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	<title>Gustav Gans zu Putlitz - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-12T12:33:32Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gustav_Gans_zu_Putlitz&amp;diff=2568478&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Freygangfreunde: /* Literatur */</title>
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		<updated>2025-10-15T06:51:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Gustav Heinrich Gans Edler zu Putlitz 002.JPG|mini|Gustav Gans zu Putlitz]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gustav Heinrich Gans Edler Herr zu Putlitz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[20. März]] [[1821]] auf Gut [[Retzin (Groß Pankow)|Retzin]], [[Prignitz]]; † [[5. September]] [[1890]] ebenda) war ein deutscher Gutsbesitzer, Schriftsteller, Theaterintendant und Politiker. Von 1888 bis zu seinem Tod war er Mitglied des [[Preußisches Herrenhaus|Preußischen Herrenhauses]].&lt;br /&gt;
[[Datei:Gans zu Putlitz Kinder und Kinderfrau.jpg|mini|hochkant|Die sechs Putlitz-Kinder&amp;lt;ref&amp;gt;Aus: Lita zu Putlitz: &amp;#039;&amp;#039;Aus dem Bildersaal meines Lebens 1862–1931&amp;#039;&amp;#039;. Koehler &amp;amp; Amelang, Leipzig 1931, Bildtafel, vor S. 65.&amp;lt;/ref&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
== Familie ==&lt;br /&gt;
Gustav Gans Edler Herr zu Putlitz stammte aus dem märkischen Uradelsgeschlecht [[Gans zu Putlitz]] in der [[Prignitz]]. Die Familie hatte das Ehrenamt des Erbmarschalls der [[Mark Brandenburg|Kurmark Brandenburg]] inne, das zu einem erblichen Sitz im [[Preußisches Herrenhaus|Preußischen Herrenhaus]] berechtigte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gustav zu Putlitz war zweites Kind und ältester Sohn des Gutsbesitzers und Herrenhausmitglieds [[Eduard Gans zu Putlitz|Eduard Gans Edler Herr zu Putlitz]] (1789–1881) und dessen Ehefrau Caroline, geborene von Guretzky. Sein jüngerer Bruder [[Eugen Gans zu Putlitz|Eugen]] wurde ebenfalls Mitglied des Herrenhauses. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gustav zu Putlitz heiratete am 18. Mai 1853 Elisabeth Gräfin von Königsmarck (1825–1901), eine Tochter des kurmärkischen Landtagsabgeordneten [[Adolf von Königsmarck|Adolf Graf von Königsmarck]] und dessen Ehefrau Josephine, geborene von Miaskowska. Er lebte mit ihr im [[Königsmarcksches Palais|Königsmarckschen Palais]] in Berlin, das seinem Schwiegervater gehörte. Aus der Ehe gingen sechs Kinder hervor:&lt;br /&gt;
* [[Stephan Gans zu Putlitz|Stephan]] (1854–1883), Professor für Nationalökonomie&lt;br /&gt;
* [[Konrad Gans zu Putlitz|Konrad]] (1855–1924), Gutsherr und Herrenhausmitglied&lt;br /&gt;
* [[Wolfgang Gans zu Putlitz (Politiker)|Wolfgang Gans zu Putlitz]] (1857–1931) &lt;br /&gt;
* [[Joachim Gans zu Putlitz]] (1860–1922) &lt;br /&gt;
* [[Lita zu Putlitz]] (1862–1935)&lt;br /&gt;
* Victor Gans zu Putlitz (1865–1867)&lt;br /&gt;
[[Datei:Gustav Gans zu Putlitz.JPG|miniatur|hochkant|Gustav Gans Edler Herr zu Putlitz]]&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Gustav zu Putlitz studierte [[Rechtswissenschaft|Jura]] in Berlin und Heidelberg. Er wurde 1842 Mitglied des [[Corps Guestphalia Heidelberg]].&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[[Kösener Corpslisten|Kösener Korps-Listen]] von 1798 bis 1910&amp;#039;&amp;#039;, Hrsg. [[Karl Rügemer]], Verlag der Academischen Monatshefte, Starnberg 1910, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;112&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (Corps), 507.&amp;lt;/ref&amp;gt; Den Militärdienst leistete er beim [[2. Garde-Regiment zu Fuß|2. Garderegiment zu Fuss]] in Berlin, bevor er ab 1846 einige Zeit bei der Provinzialregierung in Magdeburg arbeitete. Er wollte zunächst die diplomatische Laufbahn einschlagen. Im Januar 1848 trat er eine längere [[Kavaliersreise]] nach Italien an, von der er im Mai 1848 nach Retzin zurückkehrte. In dieser Zeit entwickelte sich seine sehr freundschaftliche Beziehung zu [[Willibald Alexis]] (1798–1871), die bis zu Alexis’ Tod bestand und sich prägend auf Gustavs eigene schriftstellerische Ambitionen auswirkte. Immer häufiger trat er mit seinen literarischen Arbeiten und Bühnenstücken an die Öffentlichkeit. 