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	<title>Gustav Frenssen - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;TaxonBot: Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Gustav Frenssen 1933.jpg|mini|Gustav Frenssen in &amp;#039;&amp;#039;Der Bücherwurm&amp;#039;&amp;#039; 18.1933, S. 154]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv Bild 183-S42619, Gustav Frenssen.jpg|mini|Gustav Frenssen]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gustav Frenssen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[19. Oktober]] [[1863]] in [[Barlt]], [[Dithmarschen]]; † [[11. April]] [[1945]] ebenda) war ein [[deutscher Schriftsteller]] des [[Völkische Bewegung|völkischen]] [[Nationalismus]], ab 1932 des [[Nationalsozialismus]]. Seine Werke gehörten zur Massenliteratur des [[Deutsches Kaiserreich|Kaiserreichs]] und der [[Zeit des Nationalsozialismus|NS-Zeit]], die damals verbreitete [[Deutscher Kolonialismus|kolonialistische]], [[Rassismus|rassistische]] und [[Geschichte des Antisemitismus bis 1945|antisemitische]] Vorstellungen vermittelte. Sein Grab befindet sich im Landschaftsschutzgebiet &amp;#039;&amp;#039;Wodansberg&amp;#039;&amp;#039; bei [[Windbergen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Frenssen wurde in Barlt als Sohn des [[Tischler]]meisters Hermann Frenssen (1829–1919) und dessen Frau Amalie geb. Hansen (1827–1897) geboren. Er besuchte nach der [[Volksschule]] zunächst das [[Meldorfer Gelehrtenschule|Gymnasium in Meldorf]], gemeinsam mit dem späteren antisemitischen [[Literaturhistoriker]] [[Adolf Bartels]], und wegen schlechter schulischer Leistungen danach das in [[Husum]]. Nach der Reifeprüfung 1886 studierte er [[Theologie]] an den Universitäten [[Eberhard Karls Universität Tübingen|Tübingen]], [[Humboldt-Universität zu Berlin|Berlin]] und [[Christian-Albrechts-Universität zu Kiel|Kiel]], um 1890 Zweiter [[Pastor]] in [[Hennstedt (Dithmarschen)|Hennstedt]] und 1892 schließlich Pastor in [[Hemme]] zu werden. 1890 heiratete er Anna Walter, die Tochter eines Lehrers.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Literarische Anfänge und Erfolge ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Villa Frenssen, Meldorf.JPG|mini|Postkarte von 1905]]&lt;br /&gt;
1896 veröffentlichte er sein erstes größeres Werk, &amp;#039;&amp;#039;Die Sandgräfin&amp;#039;&amp;#039;, und 1901 den [[Entwicklungsroman]] &amp;#039;&amp;#039;Jörn Uhl&amp;#039;&amp;#039;, der beim Publikum ([[Hermann Löns]]: …&amp;amp;nbsp;dieser wunderschöne Roman&amp;amp;nbsp;…) und bei der Kritik großen Erfolg hatte, auch bei „Frenssen-Fan“ (Uwe-K. Ketelsen) [[Rainer Maria Rilke]]. Dieser Erfolg erlaubte es Frenssen, seine Pastorenstelle 1902 aufzugeben und als [[freier Schriftsteller]] zu leben. 1903 bekam er für seine &amp;#039;&amp;#039;Dorfpredigten&amp;#039;&amp;#039; von der [[Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg|Universität Heidelberg]] den [[Ehrendoktor]] für Theologie verliehen. 1905 erschien &amp;#039;&amp;#039;Hilligenlei&amp;#039;&amp;#039; und 1906 &amp;#039;&amp;#039;[[Peter Moors Fahrt nach Südwest]]&amp;#039;&amp;#039; über den [[Aufstand der Herero und Nama]] in Deutsch-Südwestafrika, von denen jeweils zwei Monate nach dem Erscheinen über 100.000 Stück verkauft waren. Trotzdem kam Frenssen danach literarisch nicht mehr auf die Kolonialthematik zurück und sah sich auch nicht als „Kolonialautor“. Im zweiten Jahrzehnt des 20. Jahrhunderts wurde Frenssen, dessen Werke in zahlreiche Sprachen übersetzt wurden und besonders auch in Skandinavien beliebt waren, sogar für den [[Literaturnobelpreis]] vorgeschlagen. Frenssen war so sehr von sich eingenommen, dass er für seine Nichtwahl die „[[Intrige|Kabalen]] einer Judenclique“ verantwortlich machte.&amp;lt;ref&amp;gt;Laut Arno Schmidt: &amp;#039;&amp;#039;Ein unerledigter Fall. Zum 100. Geburtstag von Gustav Frenssen.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Die Ritter vom Geist. Von vergessenen Kollegen.&amp;#039;&amp;#039; Stahlberg, Karlsruhe 1965, S.&amp;amp;nbsp;137f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Seine Werke erreichten eine Gesamtauflage von rund drei Millionen Exemplaren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Weg zu den Nationalsozialisten ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Sönke Erichsen.jpg|mini|Szenenbild von &amp;quot;Sönke Erichsen&amp;quot; von Gustav Frenssen (1913)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Nicola Perscheid - Gustav Frenssen nach 1925.jpg|mini|Gustav Frenssen zwischen 1925 und 1930 auf einer Fotografie von [[Nicola Perscheid]].]]&lt;br /&gt;
