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	<title>Gustav Borgner - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-30T15:21:52Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gustav_Borgner&amp;diff=1609449&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;InternetArchiveBot: InternetArchiveBot hat 1 Archivlink(s) ergänzt und 0 Link(s) als defekt/tot markiert.) #IABot (v2.0.9.5</title>
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		<updated>2025-06-07T13:50:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:InternetArchiveBot&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:InternetArchiveBot (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;InternetArchiveBot&lt;/a&gt; hat 1 Archivlink(s) ergänzt und 0 Link(s) als defekt/tot markiert.) #IABot (v2.0.9.5&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gustav Borgner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[17. Oktober]] [[1879]] in [[Bielefeld]]; † [[11. Januar]] [[1959]] in [[Hamburg]]) war [[Konsumgenossenschaft]]er und [[Geschäftsführung (Deutschland)|Geschäftsführer]] der [[Großeinkaufs-Gesellschaft Deutscher Consumvereine|GEG]], Hamburg.&amp;lt;ref&amp;gt;Hamburger Abendblatt, Nr. 10 vom 13. Januar 1959, Seite 6 {{ Webarchiv | url=http://www.abendblatt.de/archiv/article.php?xmlurl=/ha/1959/xml/19590113xml/habxml59_1148.xml | wayback=20140728175059 | text= Gustav Borgner }}.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lebenslauf ==&lt;br /&gt;
=== Familie ===&lt;br /&gt;
Gustav Borgner war Sohn des überzeugten Genossenschafters und Mitbegründers des alten Bielefelder Konsumvereins. &amp;#039;&amp;#039;Gustav Borgner&amp;#039;&amp;#039; und seiner Frau &amp;#039;&amp;#039;Hanne Wilhelmine, geborene Sielemann&amp;#039;&amp;#039;. Er war evangelisch.&amp;lt;ref&amp;gt;International Genealogical Index; nach Kirchenbuch, 1648–1944 Evangelische Kirche. Marienkirche Neustadt (Bielefeld) [https://familysearch.org/search/record/results?count=20&amp;amp;query=%2Bgivenname%3AGustav~%20%2Bsurname%3ABorgner~ Ergebnisse für Name: Gustav Borgner] Abruf am 21. März 2009.&amp;lt;/ref&amp;gt; Sein jüngerer Bruder war der Hamburger Senator [[Otto Borgner]]. Verheiratet war er mit Clare Christine, geborene Vormfelde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== GEG ===&lt;br /&gt;
Auf der Generalversammlung am 10. März 1921 in Mainz, wurde [[Henry Everling]] zum Geschäftsführer der &amp;#039;&amp;#039;GEG&amp;#039;&amp;#039; gewählt und Gustav Borgner zum [[Prokurist]]en bestellt, mit Friedrich Albert und Josef Bodden. Gleichzeitig wurden diese Herren mit den bisherigen Prokuristen Georg Büchlein, Friedrich Hain und [[Max Josephson]] stellvertretende Geschäftsführer. Auf der Generalversammlung der &amp;#039;&amp;#039;GEG&amp;#039;&amp;#039; 1930 wurde beschlossen, die Geschäftsleitung zu erweitern und die Einrichtung der Geschäftsführer-Stellvertreter zu beseitigen und Max Josephsohn Titel und Gehalt eines Geschäftsführers gegeben, (Josephson war Jude)&amp;lt;ref&amp;gt;kultur.uni-hamburg.de: {{Webarchiv|text=&amp;#039;&amp;#039;Biographien im Spannungsfeld zwischen ethnischer und sozialpolitischer Exponiertheit: Jüdische Mitstreiter in der Hamburger Arbeiterbewegung&amp;#039;&amp;#039; |url=http://www.kultur.uni-hamburg.de/volkskunde/Texte/Vokus/2000-1/baucherede.html |wayback=20130902075652 }}&amp;lt;/ref&amp;gt; aber nicht wie Gustav Borgner mit Friedrich Albert, Josef Bodden und Andreas Mirus zu Geschäftsführern der &amp;#039;&amp;#039;GEG&amp;#039;&amp;#039; hinzugewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der [[Machtübernahme]] durch die Nationalsozialisten versuchte Gustav Borgner mit Henry Everling am 4. Mai 1933 Klarheit beim Hamburger Senat über eine beabsichtigte [[Gleichschaltung]] der &amp;#039;&amp;#039;GEG&amp;#039;&amp;#039; zu erlangen. Ihnen wurde mitgeteilt, dass am 5. Mai die Einsetzung eines Staatskommissars mit allen Vollmachten für die &amp;#039;&amp;#039;GEG&amp;#039;&amp;#039; geplant sei. So geschah es. Die GEG wurde formal am 14. August 1933 zum &amp;#039;&amp;#039;Reichsbund der deutschen Verbrauchergenossenschaften GmbH&amp;#039;&amp;#039; (GEG) umstrukturiert und umfirmiert. Nach dem Erlass des Gesetzes vom 31. Mai 1935 für den &amp;#039;&amp;#039;Reichsbund (GEG)&amp;#039;&amp;#039; wurde die Unternehmensstruktur wieder