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	<title>Gustav Ammann - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- schweizbezogen --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gustav Ammann&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[9. Juli]] [[1885]] in [[Zürich]]; † [[23. März]] [[1955]] ebenda) war ein [[Schweiz]]er [[Landschaftsarchitekt]], der in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts die [[Gartenarchitektur]] in der Schweiz entscheidend prägte, vor allem auch durch zahlreiche richtungsweisende Veröffentlichungen.&lt;br /&gt;
[[Datei:Gustav Ammann.jpg|mini|Gustav Ammann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Ammann, der in gutbürgerlichen Verhältnissen als Sohn des Präsidenten des Bezirksgerichts auf dem [[Bürgli]] in Zürich-Enge aufwuchs, wollte schon früh den Gärtnerberuf ergreifen. Jedoch besuchte er nach Besuch der Primar- und Sekundarschule auf Drängen seiner Eltern 1901 zunächst die kantonale Handelsschule, brach das eidgenössische [[Handelsdiplom]] 1903 aber zugunsten einer Gärtnerlehre in der renommierten [[Garten- und Landschaftsbau]]firma [[Leopold Karl Theodor Fröbel|Froebel]]’s Erben ab, die er bis 1905 absolvierte. Anschliessend war er beim [[Botanischer Garten Zürich|Botanischen Garten]] angestellt und besuchte zugleich Vorlesungen bei dessen Leiter, Hans Schinz, der zugleich [[Botanik]]professor an der [[Universität Zürich]] war. 1907 brach er nach Deutschland auf, wo er zunächst in dem Gartenarchitekturbüro von [[Reinhold Hoemann]], einem engagierten Vertreter des [[Reformarchitektur|Reformstils]]. Nachdem er dort anderthalb Jahre gearbeitet hatte, setzte Ammann seine Ausbildung ab 1908 an der [[Kunstgewerbe- und Handwerkerschule Magdeburg]] fort, wo er statt des Vollstudiums Tageskurse belegte – vor allem im Zeichnen und Darstellen – und fächerübergreifend mit Kommilitonen aus anderen Bereichen zusammenkam. Ab 1909 bis 1911 arbeitete für verschiedene Büros, nämlich Franz Paetz in Düsseldorf und, nach einem kurzen wenig erfolgreichen Aufenthalt in London, für [[Ludwig Lesser (Landschaftsarchitekt)|Ludwig Lesser]] in [[Berlin]] und dann für die [[Hamburg]]er Firma von [[Jacob Ochs]], bei der der spätere deutsche Garten- und Sozialreformer [[Leberecht Migge]] künstlerischer Leiter war. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1911 bis zur Auflösung der Firma 1933 war Ammann leitender Gartenarchitekt bei Otto Froebels Erben, wo er unter anderen den jungen Architekten [[Richard Neutra]] als Gärtnerlehrling später auch den Landschaftsarchitekten [[Ernst Cramer (Gartenarchitekt)|Ernst Cramer]] ausbildete. 1934 gründete Ammann sein eigenes Büro in Zürich und arbeitete mit den führenden modernen [[Architekt]]en der Schweiz zusammen, unter anderem mit [[Max Frisch]] und den [[Congrès Internationaux d’Architecture Moderne|CIAM]]-Architekten [[Max Ernst Haefeli]] und [[Werner Max Moser]]. Zu seinen wichtigsten Projekten zählen zahlreiche „natürlich“ gestaltete Garten- und Parkanlagen im sogenannten Wohngartenstil der [[Moderne]], der Elemente des deutschen und englischen [[Reformgarten]]s der Jahrhundertwende weiter entwickelte. Amman war leitender Gartenarchitekt der Zürcher Gartenausstellung ZÜGA 1933 und der [[Schweizerische Landesausstellung|Schweizerischen Landesausstellung]] Landi 1939. In zahlreichen Artikeln und in seinem Buch &amp;#039;&amp;#039;Blühende Gärten&amp;#039;&amp;#039; 1955 prägte er den gartentheoretischen Diskurs seiner Zeit. Im Rahmen des europäischen [[Wiederaufbau]]s nach dem Zweiten Weltkrieg galten Ammanns Arbeiten als vorbildlich. Ammann war unter anderem Präsident des [[Bund Schweizer Gartengestalter|Bundes Schweizer Gartengestalter]] (BSG) und Generalsekretär der [[International Federation of Landscape Architects]] (IFLA) sowie Mitglied des [[Schweizerischer Werkbund|Schweizerischen Werkbundes]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