Frenssens politische Haltung während des Kaiserreichs war nationalkonservativ. Er wurde 1896 Mitglied in [[Friedrich Naumann]]s [[Nationalsozialer Verein|Nationalsozialem Verein]] und blieb es bis zu dessen Auflösung 1903. Genau wie Naumann sprach er sich für [[deutsche Kolonien]] aus, und schon vor [[Hans Grimm]] und Adolf Bartels prägte er in seinem Roman &amp;#039;&amp;#039;Die drei Getreuen&amp;#039;&amp;#039; (1898) die Parole „[[Volk ohne Raum]]“. Er beschäftigte sich mit zeitgenössischen [[Rassentheorien|rassebiologischen]] Schriften. Gustav Frenssen lebte von 1902 bis 1906 in Meldorf und danach in [[Hamburg-Blankenese|Blankenese]]. 1919 zog er an seinen Geburtsort Barlt zurück. Wie viele Dithmarscher seiner Zeit war er zwar nationalliberal und antidemokratisch gesinnt, begrüßte jedoch die [[Oktoberrevolution]] und lehnte die [[Weimarer Republik]] zuerst nicht ab. [[Walther Rathenau]] bezeichnete er kurzzeitig als „vornehmsten Kopf in Deutschland“.&amp;lt;ref&amp;gt;„Es ist ein Jammer! Dieser vornehmste Kopf in Deutschland –&amp;amp;nbsp;man sah es äußerlich ganz deutlich; es gab keine drei solche Schädel in Europa&amp;amp;nbsp;–, von den engsten und versteinertsten Gehirnen im Land zerschmettert.“ Aus: Gustav Frenssen: &amp;#039;&amp;#039;Briefe aus Amerika&amp;#039;&amp;#039;. Berlin 1923, S.&amp;amp;nbsp;81; zitiert nach: Andreas Crystall: &amp;#039;&amp;#039;Gustav Frenssen. Sein Weg vom Kulturprotestantismus zum Nationalsozialismus.&amp;#039;&amp;#039; Gütersloh 2002, S.&amp;amp;nbsp;337.&amp;lt;/ref&amp;gt; Aber Frenssen strebte im Grunde ein „starkes Deutschland mit deutlich autoritären Zügen“ an und wurde zum Feind der Weimarer Republik.&amp;lt;ref&amp;gt;Hans Sarkowicz, Alf Mentzer: &amp;#039;&amp;#039;Literatur in Nazi-Deutschland. Ein biographisches Lexikon.&amp;#039;&amp;#039; Hamburg 2002, S.&amp;amp;nbsp;171.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ab 1923 sind in seinen Werken Anzeichen für einen verstärkten Antisemitismus festzustellen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;pfeil&amp;quot; /&amp;gt; Bei der [[Reichspräsidentenwahl 1932]] wählte er [[Adolf Hitler]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zeit des Nationalsozialismus ===&lt;br /&gt;
Nach der [[Machtübernahme]] unterstützte er offen die [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]]. Er unterschrieb 1933 das [[Gelöbnis treuester Gefolgschaft]] für Hitler, bejahte ab 1938 die Ausgrenzung der Juden und trat für die [[Nationalsozialistische Rassenhygiene|Euthanasie]] ein.&amp;lt;ref name=&amp;quot;pfeil&amp;quot;&amp;gt;Ulrich Pfeil: &amp;#039;&amp;#039; Vom Kaiserreich ins „Dritte Reich“: Heide 1890–1933.&amp;#039;&amp;#039; Selbstverlag Heide 1997. Zugleich Hamburger Universitätsdissertation 1995/96.&amp;lt;/ref&amp;gt; Hans Sarkowicz und Alf Mentzer werten die nach 1933 veröffentlichten Bücher Frenssens als „fast ausnahmslos übelste nationalsozialistische Propaganda“.&amp;lt;ref&amp;gt;Hans Sarkowicz, Alf Mentzer: &amp;#039;&amp;#039;Literatur in Nazi-Deutschland. Ein biographisches Lexikon.&amp;#039;&amp;#039; Hamburg 2002, S. 170 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Oktober 1933 ließ sich Frenssen in die gleichgeschaltete [[Preußische Akademie der Künste]] Sektion Dichtung aufnehmen, die sich ab 1939 Deutsche Akademie der Dichtung nannte, und wurde zum Ehrensenator des Reichsverbands Deutscher Schriftsteller, einer Unterabteilung der [[Reichsschrifttumskammer]], ernannt. 1933 erhielt er den [[Wilhelm-Raabe-Preis|Raabepreis]]. 1938 verlieh ihm Hitler die [[Goethe-Medaille für Kunst und Wissenschaft]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er war Vorstandsmitglied des 1936 gegründeten [[Eutiner Dichterkreis]]es, einer der bedeutendsten Autorengruppen in Nazi-Deutschland.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Uwe Danker]], Astrid Schwabe: &amp;#039;&amp;#039;Schleswig-Holstein und der Nationalsozialismus&amp;#039;&amp;#039;, Neumünster 2005, S. 88.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1936 erschien sein Buch &amp;#039;&amp;#039;Der Glaube der Nordmark&amp;#039;&amp;#039;, mit dem er sich endgültig von der christlichen Religion abwandte und eine Art nordisches [[Neopaganismus|Neuheidentum]] propagierte.&amp;lt;ref&amp;gt;Dagegen wandte sich das von Pastor [[Johannes Lorentzen]], Kiel, herausgegebene Sonderheft in der Reihe der [[Breklumer Hefte]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Nordmark im Glaubenskampf. Eine Antwort der Kirche auf Gustav Frenssen&amp;#039;&amp;#039;. [[Heinz Eduard Tödt]] schrieb darüber in seiner Autobiographie &amp;#039;&amp;#039;Wagnis und Fügung&amp;#039;&amp;#039; im Jahr 2012: „Für die Schulung in [[Hitlerjugend]] und [[Deutsches Jungvolk|Jungvolk]] wurde – ich meine es war 1936 – eine Schrift von Gustav Frenssen verteilt, die den Titel ‚Der Glaube der Nordmark‘ trug. Frenssen, Pastor in Dithmarschen und durch mehrere Bücher als Schriftsteller bekannt, vollzog hier den Übergang vom Christen- und Kirchenglauben zu einer völkischen Gottgläubigkeit – ein Schritt, der wegen der Popularität Frenssens spektakulär wirken musste. Das Heft ‚Glaube der Nordmark‘ gab ich im Gebiet meines Jungvolkstammes nicht weiter. Die Fähnleinführer des Stammes, darunter Ernst Appenfeller in Tönning, und ebenso mein Freund Franz Dunker, der Stammführer in Husum, machten diese [[Deutsche Glaubensbewegung|germanisch-gottgläubige]] Schulungsrolle nicht mit. An ihr und an dem Druck, der auf SS-Angehörige und Parteifunktionäre im Sinne eines Kirchenaustritts ausgeübt wurde, erkannte ich, daß der [[Kirchenkampf|Konflikt]] zwischen Nationalsozialismus und Christentum sich auf Initiative der Partei verschärfte“ (S. 58 f.).