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	<title>Gustav Graef - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Invisigoth67: form</title>
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		<updated>2026-02-09T03:53:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;form&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Gustav Graef.jpg|mini|Gustav Graef]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gustav August Leopold Ludwig Graef&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[14. Dezember]] [[1821]] in [[Königsberg (Preußen)|Königsberg]]; †&amp;amp;nbsp;[[6. Januar]] [[1895]] in [[Berlin]]) war ein [[deutsche]]r [[Historienmalerei|Historien-]] und [[Porträtmalerei|Porträtmaler]].&lt;br /&gt;
[[Datei:Corpslandsmannschaft Normannia I zu Königsberg, 1843.JPG|mini|rechts|Die Normannia I an der Albertina (mit Selbstbildnis Graefs)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Ferdinande von Schmettau.jpg|mini|&amp;#039;&amp;#039;Ferdinande von Schmettau opfert ihr goldenes Haar auf dem Altar des Vaterlandes 1813&amp;#039;&amp;#039;, 1862]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Auszug der ostpreussischen Landwehr ins Feld 1813.jpg|mini|&amp;#039;&amp;#039;Der Auszug der ostpreußischen Landwehr ins Feld 1813 nach deren Einsegnung in der Kirche&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Gustav Graef, Orientalin, 1887.jpg|mini|hochkant|&amp;#039;&amp;#039;Orientalin&amp;#039;&amp;#039;, 1887]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Werk ==&lt;br /&gt;
In [[Königsberg (Preußen)]] war Gustav Graef seit 1842 begeisterter Angehöriger der [[Königsberger Senioren-Convent#Normannia I|Corpslandsmannschaft Normannia]].&amp;lt;ref&amp;gt;Kösener Korpslisten 1910, 142/74&amp;lt;/ref&amp;gt; Aus jener Zeit stammen viele Lithographien von (korporierten) Königsberger Studenten. Als Historien- und Porträtmaler wurde er in [[Düsseldorf]]  von [[Theodor Hildebrandt]] und [[Wilhelm von Schadow]] an der [[Kunstakademie Düsseldorf|Königlichen Akademie]] ausgebildet. Er machte Studienreisen nach Antwerpen, Paris, München und Italien&amp;lt;ref&amp;gt;Hermann A. Müller: Biographisches Künstler-Lexikon, Bibliographischen Instituts, Leipzig, 1882&amp;lt;/ref&amp;gt;. Nach seiner Rückkehr nach Königsberg heiratete er die Malerin und Lithografin Franziska Liebreich (1824–1893), die einer bedeutenden jüdischen Familie entstammte&amp;lt;ref&amp;gt;Petra Wilhelmy-Dollinger: Die Berliner Salons: Mit historisch-literarischen Spaziergängen, Walter de Gruyter, 2000 ISBN 9783110164145&amp;lt;/ref&amp;gt; und die er als Schülerin seiner Zeichenklasse in Königsberg kennengelernt hatte. Aus der Ehe gingen zwei Söhne und eine Tochter hervor. Der Sohn [[Botho Graef]] (1857–1917) wurde ein bekannter [[Kunsthistoriker]], die Tochter heiratete den Maler [[Reinhold Lepsius]] und wurde selbst als [[Sabine Lepsius]] (1864–1942) eine bekannte Malerin, die engen Kontakt zum [[George-Kreis]] pflegte&amp;lt;ref&amp;gt;Sabine Lepsius, &amp;#039;&amp;#039;Stefan George, Geschichte einer Freundschaft&amp;#039;&amp;#039;, Verlag Die Runde, Berlin, 1935&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1849 erhielt Graef den Auftrag zur Umsetzung der Fresken &amp;#039;&amp;#039;Die Versöhnung Wittekinds mit Karl dem Großen&amp;#039;&amp;#039; nach einem Entwurf von [[Wilhelm von Kaulbach]] im Südkuppelsaal des Berliner [[Neues Museum (Berlin)|Neuen Museums]]. Damit war auch der Umzug der Familie von Königsberg nach Berlin verbunden. Es folgte als weiterer großer Auftrag die Ausführung der &amp;#039;&amp;#039;Vier Herkulestaten&amp;#039;&amp;#039; für die Vorhalle des [[Altes Museum|Alten Museum]] in Berlin. Sein zur damaligen Zeit bekanntestes Gemälde &amp;#039;&amp;#039;[[Ferdinande von Schmettau]] opfert ihr goldenes Haar auf dem Altar des Vaterlandes 1813&amp;#039;&amp;#039;, das auf die Kriege gegen [[Napoleon]] Bezug nimmt, schenkte [[Wilhelm I. (Deutsches Reich)|Kaiser Wilhelm&amp;amp;nbsp;I.]] später der [[Nationalgalerie (Berlin)|Nationalgalerie]]. Das Thema griff Graef auch in weiteren seiner Gemälde, unter anderem in &amp;#039;&amp;#039;Vaterlandsliebe im Jahr 1813&amp;#039;&amp;#039; (98 × 125 cm) auf, das die Staatlichen Museen, [[Alte Nationalgalerie]] in Berlin besitzen. Ab 1862 wandte sich Graef vor allem idealisierten weiblichen Porträts zu, mit denen er großen kommerziellen Erfolg hatte. 1868 erhielt er einen Auftrag zu den drei großen historische Kompositionen [[Solon]], [[Phidias]] und [[Demosthenes]] für die [[Aula]] der [[Albertus-Universität Königsberg]]. 1880 wurde er Mitglied der [[Preußische Akademie der Künste|Preußischen Akademie der Künste]], Berlin, Sektion für die Bildenden Künste. Mitten aus dieser erfolgreichen künstlerischen Arbeit heraus, wurde Graef im März 1885 verhaftet und in einem in der Berliner Gesellschaft vielbeachteten Prozess angeklagt, jedoch vom Vorwurf des [[Meineid]]es und dem Missbrauch eines minderjährigen Modells freigesprochen.