title>Gustav Hagemann - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-23T03:25:57Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gustav_Hagemann&amp;diff=1644508&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Lubitsch2 am 18. November 2025 um 00:12 Uhr</title>
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		<updated>2025-11-18T00:12:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Salzgitter-Engelnstedt - Denkmal Gustav Hagemann.jpg|mini|hochkant|Denkmal für Gustav Hagemann in Salzgitter-Engelnstedt]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gustav Hagemann&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[17. Februar]] [[1891]] in [[Engelnstedt]]; † [[24. Mai]] [[1982]] ebenda) war ein deutscher [[Malerei|Maler]], [[Landschaftsmalerei|Landschaftsmaler]], bekannt als [[Expressionismus|expressionistischer]] Maler des hohen Nordens und [[Samische Studien|Lapplandforscher]], weniger jedoch als [[Plastik (Kunst)|Plastiker]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Infolge zweier Weltkriege ist nahezu sein gesamtes Frühwerk mit seinen plastischen Arbeiten vernichtet worden. Zu den wenigen aus dieser Zeit noch erhaltenen Bronzen gehört der stark von [[Wilhelm Lehmbruck|Lehmbruck]] beeinflusste „Wurmtöter“ aus dem Jahr 1920 sowie der „sitzende Jüngling“ (1932) und sein Gegenstück, der „hockende Frauenakt“ (1933). 1938 grub er die nördlichsten Felsenzeichnungen Europas aus. 1970 wurde er Mitglied der Akademie für Kunst, Wissenschaft und Literatur in Rom.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bruchmachtersen159&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Bruchmachtersen, Engelnstedt, Salder, Lebenstedt. „Ortschaft Nord“ in alten Ansichten&amp;#039;&amp;#039; (=Beiträge zur Stadtgeschichte, Hrsg. vom Archiv der Stadt Salzgitter, Band 11). Salzgitter 1994, ISBN 3-930292-01-7, dort S. 159 Engelnstedt von Reinhold Försterling, Sigrid Lux unter Mitarbeit von Heinrich Hagemann&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausbildung und Werdegang ==&lt;br /&gt;
Hagemann besuchte das Gymnasium in [[Wolfenbüttel]] und studierte an der Kunstschule in Kassel. Nach seinem Abschluss als Kunstlehrer wurde er [[Referendariat|Referendar]] in [[Torgau]]. Im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] malte er als Soldat beeindruckende Anti-Kriegsbilder. Nach dem Krieg studierte er 1920/21 Bildhauerei in München. 1922 kehrte er nach Torgau zurück, wo er als Kunsterzieher und [[Sportlehrer]] angestellt wurde. In der Berliner Galerie [[Ferdinand Möller (Kunsthändler)|Ferdinand Möller]] stellte er zwischen 1927 und 1937 mit beachtlichem Erfolg aus. Er machte dabei v.&amp;amp;nbsp;a. durch die Ergebnisse seiner entdeckerischen Fahrten nach [[Skandinavien]] auf sich aufmerksam. Hagemann unternahm von 1927 an jährlich viermonatige Studienreisen in die Länder des [[Norden]]s und regte [[Samen (Volk)|Samen]] an, ihr Leben künstlerisch darzustellen. Diese Dokumente befinden sich heute in vielen europäischen Museen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.gustavhagemann.de/ Gertrud und Gustav Hagemann]&amp;lt;/ref&amp;gt; Einige dieser Reisen unternahm er gemeinsam mit der Malerin [[Lilo Peters]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[Zeit des Nationalsozialismus]] war Hagemann obligatorisch Mitglied der [[Reichskammer der bildenden Künste]], und er konnte ausstellen. Auch als Soldat im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] arbeitete er künstlerisch und hielt Bilder von Zerstörung, Flucht und Tod fotografisch fest.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gustav Hagemann trat zum 1. Mai 1937 der [[NSDAP]] bei (Mitgliedsnummer 4.047.197).&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/13030897&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Zuge der [[Entnazifizierung]] erklärte er später dazu, er &amp;quot;wurde ja damals [...] so ziemlich gezwungen 1937 einzutreten und mußte ein Jahr lang vorher die Versammlungen besuchen.&amp;quot; Er sei &amp;quot;vollkommen passiv&amp;quot; gewesen und &amp;quot;habe weder ein Amt gehabt oder mich sonst irgendwie betätigt.&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;Martin Hagemann: &amp;#039;&amp;#039;Gertrud Hagemann (1891–1989). Gustav Hagemann (1891–1982). Leben und Werk. Eine Spurensuche. [https://cdn.website-editor.net/79c93b46170c497d9eb1ff1bb7e09349/files/uploaded/GERTRU%257E1.PDF Teil 6 – Die Zeit des Nationalsozialismus ab 1933.]&amp;#039;&amp;#039; Januar 2020. S. 16, abgerufen am 19. Oktober 2025.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Historiker [[Wolfgang Benz]], der sich mit der Frage beschäftigt hat, wie man NSDAP-Mitglied wurde, sieht dagegen keinen generellen Automatismus. &amp;quot;Niemand musste Parteigenosse werden. Druck wurde nicht selten vor allem auf Beamte und Lehrer ausgeübt.&amp;quot; Doch ein &amp;quot;angeblicher Zwang zum Parteieintritt&amp;quot; werde &amp;quot;noch immer überschätzt&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;Wolfgang Benz (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Wie wurde man Parteigenosse?&amp;#039;&amp;#039; Fischer Taschenbuch Verlag, Frankfurt a. Main 2009, ISBN 978-3-596-18068-4&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gertrud Hagemann (geb. Kampe, 1. September 1891 in Schöningen – 7. August 1989 in Salzgitter) unterstützte ihren Mann künstlerisch und pädagogisch. Sie selbst schuf seit den 1920er Jahren vorwiegend textile Arbeiten nach eigenen Entwürfen, die noch heute sehr modern wirken.