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	<title>Gustav Ferdinand Mehler - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;APPERbot: Bot: digizeitschriften.de =&gt; gdz.sub.uni-goettingen.de</title>
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		<updated>2026-04-19T18:31:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: digizeitschriften.de =&amp;gt; gdz.sub.uni-goettingen.de&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Das Fotoalbum für Weierstraß 024 (Gustav Ferdinand Mehler).jpg|mini|Gustav Ferdinand Mehler]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gustav Ferdinand Mehler&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[13. Dezember]] [[1835]] in [[Schönlanke]]; †&amp;amp;nbsp;[[13. Juli]] [[1895]] in [[Elbląg|Elbing]]) war ein deutscher [[Mathematiker]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehler wurde als Sohn des Gerichtsdirektors in Schönlanke geboren, besuchte zunächst die dortige Realschule und dann, als sein Vater 1847 nach [[Bromberg]] versetzt wurde, das dortige [[Gymnasium]], das er 1852 erfolgreich absolvierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Studium setzte Mehler in [[Universität Breslau|Breslau]] und [[Humboldt-Universität zu Berlin|Berlin]] fort. Hier wurde er vor allem durch [[Peter Gustav Lejeune Dirichlet]] beeinflusst. Nach dem gut bestandenen Staatsexamen wurde er am 1. April 1858 Mitglied des mathematischen Seminars, das am [[Friedrich-Wilhelms-Gymnasium (Berlin)|Friedrich-Wilhelms-Gymnasium]] in Berlin bestand und von [[Karl Heinrich Schellbach]] geleitet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Mehler einige Zeit Hilfslehrer an verschiedenen höheren Schulen gewesen war, wurde er zu Ostern 1859 endgültig am Gymnasium zu [[Wschowa|Fraustadt]] angestellt. 1863 ging an die Realschule St. Johann in [[Danzig]], um dann 1868 nach [[Elbing]] überzusiedeln, wo er bis zu seinem Tod wirkte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1868 wurde Mehler die seltene Auszeichnung zuteil, dass ihn die Breslauer philosophische Fakultät honoris causa zum Doctor philosophiae promovierte und zwar, wie es im Diplom heißt: &amp;quot;cum de gymnasiorum juventute ad matheseos cognitionem formanda et excolenda tum vero de litteris mathematicis augendis promovendisque praeclaro merito&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Arbeiten Mehlers erstreckten sich nach zwei Seiten: erstens dienten sie den Zwecken des Unterrichts und zweitens waren sie rein wissenschaftlicher Natur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erstmals erschien 1859 sein Lehrbuch &amp;#039;&amp;#039;Hauptsätze der Elementar-Mathematik&amp;#039;&amp;#039;, das er auf Anregung Schellbachs verfasste und das in vielen Auflagen erschienen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In seinen wissenschaftlichen Arbeiten zeigt sich Mehler als Schüler Dirichlets. Seine Hauptbetätigungsfelder waren die Theorie der [[Bestimmtes Integral|bestimmten Integrale]] mit ihren Anwendungen auf die [[Potentialtheorie]], die Darstellung allgemeiner Funktionen mit Hilfe gewisser [[Elementare Funktion|Elementarfunktionen]] und damit zusammenhängende Probleme der [[Elektrizitätslehre]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von besonderer Bedeutung waren seine Arbeiten zur Elektrizitätsverteilung. Hier führt Mehler eine neue Art von Funktionen, die [[Kegelfunktion]]en, ein, da er zu ihnen durch das Problem der Elektrizitätsverteilung auf einer in ihrem Scheitel endenden Halbkegelfläche gelangt. Er untersuchte diese Funktionen nach den verschiedensten Richtungen hin, insbesondere auch ihre Verwandtschaft mit den [[Legendre-Polynom|Kugelfunktionen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehler war nicht verheiratet, sondern lebte mit seinen beiden Schwestern in einem Haushalt. Er gilt als bescheidener und gründlicher Wissenschaftler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* M. Krause, [https://gdz.sub.uni-goettingen.de/id/PPN235181684_0048 &amp;#039;&amp;#039;Gustav Ferdinand Mehler&amp;#039;&amp;#039;], Mathematischen Annalen, Band 48, S. 603–606, 1897.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://zbmath.org/authors/mehler.f-g Gustav Ferdinand Mehler] in der Datenbank [[zbMATH]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=126598363|VIAF=276838040}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Mehler, Gustav Ferdinand}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mathematiker (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gymnasiallehrer (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrendoktor der Universität Breslau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1835]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1895]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Mehler, Gustav Ferdinand&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Mathematiker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=13. Dezember 1835&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Schönlanke]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=13. Juli 1895&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Elbing]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;APPERbot</name></author>
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