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	<title>Gustav H. Wolff - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-24T15:59:51Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gustav_H._Wolff&amp;diff=775875&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Rauenstein am 17. August 2025 um 17:09 Uhr</title>
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		<updated>2025-08-17T17:09:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Gustav H Wolff - Europa , 1923.jpg|mini|Gustav Heinrich Wolff: &amp;#039;&amp;#039;[[Europa (Mythologie)|Europa]]&amp;#039;&amp;#039;. Holzschnitt, 1923]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Frankfurt Städel Skulpturengarten Wolff Narziss 2.jpg|mini|hochkant|Gustav Heinrich Wolff: Brunnenfigur &amp;#039;&amp;#039;Narziss&amp;#039;&amp;#039;, 1928/1929, Skulpturengarten des [[Städelsches Kunstinstitut|Städel]], Frankfurt am Main]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gustav Heinrich Wolff&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[24. Mai]] [[1886]] in [[Barmen]]; † [[22. März]] [[1934]] in [[Berlin]]) war ein deutscher [[Bildhauer]], [[Maler]], [[Grafiker]] und Kunstschriftsteller.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Werk ==&lt;br /&gt;
Von 1900 bis 1905 lebte Wolff in [[Rom]], wo er in der Bildhauerwerkstatt von [[Artur Volkmann|Arthur Volkmann]] arbeitete. Ab dem Jahr 1906 unternahm Wolff Studienreisen nach [[Russland]] und auf den [[Balkanhalbinsel|Balkan]]. Ab dem Jahr 1908 begann er sich, nun in [[Paris]], der Malerei zu widmen. Im Jahr 1914 brach er wieder zu Studienreisen nach [[Spanien]] und [[Nordafrika]] auf, jedoch unterbrach der Ausbruch des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieges]] seine weiteren Reisepläne. Gustav H. Wolff wurde von 1916 bis 1918 in [[Granville]] bei [[Cherbourg-Octeville|Cherbourg]] in [[Frankreich]] als Kriegsgefangener interniert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Krieg war Wolff in Berlin als Bildhauer tätig. In Berlin pflegte er eine Freundschaft mit dem Schriftsteller [[Gottfried Benn]]. Im Jahr 1919 erlebte er dort die politischen Umbrüche und engagierte sich auch selbst für revolutionäre Veränderungen. Er versuchte, vor allem mit seinen bildhauerischen Arbeiten, größere Bevölkerungskreise und die Arbeiterschaft für Kunst zu begeistern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Jahren 1925 und 1926 schuf Wolff Portalfiguren für ein Kraftwerk in [[Halle (Saale)]]&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.halle-im-bild.de/fotos/skulpturen-plastiken/zwei-figuren Zwei Figuren], in: Halle im Bild, abgerufen am 26. Dezember 2015.&amp;lt;/ref&amp;gt; und eine [[Karitas|„Caritas“]]-Statue, die für die Taubstummenanstalt in [[Erfurt]] bestimmt war. Diese Statue überstand den Bildersturm des Faschismus in Deutschland, weil Schüler der Anstalt sie dort heimlich auf dem Gelände vergruben, die in Halle befinden sich im Hof der [[Moritzburg (Halle)|Moritzburg]]. [[Datei:Gustav Heinrich Wolff Kohlezeichnung.jpg|mini|hochkant|rechts|Gustav Heinrich Wolff: Kohlezeichnung 1932–1934]] Er unternahm später weitere Reisen nach Frankreich, Spanien, [[Marokko]], [[Rumänien]] und im Jahr 1931 nach [[London]], wo er [[Henry Moore]] besuchte. Im Jahr 1931 erhielt er eine Berufung als Leiter der Bildhauerklasse an der Staatlichen Kunstakademie von [[Sankt Petersburg|Leningrad]], kehrte aber schon im Jahr 1932 enttäuscht nach Berlin zurück. Er starb dort am 22. März 1934. Seine letzte Ruhestätte befindet sich auf dem [[Wilmersdorfer Waldfriedhof Stahnsdorf]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nachleben ==&lt;br /&gt;
