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	<title>Gustav Friedrich Werner - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gustav_Friedrich_Werner&amp;diff=1264817&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;SchlurcherBot: Bot: http → https</title>
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		<updated>2026-04-17T03:18:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei: Gustav Werner im Löwenkäfig.jpg | miniatur | Gustav Werner im Löwenkäfig, 1864 oder früher]]&lt;br /&gt;
[[Datei: Rehzwinger im zoologischen Garten von Gustav Werner.jpg | miniatur | hochkant=1.5 | Rehzwinger in Gustav Werners Zoo, 1864 oder früher]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Werner Gustav.jpg|thumb | hochkant=1.5|Grab von Gustav Friedrich Werner auf dem Stuttgarter Fangelsbachfriedhof]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gustav Friedrich Werner,&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; genannt &amp;#039;&amp;#039;Affenwerner&amp;#039;&amp;#039; (* [[15. Oktober]] [[1809]] in [[Stuttgart]]; † [[20. März]] [[1870]] in Stuttgart), war ein Cafetier und Tiergartenbesitzer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Werner wurde als Sohn des Cafetiers Immanuel Christoph Friedrich Werner und der Christiane Frederike geb. Fischer geboren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gustav Werner heiratete 1831 die vier Jahre jüngere Eleonore Friederike Katharine Böhringer, Tochter eines Mehlhändlers. 13&amp;amp;nbsp;Jahre später starb Eleonore am 28.&amp;amp;nbsp;März 1844. Noch im selben Jahr heiratete er Anna Digel in Betzingen bei Reutlingen, die Tochter eines Webmeisters, die 13&amp;amp;nbsp;Jahre jünger war als er. Gustav Werner starb am 20.&amp;amp;nbsp;März 1870 in Stuttgart, seine Witwe Anna starb drei Jahre nach ihm, 1873.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1840 übernahm der tierbegeisterte Gustav Werner das Wirtshaus seines Vaters (Gasthaus von J. Werner) auf dem Gelände des heutigen Hotels Royal in der Sophienstraße 35 in Stuttgart und ergänzte es mit einem Tiergarten. Im großen Garten seiner Wirtschaft hielt er bis zu seinem Tode 1870 verschiedene heimische und exotische Tiere.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zunächst besaß Gustav Werner hauptsächlich Vögel in seinem Tiergarten, später kamen Affen hinzu, was ihm den Namen Affenwerner eintrug. Gegen 1855 war seine kleine Menagerie zu einem richtigen Zoo geworden, in dem sich Löwen, Bären, Leoparden, Hyänen und Affen sogar vermehrten. Die harmloseren Tiere durften teilweise in der Gartenwirtschaft frei herumlaufen. Die Legende besagt, dass ein Fischotter so zahm geworden war, dass er den Affenwerner bei Spaziergängen durch die Stadt begleitete. Auch als Dompteur von Löwen, Bären und Leoparden betätigte er sich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Berühmt wurde der Affenwerner in Stuttgart, weil seine Papageien den Namen des badischen Revolutionärs [[Friedrich Hecker|Hecker]] bzw. dessen Ruf „Hecker hoch“&amp;lt;ref&amp;gt;Eugen Dolmetsch: &amp;#039;&amp;#039;Bilder aus Alt-Stuttgart&amp;#039;&amp;#039;, 2. Auflage, Verlag J. F. Steinkopf, Stuttgart 1930, S. 79.&amp;lt;/ref&amp;gt; krächzten. Dies führte dazu, dass die in Stuttgart stationierten Soldaten nicht mehr seine Wirtschaft besuchen und die Wachtparade nicht mehr an seinem Lokal vorbeimarschieren durfte, um einer zu liberalen Beeinflussung zu entgehen. Stattdessen mussten sie einen Umweg gehen. Der Affenwerner war der Obrigkeit suspekt und wurde schließlich zu einer Gefängnisstrafe auf der [[Festung Hohenasperg]] verurteilt. Allerdings setzte sich einer seiner Stammgäste, der zur Hofgesellschaft gehörte, für ihn ein und erreichte eine Amnestie durch König [[Wilhelm I. (Württemberg)|Wilhelm I.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seinem Tode führte sein Sohn Emil den Tiergarten noch drei Jahre im Lokal Schwanen in [[Stuttgart-Berg]] fort. Bei dessen Auflösung kaufte [[Johannes Nill]] für seinen [[Tiergarten Nill|Tiergarten]] einen Großteil der Tiere.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Werners Grab liegt auf dem [[Fangelsbachfriedhof]] in Stuttgart (Abteilung&amp;amp;nbsp;7, Reihe&amp;amp;nbsp;19, Nummer&amp;amp;nbsp;5).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Uwe Albrecht: &amp;#039;&amp;#039;Vergnügen und Belehrungen. Die Geschichte bürgerlicher Stuttgarter Tiergärten im 19. Jahrhundert.&amp;#039;&amp;#039; &lt;br /&gt;
