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	<title>Gustav Ewald - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-04T12:55:26Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gustav_Ewald&amp;diff=2259855&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;TaxonKatBot: Bot: Kategorie:Leutnant (Heer des Deutschen Kaiserreiches) umbenannt in Kategorie:Leutnant (Deutsches Heer): laut Diskussion</title>
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		<updated>2023-05-20T06:01:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: &lt;a href=&quot;/index.php?title=Kategorie:Leutnant_(Heer_des_Deutschen_Kaiserreiches)&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Kategorie:Leutnant (Heer des Deutschen Kaiserreiches) (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Kategorie:Leutnant (Heer des Deutschen Kaiserreiches)&lt;/a&gt; umbenannt in &lt;a href=&quot;/index.php?title=Kategorie:Leutnant_(Deutsches_Heer)&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Kategorie:Leutnant (Deutsches Heer) (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Kategorie:Leutnant (Deutsches Heer)&lt;/a&gt;: laut &lt;a href=&quot;/index.php?title=Wikipedia:WikiProjekt_Kategorien/Diskussionen/2022/August/27&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Wikipedia:WikiProjekt Kategorien/Diskussionen/2022/August/27 (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Diskussion&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Ewald, Gustav.jpg|mini|Gustav Ewald als Corpsstudent 1919]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gustav Ewald&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[24. August]] [[1895]] in [[Küstrin]]; † [[1. Februar]] [[1983]] in [[Friedrichshafen]]) war ein deutscher  [[Unternehmer]], [[Stabsoffizier]] der [[Luftwaffe (Wehrmacht)|Luftwaffe]] und [[Technikgeschichte|Technikhistoriker]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Gustav Ewald wurde als Sohn des Fabrikanten Theodor Ewald geboren. Nach dem Besuch des Gymnasiums in Küstrin und bestandenem Abitur hatte er eigentlich vor, in Berlin Maschinenbau zu studieren, meldete sich jedoch bereits im August 1914 als [[Freiwilliger (Militär)|Kriegsfreiwilliger]] zu einem Küstriner [[Feldartillerie]]-[[Regiment]]. Er nahm am gesamten [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] als aktiver Soldat teil, zuletzt als dekorierter [[Leutnant]] der Reserve an der Westfront. Noch im Dezember 1918 begann er an der [[Technische Universität Berlin|Technischen Hochschule Berlin-Charlottenburg]] das Studium des [[Maschinenbau]]s und schloss sich hier dem Corps Saxonia an. Nachdem sein Vater bereits 1916 verstorben war und als 1919 auch der leitende Ingenieur, der seitdem die Geschäftsführung innehatte, verstarb, musste Ewald im dritten Semester das Studium abbrechen, um das von seinem Großvater Gustav Ewald&amp;lt;ref&amp;gt;Vergleiche [http://d-nb.info/gnd/131347659 Normdatensatz] im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek&amp;lt;/ref&amp;gt; gegründete Unternehmen &amp;#039;&amp;#039;Gustav Ewald Feuerlöschgeräte&amp;#039;&amp;#039; zu übernehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter der Führung von Ewald wurde der [[Drehleiter]]bau eingestellt und eine [[Feuerspritze|Kleinmotorspritze]] entwickelt. Er erhielt mehrere feuerwehrtechnische Patente, arbeitete maßgeblich im [[DIN-Norm|DIN-FEN]] Unterausschuss für Schläuche und Armaturen des [[Deutsches Institut für Normung|Deutschen Normenausschusses]] mit und begann die industriemäßige Fertigung von DIN-FEN-Armaturen. Nach dem [[Bankrott]] seines Unternehmens in der [[Weltwirtschaftskrise]] im Jahre 1929 begann er 1930 einen Neuanfang mit der industriellen Fertigung von DIN-FEN-Leichtmetall-Armaturen von hoher Qualität in großer Stückzahl. In kurzer Zeit entwickelte sich die Firma Ewald zum größten Feuerlösch-Armaturen-Hersteller ihrer Zeit in Deutschland. Zu den Kunden gehörten fast alle Feuerwehrgeräte-Hersteller und auch einige Großfeuerwehren wie die [[Berliner Feuerwehr]]. Die Fabrik in Küstrin wurde am 5. Februar 1945 zerstört und der Betrieb nach dem Krieg nicht wieder aufgenommen. Armaturen mit der Aufschrift „EWALD-KÜSTRIN“ fanden noch Jahrzehnte nach dem Untergang der Fabrik weitläufige Verwendung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1936 kehrte Ewald als aktiver Offizier in den Militärdienst zurück und legte die Geschäftsführung in seinem Unternehmen nieder, blieb aber weiterhin Eigentümer des Unternehmens. Bei der Luftwaffe war er in der Nachrichtentechnik unter anderem mit der praktischen Entwicklung von Funkmessgeräten, den Vorläufern des Radars, beschäftigt. 