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	<title>Gustav Gundelach - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-24T18:47:28Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<updated>2025-06-03T01:39:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Gustav Gundelach 1947.jpg|mini|Gustav Gundelach (1947)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gustav Rudolf August Gundelach&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[19. Dezember]] [[1888]] in [[Kiel]]; † [[8. Juli]] [[1962]] in [[Hamburg]]) war ein deutscher Politiker der [[Kommunistische Partei Deutschlands|KPD]] und [[Widerstand gegen den Nationalsozialismus|Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Gundelach absolvierte eine Lehre als Dreher und arbeitete ab 1908 bei [[Blohm + Voss|Blohm &amp;amp; Voß]] in Hamburg. Seit 1909 Mitglied der [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|Sozialdemokratischen Partei Deutschlands]] (SPD), trat er im März 1919 zur [[Unabhängige Sozialdemokratische Partei Deutschlands|Unabhängigen Sozialdemokratischen Partei Deutschlands]] (USPD) über, wo er zum linken Flügel gehörte, welcher sich 1920 mit der [[Kommunistische Partei Deutschlands|Kommunistischen Partei Deutschlands]] (KPD) zusammenschloss. 1923 war er Teilnehmer am [[Hamburger Aufstand]]. 1924 wurde er hauptamtlicher Parteifunktionär und in die Bezirksleitung Wasserkante gewählt, daneben übernahm er die Leitung der [[Rote Hilfe Deutschlands|Roten Hilfe Deutschlands]] in Hamburg. 1924 bis 1933 war er Mitglied der [[Hamburgische Bürgerschaft|Hamburgischen Bürgerschaft]] und 1927/28 deren Vizepräsident.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der [[Machtergreifung]] der [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] 1933 ging Gundelach in den Untergrund und war in der illegalen Widerstandsarbeit der KPD aktiv. 1934 war Gundelach im Auftrag des Westeuropäischen Büros der [[Internationale Rote Hilfe|Internationalen Roten Hilfe]] in Österreich, Norwegen und Dänemark tätig, 1935 in Rumänien und in der Schweiz. Von Januar 1937 bis Juni 1938 ging er als [[Internationale Brigaden|Interbrigadist]] nach Spanien, wo er das &amp;#039;&amp;#039;[[Internationale Rotkreuz- und Rothalbmond-Bewegung|Rote Kreuz]] der Interbrigaden&amp;#039;&amp;#039; leitete. 1940 kam er nach Moskau; dort besuchte er 1941/42 die [[Internationale Lenin-Schule]] und war ab Dezember 1942 für das [[Nationalkomitee Freies Deutschland]] tätig. Er war bis März 1945 Sprecher und Redakteur am &amp;#039;&amp;#039;[[Deutscher Volkssender|Deutschen Volkssender]]&amp;#039;&amp;#039; und ab August 1943 auch Mitarbeiter beim [[Sender „Freies Deutschland“]]. Im April 1945 kehrte er als Mitglied der [[Gruppe Ulbricht]] nach Deutschland zurück und war bis 1946 Präsident der Deutschen Zentralverwaltung für Arbeit und Sozialfürsorge der [[Sowjetische Besatzungszone|sowjetischen Besatzungszone]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Jahr später wurde er nach Hamburg entsandt, um dort die KPD-Leitung zu übernehmen. Er war für die KPD Mitglied der Hamburgischen Bürgerschaft in der [[Bürgerschaftswahl in Hamburg 1946|ersten Wahlperiode]] nach dem Krieg. Im Juni 1947 schied er als Parlamentarier aus der Bürgerschaft wieder aus.&amp;lt;ref&amp;gt;Hamburger Bürgerschaft: Die Hamburger Bürgerschaft 1946-1971. Wiederaufbau und Neubau, dargestellt von [[Erich Lüth]], Verlag Conrad Kayser, Hamburg 1971.&amp;lt;/ref&amp;gt; Gundelach war dann 1947/48 Mitglied des [[Zonenbeirat|Zonenbeirats]] der [[Britische Besatzungszone|britischen Besatzungszone]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er gehörte dem [[Deutscher Bundestag|Deutschen Bundestag]] in der ersten Legislaturperiode ([[Bundestagswahl 1949|1949–1953]]) an. Er wurde Mitglied des Parteivorstandes der KPD. Nach dem [[KPD-Verbot|Verbot der KPD]] 1956 arbeitete er illegal für die Partei und versuchte 1961 vergeblich, als unabhängiger Einzelkandidat in den Bundestag einzuziehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der DDR wurde ihm 1960 die [[Medaille für Kämpfer gegen den Faschismus 1933 bis 1945|Medaille für Kämpfer gegen den Faschismus]] verliehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Publikationen ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Dokumente des Widerstandes. Ein Beitrag zum Verständnis des illegalen Kampfes gegen die Nazidiktatur. Eine Artikelserie aus der „[[Hamburger Volkszeitung]]“ Juli bis Oktober 1947&amp;#039;&amp;#039;. (Vorwort von Gustav Gundelach.) Albrecht und Evert, Hamburg-Bergedorf 1947&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der deutsche Wähler. Für Frieden, Freiheit, Demokratie&amp;#039;&amp;#039;. Hrsg. von der KPD-Bundestagsfraktion. Verantwortlicher Redakteur Gustav Gundelach. Februar 1950 bis 2. Juli 1951 &amp;lt;small&amp;gt;Erscheinungsweise: 2–3x wöchentlich; zeitweise täglich.