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	<title>Gustav Giesecke - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-23T14:45:11Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gustav_Giesecke&amp;diff=1742594&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;DerMaxdorfer: etwas ergänzt anhand Dornheim 2021</title>
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		<updated>2025-08-08T16:18:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;etwas ergänzt anhand Dornheim 2021&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gustav Giesecke&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[8. März]] [[1887]] in [[Flöthe|Groß Flöthe]]; † [[6. März]] [[1958]] in [[Lobmachtersen]]) war ein deutscher [[Politiker]] ([[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]], [[Sozialistische Reichspartei|SRP]]), Abgeordneter des [[Niedersächsischer Landtag|Niedersächsischen Landtages]] und [[Schutzstaffel|SS-Führer]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Giesecke legte sein Abitur 1906 am Gymnasium in Goslar ab und studierte danach [[Rechtswissenschaft]] und [[Volkswirtschaft]] an den Universitäten [[Universität Lausanne|Lausanne]], [[Christian-Albrechts-Universität zu Kiel|Kiel]] und [[Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg|Halle]]. Er bestand 1912 das Erste Juristische Staatsexamen und leistete dann bis 1913 Militärdienst als [[Einjährig-Freiwilliger]] beim [[Husaren-Regiment „Kaiser Franz Josef von Österreich, König von Ungarn“ (Schleswig-Holsteinisches) Nr. 16|Husarenregiment Nr. 16]]. Im Anschluss setzte er seine juristische Ausbildung beim [[Amtsgericht Achim]] und beim [[Landgericht Duisburg]] fort. Während des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieges]] diente er als Reserveoffizier des [[Husaren-Regiment „König Wilhelm I.“ (1. Rheinisches) Nr. 7|Husarenregiments Nr. 7]] in Frankreich, Russland und auf dem Balkan, zuletzt mit dem Dienstrang eines Leutnants der Reserve.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Krieg war Giesecke als Landwirt auf dem Hof seiner Eltern sowie auf dem [[Klostergut Northeim]] tätig. Von 1922 bis 1924 absolvierte er ein Volontariat im Bankfach. Danach betätigte er sich weiter als Landwirt, ab dem Jahr 1926 bewirtschaftete er den vormaligen Bartelschen Hof in Lobmachtersen. Zum 4. Mai 1925 trat er der NSDAP bei ([[Liste der NSDAP-Mitgliedsnummern|Mitgliedsnummer]] 3.354)&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/10960944&amp;lt;/ref&amp;gt; und war von 1931 bis 1933 Ortsgruppenleiter der Nationalsozialisten in Lobmachtersen. 1927 wurde er Mitglied des dortigen Gemeinderates und 1931 Gemeindevorsteher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Braunschweig wurde Giesecke zunächst stellvertretender Vorsitzender des Braunschweigischen [[Landbund (Deutschland)|Landbundes]] (1931). 1933 war er Abgeordneter des [[Braunschweigischer Landtag|Braunschweigischen Landtages]]. Im selben Jahr wurde er Vorsitzender des Braunschweigischen Landbundes und [[Bauernführer|Landesbauernführer]] in Braunschweig. Er gehörte seit 1934 zur [[Schutzstaffel|SS]] in verschiedenen Ehrenrängen bis zum [[SS-Brigadeführer|Brigadeführer]] (SS-Nummer 177.004).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Funktion des Landesbauernführers kandidierte auf dem Wahlvorschlag der NSDAP auf dem Listenplatz mit der Nummer 279 bei der [[Reichstagswahl im Deutschen Reich 1936|Reichstagswahl am 29. März 1936]], zog aber nicht in den [[Reichstag (Zeit des Nationalsozialismus)|nationalsozialistischen Reichstag]] ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1937 wurde Giesecke Generalinspekteur des [[Reichsnährstand]]es, 1938 Siegelbewahrer des Deutschen Reichsbauernrates. 