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	<title>Gustav Bredemann - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T11:25:48Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Seemannssonntag: HC: Entferne Kategorie:Hochschullehrer (Hamburg); Ergänze Kategorie:Hochschullehrer (Universität Hamburg)</title>
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		<updated>2025-09-24T06:03:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=WP:HC&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;WP:HC (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;HC&lt;/a&gt;: Entferne &lt;a href=&quot;/index.php/Kategorie:Hochschullehrer_(Hamburg)&quot; title=&quot;Kategorie:Hochschullehrer (Hamburg)&quot;&gt;Kategorie:Hochschullehrer (Hamburg)&lt;/a&gt;; Ergänze &lt;a href=&quot;/index.php/Kategorie:Hochschullehrer_(Universit%C3%A4t_Hamburg)&quot; title=&quot;Kategorie:Hochschullehrer (Universität Hamburg)&quot;&gt;Kategorie:Hochschullehrer (Universität Hamburg)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gustav Bredemann&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[15. Juni]] [[1880]] in [[Königswartha]], [[Königreich Sachsen]]; † [[20. November]] [[1960]] in [[Hamburg]]) war ein deutscher [[Agrarwissenschaft]]ler und [[Botanik]]er. Er gilt als Pionier der [[Brennnesseln|Brennnessel-Forschung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Gustav Bredemann studierte seit 1903 Naturwissenschaften an der [[Philipps-Universität Marburg|Universität Marburg]] und wurde dort 1908 mit einer Dissertation aus dem Fachgebiet der Bakteriologie promoviert. Während seines Studiums wurde er Mitglied beim &amp;#039;&amp;#039;[[Verein Deutscher Studenten]] Marburg&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Louis Lange (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Kyffhäuser-Verband der Vereine Deutscher Studenten. Anschriftenbuch 1931.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 1931, S. 27.&amp;lt;/ref&amp;gt; Anschließend war er Abteilungsvorsteher an der 1910 nach Kassel-Harleshausen verlegten Landwirtschaftlichen Versuchsstation Marburg. 1913 ging er als landwirtschaftlicher Sachverständiger des Reichskolonialamtes nach [[Rabaul]] ([[Deutsch-Neuguinea]]) und betreute dort den Botanischen Garten. Von 1916 bis 1918 führte er als Mitglied einer deutschen Kommission mit großem Erfolg die [[Heuschrecken]]bekämpfung in [[Kleinasien|Anatolien]], [[Syrien]] und [[Mesopotamien]] durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1919 bis 1920 war Bredemann Geschäftsführer der Landesstelle für [[Spinnpflanzen]] in Berlin. Seit 1921 leitete er als Direktor und Professor das Institut für Pflanzenzüchtung (später: Institut für Pflanzenbau und Pflanzenzüchtung) der [[Preußischen Landwirtschaftlichen Versuchs- und Forschungsanstalten]] [[Gorzów Wielkopolski|Landsberg/Warthe]]. Hier beschäftigte er sich zunächst mit der Züchtung von [[Hanf]], später überwiegend mit pflanzenbaulichen Problemen des Maisanbaus in Ostdeutschland. Von 1927 bis 1950 war er Leiter des Staatsinstituts für Angewandte Botanik in Hamburg. Während dieser Zeit hielt er an der [[Universität Hamburg]] Vorlesungen über [[Nutzpflanze]]n der Weltwirtschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der [[Zeit des Nationalsozialismus|nationalsozialistischen]] [[Machtergreifung]] unterzeichnete er am 11. November 1933 das [[Bekenntnis der deutschen Professoren zu Adolf Hitler]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Klee73&amp;quot;&amp;gt;[[Ernst Klee]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Personenlexikon zum Dritten Reich. Wer war was vor und nach 1945&amp;#039;&amp;#039;. Fischer Taschenbuch Verlag, Zweite aktualisierte Auflage, Frankfurt am Main 2005, S. 73.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die angestrebte Mitgliedschaft in der [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] scheiterte an seiner früheren Zugehörigkeit zu einer [[Freimaurerloge]]. 1934 trat er dem [[Nationalsozialistischer Lehrerbund|NS-Lehrerbund]] bei und wurde [[Prorektor]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Klee73&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Forschungsleistungen ==&lt;br /&gt;
Der eine Forschungsschwerpunkt von Bredemann war die [[Rauchschäden|Rauchschadenskunde]]. Bekannt auf diesem Gebiet wurde er vor allem als Mitherausgeber des Buches &amp;#039;&amp;#039;„Entstehung, Erkennung und Beurteilung von Rauchschäden“&amp;#039;&amp;#039; (1932). Mit den Ergebnissen der  Rauchschadensforschung beschäftigte er sich auch noch nach seiner beruflichen Entpflichtung. Hohe Anerkennung in der Fachwelt fand sein Spätwerk &amp;#039;&amp;#039;„Biochemie und Physiologie des [[Fluor]]s und der industriellen Fluor-Rauchschäden“&amp;#039;&amp;#039; (1951).