&amp;lt;/ref&amp;gt; Bürgerlich-konservative [[Sexualmoral]] lehnte er nun ab. 1937 erschien &amp;#039;&amp;#039;Vorland. Grübeleien&amp;#039;&amp;#039;, seine Notizen aus den Jahren 1920 bis 1935. In dem darin enthaltenen fiktiven &amp;#039;&amp;#039;Tagebuch der Amtmannschaft Wittschild&amp;#039;&amp;#039;, eines Deutschlands im Jahre 2023, sprach er sich für radikale Maßnahmen der [[Eugenik]] und [[Nationalsozialistische Rassenhygiene|Euthanasie]] aus.&amp;lt;ref&amp;gt;Florian Dunklau: [http://pro-mann-strasse-heide.blogspot.de/2014/01/wenn-er-sturbe-ware-ein-wertloser.html &amp;#039;&amp;#039;„Wenn er stürbe, wäre ein Wertloser weniger.“ – Frenssens „Tagebuch der Amtmannschaft Wittschild“ (1923)&amp;#039;&amp;#039;]. Kommentierte Textauszüge online auf pro-mann-strasse-heide.blogspot.de vom 15. Januar 2014.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1938 veröffentlichte er &amp;#039;&amp;#039;Der Weg unseres Volkes&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
[[Datei:Grab von Gustav Frenssen NIK 6720.JPG|mini|Grab auf dem Wodansberg]]&lt;br /&gt;
1940 erschienen seine Autobiographie &amp;#039;&amp;#039;Lebensbericht&amp;#039;&amp;#039;, die von Großstadtfeindlichkeit, Antiintellektualismus und Antisemitismus geprägt ist, sowie &amp;#039;&amp;#039;[[Right or wrong, my country|Recht oder Unrecht – mein Land!]]&amp;#039;&amp;#039;, in dem er unter anderem die Verfolgung der Juden und die Rolle Deutschlands im Zweiten Weltkrieg rechtfertigte. Sein vorletztes Buch &amp;#039;&amp;#039;Lebenskunde&amp;#039;&amp;#039; erschien 1942. Es beschäftigt sich u.&amp;amp;nbsp;a. mit dem Thema der „Menschenzucht“. Sein letztes Buch, die Erzählung &amp;#039;&amp;#039;Der Landvogt von [[Sylt]]&amp;#039;&amp;#039; (1943), handelt eigentlich von zwei Inhabern dieses Amtes: von [[Uwe Jens Lornsen]] und seinem Nachfolger Hans Nicolai Frenssen (1798–1833), einem entfernten Verwandten des Autors. In den letzten Kriegsjahren arbeitete Frenssen vorwiegend für den Rundfunk und die [[Reichspressestelle der NSDAP]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rezeption im Nachkriegsdeutschland ==&lt;br /&gt;
Nach seinem Tod 1945 geriet Frenssen weitgehend in Vergessenheit. In der [[Sowjetische Besatzungszone|SBZ]] und der [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]] wurden viele seiner Werke auf die [[Liste der auszusondernden Literatur]] gesetzt,&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.polunbi.de/bibliothek/1946-nslit-f.html polunbi.de]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.polunbi.de/bibliothek/1953-nslit-f.html polunbi.de]&amp;lt;/ref&amp;gt; wo sich auch die antisemitisch und antidemokratisch gefärbten Monographien &amp;#039;&amp;#039;Erläuterungen zu Gustav Frenssen: „Der Glaube der Nordmark“&amp;#039;&amp;#039; (1939) von [[Albert Meerkatz]] und &amp;#039;&amp;#039;Gustav Frenssen. Entfaltung eines Lebens&amp;#039;&amp;#039; (1938) von [[Numme Numsen]] finden.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.polunbi.de/bibliothek/1946-nslit-n.html polunbi.de]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.polunbi.de/bibliothek/1948-nslit-m.html polunbi.de]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Bundesrepublik nannte [[Arno Schmidt]] Frenssen einen Vertreter &amp;#039;&amp;#039;exemplarischer literarischer und gesellschaftlicher Anti-Moderne&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Arno Schmidt: &amp;#039;&amp;#039;Ein unerledigter Fall – Zum Hundertjährigen Geburtstag von Gustav Frenssen.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Die Ritter Vom Geist – Von vergessenen Kollegen.&amp;#039;&amp;#039; Karlsruhe 1965, S. 90 bis S. 166.&amp;lt;/ref&amp;gt; und zählte ihn zu den „chauvinistischen Scharfmachern“.&amp;lt;ref&amp;gt;Arno Schmidt: &amp;#039;&amp;#039;Ein unerledigter Fall – Zum Hundertjährigen Geburtstag von Gustav Frenssen.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Die Ritter Vom Geist – Von vergessenen Kollegen.