1941 legte er alle Parteiämter nieder, da die Übernahme von Parteiämtern während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] abgelehnt wurde. Von 1945 bis 1949 war Giesecke [[Internierungslager#Zweiter Weltkrieg|interniert]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Giesecke war Mitglied des Niedersächsischen Landtages in der zweiten Wahlperiode ab 6. Mai 1951. Vom 15. Juli 1952 bis 23. Oktober 1952, als die SRP durch ein Urteil des [[Bundesverfassungsgericht]]s als verfassungswidrig aufgelöst wurde, war er Mitglied der &amp;#039;&amp;#039;Fraktion der Abgg. Dr. Schrieber und Gen.&amp;#039;&amp;#039; auf. Infolgedessen erlosch das Mandat von Giesecke wie das aller anderer SRP-Fraktionsmitglieder ([[Entscheidungen des Bundesverfassungsgerichts|BVerfGE]] 2, 1).&amp;lt;ref name=&amp;quot;BVerfG&amp;quot;&amp;gt;[http://www.servat.unibe.ch/dfr/bv002001.html Urteil des BVerfG] auf der Website des Instituts für öffentliches Recht an der [[Universität Bern]]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Bruder [[Erich Giesecke]] war 1929 bis 1932 für die NSDAP Abgeordneter im [[Provinziallandtag der Provinz Hannover]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Andreas Dornheim]]: &amp;#039;&amp;#039;Beamte, Adjutanten, Funktionäre. Personenlexikon zum Reichsministerium für Ernährung und Landwirtschaft und Reichsnährstand.&amp;#039;&amp;#039; W. Kohlhammer, Stuttgart 2021, ISBN 978-3-17-040086-3, S. 196–197.&lt;br /&gt;
* [[Beatrix Herlemann]]: &amp;#039;&amp;#039;„Der Bauer klebt am Hergebrachten“. Bäuerliche Verhaltensweisen unterm Nationalsozialismus auf dem Gebiet des heutigen Landes Niedersachsen&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Veröffentlichungen der [[Historische Kommission für Niedersachsen und Bremen|Historischen Kommission für Niedersachsen und Bremen]]&amp;#039;&amp;#039; Band 39: &amp;#039;&amp;#039;Niedersachsen 1933–1945.&amp;#039;&amp;#039; Teil 4). Hahn, Hannover 1993, ISBN 3-7752-5877-9.&lt;br /&gt;
* [[Beatrix Herlemann]], Helga Schatz: &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Lexikon niedersächsischer Parlamentarier 1919–1945&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Veröffentlichungen der Historischen Kommission für Niedersachsen und Bremen.&amp;#039;&amp;#039; Band 222). Hahnsche Buchhandlung, Hannover 2004, ISBN 3-7752-6022-6, S. 123.&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle|autor=[[Dietrich Kuessner]]|url=http://bs.cyty.com/kirche-von-unten/archiv/gesch/Nationalsozialismus_auf_dem_Lande.rtf|format=RTF; 69&amp;amp;nbsp;kB|titel=&amp;#039;&amp;#039;Nationalsozialismus auf dem Lande&amp;#039;&amp;#039;|werk=Vortrag im Landesmuseum|datum=8. März 2001|zugriff=26. August 2009}}&lt;br /&gt;
* [[Barbara Simon (Archivarin)|Barbara Simon]]: &amp;#039;&amp;#039;Abgeordnete in Niedersachsen 1946–1994. Biographisches Handbuch.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. vom Präsidenten des Niedersächsischen Landtages. Niedersächsischer Landtag, Hannover 1996, S. 118.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1034736000|VIAF=301043104}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Giesecke, Gustav}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landtagsabgeordneter (Freistaat Braunschweig)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landtagsabgeordneter (Niedersachsen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SRP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SS-Brigadeführer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verbandsfunktionär (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landesbauernführer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1887]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1958]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Giesecke, Gustav&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker (SRP), Landtagsabgeordneter in Niedersachsen&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=8. März 1887&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Flöthe|Groß Flöthe]], Kreis Goslar&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=6. März 1958&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Lobmachtersen]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;DerMaxdorfer</name></author>
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