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	<title>Gustav Bechtold - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Zorn1868: /* Einzelnachweise */</title>
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		<updated>2026-03-22T08:07:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Einzelnachweise&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gustav Adolf Heinrich Bechtold&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[29. Juli]] [[1876]] in [[Weinheim]]; † [[1. März]] [[1951]] in [[Schriesheim]]; evangelisch) war ein seit 1903 im [[Baden (Land)|badischen]] Staatsdienst stehender [[Jurist]] und [[Landeskommissärbezirk|Landeskommissär]], der am 1. August 1945 in den Ruhestand versetzt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Familie ==&lt;br /&gt;
Gustav Bechtold war der Sohn von Georg Adam Bechtold (1847–1926), Fabrikant einer [[Seifensiederei]], und der Emilie geborene Förster (1854–1926). Er war seit dem 18. Oktober 1906 verheiratet mit Helene geborene Hartwig (* 23. März 1883), Tochter des Geheimen Regierungsrats Dr. Theodor Hartwig, Direktor des [[Kaiser-Friedrich-Gymnasium|Kaiser-Friedrich-Gymnasiums]] in Frankfurt am Main. Aus dieser Ehe stammen drei Kinder: Wolfgang (* 17. Dezember 1908), Kurt (* 11. Januar 1912) und Gerhard (* 30. Oktober 1907; † 6. Januar 1908).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausbildung ==&lt;br /&gt;
Bechtold besuchte bis 1891 die Höhere Bürgerschule Weinheim und danach das Gymnasium [[Bensheim]], wo er 1894 das [[Abitur]] ablegte. 1894/95 folgte das Studium der [[Chemie]] an den Universitäten [[Universität Lausanne|Lausanne]] und [[Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn|Bonn]]. 1895 wurde er Mitglied des [[Corps Guestphalia Bonn]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Kösener Corpslisten]] 1960, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;10&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, 631; [[Martin Dossmann]]: &amp;#039;&amp;#039;Ein Bonner Corps in der Zeit zwischen den Karlsbader Beschlüssen und dem Ende der Weimarer Republik. Geschichte der Guestphalia Bonn 1820–1933&amp;#039;&amp;#039;. Vandenhoeck &amp;amp; Ruprecht, Göttingen 2025, ISBN 978-3-8471-1871-8, S. 366.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschließend studierte er [[Rechtswissenschaft]] an den Universitäten Bonn, [[Ludwig-Maximilians-Universität München|München]] und [[Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg|Heidelberg]]. Am 16. Dezember 1898 [[Promotion (Doktor)|promovierte]] er in Heidelberg zum [[Dr. iur.]] und im Herbst 1898 wurde er [[Referendar|Rechtspraktikant]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beruflicher Werdegang ==&lt;br /&gt;
Gustav Bechtold wurde am 20. Januar [[Volontär]] und [[Beamtentum|Beamter]] beim [[Amtsgericht]] [[Konstanz]]. Er war vom 3. Juli bis 30. September 1899 beim [[Landesgericht (Deutschland)|Landesgericht]] Konstanz als Sekretär tätig gewesen. Gustav Bechtold war ab dem 12. November 1903 als [[Amtmann]] beim [[Bezirksamt Achern]] tätig, wechselte ab dem 1. Juli 1904 zum [[Bezirksamt Karlsruhe]], ab dem 30. April 1907 zum [[Bezirksamt Mannheim]] und ab dem 16. August 1912 Amtmann zum [[Bezirksamt Freiburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom 16. November 1914 bis 30. September 1916 war er bei der Zivilverwaltung in [[Provinz Ostflandern|Ostflandern]]/[[Belgien]] als [[Oberleutnant]] der [[Landwehr (Militär)|Landwehr]] tätig und wurde dabei am 28. Juli 1915 zum [[Regierungsrat (Amtsbezeichnung)|Regierungsrat]] befördert. Am 1. Oktober 1916 wurde er stellvertretender Amtsvorstand beim [[Bezirksamt Neustadt (Baden)|Bezirksamt Neustadt]] und ab dem 28. Dezember 1917 Oberamtmann ebenda. Am 4. November 1918 bis 2. April 1919 war er als [[Verweser|Dienstverweser]] beim [[Bezirksamt Bonndorf]] tätig, wo er anschließend Amtsvorstand wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 22. Oktober 1922 wurde Bechtold Oberamtmann, (was ab dem 24. September 1924 in die Bezeichnung [[Landrat (Deutschland)|Landrat]] umgeändert wurde, da jetzt diese [[Amtsbezeichnung]] eingeführt wurde) beim [[Bezirksamt Weinheim]] und am 16. Juli 1930 Landrat beim [[Bezirksamt Bruchsal]]. Er zählte zu den Gegnern der aufkommenden Nationalsozialisten. So gab es dann 1933 bereits eine erste Denunziation gegen ihn. Von August bis Dezember 1935 schloss sich ein politisch motiviertes Strafverfahren an, während dessen er vorübergehend vom Dienst [[Freistellung (Arbeitsrecht)|suspendiert]] wurde. 1936 bemängelte man, dass Bechtold &amp;#039;&amp;#039;in der „Judenfrage“ eine einwandfreie Haltung vermissen&amp;#039;&amp;#039; ließe. 1938 bemängelte Gauleiter [[Robert Wagner (Gauleiter)|Robert Wagner]], dass Bechtold &amp;#039;&amp;#039;sich in das Gedankengut der nationalsozialistischen Weltanschauung noch nicht völlig hineinfinden&amp;#039;&amp;#039; konnte. Bechtold wurde dennoch ab dem 5. Juli 1938 stellvertretender, ab dem 31. August 1938 kommissarischer und ab dem 5. März 1940 planmäßiger [[Landeskommissär]] in Mannheim. Trotz Erreichens der Altersgrenze wurde Bechtold vom 1. August 1941 als Landeskommissär bis zum 1. August 1945 weiterbeschäftigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mitgliedschaften ==&lt;br /&gt;
* 1. Juli 1934 [[Bund Nationalsozialistischer Deutscher Juristen]] (BNSDJ) bzw. [[Nationalsozialistischer Rechtswahrerbund]] (NSRB)&lt;br /&gt;
* 1934 Aufnahmeantrag in die [[NSDAP]] abgelehnt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
* 1902 [[Regierungs-Jubiläums-Medaille von 1902 (Baden)|Badische Jubiläumsmedaille]]&lt;br /&gt;
* 1916 [[Zähringer Löwenorden]], Ritterkreuz 2. Kl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Bernd Breitkopf: &amp;#039;&amp;#039;Die alten Landkreise und ihre Amtsvorsteher. Die Entstehung der Landkreise und Ämter im heutigen Landkreis Karlsruhe – Biographien der Oberamtmänner und Landräte von 1803 bis 1997.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Regionalkultur, Ubstadt-Weiher 1997, ISBN 3-929366-48-7, S.&amp;amp;nbsp;97–99.&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|3806212139}}, S. 173&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Bechtold, Gustav}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jurist in der Kommunalverwaltung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landrat (Republik Baden)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Corpsstudent (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Weinheim)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Ordens vom Zähringer Löwen (Ritter II. Klasse)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1876]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1951]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landeskommissär (Baden)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Bechtold, Gustav&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Bechtold, Gustav Adolf Heinrich&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Verwaltungsjurist&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=29. Juli 1876&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Weinheim]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=1. März 1951&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Schriesheim]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Zorn1868</name></author>
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