* Garten der Villa der Seidenindustriellen Bodmer und Hürlimann in [[Ottenbach ZH|Ottenbach]] im Jahre 1914 &lt;br /&gt;
* Architekturgarten an der Werkbund-Ausstellung 1917, Bern&lt;br /&gt;
* [[Werkbundsiedlung Neubühl|Siedlung Neubühl]], Zürich (1930–1932)&lt;br /&gt;
*Park des [[Sanatorium Kilchberg]] (1931/1932)&lt;br /&gt;
* [[Freibad Allenmoos]], Zürich (1936–1939)&lt;br /&gt;
* Freibad [[Letzigraben]] (heute [[Max-Frisch-Bad]]), Zürich (1947–1949) in Zusammenarbeit mit [[Max Frisch]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Yvonne Aellen et al.: &amp;#039;&amp;#039;Parkanlagen in Neu-Oerlikon: Oerliker Park, MFO-Park, Louis-Häfliger-Park, Wahlenpark, Gustav-Ammann-Park.&amp;#039;&amp;#039; Grün Stadt Zürich (Hrsg.), Zürich 2004.&lt;br /&gt;
* Gustav Ammann: &amp;#039;&amp;#039;Blühende Gärten.&amp;#039;&amp;#039; Erlenbach-Zürich 1955.&lt;br /&gt;
* Annemarie Bucher: &amp;#039;&amp;#039;Vom Landschaftsgarten zur Gartenlandschaft: Gartenkunst zwischen 1880 und 1980 im Archiv für Schweizer Gartenarchitektur und Landschaftsplanung.&amp;#039;&amp;#039; vdf Hochschulverlag AG, Zürich 1996.&lt;br /&gt;
* {{HLS|13879|&amp;#039;&amp;#039;Ammann, Gustav&amp;#039;&amp;#039;|Autor= Luc Lienhard}}&lt;br /&gt;
* Johannes Stoffler: &amp;#039;&amp;#039;Eine Blühende Badelandschaft.&amp;#039;&amp;#039; In: Ulrich Binder, Pierre Geering (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Freibad Letzigraben. Von Max Frisch und Gustav Ammann.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Neue Zürcher Zeitung, Zürich 2007, ISBN 978-3-03823-378-7.&lt;br /&gt;
* Johannes Stoffler: &amp;#039;&amp;#039;Gustav Ammann. Landschaften der Moderne.&amp;#039;&amp;#039; gta Verlag, Zürich 2008, ISBN 978-3-85676-194-3.&lt;br /&gt;
* [[Udo Weilacher]]: &amp;#039;&amp;#039;Visionäre Gärten. Die modernen Landschaften von Ernst Cramer.&amp;#039;&amp;#039; Birkhäuser, Basel/Berlin/Boston 2001, ISBN 3764365684.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Helveticat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=129955558|LCCN=no/2008/118497|VIAF=62642194}}&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Ammann, Gustav}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schweizer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landschaftsarchitekt (Schweiz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sachbuchautor (Gartenbau)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1885]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1955]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Schweizerischen Werkbundes]]&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Ammann, Gustav&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=Schweizer [[Gärtner]] und [[Landschaftsarchitekt]]&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=9. Juli 1885&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Zürich]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=23. März 1955&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Zürich]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Kabelschmidt</name></author>
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