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	<title>Gustav Brack - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<updated>2024-01-28T20:53:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Weblinks&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gustav Brack&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[1. Dezember]] [[1892]] in [[Angerburg]]; † [[6. Dezember]] [[1953]] in [[Gera]]) war ein [[deutsche]]r [[Kaufmann]], [[Gewerkschaft]]sfunktionär, [[Landespolitik]]er ([[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]]/[[Bund demokratischer Sozialisten|BDS]]/[[Sozialistische Einheitspartei Deutschlands|SED]]) und [[Versicherer|Versicherungsdirektor]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Brack stammt aus einer [[Ostpreußen|ostpreußischen]] Arbeiterfamilie. Nach dem Besuch der [[Volksschule]] absolvierte er eine kaufmännische Lehre beim [[Zentralverband der Angestellten]]. Als [[Deutsches Heer (Deutsches Kaiserreich)|Heeressoldat]] nahm er am [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] teil und geriet in [[Vereinigtes Königreich|britische]] [[Kriegsgefangenschaft]]. Nach seiner Rückkehr arbeitete er als kaufmännischer Angestellter, auch in leitenden Funktionen. 1919 trat er der [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|Sozialdemokratischen Partei Deutschlands]] (SPD) bei und wurde 1921 als hauptamtlicher Bezirksleiter des [[Allgemeiner freier Angestelltenbund|Zentralverbandes der Angestellten]] von [[Thüringen]] berufen. Gleichzeitig war er [[Geschäftsführung (Deutschland)|geschäftsführendes]] Mitglied des Landesarbeitsamtes [[Mitteldeutschland]]s, Landesarbeitsrichter beim [[Landesarbeitsgericht]] in [[Erfurt]] und Mitglied des Landeseisenbahnrates.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Gustav Brack 55 Jahre&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Neues Deutschland]], 2. Dezember 1947, S. 2.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1933 wurde er von den NS-Machthabern [[Amtsenthebungsverfahren|amtsenthoben]] und leitete seither eine [[Feuerversicherung]]. Zugleich arbeitete er illegal gegen das [[Nationalsozialismus|nationalsozialistische]] System, wurde im April 1934 verhaftet und Anfang 1935 wegen „Vorbereitung zum Hochverrat“ zu drei Jahren und acht Monaten [[Zuchthaus]] verurteilt. Im Anschluss an die im [[Justizvollzugsanstalt Kassel I|Zuchthaus Kassel]] verbüßte Freiheitsstrafe wurde er in das [[KZ Sachsenhausen]] verbracht. Nachdem schwere gesundheitliche Schäden eingetreten waren, wurde er im Mai 1941 entlassen, jedoch im August 1944 im Zusammenhang mit der &amp;#039;&amp;#039;[[Aktion Gitter]]&amp;#039;&amp;#039; erneut verhaftet. Am 15. April 1945 gelang ihm die Flucht aus dem [[Gefängnis]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Mai 1945 wurde er unter dem kurz zuvor befreiten ehemaligen [[KZ-Häftling]] [[Ernst Busse]] Abteilungsleiter im Thüringer [[Arbeitsamt]]. Im August 1945 wurde Brack Direktor des Landesamtes für Arbeit. Während seiner Amtszeit wurden die beiden Landesämter für Arbeit und Sozialwesen zum Landesamt für Arbeit und Sozialfürsorge zusammengelegt. Unter seiner Mitwirkung wurde die Landesversicherungsanstalt zu einer Dienststelle des Landesamtes für Arbeit und Sozialfürsorge, dem am 19. September 1945 die Abteilung Sozialversicherung angegliedert wurde.&amp;lt;ref&amp;gt; &amp;#039;&amp;#039;Einheitliche Sozialversicherung in Thüringen&amp;#039;&amp;#039;. In: Neues Deutschland, 6. September 1946, S. 4.&amp;lt;/ref&amp;gt; Politisch engagierte er sich im [[Bund demokratischer Sozialisten (Thüringen)|Bund demokratischer Sozialisten]] (BdS), dessen Gründungsmitglied er war. Gleichzeitig arbeitete er im Thüringer Landesvorstand der SPD mit. Der SED trat er im April 1946 bei und gehörte bis 1947 dem Sekretariat des SED-Landesvorstandes Thüringen an. Im Juni 1946 wurde er als Nachfolger von [[Gustav Gundelach]] Präsident der [[Sozialversicherung des Freien Deutschen Gewerkschaftsbunds|Deutschen Zentralverwaltung für Arbeit und Sozialfürsorge]] in [[Berlin]], die am 9. März 1948 in Hauptverwaltung Arbeit und Sozialfürsorge der [[Deutsche Wirtschaftskommission|Deutschen Wirtschaftskommission]] (DWK) umbenannt wurde. Aus der Hauptverwaltung Arbeit und Sozialfürsorge und der Hauptverwaltung Gesundheitswesen ging bei der Regierungsbildung im Oktober 1949 das Ministerium für Arbeit und Gesundheitswesen unter der Leitung von [[Luitpold Steidle]] hervor. Brack war zunächst Mitarbeiter dieses Ministeriums.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;150 Millionen DM eingespart&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Berliner Zeitung]], 26. November 1949, S. 2.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ab 1952 war er Direktor der Bezirksdirektion Gera der [[Staatliche Versicherung der DDR|Deutschen Versicherungsanstalt]] (DVA).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Veröffentlichungen ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das wertvolle Gut.&amp;#039;&amp;#039; Sozialistische Einheitspartei Deutschlands (Hrsg.), Berlin 1946.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Arnd Bauerkämper]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Junkerland in Bauernhand&amp;#039;&amp;#039;?, Franz Steiner Verlag, Stuttgart 1999, ISBN 3-515-06994-1, S. 47.&lt;br /&gt;
* [[Steffen Kachel]]: &amp;#039;&amp;#039;Ein rot-roter Sonderweg? Sozialdemokraten und Kommunisten in Thüringen 1919 bis 1949.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Veröffentlichungen der Historischen Kommission für Thüringen.&amp;#039;&amp;#039; Kleine Reihe Band 29, Böhlau Verlag, Köln-Weimar-Wien 2011, ISBN 978-3-412-20544-7, S. 542.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|126227497}}&lt;br /&gt;
* {{Munzinger|00000001406}}&lt;br /&gt;
* Lebenslauf von [https://www.historikerkommission-reichsarbeitsministerium.de/Biografien/Gustav-Brack Gustav Brack] auf den Seiten der Unabhängigen Historikerkommission zur Erforschung der Geschichte des Reichsarbeitsministeriums 1933–1945&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==  &lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=126227497|VIAF=72378966}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Brack, Gustav}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:AfA-Funktionär]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SED-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Häftling im KZ Sachsenhausen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Opfer der NS-Justiz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Ersten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Widerstand gegen den Nationalsozialismus)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Opfer der Aktion Gitter (1944)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Gera)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1892]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1953]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Brack, Gustav&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Gewerkschafter und Landespolitiker (BdS, SPD, SED)&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=1. Dezember 1892&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Angerburg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=6. Dezember 1953&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Gera]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Tommes</name></author>
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