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Annette Dorgerloh]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Künstlerehepaar Lepsius. Zur Berliner Porträtmalerei um 1900.&amp;#039;&amp;#039; Akademie Verlag, Berlin 2003, ISBN 3-05-003722-9&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Dagmar Reese, Akt und Anstand. Der Skandal um den Gustav Graef Prozess, Berlin 1885, Böhlau, Köln 2014&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Paul Lindau: Interessante Fälle. Criminalprocesse aus neuester Zeit. Breslau, Schottlaender, 1888; neu veröffentlicht als „Der Prozeß Graef“ im Verlag Das Neue Berlin, 1985 (https://www.projekt-gutenberg.org/lindaup/prograef/chap001.html)&amp;lt;/ref&amp;gt; Der gesellschaftliche Rang der Familie, die vorher das gastfreundliche Haus eines Malerfürsten geführt hatte, erlitt durch den Prozess großen Schaden. Eine seiner Schülerinnen, die er in seinem Atelier im [[Atanazy Raczyński#Palais Raczyński|Palais Raczyński]] unterrichtete, war [[Mathilde Block]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.google.de/#q=Sch%C3%BClerinnen+Pauline+Blankenburg+Mathilde+Block-Niendorff&amp;amp;tbm=bks Nennung] im Allgemeines Künstlerlexikon&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke in Museen (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* Nationalgalerie, Berlin: &amp;#039;&amp;#039;Ferdinande von Schmettau opfert ihr goldenes Haar auf dem Altar des Vaterlandes 1813&amp;#039;&amp;#039;, Öl auf Leinwand 125 × 98 cm&lt;br /&gt;
* [[Kunstforum Ostdeutsche Galerie|Ostdeutsche Galerie]], Regensburg: &amp;#039;&amp;#039;Der Auszug der ostpreußischen Landwehr ins Feld 1813 nach deren Einsegnung in der Kirche&amp;#039;&amp;#039;, 1860/61, Öl auf Leinwand, 101 × 131,5 cm&lt;br /&gt;
* National Portrait Gallery, London: Sir Francis Galton, 1882, Öl auf Holz, 70 × 54 cm&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.npg.org.uk/collections/search/portrait/mw02406/Sir-Francis-Galton National Portrait Gallery &amp;#039;&amp;#039;Sir Francis Galton by Gustav Graef&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Gräf, Gustav&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Hermann Alexander Müller]]: &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Künstler-Lexikon. Die bekanntesten Zeitgenossen auf dem Gebiet der bildenden Künste aller Länder mit Angabe ihrer Werke&amp;#039;&amp;#039;. Bibliographisches Institut, Leipzig 1882, S. 215 f. [http://www.retrobibliothek.de/retrobib/seite.html?id=66918 Digitalisat]&lt;br /&gt;
* [[Paul Lindau]]: &amp;#039;&amp;#039;Der Prozeß Graef. Drei Berliner Sensationsprozesse sowie zwei andere aufsehenerregende Kriminalfälle des ausgehenden 19. Jahrhunderts&amp;#039;&amp;#039;. Hrsg. von Hans Joachim Kruse. Verlag Das Neue Berlin, Berlin 1985.&lt;br /&gt;
* [[Annette Dorgerloh]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Künstlerehepaar Lepsius. Zur Berliner Porträtmalerei um 1900.&amp;#039;&amp;#039; Akademie Verlag, Berlin 2003, ISBN 3-05-003722-9.&lt;br /&gt;
* [[Dagmar Reese]]: &amp;#039;&amp;#039;Akt und Anstand. Der Skandal um den Gustav Graef Prozess&amp;#039;&amp;#039;, Berlin 1885, Böhlau, Köln 2014, ISBN 978-3-412-22250-5.&lt;br /&gt;
* Barnet Hartston: &amp;#039;&amp;#039;The Trial of Gustav Graef: Art, Sex, and Scandal in Late Nineteenth-Century Germany&amp;#039;&amp;#039;, DeKalb: Northern Illinois University Press 2017, ISBN 978-0875807676.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Gustav Graef}}&lt;br /&gt;
* [http://www.iment.com/maida/family/mother/vicars/gustavgraef.htm Bildgalerie im Internet]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=116808748|LCCN=no/2014/140621|VIAF=54909852}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Graef, Gustav}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Porträtmaler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historienmaler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maler (Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Corpsstudent (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Preußischen Akademie der Künste]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1821]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1895]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Graef, Gustav&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Gräf, Gustav&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Historien- und Porträtmaler&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=14. Dezember 1821&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Königsberg (Preußen)|Königsberg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=6. Januar 1895&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Invisigoth67</name></author>
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