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der andere Schwerpunkt seiner Tätigkeit war die Brennnessel-Forschung, mit der er sich seit 1919 beschäftigte. Die von ihm selektierte und gezüchtete [[Fasernessel]] (&amp;#039;&amp;#039;Urtica dioica&amp;#039;&amp;#039; convar. ‚Fibra‘) besaß gegenüber der Wildnessel einen mehr als dreimal so hohen Fasergehalt. Die Ergebnisse seiner jahrzehntelangen Brennnessel-Forschung und das gesamte Wissen über diese Pflanze fasste er in der 1959 erschienenen [[Monografie]] &amp;#039;&amp;#039;Die Große Brennessel, Urtica dioica L. Forschungen über ihren Anbau zur Fasergewinnung&amp;#039;&amp;#039; zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bredemann war Mitherausgeber der Zeitschrift „Landwirtschaftliche Forschung“. Bedeutende Verdienste erwarb er sich durch seine Tätigkeit in verschiedenen Fachgruppen des „[[Verband Deutscher Landwirtschaftlicher Untersuchungs- und Forschungsanstalten|Verbandes Deutscher Landwirtschaftlicher Untersuchungs- und Forschungsanstalten (VDLUFA)]]“. Seit 1950 war er Ehrenmitglied dieses Verbandes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gustav Bredemann entwickelte unter anderem die [[Methode Bredemann]] im Jahre 1922.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wichtigste Veröffentlichungen ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Referat über die Erfahrungen im feldmäßigen Nesselbau und über neuere Forschungen auf dem Gebiete der Nesselkultur und der Nesselzüchtung&amp;#039;&amp;#039;. Verlag der Nessel-Anbau-Gesellschaft Berlin 1920.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Züchtung des Flachses&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Der Flachs als Faser- und Ölpflanze&amp;#039;&amp;#039;. Herausgegeben von Fr. Tobler. Verlag Julius Springer Berlin 1928, S. 39–71.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Entstehung, Erkennung und Beurteilung von Rauchschäden&amp;#039;&amp;#039;. Herausgegeben von E. Haselhoff zus. mit G. Bredemann und W. Haselhoff. Verlag Borntraeger Berlin 1932.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Nessel als Faserpflanze&amp;#039;&amp;#039;. Verlag Neudamm Berlin 1938. - Zugl. in: Der Forschungsdienst Bd. 5, 1938, S. 148–161.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Biochemie und Physiologie des Fluors und der industriellen Fluor-Rauchschäden&amp;#039;&amp;#039;. Akademie-Verlag Berlin 1951; 2. neubearb. u. erw. Aufl. ebd. 1956.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Große Brennessel Urtica dioica L. Forschungen über ihren Anbau zur Fasergewinnung&amp;#039;&amp;#039;. Mit einem Anhang über ihre Nutzung für Arznei- und Futtermittel sowie technische Zwecke von Kurt Garber. Akademie-Verlag, Berlin 1959.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* O. Nieser: &amp;#039;&amp;#039;Gustav Bredemann zum 70. Geburtstage&amp;#039;&amp;#039;. In: Landwirtschaftliche Forschung Bd. 2, 1950, S. 1–4 (m. Bild).&lt;br /&gt;
* K. Garber: &amp;#039;&amp;#039;Gustav Bredemann zum 80. Geburtstag&amp;#039;&amp;#039;. In: Landwirtschaftliche Forschung Bd. 13, 1960, vor S. 93 (m. Bild).&lt;br /&gt;
* L.Schmitt: &amp;#039;&amp;#039;Prof. Dr. Gustav Bredemann zum Gedächtnis&amp;#039;&amp;#039;. In: Landwirtschaftliche Forschung Bd. 14, 1961, vor S. 1 (m. Bild).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Bredemanns Tätigkeit in Landsberg/W.&amp;#039;&amp;#039; In: Die Preußischen Landwirtschaftlichen Versuchs- und Forschungsanstalten Landsberg/W. - Herausgegeben von Alfred Heinrich Könekamp. Holzner Verlag Würzburg 1968, S. 106–107 u. 124–126 (m. Schriftenverz.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|104957565}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=104957565|VIAF=205459711}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Bredemann, Gustav}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Brennnessel in der Kultur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Agrarwissenschaftler (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Botaniker (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pflanzenbauwissenschaftler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pflanzenzüchter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Freimaurer (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Freimaurer (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Universität Hamburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Korporierter im VVDSt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1880]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1960]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Forstpathologe]]&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Bredemann, Gustav&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Agrarwissenschaftler und Botaniker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=15. Juni 1880&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Königswartha]] &lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=20. November 1960&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Hamburg]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Seemannssonntag</name></author>
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