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	<title>Gustav Adolf Wayss - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-20T16:18:49Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Kolja21: /* Literatur */</title>
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		<updated>2025-04-02T12:43:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gustav Adolf Wayss&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (*&amp;amp;nbsp;[[16. Oktober]] [[1851]] in [[Erbach (Donau)]], [[Württemberg]]&amp;lt;ref&amp;gt;Geburtsort laut Taufregister, siehe: Knut Stegmann, Sabine Kuban: &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Ruhelos und unsteten Sinnes&amp;quot; – Zur Bedeutung des Eisenbetonpioniers Gustav Adolf Wayss (1851–1917).&amp;#039;&amp;#039; In: Beton- und Stahlbetonbau 112 (2017), Heft 8, S. 545–555, hier S. 545.&amp;lt;/ref&amp;gt;; †&amp;amp;nbsp;[[19. August]] [[1917]] in [[Waidhofen an der Ybbs]], [[Niederösterreich]]) war ein [[Bauingenieur]], ein Pionier des [[Stahlbetonbau|Eisen- und Stahlbetonbaus]] und Mitbegründer der [[Bauunternehmen]] [[Beton- und Monierbau]] und [[Wayss &amp;amp; Freytag]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Der Sohn eines Bauunternehmers besuchte zunächst die [[Baugewerkschule]] und die [[Universität Stuttgart|Technische Hochschule Stuttgart]] und trat dann in den württembergischen Staatsbaudienst ein.&amp;lt;ref&amp;gt;Wissenschaftskalender.at: {{Webarchiv | url= http://www.wissenschaftskalender.at/portrait.aspx?D=1908 | wayback = 20070926222032 | text = Portrait des Tages - Gustav Adolf Wayss}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Später wurde er in Österreich [[Kaiserlich und königlich|k. u. k.]] [[Baumeister]]. Er war am Bau des [[Gotthardtunnel]]s beteiligt. Wayss gründete dann in [[Frankfurt am Main]] die Firma &amp;#039;&amp;#039;Diss &amp;amp; Wayss&amp;#039;&amp;#039;, die u. a. Betongehwege und wasserdichte Keller herstellte. Bei einer Studienreise nach Paris lernte er den Gärtner [[Joseph Monier]] kennen, der 1849 mit der Herstellung von Pflanztrögen und -kästen aus Beton begonnen hatte, in den er ein Drahtgeflecht eingelegt hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leistungen ==&lt;br /&gt;
1885 erwarb er von den Firmen &amp;#039;&amp;#039;Freytag &amp;amp; Heidschuch&amp;#039;&amp;#039;, [[Neustadt an der Weinstraße|Neustadt an der Haardt]], und &amp;#039;&amp;#039;Martenstein &amp;amp; Josseaux&amp;#039;&amp;#039;, [[Offenbach am Main]], die Rechte am Patent Moniers über Eiseneinlagen in Zement für Norddeutschland und entwickelte das Prinzip in seinem Unternehmen &amp;#039;&amp;#039;G. A. Wayss &amp;amp; Cie&amp;#039;&amp;#039; weiter. Da gesicherte Erkenntnisse über das Zusammenspiel von Eisen und Beton fehlten, startete Wayss ein umfangreiches Versuchsprogramm, zu dem er namhafte Fachleute hinzuzog, unter anderen den Berliner Bauingenieur [[Mathias Koenen]]. Er führte zahlreiche Belastungstest durch und erforschte das Korrosionverhalten des in Zement eingebetteten Eisens. Er fand als erster heraus, dass der Beton den Druck und das Eisen den Zug aufzunehmen hat und deshalb die Bewehrung in der Zugzone des Betons liegen muss. Außerdem initiierte er die Entwicklung von Theorien zur Berechnung des notwendigen Bewehrungsquerschnittes. 1887 veröffentlichte Wayss seine Forschungsergebnisse im Buch &amp;#039;&amp;#039;Das System Monier, Eisengerippe mit Zementumhüllung&amp;#039;&amp;#039;, an dem Koenen wohl einen erheblichen Anteil hatte, und ebnete der Betonbauweise im deutschsprachigen Raum den Weg&amp;lt;ref&amp;gt;[[Karl-Eugen Kurrer]]: &amp;#039;&amp;#039;The History of the Theory of Structures. Searching for Equilibrium&amp;#039;&amp;#039;. [[Ernst &amp;amp; Sohn]], Berlin 2018, S. 668ff., ISBN 978-3-433-03229-9.