1850 veröffentlichte er das Märchenbuch &amp;#039;&amp;#039;Was der Wald sich erzählt&amp;#039;&amp;#039;, das vom Publikum gut angenommen wurde. Schließlich gab er denn auch die Laufbahn im Staatsdienst auf und widmete sich ab 1853 10 Jahre lang der Bewirtschaftung des väterlichen [[Schloss Retzin|Gutes Retzin]]. 1856 beauftragte er [[Eduard Neide]] mit der Verschönerung des Gutsparks.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1863 trat Gustav zu Putlitz auf Anregung seines Freundes, des bisherigen [[Schwerin]]er Hoftheaterintendanten [[Friedrich von Flotow]] (1812–1883), die Generalintendantur am [[Mecklenburgisches Staatstheater Schwerin|großherzoglichen Theater in Schwerin]] an und blieb dort bis 1867. Noch 1867 übernahm er für ein Jahr, dem besonderen Wunsche des Kronprinzen [[Friedrich III. (Deutsches Reich)|Friedrich Wilhelm von Preußen]] (1831–1888) – späterer Kaiser Friedrich III. – folgend, das Amt des [[Hofmarschall|Hofmarschalls]] des kronprinzlichen Hofes in Potsdam. In den 1870er Jahren leitete Gustav zu Putlitz dann längere Zeit die Redaktion der [[Spenersche Zeitung|Spenerschen Zeitung]] in Berlin. 1873 übernahm Putlitz auf Wunsch des Großherzogs [[Friedrich I. (Baden, Großherzog)|Friedrich I. von Baden]] (1826–1907), Schwiegersohn Kaiser [[Wilhelm I. (Deutsches Reich)|Wilhelms I.]], die Leitung des [[Badisches Staatstheater Karlsruhe|Karlsruher Hoftheaters]]. Im Sommer 1889 trat er aus Altersgründen von dieser Position zurück, um seinen Lebensabend im heimatlichen Retzin zu verbringen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1888, nach dem Tod des [[Hermann Gans zu Putlitz]] auf Schloss Wolfshagen, wurde Gustav zu Putlitz Senior der Familie und dadurch Erbmarschall der Kurmark Brandenburg, als solcher außerdem auch erbliches Mitglied im Preußischen Herrenhaus, der ersten Kammer des Landtages. Alters- und krankheitsbedingt nahm er den Herrenhaussitz jedoch nicht ein. Noch kurz vor seinem Tode erlebte er seine Wahl zum Ehrenmitglied des [[Deutscher Bühnenverein|Deutschen Bühnenvereins]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gustav Gans war ferner Präsident des Deutschen Bühnenvereins und schrieb in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts vielgelesene Märchenbücher sowie seine Kindheits- und Jugenderinnerungen in der Prignitz unter dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Mein Heim&amp;#039;&amp;#039;. Seine heute vergessenen frühen Märchenbücher wie &amp;#039;&amp;#039;Was sich der Wald erzählt&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Vergißmeinnicht&amp;#039;&amp;#039; erlebten bereits im Jahr 1900 ihre 50. Auflage. Der rege briefliche Austausch, den er mit Schriftstellerkollegen wie [[Paul Heyse]] und Willibald Alexis führte, wurde zum größten Teil zerstört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
* die Putlitzstraße in Karlsruhe erinnert seit 1897 an Gustav Gans zu Putlitz&lt;br /&gt;
* [[Medaille für Kunst und Wissenschaft (Mecklenburg-Schwerin)]] (1861)&amp;lt;ref&amp;gt;Elisabeth zu Putlitz: &amp;#039;&amp;#039;Gustav zu Putlitz. Ein Lebensbild aus Briefen zusammengestellt und ergänzt.&amp;#039;&amp;#039; Band 1, Alexander Duncker, Berlin 1894, S. 301.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
Eine Auswahl:&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das Pfand der blauen Schleife&amp;#039;&amp;#039;, 1846&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Was sich der Wald erzählt&amp;#039;&amp;#039;, 1852 ({{ULBDD|urn:nbn:de:hbz:061:1-512694}})&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Arabesken&amp;#039;&amp;#039;, 1854 [http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:hbz:061:2-18219 Digitalisierte Ausgabe (Bd. 1)]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Testament der Großen Kurfürsten&amp;#039;&amp;#039;, 1858&lt;br /&gt;
