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	<title>Gustav Gustavson - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gustav_Gustavson&amp;diff=2211127&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Gmünder: /* Einzelnachweise */ sort</title>
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		<updated>2026-03-17T12:46:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Einzelnachweise: &lt;/span&gt; sort&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Gustav of Wasaborg (1616) c 1652 by Sébastien Bourdon.jpg|mini|Gustav Gustavson]]&lt;br /&gt;
[[Datei:VasaborgCoA.jpg|mini|Gräfliches Wappen]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gustav Gustavson&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, ab 1637 &amp;#039;&amp;#039;von Wasaburg&amp;#039;&amp;#039; ([[Schwedische Sprache|schwedisch]] &amp;#039;&amp;#039;af Vasaborg&amp;#039;&amp;#039;), ab 1647 &amp;#039;&amp;#039;Graf von [[Uusikaupunki|Nystad]]&amp;#039;&amp;#039; (* [[24. April]] [[1616]] in [[Stockholm]]; † [[25. Oktober]] [[1653]] in [[Wildeshausen]]) war ein unehelicher Sohn von König [[Gustav II. Adolf|Gustav&amp;amp;nbsp;II. Adolf]], schwedischer Heerführer im [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]], [[Reichsrat (Schweden)|Reichsrat]] und von 1633 bis 1648 Administrator des [[Hochstift Osnabrück|Hochstifts Osnabrück]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
Gustav Gustavson entstammte einer Liaison Gustav Adolfs mit seiner holländischen [[Mätresse]] Margareta Slots oder Margarethe Cabeliau. Schon als Zehnjähriger wurde er an der [[Universität Uppsala]] immatrikuliert. 1630 ging er zu Gustav Adolf nach Deutschland und immatrikulierte sich am 6. August 1632 an der [[Universität Wittenberg]], zusammen mit seinem [[Hofmeister]] (&amp;#039;&amp;#039;praefectus morum&amp;#039;&amp;#039;) Hermann Meier von Münzenbrock.&amp;lt;ref&amp;gt;Siehe die Matrikel bei Bernhard Weissenborn: &amp;#039;&amp;#039;Album Academiae Vitebergensis – Jüngere Reihe Teil 1 (1602–1660).&amp;#039;&amp;#039; Magdeburg 1934, S. 365&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Oktober 1632 gab man ihm den Ehrentitel eines &amp;#039;&amp;#039;[[Liste der Rektoren der Universität Wittenberg|Rector magnificus]]&amp;#039;&amp;#039; der Universität.&amp;lt;ref&amp;gt;Ulrich Bracher: &amp;#039;&amp;#039;Gustav Adolf von Schweden: eine historische Biographie.&amp;#039;&amp;#039; Stuttgart, Berlin, Köln, Mainz: Kohlhammer 1971&amp;lt;/ref&amp;gt; Er blieb jedoch nicht lange, sondern begab sich zum schwedischen Heer. 1633, als Siebzehnjähriger, zeichnete er sich bei der [[Hessisch-Oldendorf|Schlacht von Oldendorf]] aus und befehligte im Anschluss die schwedischen Truppen, die das Hochstift Osnabrück besetzten. Er vertrieb Bischof [[Franz Wilhelm von Wartenberg]] und ließ sich nach Druck des schwedischen Reichrats im Januar 1634 vom [[Domkapitel]] zum Administrator erklären. Wie die Fürstbischöfe residierte er auf [[Schloss und Benediktinerabtei Iburg|Burg Iburg]], wo heute noch sein Porträt in der Reihe der Fürstbischöfe zu sehen ist. Die Inschrift vermerkt, er habe dem Bistum vorgestanden &amp;#039;&amp;#039;in Kriegswirren, als noch Bischof Franz Wilhelm lebte, von Januar 1634 bis zum Ende des Jahres 1650&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Susanne Tauss: &amp;#039;&amp;#039;Der Rittersaal der Iburg: zur fürstbischöflichen Residenz Franz Wilhelms von Wartenberg: Beiträge der wissenschaftlichen Tagung vom 7. bis 9. Oktober 2004 auf Schloss Iburg.&amp;#039;&amp;#039; (Schriftenreihe Kulturregion Osnabrück des Landschaftsverbandes Osnabrück 26), Göttingen: V&amp;amp;R unipress 2007, ISBN 978-3-89971-279-7, S. 359 und Tafel 82&amp;lt;/ref&amp;gt; Ab 1643 residierte er in [[Neuenkirchen-Vörden|Vörden]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1637 erhob man ihn in den Adelsstand als &amp;#039;&amp;#039;von Wasaburg&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;af Vasaborg&amp;#039;&amp;#039;). Königin [[Christina (Schweden)|Christina]] machte ihren Halbbruder 1647 zum &amp;#039;&amp;#039;Grafen von [[Uusikaupunki|Nystad]]&amp;#039;&amp;#039;. Zugleich wurde die Familie unter der Nummer 6 in die Grafenklasse des [[Ritterhaus]]es aufgenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als 1643 die Stadt [[Osnabrück]] als Teil der Vorbereitungen zum Friedensschluss zur neutralen Stadt erklärt wurde, ließ er die schwedischen Truppen abziehen. Infolge des [[Westfälischer Friede|Westfälischen Friedens]] musste er auch das Stiftsgebiet räumen, was sich bis 1650 hinzog. Ihm wurde eine finanzielle Entschädigung von 80.000 Talern zugesagt, die zu gleichen Teilen vom Fürstbischof und den drei Ständen des Hochstifts aufzubringen war, und er erhielt die nun schwedische Herrschaft [[Wildeshausen]] und [[Huntlosen]], wo er sich ein Schloss bauen ließ.