<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Gustav_Drevs</id>
	<title>Gustav Drevs - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Gustav_Drevs"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gustav_Drevs&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-06T09:53:26Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gustav_Drevs&amp;diff=481960&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Redaktor GLAM: Higher resolution version of image</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gustav_Drevs&amp;diff=481960&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-11-25T21:42:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Higher resolution version of image&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gustav Drevs&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[16. April]] [[1907]] in [[Krembz|Neu Steinbeck]], [[Mecklenburg]]; † [[17. April]] [[1988]]) war ein deutscher Politiker der CDU.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Beruf ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Siedkow-Sammlung Duncker (5413255).jpg|mini|Gut Siedkow um 1860, Sammlung [[Alexander Duncker]]]]&lt;br /&gt;
Nach dem Abitur auf der landwirtschaftlichen [[Oberrealschule]] studierte der [[Protestantismus|Protestant]] Drevs, Sohn eines pommerschen Rittergutsbesitzers, an der [[Universität Leipzig]] und der [[Friedrich-Schiller-Universität Jena]] Landwirtschaft. 1928 wurde er im [[Corps Saxonia Jena]] aktiv.&amp;lt;ref&amp;gt;Kösener Corpslisten 1996, 146/760; 141/603.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach zwei Lehrjahren und sechs Jahren Tätigkeit als landwirtschaftlicher Beamter war er unterstützend auf dem väterlichen Gut in [[Żytelkowo|Siedkow]] im [[Landkreis Belgard (Persante)|Kreis Belgard]] ([[Provinz Pommern]]) tätig, dessen Mitbesitzer er 1944 wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.landtag.ltsh.de/infothek/wahl18/drucks/4400/drucksache-18-4464.pdf Landtagsdrucksache 18-4464], S. 243/244 abgerufen am 13. Oktober 2020.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Kriegsende verbrachte er in französischer Kriegsgefangenschaft. Durch die [[Flucht und Vertreibung Deutscher aus Mittel- und Osteuropa 1945–1950]] konnte er nicht nach Pommern auf das Gut zurückkehren und kam als [[Heimatvertriebener (Bundesvertriebenengesetz)|Heimatvertriebener]] nach [[Schleswig-Holstein]]. Im [[Kreis Herzogtum Lauenburg]] war er ab 1961 Kreisvorsitzender des [[Kuratorium Unteilbares Deutschland|Kuratoriums Unteilbares Deutschland]]. Drevs war verheiratet und hatte drei Kinder. Sein Sohn [[Merten Drevs]] war der erste [[Staatssekretär]] im [[Finanzministerium des Landes Mecklenburg-Vorpommern]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
Drevs beantragte am 9. Juni 1937 die Aufnahme in die [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] und wurde rückwirkend zum 1. Mai desselben Jahres aufgenommen (Mitgliedsnummer 4.865.045).&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/6870346&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.landtag.ltsh.de/infothek/wahl18/drucks/4400/drucksache-18-4464.pdf Landtagsdrucksache 18-4464], S. 244, abgerufen am 13. Oktober 2020.&amp;lt;/ref&amp;gt; Bereits im Dezember 1933 war er der [[Sturmabteilung|SA]] beigetreten. Im [[Entnazifizierung]]sverfahren erklärte er, dies getan zu haben, um sich dem Beitritt zur NSDAP entziehen zu können.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.landtag.ltsh.de/infothek/wahl18/drucks/4400/drucksache-18-4464.pdf Landtagsdrucksache 18-4464], S. 244, abgerufen am 13. Oktober 2020.&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Uwe Danker|Danker]] und Lehmann-Himmel bezeichnen ihn als Angehörigen der traditionellen Elite und charakterisieren ihn in ihrer Studie über das Verhalten und die Einstellungen der Schleswig-Holsteinischen Landtagsabgeordneten und Regierungsmitglieder der Nachkriegszeit in der [[Zeit des Nationalsozialismus|NS-Zeit]] als „angepasst-ambivalent“.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.landtag.ltsh.de/infothek/wahl18/drucks/4400/drucksache-18-4464.pdf Landtagsdrucksache 18-4464], S. 285, abgerufen am 13. Oktober 2020.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er war nach dem Zweiten Weltkrieg Mitglied der [[Christlich Demokratische Union Deutschlands|Christlich Demokratischen Union Deutschlands]]. Seit 1948 gehörte er dem Kreistag im [[Kreis Herzogtum Lauenburg]] an. 1950/51 war er auch Mitglied des Kreisausschusses, seit 1951 [[Kreispräsident]]. 1956 wurde er Kreisvorsitzender der [[CDU Schleswig-Holstein]] in Lauenburg, nachdem er zuvor bereits seit 1951 stellvertretender Kreisvorsitzender gewesen war. Über fünf [[Legislaturperiode]]n –&amp;amp;nbsp;von 1954 bis 1975&amp;amp;nbsp;– saß er als [[Abgeordneter]] im [[Schleswig-Holsteinischer Landtag|Schleswig-Holsteinischen Landtag]]. Dabei vertrat er zunächst den Wahlkreis Lauenburg-Nord und seit 1971 den Wahlkreis Lauenburg-Ost. Vom 13. Dezember 1958 bis zum 3. Dezember 1967 war Drevs Parlamentarischer Vertreter des schleswig-holsteinischen Landesministers für Arbeit, Soziales und Vertriebene und anschließend bis zu seinem Ausscheiden aus dem Parlament Parlamentarischer Vertreter des Landesinnenministers. Er war Ersatzmitglied der [[Bundesversammlung (Deutschland)|Bundesversammlung]] zur [[Wahl des deutschen Bundespräsidenten 1964]]. Von 1967 bis 1969 war er Vorsitzender des Landtagsausschusses für Heimatvertriebene.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
* [[Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland]], Großes Verdienstkreuz (3. September 1968)&lt;br /&gt;
* Ehrenbürger von [[Ratzeburg]]&lt;br /&gt;
* Bandverleihung des [[Corps Saxonia Bonn]] (1985)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Flüchtlinge in Schleswig-Holstein nach dem Zweiten Weltkrieg]]&lt;br /&gt;
* [[Mitglied des Landtages]]&lt;br /&gt;
* [[Liste der Mitglieder des Landtages Schleswig-Holstein (3. Wahlperiode)]]&lt;br /&gt;
* [[Liste der Mitglieder des Landtages Schleswig-Holstein (4. Wahlperiode)]]&lt;br /&gt;
* [[Liste der Mitglieder des Landtages Schleswig-Holstein (5. Wahlperiode)]]&lt;br /&gt;
* [[Liste der Mitglieder des Landtages Schleswig-Holstein (6. Wahlperiode)]]&lt;br /&gt;
* [[Liste der Mitglieder des Landtages Schleswig-Holstein (7. Wahlperiode)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Landtag Schleswig-Holstein|478}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1118915658|VIAF=7092147967370384200009}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Drevs, Gustav}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SA-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:CDU-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landtagsabgeordneter (Schleswig-Holstein)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Corpsstudent (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher Kriegsgefangener von Frankreich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Großen Bundesverdienstkreuzes]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Ratzeburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vertriebenenfunktionär]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrenbürger im Kreis Herzogtum Lauenburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1907]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1988]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kommunalpolitiker (Kreis Herzogtum Lauenburg)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Drevs, Gustav&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker (CDU), MdL&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=16. April 1907&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=Neu Steinbeck bei [[Krembz]], Mecklenburg&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=17. April 1988&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Redaktor GLAM</name></author>
	</entry>
</feed>