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=https://www.gustavhagemann.de/ |titel=Leben und Werk |werk= |hrsg=Martin Hagemann |datum= |abruf=2021-01-16 |sprache=}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Heinrich Hagemann, Claudia Böhler, Broder-Heinrich Christiansen, Christine Kellner-Depner,  Jörg Leuschner, Günter Spandau, Walter Wimmer, Ursula Wolff |Hrsg=Archiv der Stadt Salzgitter – Redaktion: Claudia Böhler, Jörg Leuschner und Ursula Wolff |Titel=Engelnstedt – Die Geschichte eines Dorfes in Salzgitter |Kapitel=Kapitel &amp;#039;&amp;#039;Gustav Hagemann – ein Maler zwischen den Welten&amp;#039;&amp;#039; |Reihe=Beiträge zur Stadtgeschichte |BandReihe=28 |Ort=Salzgitter |Datum=2014 |Seiten=279–291}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Ölbilder&lt;br /&gt;
* Walfischschicksal Öl, 1981&lt;br /&gt;
* Schrecken des Krieges, 1982&lt;br /&gt;
* Westfront Öl, 1980&lt;br /&gt;
* Islandpferde, 1971&lt;br /&gt;
* Vulkanfelsen am Meer Öl, 1979&lt;br /&gt;
* Skaldensänger – Island, 1980&lt;br /&gt;
* Lappenfamilie Öl, 1979&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Plastiken&lt;br /&gt;
* Brunnenplastik Menschenwoge, 1978 Schloss Salder&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Bücher&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Karl W.G. Schwarz [Hrsg]: &amp;#039;&amp;#039;Geheimnis des Hohen Nordens. Auswahl der graphischen Arbeiten&amp;#039;&amp;#039;. Düsseldorf, L. Schwann, 1948.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das Leben der Lappen in ihren Ritzzeichnungen und anderen Selbstzeugnissen&amp;#039;&amp;#039;, Iserlohn, 1976.&lt;br /&gt;
* Heinrich Mersmann: &amp;#039;&amp;#039;Gustav Hagemann Der Maler des Nordens&amp;#039;&amp;#039;, Iserlohn, 1981.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausstellungen (unvollständig) ==&lt;br /&gt;
* 1935 Museum der Bildenden Künste, Leipzig („Deutsche Graphikschau“; Ausstellung der [[NS-Kulturgemeinde]])&lt;br /&gt;
* 1936 und 1937 Künstlerhaus, Hannover (104. und 105. Große Frühjahrsausstellung)&lt;br /&gt;
* 1937 Galerie Ferdinand Möller, Berlin (mit [[Otto Herbig (Maler)|Otto Herbig]] und [[Oskar Schlemmer]])&lt;br /&gt;
* Moritzburg-Museum, Halle&lt;br /&gt;
* Prinzessinnenschlösschen, Jena&lt;br /&gt;
* Magdeburg&lt;br /&gt;
* [[Museum für Völkerkunde zu Leipzig|Völkerkundemuseum Leipzig]]&lt;br /&gt;
* 3. Biennale in Ancona (Italien)&lt;br /&gt;
* Kupferstichkabinett Berlin-Dahlem, Alleinausstellung vierzig seiner Arbeiten&lt;br /&gt;
* 1965 Corner Gallery, London&lt;br /&gt;
* Kunstvereins Salzgitter zum 85. Geburtstag des Künstlers im Atrium des Rathauses Salzgitter vom 24. Oktober bis zum 14. November 1976&lt;br /&gt;
* 1977 [[Roemer- und Pelizaeus-Museum Hildesheim|Römer-Museum Hildesheim]] „Die mitternächtlichen Länder“, Gesamtausstellung seiner Werke mit Ölbildern, Aquarellen, Grafiken, Email-Arbeiten und Bronzen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Postum ===&lt;br /&gt;
* 2001 Ausstellung in Salzgitter Schloss Salder&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bruchmachtersen159&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Boldt-Stülzebach: &amp;#039;&amp;#039;Hagemann, Gustav&amp;#039;&amp;#039;. In: Horst-Rüdiger Jarck und Günter Schell (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Braunschweigisches biographisches Lexikon. 19. und 20. Jahrhundert&amp;#039;&amp;#039;. Hahn, Hannover 1996, ISBN 3-7752-5838-8&lt;br /&gt;
* C. F. Hagemann: &amp;#039;&amp;#039;Unter dem Nordlicht. Aus dem Leben des Malers und Lappenforschers Gustav Hagemann&amp;#039;&amp;#039;. C. F. Hagemann, Iserlohn 1966&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.gustav-hagemann.de/pages/home.html Gustav Hagemann - Offizielle Website]&lt;br /&gt;
* [http://www.salzgitter-aktuell.de/dynasite.cfm?dsmid=48409 Gustav Hagemann Ausstellung 2001]&lt;br /&gt;
* [https://www.engelnstedt.de/Heimatpflege/Ortswappen/Heimatpflege_Ortswappen.html Hagemanns Nordlandreisen haben in das Ortswappen Eingang gefunden]&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118544691}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118544691|LCCN=n/83/142198|VIAF=3262362}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Hagemann, Gustav}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landschaftsmaler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maler (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bildhauer (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Samische Studien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1891]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1982]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Hagemann, Gustav&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Maler und Landschaftsmaler Plastiker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=17. Februar 1891&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Engelnstedt]], Niedersachsen&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=24. Mai 1982&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Engelnstedt]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Lubitsch2</name></author>
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