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	<title>Gustav Aufhammer - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-11T21:23:07Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gustav_Aufhammer&amp;diff=1174549&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Ditschie-wiki: /* Literatur */ Hinweis zugefügt und verlinkt</title>
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		<updated>2025-09-22T12:02:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur: &lt;/span&gt; Hinweis zugefügt und verlinkt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Gustav Aufhammer.jpg|mini|Gustav Aufhammer]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gustav Aufhammer&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[22. Februar]] [[1899]] in [[Larrieden]], [[Bayern]]; † [[26. Januar]] [[1988]] in [[Freising]]) war ein deutscher [[Pflanzenbauwissenschaft]]ler und [[Pflanzenzüchtung|Pflanzenzüchter]]. Er war ab 1949 Lehrstuhlinhaber in München.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gustav Aufhammer, Sohn von Babette Aufhammer, geborene Herrman, und des Lehrers Johann Aufhammer, wurde im [[Mittelfranken|mittelfränkischen]] Larrieden geboren, studierte ab 1919 Landwirtschaft an der [[Technische Hochschule München|Technischen Hochschule München]] und erwarb 1922 den Titel Diplom-Landwirt. Eine überwiegend praktisch ausgerichtete Tätigkeit brachte ihn in enge Berührung mit der Pflanzenzüchtung. 1926 kehrte er an die Technische Hochschule München zurück. Dort wurde unter der Ägide von [[Ludwig Kießling]] mit einer Dissertation über die Wechselbeziehungen zwischen [[Pflanzenzüchtung]] und [[Landtechnik|Landwirtschaftstechnik]] zum Doktor der technischen Wissenschaften promoviert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Promotion arbeitete Aufhammer ab 1927 an der TH München als wissenschaftlicher Assistent und Mitarbeiter Kießlings an einem [[Sorte (Pflanze)|Sortenregister]] kultivierter [[Gerste]]nformen. Wichtigstes Ergebnis dieser Studien war der gemeinsam mit Kießling 1931 herausgegebene &amp;#039;&amp;#039;Bilderatlas zur Braugerstenkunde&amp;#039;&amp;#039;. Nach Abschluss dieser Tätigkeit auf dem Gebiet der Sortenkunde ging Aufhammer 1931 für mehrere Jahre an die Kreisackerbauschule nach [[Triesdorf]] und 1935 an die [[Bayerische Landessaatzuchtanstalt]] in Weihenstephan, wo er 1936 als Regierungsrat die Leitung der Weizenabteilung übernahm. Dort beschäftigte er sich vor allem mit der züchterischen Kombination von Ertrags-, Resistenz- und Qualitätseigenschaften bei Getreide. In enger Zusammenarbeit mit einschlägigen Untersuchungsanstalten in Berlin und Detmold entwickelt er das später in Deutschland eingeführte System, die Weizensorten bestimmten [[Backqualität]]sgruppen (A-, B- und C-Weizen) zuzuordnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1948 wurde Aufhammer Lehrbeauftragter und 1949 folgte er einem Ruf an die [[Technische Hochschule München]]. Er übernahm als ordentlicher Professor für Pflanzenbau und Pflanzenzüchtung sowie Direktor das Institut für Acker- und Pflanzenbau in [[Weihenstephan]], dem er bis zu seiner Emeritierung im Jahre 1968 vorstand. Der [[Getreide]]bau und die [[Pflanzenzüchtung|Getreidezüchtung]] standen fortan gleichgewichtig im Mittelpunkt seiner Forschungstätigkeit, insbesondere die Braugerstenerzeugung und die Weizenqualität. Zudem leitete er das Lehr- und Forschungsgut Roggenstein. Von 1960 bis 1962 wirkte er als Rektor. Seit 1952 war er Mitglied vom &amp;#039;&amp;#039;Barley Committee&amp;#039;&amp;#039; der &amp;#039;&amp;#039;European Brewery Convention&amp;#039;&amp;#039;. Ein besonderes Anliegen war es für ihn, durch pflanzenbauliche Maßnahmen der Verbreitung von Pflanzenkrankheiten entgegenzuwirken. Eine detaillierte Übersicht über die in seinem Institut (1963 Namensänderung in: Institut für Pflanzenbau und Pflanzenzüchtung) durchgeführten Forschungsarbeiten hat er 1965 im &amp;#039;&amp;#039;Bayerischen Landwirtschaftlichen Jahrbuch&amp;#039;&amp;#039; veröffentlicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von seinen über 350 Beiträgen in wissenschaftlichen und praxisnahen Zeitschriften ist aus pflanzenbaulicher Sicht seine gedankenreiche Abhandlung über &amp;#039;&amp;#039;Standortforschung in der Pflanzenbauwissenschaft&amp;#039;&amp;#039; (1966) hervorzuheben. Primär für die landwirtschaftliche Praxis konzipiert war sein Buch &amp;#039;&amp;#039;Neuzeitlicher Getreidebau&amp;#039;&amp;#039; (1959). Sein wissenschaftliches Hauptwerk ist das 1973 gemeinsam mit [[Gerhard Fischbeck]] verfasste Buch &amp;#039;&amp;#039;Getreide. Produktionstechnik und Verwertung&amp;#039;&amp;#039; – ein Standardwerk der deutschsprachigen Fachliteratur über den Getreidebau. Von 1964 bis 1966 war Aufhammer 1. Vorsitzender der [[Gesellschaft für Pflanzenbauwissenschaften]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gustav Aufhammer war ab 1935 mit Else Aufhammer, geborene Niedermüller, verheiratet, wohnte im [[Oberbayern|oberbayerischen]] Freising und hatte fünf Kinder. In seine Fußstapfen trat sein Sohn [[Walter Aufhammer]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen und Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
* 1964 [[Bayerischer Verdienstorden]]&lt;br /&gt;
* 1967 [[Ehre]]nmitglied der [[Gesellschaft für Pflanzenbauwissenschaften]]&lt;br /&gt;
* 1968 [[Ehrendoktor]] der Landwirtschaftlichen Fakultät der [[Universität Bonn]]&lt;br /&gt;