&amp;#039;&amp;#039; Karlsruhe 1965, S. 137&amp;amp;nbsp;f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Frenssen habe durch seine öffentliche Parteinahme gegen „Juden und jüdische Künstler“ vor und während der NS-Zeit eine große Mitschuld an den [[Holocaust|Verbrechen an den Juden während des Nationalsozialismus]]. Künstlerisch fällt Schmidts Urteil geteilt aus. Einerseits schreibt er, man könne „90% seiner Produktion schlicht als &amp;lt;Edelkitsch&amp;gt;“ etikettieren; andererseits lobt er Frenssens 1.300 Seiten langen Roman &amp;#039;&amp;#039;Otto Babendiek&amp;#039;&amp;#039; ausdrücklich und schreibt: „Ich bin weder verrückt, noch ein [[Arnold Winkelried|Winkelried]] der Objektivität, und setze mich also nicht für eine Frenssen-Renaissance ein; aber der Otto Babendiek wäre, ungekürzt &amp;amp; ungehudelt, in Großauflage sofort wieder auf den Markt zu bringen : dieses Buch darf unserer Literatur nicht länger fehlen ...“&amp;lt;ref&amp;gt;Arno Schmidt: Ein unerledigerter Fall, in (ders.): Essays und Aufsätze 2, Bargfelder Ausgabe Bd. 4, S. 286 u. S. 289, Haffmans Verlag, Zürich, 1995 &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bewertung Ende des 20. und Anfang des 21. Jahrhunderts ==&lt;br /&gt;
Für die heutige wissenschaftliche Forschung zur „Heimatliteratur“, die in weiten Bereichen völkische Literatur war und der [[Heimatkunst]] zugeordnet werden kann, ist Frenssens Werk ein „paradigmatischer“ Beleg für die „Ausweitung“ der Heimatliteratur „in den Bereich der politisch-agitatorischen Publizistik“. Dafür stünden sowohl die im Ersten Weltkrieg geschriebenen „vehement militaristische[n] Durchhaltetexte“ als auch, dass er „seit Beginn der dreißiger Jahre den Nationalsozialisten den Weg bereiten geholfen“ habe.&amp;lt;ref&amp;gt;Kay Dohnke: &amp;#039;&amp;#039;Völkische Literatur und Heimatliteratur 1870-1918&amp;#039;&amp;#039;. In: Uwe Puschner, Walter Schmitz, Justus H. Ulbricht (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Handbuch zur „Völkischen Bewegung“ 1871–1918&amp;#039;&amp;#039;. München 1999, S.&amp;amp;nbsp;651–686, hier: S. 678.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dessen ungeachtet wurde Frenssens publizistische Unterstützung für die Verbrechen des NS-Staates in der Bundesrepublik lange weitgehend verdrängt und der Autor geehrt. Vor allem in Schleswig-Holstein wurden Straßen nach ihm benannt. Erst in den 1980er Jahren – 1983 zuerst in [[Heide (Holstein)|Heide]]&amp;lt;ref&amp;gt;Florian Dunklau: [http://www.pro-mann-strasse-heide.blogspot.de/2013/03/alle-frenssen-straen-umbenennen-1983.html &amp;#039;&amp;#039;Heider SPD: „Frenssen-Straße umbenennen“ (1983)&amp;#039;&amp;#039;.] Dithmarscher Landeszeitung vom 10. Mai 1983. Online auf pro-mann-strasse-heide.blogspot.de vom 27. März 2013.&amp;lt;/ref&amp;gt; – bildeten sich politische Initiativen, die –&amp;amp;nbsp;wie 1986 in [[Hamburg-Blankenese]]&amp;lt;ref&amp;gt;Dort wurde die 1928 nach Frenssen benannte Straße 1986 in Anne-Frank-Straße umbenannt: [https://www.abendblatt.de/hamburg/article108076554/Die-Strassen-der-starken-Frauen-in-der-Hansestadt.html &amp;#039;&amp;#039;Die Straßen der starken Frauen in der Hansestadt&amp;#039;&amp;#039;.] In: &amp;#039;&amp;#039;Hamburger Abendblatt&amp;#039;&amp;#039;, 11. August 2011.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;amp;nbsp;– eine Umbenennung erreichten.&amp;lt;ref&amp;gt;Dietrich Stein: [http://www.akens.org/akens/texte/info/36/102.html &amp;#039;&amp;#039;Bad Oldesloe und Gustav Frenssen&amp;#039;&amp;#039;.] In: &amp;#039;&amp;#039;Informationen zur Schleswig-Holsteinischen Zeitgeschichte.&amp;#039;&amp;#039; Heft 36, Kiel 1999, S.&amp;amp;nbsp;102–104.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nach ersten, damals nicht mehrheitsfähigen Umbenennungsvorschlägen zur Zeit der Einführung der [[Postleitzahl (Deutschland)#Das fünfstellige System|fünfstelligen Postleitzahlen]] 1993 wurde die [[Preetz]]er Frenssenstraße 2009 in [[Josepha Mose|Torrund]]straße umbenannt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=https://www.kn-online.de/Region/Ploen/Frenssenstrasse-wird-Torrundstrasse |wayback=20211211192811 |text=Kieler Nachrichten 05/2009 |archiv-bot=2025-06-07 14:17:07 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Frenssenstraße in [[Kiel-Pries]] wurde 2011 mit der Begründung umbenannt, Frenssen habe „seine Begabungen wissentlich und willentlich in den Dienst der Nationalsozialisten“ gestellt. Die Straße war 1920 nach ihm benannt worden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Kieler Straßenlexikon |ID=1309 |Name=Ringelnatzstraße (früher Frenssenstraße)}}&amp;lt;br /&amp;gt;{{Kieler Straßenlexikon |ID=290 |Name=Gudegastkoppel (früher Frenssenstraße 2/4)}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 2014 folgten die Gustav-Frenssen-Straßen in Heide,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://zeitungen.boyens-medien.de/aktuelle-nachrichten/zeitung/artikel/lilly-wolff-statt-gustav-frenssen.html | wayback=20140413133034 | text=Lilly Wolff statt Gustav Frenssen }}, Online-Ausgabe der Dithmarscher Landeszeitung vom 8. April 2014&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Brunsbüttel]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv  |url=http://zeitungen.boyens-medien.de/aktuelle-nachrichten/zeitung/artikel/gustav-frenssen-strasse-bildungsausschuss-stimmt-fuer-umbenennung.html |wayback=20140413132131 | text=Gustav-Frenssen-Straße: Bildungsausschuss stimmt für Umbenennung }}, Online-Ausgabe der Dithmarscher Landeszeitung vom 10. April 2014&amp;lt;/ref&amp;gt; und [[Marne (Holstein)|Marne]],&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |titel=Große Front gegen Umbenennung |url=http://zeitungen.boyens-medien.de/aktuelle-nachrichten/zeitung/artikel/grosse-front-gegen-umbenennung.html |abruf=2015-10-02 |offline=1 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20151003172105/http://zeitungen.boyens-medien.de/aktuelle-nachrichten/zeitung/artikel/grosse-front-gegen-umbenennung.html |archiv-datum=2015-10-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 2015 auch in [[Meldorf]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |titel=Neuer Straßenname |url=http://www.meldorf-nordsee.de/8-meldorf/80-neuer-strassenname |abruf=2015-10-02 |werk=www.meldorf-nordsee.de |archiv-datum=2015-10-03 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20151003213939/http://www.meldorf-nordsee.de/8-meldorf/80-neuer-strassenname |offline=ja |archiv-bot=2025-06-07 14:17:07 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Mai 2022 wurde die Gustav-Frenssen-Straße in [[Büdelsdorf]] umbenannt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |titel=Neues Straßenschild enthüllt: Gustav-Frenssen-Straße heißt ab sofort Dichterweg |url=https://www.shz.de/lokales/mittelholstein-nortorfer-land/artikel/buedelsdorf-gustav-frenssen-strasse-heisst-jetzt-dichterweg-42041681 |abruf=2022-06-09 | datum=2022-05-18 | werk=Landeszeitung }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2014 berief die Stadt [[Hannover]] einen Beirat aus Fachleuten zur Überprüfung, ob es bei Personen als Namensgeber für Straßen „eine aktive Mitwirkung im Nazi-Regime oder schwerwiegende persönliche Handlungen gegen die Menschlichkeit gegeben hat“. Er regte die Umbenennung der im Jahr 1967 nach Frenssen benannten Straße an. Er habe in hohem Maße „Judenverfolgung und Euthanasiemorde gerechtfertigt“.&amp;lt;ref&amp;gt;Hannoversche Allgemeine Zeitung vom 2. Oktober 2015, S. 18&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.haz.de/Hannover/Aus-der-Stadt/Uebersicht/Diese-neun-Strassen-in-Hannover-sollen-umbenannt-werden |wayback=20151003171455 |text=&amp;#039;&amp;#039;Diese zehn Straßen sollen umbenannt werden&amp;#039;&amp;#039;}} in: Onlineausgabe Hannoversche Allgemeine Zeitung vom 2.&amp;amp;nbsp;Oktober 2015, abgerufen am 3. Oktober 2015&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Umbenennung der Straße wurde im Jahr 2024 beschlossen und ist inzwischen erfolgt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://hannover.gov.de/medien/dokumente/am_buchholzer_ufer.pdf?20241127115845 Bekanntmachung der Stadt Hannover vom 27. November 2024 auf Hannover.de], Abruf am 1. Dezember 2025&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Gustav Frenssen Jörn Uhl 1902 Titel.jpg|mini|Jörn Uhl (1902)]]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Sandgräfin.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 1896 ([https://archive.org/details/diesandgrfinrom01frengoog online]; 1928 mit &amp;#039;&amp;#039;[[Die Sandgräfin]]&amp;#039;&amp;#039; verfilmt)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die drei Getreuen&amp;#039;&amp;#039;. Berlin 1898  ([https://archive.org/details/diedreigetreuen00frengoog online])&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;The three comrades&amp;#039;&amp;#039;. Boston 1907 (Übersetzung ins Englische von Lilian Winstanley) ([https://archive.org/details/threecomrades00frengoog/page/n9/mode/2up online])&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Dorfpredigten&amp;#039;&amp;#039;. 3 Bände. Göttingen 1899–1902&lt;br /&gt;
** Band 1 ([https://archive.org/details/dorfpredigten00frengoog online])&lt;br /&gt;
** Band 2 ([https://archive.org/details/dorfpredigten01frengoog online])&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Eine Handvoll Gold.&amp;#039;&amp;#039; Leipzig 1901&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Jörn Uhl.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 1901 ([https://archive.org/details/jrnuhl00frengoog online])&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;Jörn Uhl&amp;#039;&amp;#039;. London 1905 (Übersetzung ins Englische von F. S. Delmer) ([https://archive.org/details/jornuhlfrenssen00freniala online])&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das Heimatsfest&amp;#039;&amp;#039;, Schauspiel in fünf Akten, Berlin 1903 ([https://archive.org/details/dasheimatsfests00frengoog online])&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Hilligenlei.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 1905 ([https://archive.org/details/hilligenleiroma00frengoog online])&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;Holyland&amp;#039;&amp;#039;. Boston 1906 (Übersetzung ins Englische von Mary Agnes Hamilton) ([https://archive.org/details/holyland00freniala online])&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Peter Moors Fahrt nach Südwest]].