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	<title>Gustav Bunsen - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;TaxonBot: Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Johann Ernst Friedrich Gustav Bunsen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[25. August]] [[1804]] in [[Frankfurt am Main]]; † [[27. Februar]] [[1836]] bei [[San Patricio (Texas)|San Patricio]], [[Texas]], gefallen) war ein [[deutsche]]r [[Chirurg]], Anführer des [[Frankfurter Wachensturm]]s und später Kämpfer im [[Texanischer Unabhängigkeitskrieg|texanischen Unabhängigkeitskrieg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Familie ==&lt;br /&gt;
Er war der Sohn des Frankfurter [[Münzmeister]]s [[Johann Georg Bunsen]] und Enkel von [[Philipp Christian Bunsen]]. Seine älteren Brüder waren [[Georg Bunsen]], der später in den USA ein bedeutender Pädagoge wurde, und [[Karl Bunsen]]. Sein Vetter war der [[Chemiker]] [[Robert Wilhelm Bunsen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
=== In Deutschland ===&lt;br /&gt;
Bunsen begann schon als [[Medizin]]-Student in [[Julius-Maximilians-Universität Würzburg|Würzburg]] und [[Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg|Heidelberg]], sich für die aufkommenden republikanischen Ideen zu begeistern. Er trat der &amp;#039;&amp;#039;Alten Würzburger Burschenschaft&amp;#039;&amp;#039; und 1824 der &amp;#039;&amp;#039;[[Alte Heidelberger Burschenschaft|Heidelberger Burschenschaft]]&amp;#039;&amp;#039; bei. Als Chirurg der polnischen Armee beteiligte er sich zur Jahreswende 1831/32 am [[Novemberaufstand]] und geriet für kurze Zeit in russische Kriegsgefangenschaft. Nach seiner Rückkehr nach Frankfurt nahm er im Mai 1832 am [[Hambacher Fest]] teil. Als politischer Aktivist und Vorstandsmitglied des [[Deutscher Preß- und Vaterlandsverein|Deutschen Preß- und Vaterlandsvereins]] gehörte er zu dem kleinen Kreis, der auf einem geheimen [[Burschenschaft]]stag am 26./27. Dezember 1832 in [[Stuttgart]] revolutionäre Gegenmaßnahmen vorbereitete. Beim [[Frankfurter Wachensturm]] am 3. April 1833 war er Anführer von 50 freiheitlich gesinnten [[Gießen]]er Studenten und anderen [[Hessen|hessischen]] [[Intellektueller|Intellektuellen]], Handwerkern und polnischen Offizieren, die die [[Hauptwache (Frankfurt am Main)|Hauptwache]] und die [[Konstablerwache]] zu besetzen versuchten. Gegen 21.30 Uhr stürmte er an der Spitze der Aufständischen die Hauptwache, die nach kurzem Handgemenge, bei dem mehrere Verteidiger fielen, im Handstreich genommen wurde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Bernd Häußler |Titel=Vom Wachenstürmer zum Vertrauten Abraham Lincolns |Sammelwerk=[[Frankfurter Allgemeine Zeitung]] |Nummer=85 |Datum=1996-04-11 |Seiten=46}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Trotz mehrmaliger Aufrufe Bunsens an die Menge leistete die Frankfurter Bevölkerung den Aufständischen keine Unterstützung. Während die Rebellen auch die Konstablerwache erstürmten, führte er einen kleinen Trupp zum [[Kaiserdom St. Bartholomäus|Dom]], um dort die [[Feuerglocke|Sturmglocke]] läuten zu lassen. Währenddessen formierte sich das Linienbataillon, das Frankfurter Militär, und eroberte die Hauptwache und die Konstablerwache gegen den erbitterten Widerstand der Aufständischen zurück. Schließlich flohen die Rebellen und versteckten sich in der Stadt, darunter auch Bunsens älterer Bruder [[Georg Bunsen|Georg]], [[Gustav Körner]], [[Theodor Engelmann (Journalist)|Theodor Engelmann]] und [[Adolf Berchelmann]]. Da sie bald steckbrieflich gesucht wurden, verließen sie in den nächsten Wochen Frankfurt und wanderten über Frankreich in die [[Vereinigte Staaten|Vereinigten Staaten]] aus, wo sie sich als sogenannte [[Dreißiger]] niederließen. Wie auch sein Bruder Georg war Gustav Bunsen Mitglied der Frankfurter [[Freimaurerloge]] &amp;#039;&amp;#039;Sokrates zur Standhaftigkeit&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Roland Hoede: &amp;#039;&amp;#039;Die Paulskirche als Symbol. Freimaurer in ihrem Wirken um Einheit und Freiheit von 1833 bis 1999&amp;#039;&amp;#039; (= Quellenkundliche Arbeit der Forschungsloge Quatuor Coronati 39). Forschungsloge Quatuor Coronati, Bayreuth 1999, S. 19.&amp;lt;/ref&amp;gt; Er ist im &amp;#039;&amp;#039;Schwarzen Buch&amp;#039;&amp;#039; der Frankfurter [[Bundeszentralbehörde]] (Eintrag Nr. 218) festgehalten.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;{{Toter Link |datum=2025-06 |url=https://invenio.bundesarchiv.de/invenio/direktlink/07a5846c-c764-45ef-8b34-c2665552df3e/ |text=Das Schwarze Buch |archivebot=2025-06-07 13:52:18 InternetArchiveBot}}&amp;#039;&amp;#039; digitalisiert im [[Bundesarchiv (Deutschland)|Bundesarchiv]].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== In Amerika ===&lt;br /&gt;
