<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Gustav_Brunner</id>
	<title>Gustav Brunner - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Gustav_Brunner"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gustav_Brunner&amp;action=history"/>
	<updated>2026-05-28T18:33:19Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gustav_Brunner&amp;diff=1069136&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: /* Formel 1 */ Tippfehler entfernt</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gustav_Brunner&amp;diff=1069136&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-08-12T10:21:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Formel 1: &lt;/span&gt; &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:Aka/Tippfehler_entfernt&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:Aka/Tippfehler entfernt (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Tippfehler entfernt&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gustav Brunner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[12. September]] [[1950]] in [[Graz]]) ist ein ehemaliger [[österreich]]ischer Rennwagenkonstrukteur, der lange Jahre in der [[Formel 1]] aktiv war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Karriere ==&lt;br /&gt;
[[Datei:WinkelhockM1985.jpg|mini|Von Gustav Brunner entworfen: Der RAM03 des Teams RAM Racing (1985)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Ferrari F1-87.jpg|mini|Ferrari F1/87 (1987)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Minardi Ps01.jpg|mini|Minardi PS01 (2001)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:McNish toyota 2002.jpg|mini|Toyota TF102 (2002)]]&lt;br /&gt;
=== Anfänge ===&lt;br /&gt;
Brunner war schon 1970 im Motorsport tätig. Er arbeitete als Konstrukteur bei [[McNamara Racing]] in Lenggries. Chefkonstrukteur war Jo Karasek aus Wien. McNamara war ein ehemaliger amerikanischer [[GI (Soldat)|GI]], der in [[Bad Tölz]] stationiert war und in [[Lenggries]] seinen Rennstall aufbaute. Seine Gattin Bonnie war die begüterte Tochter einer US-amerikanischen Zeitungsverlegerin, die wohl das Geld beisteuerte. Gebaut wurden seinerzeit [[Formelsport#Automobilrennsport|Formelwagen]] für die [[Formel V]] und die [[Formel Ford]] sowie [[Ford Capri|Ford-Capri-Tourenwagen]] und [[Indianapolis 500|Indy-500-Rennwagen]] für [[Mario Andretti]]. Kunden von McNamara waren unter anderem [[Niki Lauda]], [[Helmut Marko]] und [[Helmut Koinigg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Formel 1 ===&lt;br /&gt;
Ab 1978 war Brunner in der [[Formel 1]] tätig. Bekannt wurde er durch seine Arbeit bei [[ATS Racing Team|ATS]], wo er [[Nigel Stroud]] bei der Entwicklung des [[ATS HS1]] unterstützte. Nach dessen Ausscheiden aus dem Team übernahm Gustav Brunner den Posten des technischen Direktors. In dieser Zeit konstruierte er mit [[Tim Wardrop]] den &amp;#039;&amp;#039;ATS D3&amp;#039;&amp;#039; und den [[ATS D4]]. Die Fahrzeuge erfüllten jedoch nicht die in sie gesetzten Erwartungen. Dennoch erwarb er sich den Ruf, mit geringen finanziellen Mitteln gute [[Fahrgestell|Chassis]] zu bauen. So sagte [[Peter Sauber]] später: „Wenn es darum ginge, im Urwald aus den vorhandenen Mitteln einen Formel-1-Wagen zu bauen, würde ich Brunner holen.“&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. [https://www.stern.de/sport/formel1/gustav-brunner--geld-allein-ist-es-nicht--3670744.html „Geld allein ist es nicht“] vom 12. März 2002 bei [https://www.stern.de stern.de]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einer einjährigen Pause ging Brunner zurück zu ATS, wo er erstmals mit der modernen Verbundfasertechnik die Chassis für den [[ATS D6|D6]] und [[ATS D7|D7]] herstellte. Auf Grund mangelnder Zuverlässigkeit des BMW-Turbomotors und der wenig zufrieden stellenden Ergebnisse verließ Brunner das ATS-Team erneut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den frühen 1980er Jahren entwarf Brunner einige Rennwagen für das Formel-2-Team [[Maurer Motorsport]], die mit den Fahrern [[Stefan Bellof]] und [[Beppe Gabbiani]] einige Erfolge erzielen konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Maurer den Rennbetrieb eingestellt und er zwischenzeitlich als Entwicklungsingenieur für Riccardo Patrese an dessen [[Alfa Romeo Motorsport|Alfa Romeo]] gearbeitet hatte, wechselte Brunner in das britische [[RAM Racing|RAM-Racing]]-Team. Dort entwickelte er den &amp;#039;&amp;#039;RAM 