&amp;#039;&amp;#039; Berlin 1906 ([https://archive.org/details/petermoorsfahrt01frengoog online])&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;Peter Moor&amp;#039;s journey to Southwest Africa; a narrative of the German campaign&amp;#039;&amp;#039;. London 1914 (Übersetzung ins Englische von Margaret May Ward) ([https://archive.org/details/petermoorsjourne00frenrich/page/n5/mode/2up online])&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das Leben des Heilands.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 1907 ([https://archive.org/details/daslebendesheil00frengoog/page/n5/mode/2up online])&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Klaus Hinrich Baas.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 1909&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;Klaus Hinrich Baas. The story of a self-made man&amp;#039;&amp;#039; (Übersetzung ins Englische von Esther Everett Lape und Elizabeth Fisher Bead) ([https://archive.org/details/klaushinrichbaa00frengoog online])&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Untergang der Anna Hollmann.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 1911&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Sönke Erichsen.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 1913&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Bismarck.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 1914 ([https://archive.org/details/bismarckepische00frengoog/page/n4/mode/2up online])&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Brüder.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 1917&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Grübeleien.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 1920&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Pastor von Poggsee&amp;#039;&amp;#039;. Berlin 1921 ([https://archive.org/details/derpastorvonpogg00frenuoft online])&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Briefe aus Amerika.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 1923 ([https://archive.org/details/briefeausamerika00frenuoft online])&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Lütte Witt.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 1924&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Otto Babendiek.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 1926&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;Otto Babendiek.&amp;#039;&amp;#039; London 1930 (Übersetzung ins Englische von Huntley Paterson) ([https://archive.org/details/3865767/page/n5/mode/2up online])&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Möwen und Mäuse.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 1927&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Chronik von Barlete. Kulturgeschichte eines niedersächsischen Dorfes.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 1928&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Dummhans.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 1929&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der brennende Baum.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 1931&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Meino der Prahler.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 1933&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Geert Brügge.&amp;#039;&amp;#039; München 1934, Berlin 1935&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Witwe von Husum.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 1935&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Glaube der Nordmark.&amp;#039;&amp;#039; Stuttgart 1936&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Vorland.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 1937&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Land an der Nordsee.&amp;#039;&amp;#039; Leipzig 1938&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Lebensbericht.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 1940&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Lebenskunde.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 1942&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Landvogt von Sylt.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 1943&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Oswald Hauser]]: &amp;#039;&amp;#039;Gustav Frenssen als niederdeutscher Dichter. Untersuchungen zu Landschaft und Volkstum seiner Heimat&amp;#039;&amp;#039; (= Form und Geist, Bd. 40). Eichblatt, Leipzig 1936 (Dissertation).&lt;br /&gt;
* [[Karl Ludwig Kohlwage]]: &amp;#039;&amp;#039;Kommentar zum [[Breklumer Hefte#Das Sonderheft|Sonderheft]] „Die Nordmark im Glaubenskampf“&amp;#039;&amp;#039;, in: Kohlwage, Kamper, Pörksen (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;„Ihr werdet meine Zeugen sein!“ Stimmen zur Bewahrung einer bekenntnisgebundenen Kirche in bedrängender Zeit. Die Breklumer Hefte der ev.-luth. Bekenntnisgemeinschaft in Schleswig-Holstein in den Jahren 1935 bis 1941. Quellen zur Geschichte des Kirchenkampfes in Schleswig-Holstein&amp;#039;&amp;#039;. Zusammengestellt und bearbeitet von [[Peter Godzik]], Husum: Matthiesen Verlag 2018, S. 474 f.&lt;br /&gt;