&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Achtung! Großkundgebung in Bremen : Montag, den 4. Februar 1952. Es sprechen: Kapitänleutnant Helmuth v. Mücke, Karl Wölz, Bundestagsabgeordneter Gustav Gundelach zum Thema: Kein neues 1933! – Verteidigt die demokratischen Rechte des deutschen Volkes […] Rekrutierung bedeutet Krieg&amp;#039;&amp;#039;. Arbeitskreis für gesamtdeutsche Fragen, Landesausschuß Bremen. Bremen 1952 &amp;lt;small&amp;gt;Flugblatt&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Bundestagsabgeordnete der KPD : Gustav Gundelach gibt Rechenschaft!&amp;#039;&amp;#039; Landesleitung der KPD, Hamburg 1953&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Charlotte Kießling: &amp;#039;&amp;#039;Der Nachlass von den Arbeiterfunktionär Gustav Gundelach&amp;#039;&amp;#039;. Potsdam 1964 (Fachschule für Archivwesen, Abschlussarbeit)&lt;br /&gt;
* Kurzbiographie in: [[Hermann Weber (Historiker, 1928)|Hermann Weber]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Wandlung des deutschen Kommunismus. Die Stalinisierung der KPD in der Weimarer Republik. Band 2&amp;#039;&amp;#039;. Frankfurt/Main 1969, S. 164 f.&lt;br /&gt;
* [[Hermann Weber (Historiker, 1928)|Hermann Weber]], [[Andreas Herbst]]: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Kommunisten. Biographisches Handbuch 1918 bis 1945.&amp;#039;&amp;#039; 2., überarbeitete und stark erweiterte Auflage. Dietz, Berlin 2008, ISBN 978-3-320-02130-6.&lt;br /&gt;
* S. Finzelberg: &amp;#039;&amp;#039;Gundelach, Gustav&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Geschichte der deutschen Arbeiterbewegung. Biographisches Lexikon]]. Dietz Verlag, Berlin 1970, S. 178–179.&lt;br /&gt;
* Erna Milz: &amp;#039;&amp;#039;Die Rote Hilfe – Solidaritätsorganisation der internationalen Arbeiterklasse&amp;#039;&amp;#039; (Mit Beiträgen von Gustav Gundelach, [[Mentona Moser]], [[Rolf Helm]]). In: &amp;#039;&amp;#039;Beiträge zur Geschichte der Arbeiterbewegung&amp;#039;&amp;#039;. Jg. 19, Dietz Verlag, Berlin 1977, Heft 3, S. 453–466&lt;br /&gt;
* Gottfried Hamacher. Unter Mitarbeit von André Lohmar: &amp;#039;&amp;#039;Gegen Hitler – Deutsche in der Résistance, in den Streitkräften der Antihitlerkoalition und der Bewegung „Freies Deutschland“ : Kurzbiographien&amp;#039;&amp;#039;. Rosa-Luxemburg-Stiftung, Berlin 2005. Band 53. ISBN 3-320-02941-X ([http://www.rosalux.de/cms/fileadmin/rls_uploads/pdfs/Manuskripte_53_2.pdf PDF])&lt;br /&gt;
* {{WWW-DDR|id=gustav-gundelach|lemma=Gustav Gundelach|autor=[[Bernd-Rainer Barth]]|band=1|idNum=1163}}&lt;br /&gt;
* Lebenslauf von [https://www.historikerkommission-reichsarbeitsministerium.de/Biografien/Gustav-Gundelach Gustav Gundelach] auf den Seiten der Unabhängigen Historikerkommission zur Erforschung der Geschichte des Reichsarbeitsministeriums 1933–1945&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Gustav Gundelach|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* [https://invenio.bundesarchiv.de/invenio/direktlink/84b00255-12f6-4927-9afd-27c29d9ea10c/ Nachlass Bundesarchiv NY 4066]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1015300073|VIAF=184597633}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Gundelach, Gustav}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bundestagsabgeordneter (Hamburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Hamburgischen Bürgerschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Absolvent der Internationalen Leninschule]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:USPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Parteivorstands der KPD]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Parteivorstandes der SED]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Interbrigadist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Nationalkomitee Freies Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Teilnehmer am Hamburger Aufstand]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Zonenbeirates]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1888]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1962]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher Emigrant in der Sowjetunion]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Gundelach, Gustav&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Gundelach, Gustav Rudolf August &lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker (KPD), MdHB und MdB&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=19. Dezember 1888&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Kiel]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=8. Juli 1962&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Hamburg]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>51.37.103.111</name></author>
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