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	<title>Gustav Bosselmann - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gustav Bosselmann&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[18. Mai]] [[1915]] in [[Schülern|Schülernbrockhof]]; † [[15. September]] [[1991]] in [[Schneverdingen]]) war ein deutscher [[Jurist]] und [[Politiker]] ([[Christlich Demokratische Union Deutschlands|CDU]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Beruf ==&lt;br /&gt;
Bosselmann wurde als Sohn eines Landwirts geboren. Von 1929 an war er Mitglied der [[Hitlerjugend]]; er wurde mit dem Goldenen Ehrenzeichen der HJ ausgezeichnet. Vom 1. Januar 1933 an war er Mitglied der [[Sturmabteilung|SA]].&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.landtag.niedersachsen.de/Drucksachen/Drucksachen_16_5000/4501-5000/16-4667.pdf NS-Vergangenheit von Ministern und Ministerpräsidenten des Landes Niedersachsen] (PDF; 92&amp;amp;nbsp;kB), Landtagsdrucksache 16/4667, S. 2.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Besuch der Volksschule und dem Abitur 1933 am [[Herzog-Ernst-Gymnasium Uelzen|Reformrealgymnasium]] in [[Uelzen]] leistete er zunächst freiwilligen Arbeitsdienst. Im Anschluss studierte er Rechts- und Staatswissenschaften an den Universitäten [[Eberhard Karls Universität Tübingen|Tübingen]] und [[Georg-August-Universität Göttingen|Göttingen]]. Er bestand 1938 das erste juristische Staatsexamen, musste seine Ausbildung aber unterbrechen, da er noch im gleichen Jahr zur [[Wehrmacht]] eingezogen wurde. Von 1939 bis 1945 nahm er als Soldat am [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] teil, zunächst als Panzergrenadier und zuletzt als Hauptmann und Bataillonschef.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Kriegsende arbeitete Bosselmann auf dem durch Rinderzucht geprägten elterlichen Hof. Er setzte 1949 seinen juristischen Vorbereitungsdienst fort, bestand 1951 das zweite juristische Staatsexamen und war anschließend als Anwaltsassessor in [[Soltau]] tätig. 1952 wurde er als Rechtsanwalt und 1957 auch als Notar zugelassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
Am 21. Juni 1937 beantragte Bosselmann die Aufnahme in die [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] und wurde rückwirkend zum 1. Mai desselben Jahres aufgenommen (Mitgliedsnummer 4.608.350).&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/3980123&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Antwort der Landesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten Zimmermann, Niedersächsischer Landtag, Drucksache 16/4667&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Krieg trat Bosselmann dann der CDU bei, war seit 1957 Ratsmitglied in [[Schneverdingen]] und amtierte von 1959 bis 1976 als Bürgermeister der Gemeinde. Außerdem war er Kreistagsmitglied des [[Landkreis Soltau|Kreises Soltau]]. 1963 zog er als Abgeordneter in den [[Niedersächsischer Landtag|Niedersächsischen Landtag]] ein. Von 1968 bis 1974 war er stellvertretender Vorsitzender der CDU [[Niedersachsen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Bildung einer [[Große Koalition|Großen Koalition]] wurde Bosselmann am 19. Mai 1965 als [[Niedersächsisches Justizministerium|niedersächsischer Justizminister]] in die von Ministerpräsident [[Georg Diederichs]] geführte Regierung des [[Niedersachsen|Landes Niedersachsen]] berufen.{{&amp;quot;|&amp;#039;&amp;#039;Als seine Ernennung bekannt wurde, verschwanden seine Personalakten binnen Stunden im [[Oberlandesgericht Celle]] im mit Direktleitung zur Polizei gesicherten Panzerschrank.&amp;#039;&amp;#039;}}&amp;lt;ref&amp;gt;[[Ulrich Vultejus]]: &amp;#039;&amp;#039;„{{Webarchiv|url=http://www.celle-im-nationalsozialismus.de/texte/goldene-jugendzeit |wayback=20150402144047 |text=Goldene Jugendzeit |archiv-bot=2019-04-15 03:25:11 InternetArchiveBot }}“.&amp;#039;&amp;#039; In: Werner Holtfort/Norbert Kandel/Wilfried Köppen/Ulrich Vultejus: &amp;#039;&amp;#039;„Hinter den Fassaden. Geschichten aus einer Deutschen Stadt“&amp;#039;&amp;#039;, Göttingen 1982, S. 89.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Konstituierung einer [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]]-Alleinregierung schied er am 8. Juli 1970 aus dem Ministeramt aus und wurde in dieser Funktion von [[Hans Schäfer (Politiker)|Hans Schäfer]] abgelöst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Wahl von [[Ernst Albrecht]] zum Ministerpräsidenten wurde Bosselmann am 12. Mai 1976 zum Minister des [[Niedersächsisches Ministerium für Inneres und Sport|Niedersächsischen Innenministeriums]] ernannt. Aufgrund der Bildung einer [[Schwarz-Gelbe Koalition|Christlich-Liberalen Koalition]] schied er aber bereits am 19. Januar 1977 wieder aus dem Amt des Innenministers, dessen Nachfolge der [[Freie Demokratische Partei|FDP]]-Politiker [[Rötger Groß]] antrat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
* 1973: [[Bundesverdienstkreuz]] 1. Klasse&lt;br /&gt;
* 1975: [[Niedersächsischer Verdienstorden]]&lt;br /&gt;
* 1982: Großes Bundesverdienstkreuz&lt;br /&gt;
* Gustav-Bosselmann-Ring in Schneverdingen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Kabinett Diederichs III]]&lt;br /&gt;
* [[Kabinett Diederichs IV]]&lt;br /&gt;
* [[Kabinett Albrecht I]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Hans-Peter Klausch]]: [http://linksfraktion-niedersachsen.linkes-cms.de/fileadmin/linksfraktion-niedersachsen/Texte/Broschueren_PDF/Broschuere_Nazis_internet.pdf Braune Wurzeln - Alte Nazis in den niedersächsischen Landtagsfraktionen von CDU, FDP und DP. Zur NS-Vergangenheit von niedersächsischen Landtagsabgeordneten in der Nachkriegszeit] (PDF-Datei; 1,73 MB) S. 19&lt;br /&gt;
* [[Barbara Simon (Archivarin)|Barbara Simon]]: &amp;#039;&amp;#039;Abgeordnete in Niedersachsen 1946–1994. Biographisches Handbuch.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. vom Präsidenten des Niedersächsischen Landtages. Niedersächsischer Landtag, Hannover 1996, S. 48.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.mi.niedersachsen.de/master/C596216_N665087_L20_D0_I522.html Biographie beim Niedersächsischen Ministerium für Inneres und Sport]&lt;br /&gt;
* [https://www.mj.niedersachsen.de/image/250/9574 Foto beim Niedersächsischen Justizministerium]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
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}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|GND=11626697X|VIAF=17969521|TYP=p}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Bosselmann, Gustav}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:CDU-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landtagsabgeordneter (Niedersachsen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Justizminister (Niedersachsen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bürgermeister (Schneverdingen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Großen Bundesverdienstkreuzes]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Niedersächsischen Verdienstordens]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wikipedia:Träger des Niedersächsischen Verdienstordens (Ausprägung ungeklärt)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Notar (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Innenminister (Niedersachsen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SA-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rechtsanwalt (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hauptmann (Heer der Wehrmacht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Infanterist (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1915]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1991]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Bosselmann, Gustav&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Jurist und Politiker (CDU), MdL&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=18. Mai 1915&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Schneverdingen|Schülernbrockhof]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=15. September 1991&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Schneverdingen]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
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