umorganisiert. Die Firma wurde abermals geändert, in &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Großeinkaufs-Gesellschaft mbH&amp;#039;&amp;#039;. (Deugro). Damit war im Firmennamen kein Hinweis mehr auf die genossenschaftliche Herkunft. Gustav Borgner behielt sein Amt in der Firma bis 1940 als Geschäftsführer der &amp;#039;&amp;#039;Deugro&amp;#039;&amp;#039;, als letzter der vor der Machtübernahme bestellten Führungskräfte der &amp;#039;&amp;#039;GEG&amp;#039;&amp;#039;. Allerdings gehörte Gustav Borgner in dieser Zeit nicht dem eigentlichen Spitzengremium des &amp;#039;&amp;#039;Reichsbundes&amp;#039;&amp;#039; und der &amp;#039;&amp;#039;Deugro&amp;#039;&amp;#039; an. Er blieb einflusslos.&amp;lt;ref&amp;gt;Siehe auch {{Webarchiv | url=http://www.bverwg.de/media/archive/5131.pdf | wayback=20070927030007 |format=PDF; 90&amp;amp;nbsp;KB | text=Urteil des Bundesverwaltungsgerichts vom 25. April 2007 }} zum [[Großeinkaufs-Gesellschaft Deutscher Consumvereine#Eigenproduktion|Landgut in Osterholz]].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zum 1. April 1941 wurde die &amp;#039;&amp;#039;GEG&amp;#039;&amp;#039; in die &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Arbeitsfront&amp;#039;&amp;#039; eingegliedert unter eine Holding, die als [[Deutsche Arbeitsfront#Unternehmen der DAF|Gemeinschaftswerk der Deutschen Arbeitsfront (GW)]] firmierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gleich nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs kehrte Gustav Borgner zur GEG zurück.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Josef Rieger, Max Mendel, Walther Postelt: &amp;#039;&amp;#039;Die Konsumgenossenschaft &amp;quot;Produktion&amp;quot;, 1899 - 1949, Geschichte einer genossenschaftlichen Verbrauchervereinigung von der Gründung bis zum fünfzigsten Geschäftsabschluß und ihrer Vorläufer&amp;#039;&amp;#039;, Hamburg 1949, Seite 236.&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 30. Mai 1945 gab dann die [[Control Commission for Germany/British Element|britische Militärregierung]] amtlich bekannt, dass das &amp;#039;&amp;#039;Gemeinschaftswerk (GW)&amp;#039;&amp;#039; der Aufsicht der Militärregierung unterliege. Henry Everling wurde zum Generaldirektor, Gustav Borgner und Josef Bodden zu seinen Stellvertretern ernannt. Die Kompetenzen der Geschäftsführung wurden am 29. August 1945 von der Besatzungsmacht wieder eingeschränkt. Die drei Herren gehörten ebenfalls dem Vorstand der konsumgenossenschaftlichen Pensionskasse an. Auf dem ersten Konsumgenossenschaftstag nach dem Krieg, am 26. und 27. März 1947, wurde Gustav Borgner als ein ehrenamtliches Mitglied des zu errichtenden &amp;#039;&amp;#039;[[Zentralverband deutscher Konsumgenossenschaften|Zentralverbandes deutscher Konsumgenossenschaften]]&amp;#039;&amp;#039; gewählt. Auch für die &amp;#039;&amp;#039;GEG&amp;#039;&amp;#039; wurde dort Geschäftsführung und Aufsichtsrat gewählt, Gustav Borgner zum Geschäftsführer. Am 14. September 1948 endete dann formal die Treuhänderschaft vom Mai/August 1945 auch für Gustav Borgner. Am 16. September 1948 wurde eine neue Geschäftsführung gewählt, der Gustav Borgner aus Altersgründen nicht mehr angehörte. Allerdings blieb er, wie Henry Everling, während der Einarbeitung der neuen Geschäftsführer bis zum 31. März 1949 im Amt. Anschließend wurde er Mitglied des [[Aufsichtsrat]]es der GEG.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tod ===&lt;br /&gt;
Im Januar 1959 verstarb er nach kurzer schwerer Krankheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
=== Großes Verdienstkreuz ===&lt;br /&gt;
Das vom Bundespräsidenten verliehene [[Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland|Große Verdienstkreuz]] wurde Gustav Borgner als Aufsichtsrat der GEG und dem Geschäftsführer [[Gustav Dahrendorf]] 1954 vom Hamburger Bürgermeister [[Kurt Sieveking]] überreicht. Auf der Feierstunde anlässlich des 60-jährigen Bestehens der &amp;#039;&amp;#039;Großeinkaufs-Gesellschaft Deutscher Konsumgenossenschaften (GEG)&amp;#039;&amp;#039; sagte der Bürgermeister, mit diesen Auszeichnungen würden alle geehrt, die ihre Kraft für die Arbeit zum Wohle der Verbraucher zur Verfügung gestellt hätten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.abendblatt.de/archiv/article.php?xmlurl=/ha/1954/xml/19540628xml/habxml54_13980.xml|wayback=20140728173917|text=&amp;#039;&amp;#039;Große Verdienstkreuze&amp;#039;&amp;#039;}}. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Hamburger Abendblatt]].&amp;#039;&amp;#039; Nr. 146, 28. Juni 1954, S. 7.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fischdampfer Gustav Borgner ===&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Fischereifahrzeug|Fischdampfer]] Gustav Borgner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; von der &amp;#039;&amp;#039;Gemeinwirtschaftlichen Hochseefischerei GmbH, [[Bremerhaven]], (GHG)&amp;#039;&amp;#039; wurde nach ihm benannt. Er wurde 1949 auf der [[Seebeckwerft]] in Bremerhaven unter der Bau-Nr. 664 gebaut. Er war mit 398,22 Bruttoregister-Tonnen (BRT) vermessen, fasste 3260 Korb Fisch, war 43,82 m lang und 8,04 m breit. Die GHG war eine Tochtergesellschaft der Großeinkaufs-Gesellschaft Deutscher Konsumgenossenschaften mbH (GEG).&amp;lt;ref&amp;gt;Peter Müller: Zur Geschichte der GHG {{Webarchiv | url=http://werften.fischtown.de/archiv/ghg.html | wayback=20080224145608 | text=Gemeinwirtschaftliche Hochseefischerei GmbH, Bremerhaven(GHG) von Peter Müller}} Abruf am 20. März 2009&amp;lt;/ref&amp;gt; Auf Fang in den irischen Gewässern kollidierte der Trawler am 5. Januar 1959 mit dem niederländischen Dampfer Cornelia Maria, SCH 135, der sank und verloren ging.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |abruf=2009-03-21 |offline=ja |url=http://www.shipdata.nl/UK/index.php?mode=shipthumb&amp;amp;Schip=1963&amp;amp;Help=on |werk=shipdata.nl |titel=Cornelia Maria, SCH 135&amp;lt;!--Titel aus dem Kontext abgeleitet--&amp;gt; }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Wieder kollidierte das Schiff dann in der Nordsee am 23. Juli 1961.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://baza.archiwa.gov.pl/sezam/sezam.php?l=&amp;amp;mode=show&amp;amp;zespoly_id=98018&amp;amp;f=400 |wayback=20160610204137 |text=National Archives Filiale in Danzig, Gdynia |archiv-bot=2025-06-07 13:50:50 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Frühjahr 1962 war das Schiff [[Auflieger (Schifffahrt)|aufgelegt]] und wurde an die &amp;#039;&amp;#039;Eisen &amp;amp; Metall AG Bremerhaven&amp;#039;&amp;#039; zum Abbruch verkauft.&amp;lt;ref&amp;gt;Hamburger Abendblatt, Nr. 74 vom 28. März 1962, Seite 27 [http://web.archive.org/web/20140728185103/http://www.abendblatt.de/archiv/article.php?xmlurl=/ha/1962/xml/19620328xml/habxml62_14886.xml], Abruf am 20. März 2009.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Wilhelm Fischer (Konsumgenossenschafter)|Wilhelm Fischer]]: &amp;#039;&amp;#039;60 Jahre geg. 60 Jahre Dienst am Verbraucher. 1894 – 1954.&amp;#039;&amp;#039; Festschrift Hamburg 1954. 362 Seiten.&lt;br /&gt;
* [[Erwin Hasselmann]]: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der deutschen Konsumgenossenschaften.&amp;#039;&amp;#039; Fritz Knapp Verlag, Frankfurt am Main 1971, 740 Seiten.&lt;br /&gt;
* Josef Rieger, Max Mendel, Walther Postelt: &amp;#039;&amp;#039;Die Konsumgenossenschaft &amp;quot;Produktion&amp;quot;, 1899 – 1949, Geschichte einer genossenschaftlichen Verbrauchervereinigung von der Gründung bis zum fünfzigsten Geschäftsabschluß und ihrer Vorläufer&amp;#039;&amp;#039;, Hamburg 1949.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen und Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1112355456|VIAF=216147270491835700001}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Borgner, Gustav}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Großen Bundesverdienstkreuzes]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Konsumgenossenschaftswesen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Hamburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1879]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1959]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Borgner, Gustav&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Genossenschafter und Geschäftsführer der Großeinkaufs-Gesellschaft Deutscher Consumvereine&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=17. Oktober 1879&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Bielefeld]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=11. Januar 1959&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Hamburg]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
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