&amp;lt;/ref&amp;gt;. Nach dem Ausscheiden von Diss im Jahre 1889 brachte er sein Unternehmen in die zusammen mit Mathias Koenen gegründete &amp;#039;&amp;#039;Actien-Gesellschaft für Monierbauten vormals G.A. Wayss &amp;amp; Co.&amp;#039;&amp;#039; ein, der späteren [[Beton- und Monierbau|Beton- und Monierbau A-G]], aus der er sich aber 1893 zurückzog.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1890 kaufte er von [[Conrad Freytag]] dessen Unternehmen &amp;#039;&amp;#039;Freytag &amp;amp; Heidschuch&amp;#039;&amp;#039; (der 1884 die Rechte an Moniers Patent für Süddeutschland erworben hatte). Nachdem Heidschuch 1891 verstorben war, kaufte sich Conrad Freytag 1893 wieder in das Unternehmen ein, das als [[Wayss &amp;amp; Freytag|Wayss &amp;amp; Freytag oHG]] weitergeführt wurde und mit der neuen Technik bahnbrechende Bauten in Europa und Übersee errichtete. Wayss zog 1903 von Berlin nach Wien, wo er die Firma &amp;#039;&amp;#039;G. A. Wayss &amp;amp; Cie.&amp;#039;&amp;#039; gründete und zum k. u. k. Baurat ernannt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tod ==&lt;br /&gt;
Gustav Adolf Wayss starb 1917 im Alter von 65 Jahren und wurde auf dem [[Evangelischer Kirchhof Nikolassee|Evangelischen Kirchhof Nikolassee]] in Berlin beigesetzt. Das Grab ist nicht erhalten.&amp;lt;ref&amp;gt;Hans-Jürgen Mende: &amp;#039;&amp;#039;Lexikon Berliner Begräbnisstätten&amp;#039;&amp;#039;. Pharus-Plan, Berlin 2018, ISBN 978-3-86514-206-1, S.&amp;amp;nbsp;629.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das System Monier (Eisengerippe mit Zementumhüllung) in seiner Anwendung auf das gesamte Bauwesen.&amp;#039;&amp;#039; 1887.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Knut Stegmann, Sabine Kuban: &amp;#039;&amp;#039;„Ruhelos und unsteten Sinnes“ – Zur Bedeutung des Eisenbetonpioniers Gustav Adolf Wayss (1851–1917).&amp;#039;&amp;#039; In: [[Beton- und Stahlbetonbau]] 112 (2017), Heft 8, S. 545–555. [[doi:10.1002/best.201700035]]&lt;br /&gt;
* Josef Anton Spitzer: &amp;#039;&amp;#039;Gustav Adolf Wayss.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Beton- und Stahlbetonbau|Beton und Eisen]] 2 (1903), S. 142–144.&lt;br /&gt;
* {{Deutsche Biographie|SFZ=139203|Name= Gustav Adolf Wayss}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|127483918}}&lt;br /&gt;
* [https://www.wf-ib.de/ueber-uns/historie/ab-1875/ Gustav Adolf Wayss] auf der Website der Wayss &amp;amp; Freytag Ingenieurbau&lt;br /&gt;
* {{structurae |Typ=personen |ID=1000894}}&lt;br /&gt;
* [https://architexts.net/stegmann/gustav-adolf-wayss-1851-1917-system-monier-eisenbeton Werkverzeichnis (Unternehmensgründungen und Literatur)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1012576337|VIAF=55170422}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Wayss, Gustav Adolf}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauingenieur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauunternehmer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stahlbetonbau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmer (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmer (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1851]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1917]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Wayss, Gustav Adolf&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Bauingenieur und Pionier des Stahlbetonbaus&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=16. Oktober 1851&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Erbach (Donau)]], [[Württemberg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=19. August 1917&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Waidhofen an der Ybbs]], [[Niederösterreich]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Kolja21</name></author>
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