In den USA lebte Bunsen zunächst in [[Belleville (Illinois)]]. Dort heiratete er Augusta Berchelmann, die Schwester seines Frankfurter Freundes Adolf Berchelmann. Später zog er weiter nach [[Cincinnati]] ([[Ohio]]). Als der Politiker und [[General]] [[Sam Houston]] im Oktober 1835 dazu aufrief, gegen den [[Mexiko|mexikanischen]] General [[Antonio López de Santa Anna]] zu kämpfen, meldete sich Bunsen in [[Louisville (Ohio)]] freiwillig bei der [[Kompanie (Militär)|Kompanie]] von [[Hauptmann (Offizier)|Captain]] [[James Tarlton]] und zog mit ihm nach [[Texas]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als seine Truppe im Dezember 1835 die Ortschaft [[San Antonio (Texas)]] erreichte, war diese bereits in der Hand der texanischen Freiheitskämpfer. Bunsen schloss sich 1836 dem [[Freischärler]]-[[Korps]] der [[Oberst|Colonels]] James Grant (1793–1836) und [[Francis White Johnson]] (1799–1884) im Feldzug nach [[Heroica Matamoros|Matamoros]] im mexikanischen Bundesstaat [[Tamaulipas]] an. Mit nur 64 Mann erreichten sie am 22. Januar 1836 den Ort San Patricio in Texas. Hier blieben sie etwa einen Monat und fingen Pferde zur Ausstattung weiterer Soldaten, die noch geworben werden sollten. In dieser Zeit startete Santa Anna seine Gegenoffensive südlich des [[Rio Grande]]. Am frühen Morgen des 27. Februar wurde Bunsens Abteilung von einem Trupp mexikanischer [[Kavallerie|Kavalleristen]] überrascht, die meisten wurden getötet, der Rest wurde gefangen genommen und nach Matamoros verschleppt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch Bunsen gehörte zu den Toten und wurde dort, wo er gefallen war, begraben. Auf dem alten Friedhof von San Patricio am [[Nueces River]] steht heute ein Denkmal, auf dem auch sein Name verzeichnet ist.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Findagrave|10189109|Abruf=2018-01-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24 Jahre nach Bunsens Tod erhielten seine Nachkommen am 14. März 1860 in Texas ein 960 [[Acre (Einheit)|Acres]] großes Stück Land als Dank für den aufopfernden Dienst und Freiheitskampf des Vaters in der texanischen Armee.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{ADB|47|369|369|Bunsen, Gustav|[[Rudolf Jung (Historiker)| Rudolf Jung]]|ADB:Bunsen, Gustav}}&lt;br /&gt;
* Helge Dvorak: &amp;#039;&amp;#039;Biografisches Lexikon der Deutschen Burschenschaft.&amp;#039;&amp;#039; Band I Politiker, Teilband 1: A–E. Heidelberg 1996, S. 156.&lt;br /&gt;
* [[Sabine Hock]]: &amp;#039;&amp;#039;Bunsen, Johann Ernst Friedrich Gustav&amp;#039;&amp;#039;, in: {{BibISBN|3782904443|Seiten=121}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.tshaonline.org/handbook/entries/bunsen-johann-ernst-friedrich-gustav Biografie]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=135705037|VIAF=20908440}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Bunsen, Gustav}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Revolutionär]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Chirurg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mediziner (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Teilnehmer am Hambacher Fest]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Freimaurer (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Freimaurer (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burschenschafter (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Teilnehmer am Frankfurter Wachensturm]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Texanischen Unabhängigkeitskrieg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Familie Bunsen|Gustav]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher Emigrant in den Vereinigten Staaten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1804]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1836]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Bunsen, Gustav&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Bunsen, Johann Ernst Friedrich Gustav&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Chirurg und Freiheitskämpfer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=25. August 1804&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Frankfurt am Main]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=27. Februar 1836&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[San Patricio (Texas)|San Patricio]], Texas, USA&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;TaxonBot</name></author>
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