1938 war er Referent für den Fernmeldedienst beim [[Höherer Kommandeur der Flakartillerie im Luftkreis II|Höheren Kommandeur der Flakartillerie im Luftkreis II]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Deutsche Gesellschaft für Luft-und Raumfahrt |Titel=Jahrbuch |Hrsg= |Sammelwerk= |Band= |Nummer= |Auflage= |Verlag= |Ort= |Datum=1984 |ISBN= |Seiten=1939 |Online=https://books.google.de/books?id=Yo0pAQAAIAAJ&amp;amp;q= |Abruf=2020-02-25}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Zuletzt befehligte er als [[Oberst]] das Luftnachrichten-Regiment 251&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.gyges.dk/Luftnachrichten%20Rgt%20229%20-.pdf Luftnachrichten-Regimenter] (PDF; 282&amp;amp;nbsp;kB)&amp;lt;/ref&amp;gt;, bis er im April 1945 in Norwegen in britische Kriegsgefangenschaft geriet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Kriegsgefangenschaft und einer kurzfristigen ersten Anstellung bei der Feuerwehrgerätefirma August Höing war Ewald bis zu seiner Pensionierung im Jahre 1963 Geschäftsführer der Kölner Marmorwerke. Danach ließ er sich am Bodensee nieder und widmete sich als Technikhistoriker der frühen Luftfahrttechnik und Luftnachrichtentechnik sowie der Feuerwehrgeschichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werk als Technikhistoriker ==&lt;br /&gt;
Seit 1945 erstellte Gustav Ewald umfassende technische Dokumentationen auf den Gebieten [[Luftfahrt]], Luftmelde- und Feuerwehrtechnik. Hierzu gehörten jedes [[Flugzeug]], jeder [[Flugmotor]], jedes [[Luftfahrtantrieb|Flugzeugtriebwerk]], jede luftmeldetechnischen Anlage sowie Feuerwehrgeräte, die in Deutschland gefertigt worden waren. Die Dokumentation umfasst ca. 40.000 Fotos und Zeitungsausschnitte sowie die technischen Daten der Maschinen, teilweise auch die persönliche Korrespondenz mit Pionieren der Luftfahrt und wird ergänzt durch Angaben über Flugzeughersteller aus Europa und Übersee, Segelflugzeugfirmen und Feuerwehrausstattungsfirmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Manuskript Ewalds für eine Buchveröffentlichung „Geschichte der deutschen Luftfahrzeugindustrie“ befindet sich ebenfalls in der Sammlung, die das [[Wirtschaftsarchiv Baden-Württemberg]] 1991 mit Mitteln der Stiftung Kulturgut Baden-Württemberg von seiner Witwe Gabriele Ewald von Arnauld de la Perriere aufgekauft hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Technikhistoriker wirkte er an verschiedenen Werken zur Geschichte der Feuerwehrtechnik und des deutschen Flugzeugmotorenbaus mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrenämter ==&lt;br /&gt;
Seit 1919 war Gustav Ewald Mitglied der [[Freiwillige Feuerwehr|Freiwilligen Feuerwehr]] Küstrin-Neustadt, zuletzt als [[Dienstgrade der Feuerwehr in Deutschland|Oberbrandmeister]]. Von 1926 bis 1934 war er ehrenamtlicher Lehrer an der [[Landesfeuerwehrschule (Deutschland)|Provinzial-Feuerwehrschule]] Bahrensdorf bei [[Beeskow]] und lehrte dort die Fächer Geräte- und [[Pumpe]]nkunde, [[Wasserförderung]] und [[Explosionsschutz|Gasschutz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Carl Weigandt: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte des Corps Saxonia-Berlin zu Aachen 1867-1967&amp;#039;&amp;#039;, Aachen 1968&lt;br /&gt;
* Dieter Jarausch: &amp;#039;&amp;#039;Gustav Ewald 85 Jahre&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Brandschutz, Deutsche Feuerwehr-Zeitung&amp;#039;&amp;#039;, 34. Jahrgang (10. Oktober 1980)&lt;br /&gt;
* Joachim Grub: &amp;#039;&amp;#039;Beiträge zur Geschichte des Corps Saxonia-Berlin zu Aachen, 1967-1992&amp;#039;&amp;#039;, Aachen 1993&lt;br /&gt;
* [https://wabw.uni-hohenheim.de/74979.html Wirtschaftsarchiv Baden-Württemberg: &amp;#039;&amp;#039;Nachlass Gustav Ewald&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
* [https://www.cuestrin.de/wirtschaft-handel-handwerk-kuestrin/gustav-ewald-feuerloeschgeraete-kuestrin-neustadt.html Die Küstriner Wirtschaft: &amp;#039;&amp;#039;Gustav Ewald Feuerlöschgeräte&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|1024075761}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1024075761|LCCN=n79092740|VIAF=254589959}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Ewald, Gustav}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Technikhistoriker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Oberst (Luftwaffe der Wehrmacht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Ersten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Leutnant (Deutsches Heer)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmer (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmer (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Angehöriger des Fünferbundes]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Corpsstudent (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1895]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1983]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Ewald, Gustav&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Ingenieur, Unternehmer, Luftwaffenoffizier und Technikhistoriker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=24. August 1895&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Küstrin]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=1. Februar 1983&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Friedrichshafen]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;TaxonKatBot</name></author>
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