* Brandenburgische Geschichten, 1862&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der gestiefelte Kater&amp;#039;&amp;#039;, Weihnachtsmärchen in einem Akt, 1869&amp;lt;ref&amp;gt;{{ANNO|izl|09|01|1869|10|Theater und Musik|HERVORHEBUNG=Weihnachtsmärchen&amp;amp;#32;von&amp;amp;#32;G.&amp;amp;#32;zu&amp;amp;#32;Putlitz}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Rolf Berndt&amp;#039;&amp;#039;, 1879&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Mein Heim&amp;#039;&amp;#039;, Berlin 1885 (Neuauflage Berlin 2012)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Elisabeth zu Putlitz,  geb.  Gräfin  Königsmarck:  &amp;#039;&amp;#039;Gustav  zu  Putlitz.  Ein Lebensbild. Aus Briefen zusammengestellt und ergänzt&amp;#039;&amp;#039;. 3 Bände. Verlag Alexander Duncker, Berlin 1894. [https://www.google.de/books/edition/Gustav_zu_Putlitz/PIATQIJq9LkC?hl=de&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;dq=Hermann+Gans+zu+Putlitz+Wolfshagen&amp;amp;pg=PA285&amp;amp;printsec=frontcover Auszug Bd. 3]&lt;br /&gt;
* [[Marcelli Janecki]] (Red. zug.): &amp;#039;&amp;#039;[[Jahrbuch des Deutschen Adels]]&amp;#039;&amp;#039;. Erster Band. Hrsg. Deutsche Adelsgenossenschaft, W. T. Bruer’s Verlag, Berlin 1896, [https://viewer.rsl.ru/ru/rsl01004431110?page=675&amp;amp;rotate=0&amp;amp;theme=white S. 659.]&lt;br /&gt;
* Lita zu Putlitz:  &amp;#039;&amp;#039;Zur  Erinnerung  an  Elisabeth  zu  Putlitz,  geb.  Gräfin  Königsmarck&amp;#039;&amp;#039;.  Manuskriptdruck. Perleberg o. J. [1901], S. 102–118, 120–150.&lt;br /&gt;
* {{ADB|53|155|160|Putlitz, Gustav Heinrich Gans Edler Herr zu|Monty Jacobs|ADB:Gans zu Putlitz, Gustav}}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Gothaischer Hofkalender|Gothaisches Genealogisches Taschenbuch]] der Freiherrlichen Häuser. 1920&amp;#039;&amp;#039;. Siebzigster Jahrgang, Justus Perthes, Gotha 1919, [https://archive.org/details/gothaischesgenea701unse/page/n625/mode/2up S. 252 f.]&lt;br /&gt;
* Lita zu Putlitz: &amp;#039;&amp;#039;Aus dem Bildersaal meines Lebens 1862–1931&amp;#039;&amp;#039;. Koehler &amp;amp; Amelang, Leipzig 1931, u. a. S. 49 (Meine Eltern).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|116350660}}&lt;br /&gt;
* {{PGDA|putlitz}}&lt;br /&gt;
* {{Litport|1611|hist|Gustav Heinrich Gans Edler Herr zu Putlitz}}&lt;br /&gt;
* [http://dichterwiki.lib.byu.edu/index.php5/Putlitz,_Gustav_Heinrich_Gans_Edler_Herr_zu,_1821-1890 Manuskripte und Briefe Putlitz&amp;#039; in Archiven und Bibliotheken]&lt;br /&gt;
* [https://digital.blb-karlsruhe.de/493042 Autographen Gustav Heinrich Gans zu Putlitz&amp;#039;] in den Digitalen Sammlungen der [[Badische Landesbibliothek|Badischen Landesbibliothek]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=116350660|LCCN=no/2002/58908|VIAF=35205950}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Putlitz, Gustav Gans zu}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Preußischen Herrenhauses]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Theaterintendant]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Exzellenz (Preußen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Theaterwissenschaftler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Deutsch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Corpsstudent (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Karlsruhe)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Intendant (Mecklenburgisches Staatstheater Schwerin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Familienmitglied des Adelsgeschlechts Gans zu Putlitz|Gustav]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Edler Herr (Putlitz)|Gustav]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1821]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1890]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Putlitz, Gustav Gans zu&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Putlitz, Gustav Heinrich Gans Edler Herr zu (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Gutsbesitzer, Schriftsteller, Theaterintendant und Politiker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=20. März 1821&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=auf Gut [[Retzin (Groß Pankow)|Retzin]], [[Prignitz]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=5. September 1890&lt;br /&gt;
|STERBEORT=auf Gut [[Retzin (Groß Pankow)|Retzin]], [[Prignitz]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Freygangfreunde</name></author>
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