1937 werden siebzehn Figuren aus dem [[Hamburg]]er [[Museum für Kunst und Gewerbe]] als „[[Entartete Kunst]]“ entfernt und eine aus dem [[Essen]]er [[Museum Folkwang]]. 1938 wurden drei Werke von ihm auf der Berliner Ausstellung „Entartete Kunst“ gezeigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Krieg fand die Kunst von Gustav H. Wolff Anerkennung. Seine Werke wurden unter anderem auf der [[documenta 1]] im Jahr 1955 in [[Kassel]] ausgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 2010 wurden in dem bis dahin zugeschütteten Keller des Hauses Königstraße 50 in der Altstadt von [[Alt-Kölln|Cölln]] ([[Berlin-Mitte]]) bei Vorbereitungsarbeiten für den Neubau der U-Bahn Linie 5 verschiedene Skulpturen im Schutt des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] entdeckt ([[Berliner Skulpturenfund]]). Diese waren offensichtlich nach der Ausstellung „[[Entartete Kunst]]“ im Jahre 1938 in diesem Hause verborgen worden. Eines der Bildnisse ist eine &amp;#039;&amp;#039;Stehende Gewandfigur&amp;#039;&amp;#039; von Gustav H. Wolff aus dem Jahre 1925.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://www.br.de/themen/kultur/inhalt/kunst/skulpturenfund-entartete-kunst-ausstellung-neue-pinakothek-100.html | wayback=20131020122053 | text=Galerie der aufgefundenen Skulpturen}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem fast vollständigen Verlust durch die Beschlagnahmeaktionen während der Nazizeit befindet sich ein größerer zusammenhängender Bestand an Werken von Gustav Heinrich Wolff im öffentlichen Besitz noch im [[Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg]]. Der ihm freundschaftlich verbundene damalige Direktor [[Max Sauerlandt]] hatte dem in finanzielle Not geratenen Künstler Skulpturen und Druckgrafik abgekauft. Durch spätere gezielte Ankäufe und Schenkungen konnte der Bestand wieder auf einige Hundert Arbeiten anwachsen (Skulpturen, Druckgrafik, Zeichnungen, Skizzenbücher). Im Jahr 1957 wurde ebenda die erste umfassende Ausstellung der bildhauerischen Werke nach Wolffs Tod gezeigt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=G. H. Wolff, 1886-1934 |TitelErg=[Ausstellung vom 30. März bis 28. April 1957, veranstaltet vom Museum für Kunst und Gewerbe, Hamburg, der Galerie Rudolf Hoffmann, Hamburg und dem Kunstgewerbe-Verein zu Hamburg e.V. in den Räumen des Museums] |Ort=Hamburg |Datum=1957}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Christian Tümpel]] [Hrsg.]: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Bildhauer, 1900–1945, entartet&amp;#039;&amp;#039;, Königstein im Taunus: Langewiesche, 1992, ISBN 3-7845-7180-8.&lt;br /&gt;
* [[Agnes Holthusen]]: Das plastische und graphische Werk / Gustav H. Wolff. Hamburg: Hauswedell, 1964.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{commonscat|Gustav Heinrich Wolff}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118769960}}&lt;br /&gt;
* [https://www.mkg-hamburg.de/sammlung/online?term=gustav%20heinrich%20wolff Gustav Wolff] in der Datenbank des Museums für Kunst und Gewerbe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118769960|LCCN=no/2013/37889|VIAF=10641854}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Wolff, Gustav H}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maler (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bildhauer (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Künstler im Beschlagnahmeinventar „Entartete Kunst“]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Künstler in Ausstellungen „Entartete Kunst“]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Künstler (documenta)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1886]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1934]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Wolff, Gustav H.&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Wolff, Gustav Heinrich (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Bildhauer, Maler und Kunstschriftsteller&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=24. Mai 1886&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Barmen]], Deutschland&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=22. März 1934&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin]], Deutschland&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Rauenstein</name></author>
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