** {{Anker| Albrecht 2000}}&amp;#039;&amp;#039;1. Teil: G. Werners „Zoologischer Garten“ 1840–1874.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Der zoologische Garten&amp;#039;&amp;#039;, Jahrgang 70, 2000, S. 171–193 ([http://www.rhinoresourcecenter.com/pdf_files/130/1305760694.pdf online]).&lt;br /&gt;
** {{Anker| Albrecht 2001}}&amp;#039;&amp;#039;2. Teil: Nills Tiergarten (1871–1906).&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Der zoologische Garten&amp;#039;&amp;#039;, Jahrgang 71, 2001, S. 15–56.&lt;br /&gt;
* Karl Büchele: &amp;#039;&amp;#039;Stuttgart und seine Umgebungen für Einheimische und Fremde&amp;#039;&amp;#039;, Stuttgart 1858, S. 140 ([http://books.google.de/books?id=mmcAAAAAcAAJ&amp;amp;hl=de&amp;amp;pg=PA140#v=onepage&amp;amp;q&amp;amp;f=false Google Books]).&lt;br /&gt;
* {{Anker| Dolmetsch 1930}}&amp;#039;&amp;#039;Der Affenwerner&amp;#039;&amp;#039;. In: Eugen Dolmetsch: &amp;#039;&amp;#039;Bilder aus Alt-Stuttgart. Nacherzähltes und Selbsterlebtes.&amp;#039;&amp;#039; Stuttgart 1930, S. 66–93.&lt;br /&gt;
* Stefan Hammer und Ralf Arbogast: &amp;#039;&amp;#039;Stuttgart zu Fuß,&amp;#039;&amp;#039; Rundgang 14, [[Silberburg-Verlag]], Tübingen&amp;amp;nbsp;2005, ISBN 3-87407-649-0.&lt;br /&gt;
* {{Anker| Klunzinger 1910}}[[Carl Benjamin Klunzinger]]: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Stuttgarter Tiergärten.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Jahreshefte des Vereins für vaterländische Naturkunde&amp;#039;&amp;#039;, Jahrgang 66, 1910, S. 167–217 ({{ZOBODAT |pfad=pdf/Jh-Ver--vaterl-Naturkunde-Wuerttemberg_66_0167-0217.pdf}} – Mit Literaturliste).&lt;br /&gt;
* Annegret Kotzurek und Rainer Redies: &amp;#039;&amp;#039;Stuttgart von Tag zu Tag&amp;#039;&amp;#039; Jan Thorbecke Verlag, Stuttgart&amp;amp;nbsp;2006, ISBN 3-7995-0176-2.&lt;br /&gt;
* Jörg Kurz: &amp;#039;&amp;#039;Vom Affenwerner zur Wilhelma – Stuttgarts legendäre Tierschauen&amp;#039;&amp;#039;. [[Belser-Verlag]], Stuttgart 2015, ISBN 978-3-7630-2701-9.&lt;br /&gt;
* L. Martin: &amp;#039;&amp;#039;Werner&amp;#039;s zoologischer Garten in Stuttgart&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Über Land und Meer&amp;#039;&amp;#039; 13.1864, S. 165, 167–168, 180 ([https://reader.digitale-sammlungen.de/de/fs1/object/display/bsb10498518_00173.html digitale-sammlungen.de]).&lt;br /&gt;
* {{Anker| Raidt}}Erik Raidt: &amp;#039;&amp;#039;Stuttgarter Zoogeschichte. Die wunderbare Welt der Tiere.&amp;#039;&amp;#039; In &amp;#039;&amp;#039;Stuttgarter Zeitung&amp;#039;&amp;#039; vom 16. September 2012 ([http://m.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.stuttgarter-zoogeschichte-die-wundersame-welt-der-tiere.d30b1f62-8bc0-4498-9246-64d60abe3a22.html online]).&lt;br /&gt;
* Fritz Wiedermann: &amp;#039;&amp;#039;Bubenbad und Affenwerner&amp;amp;nbsp;– Wirtshäuser im alten Stuttgart&amp;#039;&amp;#039; Silberburg-Verlag, Stuttgart&amp;amp;nbsp;1987, ISBN 3-925344-14-4.&lt;br /&gt;
* {{Anker| Zanker 1977}}Richard Zanker: &amp;#039;&amp;#039;Geliebtes altes Stuttgart. Erinnerungen und Begegnungen.&amp;#039;&amp;#039; Stuttgart 1977, S. 127.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1019530189|VIAF=232463748}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Werner, Gustav Friedrich}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zoodirektor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Stuttgart)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Württemberger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1809]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1870]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Werner, Gustav Friedrich&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Affenwerner&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=Cafetier und Tiergartenbesitzer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=15. Oktober 1809&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Stuttgart]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=20. März 1870&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Stuttgart]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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