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	<title>Gustav Coppel - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-01T02:49:55Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gustav_Coppel&amp;diff=2584943&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;08Linus: BKL ersetzt mit bkl-replace</title>
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		<updated>2025-11-23T00:49:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;BKL ersetzt mit &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:CennoxX/js/bkl-replace.js&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:CennoxX/js/bkl-replace.js (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;bkl-replace&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Jüdischer Friedhof Solingen Gustav Coppel.jpg|350px|mini|Grabmal Gustav Coppel und Familie auf dem [[Jüdischer Friedhof Solingen|Jüdischen Friedhof Solingen]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gustav Coppel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[17. Juli]] [[1830]] in [[Solingen]]; † [[25. Dezember]] [[1914]]&amp;lt;ref&amp;gt;Wilhelm Bramann: Coppel – Geschichte einer jüdischen Familie in Solingen. 1770–1942, Solingen 2012. S. 202&amp;lt;/ref&amp;gt; ebenda) war ein [[Deutschland|deutscher]] Stahlwaren- und Waffenfabrikant.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Familie Coppel, Jugend ==&lt;br /&gt;
Der Großvater von Gustav Coppel, Samuel (* [[Februar]] [[1746]]; † [[23. April]] [[1837]] in Solingen&amp;lt;ref&amp;gt;Wilhelm Bramann: Coppel – Geschichte einer jüdischen Familie in Solingen. 1770–1942, Solingen 2012. Ahnentafel&amp;lt;/ref&amp;gt;), kam um 1770 nach Solingen und begründete dort das spätere Unternehmen als Vertrieb für [[Stahlwaren]]. Samuel Coppels Sohn Alexander (* [[7. November]] [[1795]] in Solingen; † [[1. Dezember|1.&amp;amp;nbsp;Dezember]] [[1878]] ebenda&amp;lt;ref&amp;gt;Wilhelm Bramann: Coppel – Geschichte einer jüdischen Familie in Solingen. 1770–1942, Solingen 2012. Ahnentafel&amp;lt;/ref&amp;gt;) heiratete am 4. Juli 1821 Elise Schubach (* [[28. November]] [[1803]] in Solingen; † [[8. November]] [[1880]] ebenda&amp;lt;ref&amp;gt;Wilhelm Bramann: Coppel – Geschichte einer jüdischen Familie in Solingen. 1770–1942, Solingen 2012. Ahnentafel&amp;lt;/ref&amp;gt;), baute das väterliche Geschäft weiter aus und gründete 1821 die Firma &amp;#039;&amp;#039;Alexander Coppel Solingen&amp;#039;&amp;#039;, die heute unter dem Namen &amp;#039;&amp;#039;ALCOSO&amp;#039;&amp;#039; noch besteht und neben Stahlwaren auch Waffen produzierte. 1862 galt das Unternehmen als drittgrößtes der Stadt und gehörte in den [[Gründerzeit|Gründerjahren]] weltweit zu den fünf bedeutendsten Waffenherstellern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gustav Coppel wurde 1830 als fünftes Kind geboren. Wie seine Geschwister besuchte er die Elementarschule am Kirchplatz ab 1835. Im Anschluss absolvierte er die Ausbildung in der Scherenfabrikation mit dem Abschluss des Meisters.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Unternehmer, Politiker, gesellschaftliches Engagement ==&lt;br /&gt;
Am 23. November 1853 trat der damals 23-Jährige in das väterliche Geschäft ein. Bereits auf seiner Hochzeitsreise nach Wien konnte er dort umfangreiche Aufträge annehmen. Weitere Reisen führten ihn zum Beispiel nach Ägypten. Ab 1868 wurde mit der Installation einer Dampfkesselanlage der Fertigungsprozess weiter entwickelt, mit überzeugenden Ergebnissen der Waffentechnik besonders im Bereich von Bajonetten. Ab der Jahrhundertwende stellte das Unternehmen auch nahtlose Rohre her, zunächst nur für den Fahrradbau. Um 1898 entstand in [[Hilden]] eine neue Fabrikation, in der erstmals ein kaltgezogenes Präzisions-Stahlrohr gefertigt wurde, das als „Coppelrohr“ weltweit bekannt wurde. 1912 beschäftigte das Unternehmen 380 Mitarbeiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Coppel engagierte sich in der Stadt Solingen auch in anderen Funktionen. Er war unter anderem Präsident der Handelskammer, Aufsichtsratsvorsitzender des [[Siegen-Solinger Gussstahl-Aktien-Verein]]s, Vorsitzender des Scherenfabrikantenvereins und Vorsitzender der Vergleichskammer in der Scherenbranche sowie nach anfänglicher Tätigkeit in der Deutschen Fortschrittspartei später dann Kreisvorsitzender der [[Nationalliberale Partei|Nationalliberalen Partei]]. Später wurde er Vorsitzender des Verbandes sämtlicher Fabrikantenvereine Solingen und verwandter Vereinigungen. Er war von 1867 bis 1920 Stadtverordneter, Kreistagsabgeordneter und ab 1892 bis zu seinem Tod Beigeordneter. Von 1905 bis 1914 bildeten Gustav Coppel, Oberbürgermeister [[August Dicke]] sowie vier weitere Beigeordnete wie zum Beispiel [[Carl Friedrich Goerdeler]] die Verwaltungsspitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1906 stifteten er und weitere Familienmitglieder eine erhebliche Summe für den Bau des [[Coppelstift]]s, eines Säuglingsheims und einer Erholungsstätte für Erwachsene und Kranke, der 1912 eingeweiht wurde und als städtische Beratungsstelle heute noch im historischen Gebäude besteht.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.solinger-tageblatt.de/solingen/vereine-kaempfen-coppelstift-3915225.html &amp;#039;&amp;#039;Vereine kämpfen um den Coppelstift&amp;#039;&amp;#039; auf solinger-tageblatt.de v. 20. Juni 2011]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1897 wurde Gustav Coppel mit dem Titel &amp;#039;&amp;#039;[[Kommerzienrat|Kommerzienrath]]&amp;#039;&amp;#039; ausgezeichnet, 1906 mit dem eines &amp;#039;&amp;#039;Geheimen Kommerzienraths&amp;#039;&amp;#039;. Zudem wurde er Ehrenbürger seiner Heimatstadt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Familie Gustav Coppel ==&lt;br /&gt;