* {{BBKL|archiveurl=https://web.archive.org/web/20070630003404/http://www.bautz.de/bbkl/f/frenssen_g.shtml |band=22|autor=Gregor Brand|spalten=350–375}}&lt;br /&gt;
* Andreas Crystall: &amp;#039;&amp;#039;Gustav Frenssen. Sein Weg vom Kulturprotestantismus zum Nationalsozialismus.&amp;#039;&amp;#039; Kaiser, Gütersloher Verlags-Haus, Gütersloh 2002, ISBN 3-579-02609-7.&lt;br /&gt;
* Kay Dohnke, Dietrich Stein (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Gustav Frenssen in seiner Zeit. Von der Massenliteratur im Kaiserreich zur Massenideologie im NS-Staat.&amp;#039;&amp;#039; Boyens, Heide 1997, ISBN 3-8042-0750-2. Enthält u.&amp;amp;nbsp;a. aus der Feder Kay Dohnkes eine Bibliographie der Veröffentlichungen Frenssens.&lt;br /&gt;
* [[Volker Griese]]: &amp;#039;&amp;#039;Die drei Leben des Gustav F. Eine Frenssen-Chronik.&amp;#039;&amp;#039; MV-Verlag, Münster 2011, ISBN 978-3-86991-415-2&lt;br /&gt;
* Otto Jordan (Bearb.): &amp;#039;&amp;#039;Gustav-Frenssen-Bibliographie.&amp;#039;&amp;#039; Bohmstedt, 1978.&lt;br /&gt;
* {{NDB|5|402|403|Frenssen, Gustav|[[Olaf Klose]]|118535269}}&lt;br /&gt;
* Ulrich Klappstein: &amp;#039;&amp;#039;… mit den Augen des hochgezüchteten Literasten&amp;#039;&amp;#039;. In: Ulrich Klappstein / [[Heiko Thomsen]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Tellingstedt &amp;amp; der Weg dorthin&amp;#039;&amp;#039;. Neisse, Dresden 2016, S. 329–371. ISBN 978-3-86276-185-2.&lt;br /&gt;
* [[Norbert Mecklenburg]]: &amp;#039;&amp;#039;Erzählte Provinz. Regionalismus und Moderne im Roman.&amp;#039;&amp;#039; Athenäum, Königstein/Taunus 1982, ISBN 3-7610-8248-7.&lt;br /&gt;
* [[Hans Sarkowicz]], Alf Mentzer: &amp;#039;&amp;#039;Literatur in Nazi-Deutschland. Ein biographisches Lexikon.&amp;#039;&amp;#039; Europa Verlag, Hamburg/Wien (Erw. Neuauflage) 2002, ISBN 3-203-82030-7&lt;br /&gt;
* Arno Schmidt: &amp;#039;&amp;#039;Ein unerledigter Fall. Zum 100. Geburtstage von Gustav Frenssen.&amp;#039;&amp;#039; In: derselbe: &amp;#039;&amp;#039;Die Ritter vom Geist. Von vergessenen Kollegen.&amp;#039;&amp;#039; Stahlberg, Karlsruhe 1965. S.&amp;amp;nbsp;90–165.&lt;br /&gt;
* [[Jan Süselbeck]]: &amp;#039;&amp;#039;„Arse=tillery + Säcksualität“. Arno Schmidts Auseinandersetzung mit Gustav Frenssen.&amp;#039;&amp;#039; Aisthesis, Bielefeld 2001, ISBN 3-89528-337-1.&lt;br /&gt;
* Klaus Uhde: &amp;#039;&amp;#039;Gustav Frenssens literarischer Werdegang bis zum Ersten Weltkrieg. Eine kritisch-monographische Studie zur Entstehung völkischer Literatur.&amp;#039;&amp;#039; München: Univ. Diss. 1983.&lt;br /&gt;
* [[Johannes Lorentzen]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die Nordmark im Glaubenskampf. Eine Antwort der Kirche an Gustav Frenssen&amp;#039;&amp;#039;, Breklum: Missionsbuchhandlung o. J. (1936); wieder abgedruckt in: Kohlwage, Kamper, Pörksen (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;„Ihr werdet meine Zeugen sein!“ Stimmen zur Bewahrung einer bekenntnisgebundenen Kirche in bedrängender Zeit. Die Breklumer Hefte der ev.-luth. Bekenntnisgemeinschaft in Schleswig-Holstein in den Jahren 1935 bis 1941. Quellen zur Geschichte des Kirchenkampfes in Schleswig-Holstein&amp;#039;&amp;#039;. Zusammengestellt und bearbeitet von Peter Godzik, Husum: Matthiesen Verlag 2018, S. 169 ff. Darin:&lt;br /&gt;
** [[Otto Dibelius]]: &amp;#039;&amp;#039;Frenssens Abschied vom Christentum&amp;#039;&amp;#039;, S. 170 ff.&lt;br /&gt;
** [[Johannes Tonnesen]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Wandelbarkeit Gustav Frenssens&amp;#039;&amp;#039;, S. 175 ff.&lt;br /&gt;
** Johannes Lorentzen: &amp;#039;&amp;#039;Gustav Frenssens Christusbild&amp;#039;&amp;#039;, S. 182 ff.&lt;br /&gt;
** Wolfgang Miether&amp;lt;ref&amp;gt;Biogramm Wolfgang Miether [http://www.geschichte-bk-sh.de/index.php?id=371 (online auf geschichte-bk-sh.de)]&amp;lt;/ref&amp;gt;: &amp;#039;&amp;#039;Frenssens Gottesbotschaft&amp;#039;&amp;#039;, S. 188 ff.&lt;br /&gt;
** Hans Dunker&amp;lt;ref&amp;gt;Biogramm Hans Dunker [http://d-nb.info/gnd/1062522877 (online auf d-nb.info)]&amp;lt;/ref&amp;gt;: &amp;#039;&amp;#039;Die Verschwommenheit des heidnischen Glaubens – Die Klarheit des christlichen Glaubens&amp;#039;&amp;#039;, S. 193 ff.&lt;br /&gt;
** Hans Treplin&amp;lt;ref&amp;gt;Biogramm Hans Treplin [http://www.geschichte-bk-sh.de/index.php?id=348 (online auf geschichte-bk-sh.de)]&amp;lt;/ref&amp;gt;: &amp;#039;&amp;#039;Anmerkungen zum ersten Psalm&amp;#039;&amp;#039;, S. 197 ff.