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	<title>Gustav Greiffenhagen - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<updated>2025-09-21T15:08:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;verlinkt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gustav Greiffenhagen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[13. April]] [[1902]] in [[Hannover]]; † [[2. Juni]] [[1968]] in [[Bremen]]) war ein Pastor in Bremen, der in der Zeit des [[Nationalsozialismus]] seines Amtes enthoben wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Biografie ==&lt;br /&gt;
Gustav Greiffenhagen war der Sohn eines Pastors. Er wuchs in [[Zellerfeld]] auf und besuchte das [[Robert-Koch-Schule (Clausthal-Zellerfeld)|Clausthaler Gymnasium]], das er mit dem Abitur abschloss. Er studierte [[Theologie]] an der [[Georg-August-Universität Göttingen|Universität Göttingen]] und [[Promotion (Doktor)|promovierte]] dort. Danach war er [[Hauslehrer]] und [[Vikar]]. Er schrieb in dieser Zeit sein [[Lizenziat|Lizentiat]] über den Theologen und Philosophen [[Friedrich Schleiermacher]]. 1927 wurde er Hilfsgeistlicher in [[Bremervörde]] und ab 1929 war er Pastor in [[Stotel]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1931 berief ihn die [[St. Stephani (Bremen)|St. Stephanikirche in Bremen]] zum Pastor. Er stand in der [[Bremen zur Zeit des Nationalsozialismus|Zeit des Nationalsozialismus]] im Widerspruch zur offiziellen Kirche und zum Bremer Landesbischof [[Heinrich Weidemann (Theologe)|Heinrich Weidemann]], fand aber Unterstützung u.&amp;amp;nbsp;a. bei der Bekennenden Gemeinde &amp;#039;&amp;#039;Stephani-Süd&amp;#039;&amp;#039; und war Gründungsmitglied der [[Bekennende Kirche|Bekennenden Kirche]] in Bremen. Ende Mai 1934 nahm er an der [[Barmer Bekenntnissynode]] teil, bei der die [[Barmer Theologische Erklärung]] verabschiedet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Juli 1934 wurde Greiffenhagen die Amtsausübung untersagt. Zeitweise wurde er von den [[Nazi]]s in [[Schutzhaft (Nationalsozialismus) |Schutzhaft]] genommen. Er hielt jedoch Gottesdienste in privaten Häusern und fand die Unterstützung vieler Gemeindemitglieder und Pastoren (u.&amp;amp;nbsp;a. [[Elisabeth Forck]], Tusnelde Forck, Maria Schröder, Hedwig Baudert, Anna Dittrich und [[Magdalene Thimme]]), von denen einige wegen der Unterstützung von Juden in Schutzhaft genommen wurden. 1936 trat er aus dem Bruderrat der Bekennenden Kirche aus mit der Begründung, dass ihm dieser zu kompromissbereit war. Im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] diente er als Soldat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Krieg war Greiffenhagen bis 1967 wieder Pastor an der Stephanikirche. Seine Gemeinde und er baten um Verzeihung gegenüber den überlebenden Christen jüdischer Herkunft, weil sie „zu wenig Widerspruch gegen das NS-Reich gewagt hätten“. Er sah sich und die Mitarbeiter der Gemeinde dazu aufgerufen, „den Geist Jesu Christi gegen Militarismus und Antikommunismus im Verzicht auf Feindbilder, Gewalt (Kriegsdienstverweigerung) und in Feindesliebe zu bewähren“.&amp;lt;ref&amp;gt; {{Webarchiv|text=St. Michaelis - St. Stephani-Gemeinde: Stephani-Kirche (Kulturkirche) &amp;amp; Gemeindehaus: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Gemeinde&amp;#039;&amp;#039;. |url=http://www.kirche-bremen.de/gemeinden/29_st_stephani/29_st_stephani_geschichte_gemeinde.php |wayback=20071019111220   }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Er war ein enger Freund der Familie von Bürgermeister [[Henning Scherf]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Politikwissenschaftler [[Martin Greiffenhagen]] (1928–2004) war sein Sohn, die Politikwissenschaftlerin [[Sylvia Greiffenhagen]] dessen Frau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Christologie Schleiermachers in seiner Reifezeit mit besonderer Berücksichtigung der methodologischen Probleme&amp;#039;&amp;#039;; 1930&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Reden und Schriften 1931–1961&amp;#039;&amp;#039; In: Hospitium Ecclesiae, Bd. 20, 1995; bzw. Hrsg. Diether Koch bei [[Hauschild Verlag]], Bremen 1995&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Herbert Schwarzwälder]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Das Große Bremen-Lexikon]].&amp;#039;&amp;#039; 2., aktualisierte, überarbeitete und erweiterte Auflage. Edition Temmen, Bremen 2003, ISBN 3-86108-693-X.&lt;br /&gt;
* Diether Koch: &amp;#039;&amp;#039;Gustav Greiffenhagen an St. Stephani – Widerspruch aus Glauben in der Bekennenden Kirche&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Pastoren in Bremen: Lebensbilder aus dem 19. und 20. Jahrhundert&amp;#039;&amp;#039;, Band 2 der &amp;#039;&amp;#039;Schriftenreihe der Stiftung Bremer Dom&amp;#039;&amp;#039; e.&amp;amp;nbsp;V., [[Edition Temmen]], Bremen 2007, ISBN 3-86108-596-8.&lt;br /&gt;
* {{BBKL|archiveurl=https://web.archive.org/web/20110205043232/http://www.bautz.de/bbkl/g/greiffenhagen_g.shtml |autor=Diether Koch|artikel=Gustav Greiffenhagen|band=18|spalten=537–541}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* Text- und Bildquellen zu Greiffenhagen in der Online-Ausstellung „Widerstand!? Evangelische Christinnen und Christen im Nationalsozialismus“: https://de.evangelischer-widerstand.de/?#/menschen/Greiffenhagen&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118844806}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118844806|VIAF=52486672}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Greiffenhagen, Gustav}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person der Bekennenden Kirche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reformierter Geistlicher (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reformierter Geistlicher (Bremen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Evangelischer Theologe (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1902]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1968]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Greiffenhagen, Gustav&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Pastor&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=13. April 1902&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Hannover]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=2. Juni 1968&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Bremen]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SJPaine</name></author>
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