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1645 wurde er Gouverneur von [[Estland]] und 1646 schwedischer Reichsrat. 1649/1650 bewarb er sich erfolglos um die Stellung als Admiral der schwedischen Flotte. Er kehrte nach Deutschland zurück und starb in Wildeshausen. Sein Leichnam wurde im August 1654&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Christliche Leichpredigt über das früzeitige Eylen aus diesem bösen Leben Des … Herrn Gustav/ Graffen zu Wasaburgk ...: Welcher im negst abgewichenem Jahre 1653. am 25. Tage Monats Octobris … eingeschlaffen/ Und als der abgelebter Cörper den 4. Aug. Anno 1654. nacher Stockholm … abgeführet worden / Gehalten in der Pfarrkirchen zu Hundlosen Von M. Meinhard-Molano, Pastore Prim: zu Wildeshausen/ und des Ministerii Seniore.&amp;#039;&amp;#039; Oldenburg: Gedruckt bey Henrich-Conrad Zimmer/ HochGräffl: bestalt: Buchdrucker daselbst, 1654 ({{VerzDtDrucke |VD=17 |ID=23:266575T}})&amp;lt;/ref&amp;gt; nach Stockholm überführt und in einer eigenen Grabkapelle in der [[Riddarholmskyrkan]] beigesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er war verheiratet mit Anna Sofia von [[Grafschaft Wied|Wied-Runkel]] (1616–1694), der Schwester von Graf [[Friedrich III. (Wied)|Friedrich&amp;amp;nbsp;III.]] von Wied.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von den Kindern des Paares wurde Gustav Adolf (1653–1732) ebenfalls Offizier und setzte das Grafengeschlecht [[Wasaburg (Adelsgeschlecht)|Wasaburg]] fort. Er war verheiratet mit Angelika Catharina von [[Leiningen-Westerburg]]. Die Tochter Kristina/Christina (1644–1709) heiratete [[Wolmar Wrangel]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Wasaburg (Adelsgeschlecht)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
=== Nichtfiktionale Literatur ===&lt;br /&gt;
* Ludwig Hoffmeyer: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Stadt und des Regierungsbezirks Osnabrück in Bildern.&amp;#039;&amp;#039; Rackhorst, Osnabrück 1904, S. 92–99.&lt;br /&gt;
* {{NordFamilje |Lemma=Vasaborg |Auflage=2 |Band=31 |Spalte=756 |SpalteBis=}}&lt;br /&gt;
* [[Ludwig Bäte]]: &amp;#039;&amp;#039;Gustav Adolfs Sohn. Bildnis eines Unbekannten&amp;#039;&amp;#039;. Verlag Rudolf Gottlieb, Bramsche und Osnabrück 1962.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fiktionale Literatur ===&lt;br /&gt;
* [[Adalbert Stifter]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Der Hochwald]]&amp;#039;&amp;#039; (Erzählung), Erstausgabe 1842 (Figur des „Ronald“).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{VerzDtDrucke |VD=17 |PPN=004521846}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=11869944X|VIAF=37710730}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Gustavson, Gustav}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärperson im Dreißigjährigen Krieg (Schweden)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärperson (Schwedisches Heer)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Familienmitglied des Hauses Wasa|Gustav Gustavson]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Familienmitglied einer unebenbürtigen Linie eines Adelsgeschlechts]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Außerehelicher Abkömmling (Schweden)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Graf (Schweden)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rektor (Leucorea)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Osnabrück)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1616]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1653]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Gustavson, Gustav&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Gustavsson, Gustav; Vasaborg, Gustav Gustavson af; Wasaburg, Gustav Gustavson von; Nyborg, Gustav Gustavson Graf von&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=illegitimer Sohn König Gustav Adolfs; schwedischer Heerführer, Administrator des Hochstifts Osnabrück&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=24. April 1616&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Stockholm]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=25. Oktober 1653&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Wildeshausen]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Gmünder</name></author>
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