03&amp;#039;&amp;#039;, der trotz eines guten Chassis sein volles Potential wegen finanzieller Engpässe nicht ausschöpfen konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Team wurde zum Ende der Saison 1985 aufgelöst und Gustav Brunner erhielt ein Angebot von der [[Scuderia Ferrari]], ein Chassis für die 500 Meilen von Indianapolis zu entwickeln. Da dieses Projekt aber nicht ausgeführt wurde, verlegte Brunner seine Arbeit auf die Konstruktion des Ferrari [[Ferrari F1/87|F1/87]] für die Saison 1987. Ferrari verpflichtete dann den Star-Konstrukteur [[John Barnard]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So kehrte Brunner im Herbst 1987 zu Günther Schmid zurück, der das [[RIAL]]-Team gegründet hatte. [[Andrea de Cesaris]] konnte mit dem [[Rial ARC1]] beim [[Großer Preis der USA 1988|Großen Preis der USA 1988]] in Detroit einen guten vierten Platz einfahren. Doch auch die guten Ergebnisse verhinderten nicht einen erneuten Streit mit Teamchef Günther Schmidt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gustav Brunner verließ erneut das Team und ging zu [[Zakspeed]] und wurde dort Rennleiter. Hier entwickelte er den [[Zakspeed 891]], der einen neuen und unerprobten Achtzylindermotor von [[Yamaha Motor|Yamaha]] verwendete. Nachdem sich das Team in der gesamten [[Formel-1-Weltmeisterschaft 1989|Saison 1989]] nur zweimal hatte qualifizieren können, stellte Zakspeed am Ende des Jahres den Rennbetrieb ein. Für die [[Formel-1-Weltmeisterschaft 1990|Saison 1990]] wechselte Brunner zu [[Leyton House]], dessen Mitbesitzer er Ende 1991 wurde. Hier feierte er seinen größten Erfolg mit dem zweiten Platz beim [[Großer Preis von Frankreich 1990|Großen Preis von Frankreich 1990]] durch [[Ivan Capelli]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem das March-Team, das 1992 aus Leyton House hervorgegangen war, den Betrieb eingestellt hatte, wechselte Brunner zum italienischen Rennstall [[Minardi]], für den er [[Formel-1-Weltmeisterschaft 1993|1993]] den [[Minardi M193]] entwarf, einen sehr kompakten, effektiven Rennwagen, der als einziges Fahrzeug der Saison 1993 ohne aktive Radaufhängung antrat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach nur einem Jahr bei Minardi wurde Brunner Leiter für Research &amp;amp; Development bei Ferrari, kehrte aber 1998 zu Minardi zurück, wo er bei dem unterfinanzierten Team bekannt für unkonventionelle Detaillösungen und das schnörkellose Design wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 2002 bis 2005 arbeitete er als Technischer Direktor bei [[Toyota Racing|Toyota]]. Im Zuge eines internen Machtkampfes entließ ihn Toyota aufgrund des ausbleibenden Erfolgs. Daraufhin klagte Brunner 2006 vor dem Kölner Arbeitsgericht wegen ausstehender Lohnzahlungen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.autosport.at/news/motorsport/historie/2585-gustav-brunner-f1-konstrukteur.html www.autosport.at]&amp;lt;/ref&amp;gt; Vor dem Hintergrund des Vorwurfs, Toyota Racing habe Ferrari-Simulationssoftware benutzt, vermieden dabei beide Streitparteien die Offenlegung technischer Details.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Teams ==&lt;br /&gt;
* 1978 – [[ATS Racing Team|ATS]]&lt;br /&gt;
* 1980 – [[Arrows Grand Prix International|Arrows]]&lt;br /&gt;
* 1983 – ATS&lt;br /&gt;
* 1985 – [[RAM Racing]]&lt;br /&gt;
* 1986–1987 – [[Scuderia Ferrari|Ferrari]]&lt;br /&gt;
* 1988 – [[Rial Racing|Rial]]&lt;br /&gt;
* 1989 – [[Zakspeed]]&lt;br /&gt;
* 1990–1992 – [[March Engineering|Leyton House]]&lt;br /&gt;
* 1993 – [[Minardi]]&lt;br /&gt;
* 1994–1997 – Ferrari&lt;br /&gt;
* 1998–2000 – Minardi&lt;br /&gt;
* 2001–2005 – [[Toyota Racing]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Brunner, Gustav}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fahrzeugdesigner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Renningenieur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreicher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1950]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Ferrari)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Brunner, Gustav&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=österreichischer Formel-1-Konstrukteur&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM= 12. September 1950&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Graz]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
	</entry>
</feed>