* 1968 [[Bundesverdienstkreuz|Großes Verdienstkreuz des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland]]&lt;br /&gt;
* 1969 [[Theodor Roemer|Roemer-Medaille]] der Arbeitsgemeinschaft für Getreideforschung Detmold&lt;br /&gt;
* 1986 [[Bayerischer Maximiliansorden für Wissenschaft und Kunst]]&lt;br /&gt;
Aufhammer hatte zudem die Goldene Staats-Medaille des Landwirtschaftsministeriums sowie die Goldene Medaille für Förderung des Qualitätsgerstenbaues im Bundesgebiet erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Landwirtschaftliche Pflanzenzüchtung und Landwirtschaftstechnik, eine Darstellung ihrer Wechselbeziehungen und Fortschritte.&amp;#039;&amp;#039; Dissertation Technische Hochschule München 1928. Zugleich in: &amp;#039;&amp;#039;Landwirtschaftliches Jahrbuch für Bayern.&amp;#039;&amp;#039; Jahrgang 18, 1928, S. 229–294.&lt;br /&gt;
* mit [[Ludwig Kießling]]: &amp;#039;&amp;#039;Bildatlas zur Braugerstenkunde.&amp;#039;&amp;#039; Herausgegeben vom Verein zur Förderung des deutschen Braugerstenbaus, Berlin 1931.&lt;br /&gt;
* mit P. Pergal &amp;lt;!-- oder Bergal? --&amp;gt;und F. R. Horne: &amp;#039;&amp;#039;Braugerstensorten / Barley Varietis.&amp;#039;&amp;#039; D. van Nostrand Comp. Ltd., New York / Toronto / London 1958.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Neuzeitlicher Getreidebau.&amp;#039;&amp;#039; DLG-Verlag Frankfurt am Main 1959; 2. Auflage ebenda 1963.&lt;br /&gt;
*  mit G. Fischbeck und A. Haisch: &amp;#039;&amp;#039;Die Verwendung von Gammabestrahlungsanlagen zur Behandlung von Pflanzen&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Schriftenreihe des Bundesministers für Wissenschaftliche Forschung: Radionukloide.&amp;#039;&amp;#039; Heft 3). Verlag Gersbach München 1965.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Fakultät für Landwirtschaft und Gartenbau der TH München: Forschungsarbeiten des Instituts für Pflanzenbau und Pflanzenzüchtung&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Bayerisches Landwirtschaftliches Jahrbuch.&amp;#039;&amp;#039; Jahrgang 42, 1965, Sonderheft 3, S. 31–48.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Standortforschung in der Pflanzenbauwissenschaft.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Standortforschung. Schriftenreihe des Forschungsrates für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten.&amp;#039;&amp;#039; Heft 1&amp;#039;, 1966, S. 59–69.&lt;br /&gt;
* mit Gerhard Fischbeck: &amp;#039;&amp;#039;Getreide. Produktionstechnik und Verwertung.&amp;#039;&amp;#039; DLG-Verlag, Frankfurt am Main 1973.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* G. Fischbeck: &amp;#039;&amp;#039;Gustav Aufhammer 70 Jahre.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Zeitschrift für Acker- und Pflanzenbau.&amp;#039;&amp;#039; Band 129, 1969, S. 97–100.&lt;br /&gt;
* G. Fischbeck: &amp;#039;&amp;#039;Nachruf&amp;#039;&amp;#039; (Gustav Aufhammer). In: &amp;#039;&amp;#039;Journal of Agronomy and Crop Science.&amp;#039;&amp;#039; Band 160, 1988, S. 286–287.&lt;br /&gt;
* G. Fischbeck: &amp;#039;&amp;#039;Altrektor Gustav Aufhammer †.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;TUM-Mitteilungen der Technischen Universität München für Studierende, Mitarbeiter, Freunde.&amp;#039;&amp;#039; Heft 2, 1988, S. 2.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Aufhammer, Gustav.&amp;#039;&amp;#039; In: Walter Habel (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Wer ist wer?]] Das deutsche Who’s who.&amp;#039;&amp;#039; 24. Ausgabe. Schmidt-Römhild, Lübeck 1985, ISBN 3-7950-2005-0, S. 31.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Gustav Aufhammer&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Hohenheimer Lexikon der Agrarbiografien&amp;#039;&amp;#039;. Hohenheim, 2025. S. 66–67 ([https://uniarchiv.uni-hohenheim.de/fileadmin/einrichtungen/uniarchiv/Agrarbiografien/Hohenheimer_Lexikon_der__Agrarbiografien2025_aktualisiert.pdf Digitalisat]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|104640316}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Aufhammer, Gustav}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Agrarwissenschaftler (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pflanzenbauwissenschaftler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pflanzenzüchter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Technische Universität München, Standort Weihenstephan)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Großen Bundesverdienstkreuzes]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Bayerischen Maximiliansordens für Wissenschaft und Kunst]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Bayerischen Verdienstordens]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1899]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1988]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rektor (Technische Universität München)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Aufhammer, Gustav&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Pflanzenbauwissenschaftler und Pflanzenzüchter&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=22. Februar 1899&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Larrieden]], [[Bayern]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=26. Januar 1988&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Freising]]&lt;br /&gt;
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