Er war seit dem 3. November 1856 mit der damals noch minderjährigen Fanny Katzenstein (* 20. August 1836; † 13. Dezember 1922)&amp;lt;ref&amp;gt; {{Webarchiv|text=Familie Coppel auf Solingen.de |url=http://www2.solingen.de/C12573970063EF58/html/9887AC0F9F21D7B3C12574E1003F214B?openDocument |wayback=20150710144942 }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Jüdischer_Friedhof_Solingen_Gustav_Coppel.jpg Fanny Coppel auf dem Grabstein der Familie Coppel]&amp;lt;/ref&amp;gt; verheiratet. Das Paar hatte fünf Kinder:&lt;br /&gt;
* Carl Gustav (* [[14. Dezember]] [[1857]] in [[Solingen]]; † [[25. September]] [[1941]] in Düsseldorf)&lt;br /&gt;
* Hermann (* [[13. Juli]] [[1859]] in [[Solingen]]; † [[3. April]] [[1931]] ebenda)&lt;br /&gt;
* Johanna Franziska (* [[9. September]] [[1861]] in [[Solingen]]; † [[26. September]] [[1949]] in [[Luzern]])&lt;br /&gt;
* Henriette (* [[14. September]] [[1863]] in [[Solingen]]; † [[27. März]] [[1939]] in Berlin)&lt;br /&gt;
* Alexander Otto (* [[18. September]] [[1865]] in [[Solingen]]; † [[4. August]] [[1942]] im [[Ghetto Theresienstadt|KZ Theresienstadt]])&lt;br /&gt;
Nach seinem Tod wurden er und seine Frau auf dem [[Jüdischer Friedhof (Solingen)|jüdischen Friedhof Solingen]] beigesetzt. Seine Nachkommen wurden als Juden während der NS-Zeit verfolgt und ermordet. Der älteste Sohn, Carl Gustav, nahm sich 1941 das Leben, dessen Tochter Anna wurde im April 1942 in das [[KZ Ravensbrück]] deportiert und starb 1942 in der [[Tötungsanstalt Bernburg]].&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.bundesarchiv.de/gedenkbuch/de947877 Anna Reiche im Gedenkbuch]&amp;lt;/ref&amp;gt; Ihre Schwester Martha wurde in die jüdischen Heil- und Pflegeanstalt Sayn-Bendorf eingeliefert, am 15. Juni 1942 dann in das [[Vernichtungslager Sobibor]] deportiert, über das weitere Schicksal ist nichts bekannt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.bundesarchiv.de/gedenkbuch/de903453 Martha Fanny Coppel im Gedenkbuch]&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Alexander Coppel|Alexander]], jüngster Sohn von Gustav Coppel, starb im [[Ghetto Theresienstadt]] an Hunger und Entkräftung.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.bundesarchiv.de/gedenkbuch/de903335 Alexander Coppel im Gedenkbuch]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gedenken ==&lt;br /&gt;
In Solingen erinnert der [[Gustav-Coppel-Park]] an den Unternehmer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Wilhelm Bramann: &amp;#039;&amp;#039;Coppel – Geschichte einer jüdischen Familie in Solingen. 1770–1942&amp;#039;&amp;#039;, Solingen 2012, Seiten 82 bis 208.&lt;br /&gt;
* Wilhelm Bramann: &amp;#039;&amp;#039;Familie Coppel – dem Gemeinwohl verpflichtet, in: „… daß ich die Stätte des Glückes vor meinem Tode verlassen müßte“&amp;#039;&amp;#039;. Beiträge zur Geschichte jüdischen Lebens in Solingen, hrsg. v. Manfred Krause / Solinger Geschichtswerkstatt, Leverkusen 2000, S. 89–93.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle|url=http://lebenswertes-solingen.de/wege-in-den-park/gustav-coppel-solinger-unternehmer-und-ehrenbürger/ |titel= Gustav Coppel – Solinger Unternehmer und Ehrenbürger |autor= |werk=lebenswertes-solingen.de  |datum=2015-04-18 |zugriff=2017-08-09}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1015198406|VIAF=176910871}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Coppel, Gustav}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrenbürger von Solingen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politiker (Solingen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmer (Solingen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmer (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmer (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmer (Rüstungsindustrie)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geheimer Kommerzienrat]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmer (Hilden)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person des Judentums (Solingen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1830]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1914]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Bergische Industrie- und Handelskammer Wuppertal-Solingen-Remscheid)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Coppel, Gustav&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Stahlwaren- und Waffenfabrikant&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=17. Juli 1830&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Solingen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=25. Dezember 1914&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Solingen]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;08Linus</name></author>
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