&lt;br /&gt;
** Käthe Tonnesen&amp;lt;ref&amp;gt;Biogramm Käthe Tonnesen, geb. Sohrt {{Toter Link |datum=2025-06 |url=https://www.ronlev.dk/webtrees/individual.php?pid=I1686&amp;amp;ged=anetavler |text=(online auf ronlev.dk) |archivebot=2025-06-07 14:17:07 InternetArchiveBot}}&amp;lt;/ref&amp;gt;: &amp;#039;&amp;#039;An Gustav Frenssen. Das Wort einer Mutter aus der Nordmark&amp;#039;&amp;#039;, S. 204 ff.&lt;br /&gt;
** Heinrich Voß: &amp;#039;&amp;#039;Um die Jugend der Nordmark. Wort eines Lehrers&amp;#039;&amp;#039;, S. 210 f.&lt;br /&gt;
** [[Johannes Tramsen]]: &amp;#039;&amp;#039;Frenssens Urteil über die Kirche der Nordmark und ihre Pastoren&amp;#039;&amp;#039;, S. 211 ff.&lt;br /&gt;
** [[Martin Pörksen]]: &amp;#039;&amp;#039;Nur noch sterbende christliche Gemeinden in der Nordmark?&amp;#039;&amp;#039;, S. 216 ff.&lt;br /&gt;
** Johannes Drews: &amp;#039;&amp;#039;Der Pastor in Hemme schreibt&amp;#039;&amp;#039;, S. 225.&lt;br /&gt;
** Johannes Tonnesen: &amp;#039;&amp;#039;Was der Norden sagt!&amp;#039;&amp;#039;, S. 226 ff.&lt;br /&gt;
** [[Paul Gerhard Johanssen]]: &amp;#039;&amp;#039;Wie wird es weiter gehen?&amp;#039;&amp;#039;, S. 231 ff.&lt;br /&gt;
* [[Hans Treplin (Pastor)|Hans Treplin]]: &amp;#039;&amp;#039;Gustav Frenssen erklärt dem Christentum in der Nordmark den Krieg&amp;#039;&amp;#039;, in: ders.: &amp;#039;&amp;#039;Um Kreuz und Altar. Ein Wort aus Schleswig-Holstein zum 5. Hauptstück&amp;#039;&amp;#039;, Breklum: Selbstverlag des Amtes für Volksmission 1936, S. 16 ff.; wieder abgedruckt in: Kohlwage, Kamper, Pörksen (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;„Ihr werdet meine Zeugen sein!“ Stimmen zur Bewahrung einer bekenntnisgebundenen Kirche in bedrängender Zeit. Die Breklumer Hefte der ev.-luth. Bekenntnisgemeinschaft in Schleswig-Holstein in den Jahren 1935 bis 1941. Quellen zur Geschichte des Kirchenkampfes in Schleswig-Holstein&amp;#039;&amp;#039;. Zusammengestellt und bearbeitet von Peter Godzik, Husum: Matthiesen Verlag 2018, S. 161 ff.&lt;br /&gt;
* [[Heinrich Detering]]/[[Kai Sina]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Kein Nobelpreis für Gustav Frenssen. Eine Fallstudie zu Moderne und Antimoderne.&amp;#039;&amp;#039; Boyens, Heide 2018, ISBN 3-8042-1472-X.&lt;br /&gt;
* [[Franz Brümmer]]: [http://www.archive.org/stream/lexikonderdeutsc02bruoft#page/264/mode/1up &amp;#039;&amp;#039;Frenssen, Gustav&amp;#039;&amp;#039;.] In: &amp;#039;&amp;#039;Brümmers Lexikon der deutschen Dichter und Prosaisten&amp;#039;&amp;#039;. 6. Aufl. Reclam, Leipzig 1913.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Frenssen, Gustav&amp;#039;&amp;#039;, in: [[Ernst Klee]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Das Kulturlexikon zum Dritten Reich|Das Kulturlexikon zum Dritten Reich. Wer war was vor und nach 1945]]&amp;#039;&amp;#039;. Frankfurt am Main : S. Fischer, 2007, ISBN 978-3-10-039326-5, S. 162f.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Gustav Frenssen|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118535269}}&lt;br /&gt;
* {{DDB|Person|118535269}}&lt;br /&gt;
* {{Pressemappe|FID=pe/005537}}&lt;br /&gt;
* {{PGDA|181}}&lt;br /&gt;
* {{DHM-HdG|Bio=gustav-frenssen|Autor=Gabriel Eikenberg}}&lt;br /&gt;
* [http://iasl.uni-muenchen.de/ Zu Frenssens Theologie]&lt;br /&gt;
* [https://www.dithmarschen.de/index.php?ffsn=false&amp;amp;object=tx%7C647.15 Frenssen-Haus in Barit] auf dithmarschen.de.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118535269|LCCN=n86113633|VIAF=44344883}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Frenssen, Gustav}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Deutsch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Norddeutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Heimatliteratur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erzählung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Roman, Epik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Reichsschrifttumskammer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Nationalsozialen Vereins]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrendoktor der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (deutscher Nationalismus)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Kreis Dithmarschen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Dithmarschen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1863]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1945]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Frenssen, Gustav&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Schriftsteller&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=19. Oktober 1863&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Barlt]], [[Dithmarschen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=11. April 1945&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Barlt]], [[Dithmarschen]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
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